QSC, kritisch betrachtet


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Neuester Beitrag: 21.06.24 21:32
Eröffnet am:16.03.17 10:04von: Deichgraf Z.Anzahl Beiträge:6.358
Neuester Beitrag:21.06.24 21:32von: Dale77seLeser gesamt:1.936.444
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2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZSo

 
  
    #5151
12.03.24 12:12
der  Call ist online  und ein paar Dinge möchte ich erwähnen.

- Escrowzufluß  8,6 Mio.

Diese ganze Aufsplitting von Zahlen auf 2023/2024  ist aber eine einzige Zumutung für den Kleinaktionär und die Analysten mussten auch mehrfach nachfragen, wie denn das alles gemeint wäre! :-(

EBITDA : 5,7  bestehend aus 2,4 operativ und 3,3 Mio.  Sondereffekt

Die Frage , woher das geplante wesentlich höhere EBITDA  für 2024 ff  herkommen soll , wurde so beantwortet.
Die 2,4 operativ wären durch zusätzlichen ungeplanten einmaligen  Aufwand sozusagen "versaut/verursacht" worden  und man könne als Basis für 2024 mit  > 5  rechnen  +  zusätzliche Profitabilitätsverbesserungen  an anderen Stellen. ( Ausbau in Bereichen mit höherer Marge)

In den ersten Monaten sei dieser Effekt auch zu sehen!

- hoher Umsatz in Q4  hat auch den Grund, dass üblicherweise in Q4  Projekte verstärkt abgerechnet werden.

- geplantes Wachstum in 2024 geringer , weil auch die Makrolage eher schlecht aussieht , man wolle sich deshalb auch mehr "auf sich selbst" konzentrieren bei der Verbesserung der Profitabilität.

- M & A , eher zum Jahresende 2024 , evtl. auch nach dem "Modell Logineer"........... auf jeden Fall aber  nachhaltig !!!  ....das wäre ein learning aus der Vergangenheit gewesen !  ( für mich ein kleiner Seitenhieb auf Hermann)

- Investitionen 2023 nur 2,3 Mio.  ( geplant waren mal ca. 6 )  für 2024  ca. 4 Mio. geplant.

-  bessere Auslastung  der MA und höhere Tagessätze sollten Consulting befördern.

- Langfristziel:  Entwicklung eines soliden  Geschäfts, Fortführung von profit up , planbare Gewinne, damit einhergehend  "Vorteile" für Kundenbeziehungen und auch letztendlich für die Aktionäre.

- den "Zahlensalat" erspare ich mir jetzt mal   :-)

https://www.qbeyond.de/investor-relations/ir-publikationen/
 

57 Postings, 1048 Tage der_KoCkann man sich nicht ausdenken:

 
  
    #5152
1
12.03.24 12:29

Langfristziel:  Entwicklung eines soliden  Geschäfts

Das hat sicher die R&D Abteilung rausgefunden. Blöd halt, dass das 25 Jahre gebraucht hat. Ich bleib dabei, das Geschäftsmodell ist seit jeher auf die Versorgung von friends&family ausgelegt, inkl. vieler übertrieben dotierter non-jobs. Immerhin, und das ist wirklich die einzige Sache, die irgendwei funktioniert hat, die Bude hat 25 Jahre den Kopf über Wasser gehalten.

Seriös gewirtschaftet wurde nie. Früher Pseudoumsatz wie Ventelo, heute Spielereien rund ums escrow. Ein lohnendes Investement nur für die, die nie investiert haben. Auf die eine oder andere Weise.

 

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZNachtrag

 
  
    #5153
12.03.24 12:35
Außerplanmäßige Abschreibungen in 2023:

2 Mio.   auf  Snabble
0,9 Mio. auf  RZ Ulm

Wenn ich das richtig verstanden habe , dann fließt das Geld aus Escrow  evtl. erst in Q3  und nicht in Q1 ?? Egal , man will ja zukünftig beim EBITDA ohnehin ohne Sondereffekte auskommen!

Snabble-Anteil sollte ja verkauft werden , aber das "liegt wohl wie Blei im Regal" !?
Ich hatte  in dieser Sache mal in 2023 nachgehakt bei der IR .....  da meinte ich heraus gehört zu haben, dass die Preise für dieses Asset /oder vergleichbare   gefallen wären........ und man vielleicht eher bei einer Marktkonsolidierung  im Zuge eines Gesamtverkaufs  die Anteile an snabble abgeben könnte?

Der  mögliche weitere Schaden wird nach der Abschreibung  überschaubar sein?
wait and see.  

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZeine Sache

 
  
    #5154
12.03.24 13:25
ist mir völlig unverständlich!

Man nimmt aus 8,6 Mio. Escrow  3,3 Mio.  zum aufpimpen des EBITDA2023.........und den Rest plant man in 2024 für  4 Mio.  Rückstellungen für etwaige Personalmaßnahmen  ...
und weitere  ca. 1 Mio. für Auflösung toxischer Verträge !?

Letztes Jahr gab es in Q1 schon eine Rückstellung von 1,3 Mio. für erforderliche ungeplante Personalanpassungen und damit sollte doch das Thema Personalstruktur  abgearbeitet sein und in der aktuellen Präsi wird auch festgestellt   "Umbau ist abgeschlossen" !

Warum jetzt erneut satte 4 Mio. Rückstellungen für Personalstruktur ??? - Gut, man muß die natürlich nicht komplett in Anspruch nehmen und könnte sie wieder auflösen ?

Das man , wenn man allgemein die Marge steigern will, noch ein paar toxische Verträge eliminiert, die die Marge versauen , kann ich ja nachvollziehen.

Da versaut man sich doch wieder von vornherein die Q1-Zahlen???
Man wird sehen!

 

511 Postings, 1090 Tage eisbaer1Cashflow aus Escrow

 
  
    #5155
12.03.24 13:30
@Deichgraf
Ich fürchte, deine Cashflowberechnung geht zumindest kurzfristig nicht auf.

Nochmal zur Steuerberechnung:
EBIT 2023: -10,9 Mio €
durchschnittlicher Steuersatz: 30%
=> Erwartete Steuerlast 2023: -3,2 Mio € (= Steuergutschrift)
tatsächliche Steuerlast lt. Mitteilung: 5,2 Mio €
=> Delta aus Bp-Nachforderung: 8,4 Mio €

Ertragsteuern für den VAZ 2023: -3,2 Mio € (Steuergutschrift)
Ertragsteuern für frühere Jahre: 8,4 Mio € (Steuernachzahlung ?für VAZ 2019?)
Ertragsteuern 2023 lt. GuV: 5,2 Mio €

Für mich sieht es zumindest rechnerisch so aus, dass q.beyond den kompletten Escrow-Zufluss als Steuernachzahlung aus dem Plusnet-Verkauf (VAZ 2019) an das Finanzamt abtreten muss.
Der Cashflow aus Escrow-Zufluss unter Berücksichtigung der Steuernachzahlung wäre demnach NULL.
Wenn ich deine früheren Posts richtig verstanden habe, sollte der Escrow-Betrag (= variabler Kaufpreisbestandteil) doch Unsicherheiten bei der Besteuerung des Plusnet-Verkaufs ausgleichen?
Demnach wäre von Anfang an klar gewesen, dass der Escrow-Zufluss an q.beyond exakt die Steuernachzahlung ausgleicht und kein zusätzlicher Cashflow bei q.beyond entsteht.

Die oben errechnete Steuergutschrift für den laufenden Verlust im Geschäftsjahr 2023 kann bei q.beyond nur dann bereits in 2024 cashflowwirksam werden, wenn in den Vorjahren (VAZ 2021 + 2022) ausreichend hohe steuerliche Gewinne für einen Verlustrücktrag zur Verfügung stehen.
Andernfalls müsste q.beyond mit der erstmaligen Feststellung oder Erhöhung eines körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvortrags Vorlieb nehmen, was in der Konzernbilanz 2023 durch einen entsprechenden Ansatz aktiver latenter Steuern zum Ausdruck käme.

Der Zahlungszufluss für ein als aktive latente Steuern bilanziertes "Steuerguthaben" aus dem steuerlichen Verlust im VAZ 2023 entstünde erst im Zeitpunkt der Verrechnung mit steuerlichen Gewinnen nachfolgender Jahre (VAZ 2024 ff.). Nachdem q.beyond für das Geschäftsjahr 2024 bislang einen Jahresfehlbetrag prognostiziert, ist wohl davon auszugehen, dass ein entsprechendes Steuerguthaben frühestens in den Jahren 2025ff. cashflowwirksam würde.

Mangels entsprechender Erläuterungen zu den vorläufigen Ergebnissen ist das bis zur Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2023 momentan alles nur Kaffeesatzleserei.
Aus Erfahrungen mit der Kommunikation von q.beyond gehe ich aktuell allerdings davon aus, dass q.beyond den kompletten Escrow-Betrag als Steuernachzahlung für den VAZ 2019 an das Finanzamt abführen muss und mit der Escrow-Entscheidung per saldo kein relevanter Cashflow-Vorteil für q.beyond verbunden ist. Sollte ich mich dahingehend irren, nehme ich das sehr gern zur Kenntnis.  

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZ@eisbaer1

 
  
    #5156
12.03.24 14:01
"Wenn ich deine früheren Posts richtig verstanden habe, sollte der Escrow-Betrag (= variabler Kaufpreisbestandteil) doch Unsicherheiten bei der Besteuerung des Plusnet-Verkaufs ausgleichen?"
------------------
Es gab , so wurde mir seinerzeit mitgeteilt , Differenzen zwischen Käufer und Verkäufer in der steuerlichen Bewertung  bzgl. Plusnet bei diesen Deal.
Um den Verkauf erstmal abzuschließen , hat man diese Frage ausgeklammert  und sich mit 9 Mio.  Escrow-Deposit  auf einen Streitwert geeinigt.

Ich habe es damals so aufgefasst , dass es um die Frage geht , wem diese 9 Mio. am Ende zustehen.
Das daraus ein großes steuerliches Risiko für QBY  erwächst,  war  niemals Thema , aber in Sachen Escrow wurde ja  zwischenzeitlich auch nie  umfassend und exakt kommuniziert seitens QBY !

Meine  " primitive Q1-Startrechnung in Anführungszeichen mit Fragezeichen versehen " hat sich sowieso mit den Aussagen im Call  erledigt! :-)
 

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZ@eisbaer1

 
  
    #5157
12.03.24 14:16
Ab ca.  Minute 13:30  wird doch die mit Escrow einhergehende  Steuerlast für 2024 mit 5,4 Mio.  von Frau Wolters eindeutig beziffert, die man bezahlen müsse ,um  damit die Betriebsprüfung abzuschließen!?

Ich bin kein Finanzer , aber ich sehe jetzt auch keinen Grund hier andere Zahlen zu errechnen?  

511 Postings, 1090 Tage eisbaer1@Deichgraf

 
  
    #5158
12.03.24 14:57
Danke für den Link zum Earnings Call.
https://us02web.zoom.us/rec/share/...UebOj7kZRxIZrDN.Dg_H9O6DlnUTb_Bz

Der war in Sachen Escrow und Steuern sehr hilfreich.

a.o.E. aus Escrow: 8,6 Mio €
abzgl. Drohverlustrückstellungen 4,3 Mio €
abzgl. Bereinigung toxischer Verträge + Abschreibung auf Forderungen 1 Mio €
= sonst. betr. Ertrag: 3,3 Mio €

Steuernachzahlung für Plusnet-Verkauf: 5,4 Mio €
=> Steuern für VAZ 2023: -0,2 Mio €
=> Steuern 2023 lt. GuV: 5,2 Mio €

Cashflow aus Escrow in 2024: 8,6 Mio € - 5,4 Mio € = 3,2 Mio €
Cashflow für drohende Verluste (Personalanp. etc.) in 2024: -4,3 Mio € (sofern 100% cashwirksam)
=> nachlaufender Cashflow aus Escrow / Drohverlust-RSt in 2024: -0,9 Mio €

=> um nachlaufende Zahlungen "bereinigter FCF 2023": 1,7 Mio € - 0,9 Mio € = 0,8 Mio €  

511 Postings, 1090 Tage eisbaer1Korrektur

 
  
    #5159
12.03.24 15:47
Bei der im Call genannten 1 Mio € für die Bereinigung toxischer Verträge scheint es sich ebenfalls um eine Drohverlustrückstellung zu handeln. Mithin dürfte der gesamte im Call genannte Beitrag zum sonstigen betrieblichen Ergebnis i.H.v. 3,3 Mio € (= 8,6 Mio € - 4,3 Mio € - 1,0 Mio €) erst in 2024 cashwirksam werden.

Dem FCF 2023 i.H.v. 1,7 Mio €  stehen demnach nachlaufende - d.h. erst in 2024 cashwirksame - Auszahlungen i.H.v. 2,1 Mio € gegenüber.

"nachlaufender FCF in 2024 aus Escrow Entscheidung + Drohverlustrückstellungen":
8,6 Mio € - 4,3 Mio € - 1 Mio € - 5,4 Mio € = -2,1 Mio €

Fazit:
Erwarteter Cashzufluss 2024 aus Escrow-Entscheidung: 8,6 Mio € - 5,4 Mio € = 3,2 Mio €
Erwarteter Cashabfluss 2024 aus Drohverlustrückstellungen für Personalanpassung und Bereinigung toxischer Verträge: 4,3 Mio € + 1 Mio € = 5,3 Mio €
=> Summe nachlaufender FCF in 2024: 3,2 Mio € - 5,3 Mio € = -2,1 Mio €

Damit relativiert sich der positive FCF-Ausweis für 2023 i.H.v. 1,7 Mio €, zumal dieser offensichtlich auch durch die Verschiebung von Auszahlungen für Investitionen in das Jahr 2024 erreicht wurde.
Ein im wahrsten Sinne des Wortes NACHHALTIG positiver FCF lässt sich nur durch profitables Wirtschaften (d.h. Erzielung von Jahresüberschüssen) erreichen. Mit Kurzfristigen bilanzkosmetischen Maßnahmen wie der Verschiebung von Auszahlungen für Investitionen, von Abfindungen für Personalmaßnahmen bzw. Vertragsänderungen, der Tilgung von Lieferantenverbindlichkeiten etc. sind sind lediglich Einmaleffekte beim FCF erzielbar, die sich im Folgejahr mit entgegengesetztem Vorzeichen auswirken.

Bilanzkosmetik ist ein zulässiger Teil der Bilanzpolitik des Managements. Analysten und gut informierte Anleger dürften sich durch bilanzpolitische "Tricksereien" bzw. die zielgerichtete Ausübung bilanzieller Ermessensspielräume nicht blenden lassen.

Die schonungslose Wahrheit zeigt die GuV, wo trotz zweifellos erfreulicher Umsatzsteigerung auf 189,3 Mio € erneut ein eklatant hoher Jahresfehlbetrag i.H.v. 16,4 Mio € erwirtschaftet wurde.
Die Umsatzmarge betrug in 2023 -8,66%. D.h. mit jedem EUR Umsatz macht q.beyond in 2023 noch immer 8,66 Cent Verlust.

Von Profitabilität im ökonomischen Sinne ist das Unternehmen - leider - noch meilenweit entfernt.
Wenn ich die für 2024 angestrebte EBITDA-Steigerung von 5,7 Mio € auf 8-10 Mio € sehe, drängt sich mir leider noch immer nicht der Eindruck auf, das Management sei zu drastischen Kostensenkungen bereit, die erforderlich wären, um Shareholder Value zu schaffen, d.h. mindestens die EK-Kosten zu erwirtschaften.

Wenn mittelständische IT-Unternehmen Reingewinnmargen von 10% (=> EBITDA-Marge > 20%) und mehr erwirtschaften, während q.beyond für 2024 mit einer lächerlich niedrigen EBITDA-Marge von 5% plant, muss man sich fragen, ob man hier als Aktionär tatsächlich ernst genommen wird.?.  

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZdie Börse

 
  
    #5160
12.03.24 18:57
reagiert bislang sehr verhalten und auch Sennewald/NuWays  beläßt  es erstmal bei  "Buy" und Kursziel 1€  auf Jahressicht.
Angemerkt wird  "optimistischer Ausblick, starkes Wachstum im SAP-Segment"

M & A  nach dem Modell  Logineer  würde bedeuten, daß QBY sich im  Sektor Finanzen/öffentlicher Bereich  bei einer Firma einkauft (  > 50 %) und das dazugehörige Geschäft  mit eigenen Produkten/Services  aufrüstet,  fortführt  und evtl. auf das RZ Hamburg "zieht" ?

Mehrheitlicher Kauf  einer profitablen Gesellschaft ( > 50%) würde zwar die Kasse etwas schonen, aber  auch zunächst nur den hälftigen Anteil am Ergebnis bedeuten.
Wenn man  für diesen Bereich auch noch die Produkte der Scanplus-Plattform verstärkt involvieren könnte, dann würde man auch das bisherige Klumpenrisiko ( 95%  Umsatz über Telekombeauftragung) etwas reduzieren und die eigene Marge  stärken!?
Diese angedrohte "Überraschung" :-) muss man abwarten!

"profit up" hat Vorrang , Benefit aus der Wundertüte wird es nicht geben!

 

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZBörsenradio

 
  
    #5161
13.03.24 10:51
lohnt wie so oft nicht, nur Wiederkäuen von schon mehrfach gehörten Aussagen.
"Managed Services" (Betrieb) soll  bekannterweise von vorher 70%  Anteil auf  50% sinken und das Segment "Beratung & Entwicklung" mit höherer Marge soll auf 50% Anteil steigen.
Partnerschaft mit  d.velop   soll diesen Bereich stärken.

Rixen ist im wording etwas ambivalent unterwegs !  Einerseits betont er offensiv  das Ziel "Dividendenfähigkeit" , auf der anderen Seite macht er defensiv aus dem geplanten Gewinn in 2025 eine "schwarze Null" .

Der Aktienkurs und das Umsatzvolumen  zeigen auf, daß der Finanzmarkt  bislang keine erbrachten Großtaten erkennen mag, aber vielleicht findet sich ja noch ein mutiger Investor , der die Stücke im Verkaufsangebot  aktiv aufnehmen möchte?  

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZdas

 
  
    #5162
13.03.24 14:03

die mit der Escrow-Entscheidung  "einhergehende Steuerlast" nicht zum Escrowbetrag  passt ist offensichtlich. Was mich ärgert ist, dass die Analysten das nicht hinterfragen bzw. nachhaken! :-(

Als  Steuerlaie biete ich folgende Version an:  
Rixen/Wolters  haben in 2023 bekundet , daß man in dieser Angelegenheit optimistisch wäre und ich meine es fiel irgendwann auch der Begriff  "teilweise positive Entscheidung" bzw.  eine sinngemäße Formulierung. - Auch jetzt aktuell meine ich kein "vollständig zu unseren Gunsten" wahrgenommen zu haben ?

Meine Vermutung :  Es gab bei der Betriebsprüfung einen Teilerfolg für die Plusnetseite, aber das Finanzamt möchte sich eigentlich nicht mit  der "Teilung von Escrow"  beschäftigen , weil  die Einrichtung dieses Depositkontos ja auch keine  Auflage/Forderung des Finanzamts war !

QBY erhält Escrow komplett und  man besteuert die 8,6 Mio.   wie üblich  und muss  zusätzlich eine Nachzahlung leisten  bzgl.  der Steuerentscheidung aus der Betriebsprüfung , die das Finanzamt dann als Steuergutschrift  an die Plusnetseite weiterreicht?

Mit anderen Worten, EnBW/Plusnet bekommt den Teilerfolg nicht aus dem Escrow ,sondern über die Steuer  "ausbezahlt"  und QBY muß entsprechend mehr Steuern zahlen?


Was sagen die Finanzfüchse dazu?

 

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZWarburg

 
  
    #5163
13.03.24 16:24
hatte schon  vorher den meisten Optimismus, sah aber offenbar keinen Anlass für erneute Kurszielausflüge  "außer Rand und Band" ! :-)
Rating  "Buy" und KZ  1,30 €  blieben   unverändert.

https://www.mmwarburg.de/disclaimer/disclaimer_de/DE0005137004.htm

 

600 Postings, 1936 Tage Dale77seFinanzfüchse ?

 
  
    #5164
13.03.24 20:47
Sind doch alle hier...

"... Mangels entsprechender Erläuterungen zu den vorläufigen Ergebnissen ist das bis zur Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2023 momentan alles nur Kaffeesatzleserei. ..." (#5155, eisbaer1)

Dem stimme ich zu.

"Also da EBITDA eine aufhübschende und eher belanglose  Micky Maus Zahl ist ..." (#5145, crunch time)

Dem stimme ich nicht zu. Auch der JÜ ist letzten Endes nur eine bilanzpolitische Spielzahl. Sobald Einflüsse aus Akquisitionen das Jahresergebnis beeinflussen (i.W. Goodwill-Afa, Impairments PPA), sind sie den "willkürlichen" (EXTRA in Anführungszeichen gesetzt) Einschätzungen des Managements bedingt folgend "realistisch".  
Wie wären die QBY-Zahlen, wenn die Goodwill-Bilanzierung und das Impairment verboten wären und jegliche über die Anschaffungskosten der Vermögenswerte hinausgehende Beträge SOFORT im Jahr der Akquisition als Aufwand erfasst werden müsste ????
PROFIT IS AN OPINION, CASH IS A FACT ...

Sobald der GB vorliegt, kann man die Zahlen vlt. ein Stück weit interpretieren - vorher sieht man mal wieder ausgesprochen gut, welchen Stellenwert die Anteilseigner bei diesem Unternehmen wirklich haben (Kommunikation, Transparenz) ... werden so lange hingehalten bis es VIELLEICHT mal besser wird...

Man muss die Effekte nur so lange durcheinander mischen, bis keiner mehr genau sagen kann/weiß, wo welcher Betrag hingehört.  

13984 Postings, 4833 Tage crunch timeZahlen mehr Handbremse als Gaspedal?

 
  
    #5165
1
14.03.24 10:32
Von der Kurs-Reaktionen her muß man bislang  feststellen, daß  CEO  (T-)Rixen mit seinem intransparenten Zahlenzauber und zeitlichen Verschiebebahnhöfen offenbar wieder niemanden richtig begeistern konnte. Da momentan keine größere Blöcke durchgereicht werden von großen Aktionären, sind hier eher die "Normalos" aktuell die Kursmacher. Es gelingt q.beyond einfach nicht den Markt zu überzeugen.Oder stört man sich einfach weiter an der Aktionärsstruktur und den zwei Herren, die seit einer langen Zeit dafür sorgen, daß hier einfach unterdurchschnittliche Mittelmäßigkeit regiert.  Also aus charttechnischer Sicht wäre eigentlich erst wieder ein spekulativer Kauf eine Erwägung, wenn man den seit über  2 Jahren fallenden Abwärtstrend überspringt und auch die Region um die 0,72€ stabil rausnehmen könnte. Aber das wurde ja jüngst wieder (gezielt?) abgewürgt.  So hängt man weiter richtungslos  in der  seitlichen Schaukelzone. Irgendwann wird man den stetig weiter fallenden Trend überwinden müssen, denn der läuft immer weiter Richtung Null.  
Angehängte Grafik:
chart_all_qbeyondag.png (verkleinert auf 40%) vergrößern
chart_all_qbeyondag.png

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZcrunch time

 
  
    #5166
14.03.24 16:00

Wenn sich kein neuer Investor findet, der beherzt aus dem Ask kauft , dann wird  das wohl weiter so dahinsiechen, es sei denn es gäbe  fundamental positive News mit Substanz.
Wie man sieht , kann man das Vertrauen am Finanzmarkt nicht zurückgewinnen, wenn es weiterhin ein großes Gap  zwischen  Wort und Tat  gibt!

Rixens redet von "learnings" bzgl. der Vergangenheit , aber steht selbst völlig widersprüchlich im Wort!
Er hat  das bescheidene operative Ergebnis damit begründet, daß in 2023 doch noch mehr als geplanter Aufwand nötig war . Kostentreibende Maßnahmen bzgl.  Personalstruktur und toxische Verträge  wären noch angegangen worden , aber......."  das liegt jetzt hinter uns und das haben wir in 2024" nicht mehr"  - So war sinngemäß seine Aussage!

Jetzt kommt er aktuell mit einer noch wesentlich  höheren Rückstellung (Personal/toxische Verträge) um die Ecke und bekundet gleichzeitig , daß der Umbau abgeschlossen wäre!

In Q1/2023  gab es eine Rückstellung von 1,3 Mio.  und ein Q1-Ergebnis von  - 5 Mio. !
In Q1/2024  mit einer erheblich höheren Rückstellung  soll man was erwarten???
Wie soll da Vertrauen bzw. Kursfantasie aufkommen?

Schwurbeln und Erfinden helfen da auch nicht weiter!
Es gab beim Plusnet-Verkauf  weder Streit  über "managed services" und auch nicht über "Leitungsverkauf" !
Es gab Differenzen über steuerliche Bewertungen , in Folge eine Betriebsprüfung und jetzt mit der Entscheidung  des Finanzamts eine Steuerzahlung, die dieses Geschehen abschließt!

Es gibt auch keinen Start  bzgl.  "managed services"   irgendwie zeitlich parallel  zu "open access" , sondern diese "managed services" ( Betrieb)  hat es auch vorher genauso gegeben   in den RZ  , es gibt nur eine neue Form der Berichterstattung  mit der neuen Segmentierung! - Mit "open access" hat QBY sowieso nichts zu tun , weil TK im Sommer  seit 5 Jahren verkauft ist!

Es gibt auch keine Neuaufstellung/Neuausrichtung bei logineer , sondern man hat nur das vorhandene Feld "cargowise" etwas ausgeweitet, durch die kleine Übernahme  eines  6 Personen-Teams von AKQUINET.

Es ist auch nicht sonderlich interessant , daß im neuen Segment  "Managed Servives" ( Betrieb)  eine logineer aufgeführt wird .... Folie 12 Präsi

"Cloud Hamburg
Cloud Ulm
logineer"

"Das logineer-Team betreibt die gesamte IT des inhabergeführten Spezialisten für interkontinentale See- und Luftfracht mit 150 Büros und mehr als 2.200 Beschäftigten in über 30 Ländern. "

Wo findet "Betrieb"  (für Röhlig u.a.)  statt ? Richtig ,in den RZ ! Da ist nichts besonders neu/interessant!

Der steinige Weg  Strategie 2025  ist zu gehen, aus dem angesagten positiven Jahresergebnis 2025  wurde jetzt schon im wording eine schwarze Null............. spielt eh keine Rolle , denn es sind alles risikobehaftete Aussagen  auf die Zukunft, die auch ganz anders aussehen kann , wie der Kleinanleger
schon oft erfahren musste!

 

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZMontega

 
  
    #5167
14.03.24 18:00
beläßt es auch bei  KZ  70 Cent  und "hold"   ........... dort ist aber von einer Rückstellung  4,3  Mio.  in 2023 die Rede!
Dieses ständige switchen  zwischen  2023 und 2024  führt offenbar zu missverständlichen Aussagen.

Ende März mit dem GB2023  sieht man hoffentlich  vieles klarer/eindeutiger!?

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...g-von-montega-ag-halten
 

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZ:-)))))))))))

 
  
    #5168
14.03.24 19:08
- " er hat angefangen"  :-))
- ob ich , oder Meier ,Müller ,Schmidt  investiert sind , spielt überhaupt keine Rolle und der jeweilige Depotstand auch nicht und daraus läßt sich auch keine Berechtigung herleiten , wer zu QSC/QBY in den Foren "posten darf" !
- Nachfragen ist allemal besser ,als ständig mit absurden "Tatsachen"/Stories zu glänzen!
-ich muss mich auch nicht rechtfertigen , für was? Ich nehme mir aber das Recht Lügen/Schwurbeleien als solche zu bezeichnen auch forumsübergreifend! :-))
- reinhören  ...schwarz auf weiß  !!!  alles klar :-))))))))))))
- TK/Plusnet ist verkauft , es gibt keine Schwurbel-Benefits , die mit diesem Verkauf etwas zu tun haben!

:-)))))))  

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZauch

 
  
    #5169
18.03.24 13:06
eine Woche nach den vorl. Jahreszahlen ist keine Kurserholung in Sicht.
Kurzfristige Zusätzliche  Belastungen in 2023 (2,9 Mio. Sonderabschreibung snabble/RZ ; Rückstellungen) hinterlassen offenbar ein zweifelndes Gefühl am Finanzmarkt.
Die Parole " die schlechten Dinge liegen hinter uns , wesentlich bessere Kennzahlen 2024 in Sicht" , verfängt nicht mehr , dafür ist anscheinend der Vertrauensverlust zu groß?

"Für 2024 erwartet der Vorstand eine deutliche Verbesserung der Profitabilität auf 8,0 bis 10,0 Mio. EUR (implizierte EBITDA-Marge 2024: 4,0% bis 5,2%). Die Margenausweitung soll dabei unverändert durch die Erhöhung des Umsatzanteils von Beratungs- und Entwicklungsdienstleistungen, der Erhöhung der Near- und Offshore-Quote von 11% auf 20% und den verstärkten Einsatz von KI erzielt werden."

Montega nimmt es zur Kenntnis , bleibt aber trotzdem defensiv  bei "hold"  und KZ 0,70 € auf Jahresfrist, mit der Begründung:

"Trotz dessen weist der Investment Case weiterhin erhöhte Umsetzungsrisiken und u.E. eine aktuell noch eingeschränkte Visibilität hinsichtlich der erzielten operativen Verbesserungen auf."

Also Vertagung einer etwaigen  Anpassung der Analyse  auf Mai/Q1-Zahlen.
Vielleicht bringt die  "Virtuelle Analysten- und Investorenkonferenz" Ende März neue Impulse, wenn man dort  für Q1  positive Entwicklungen andeuten könnte?

wait and see


 

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZKoop.

 
  
    #5170
19.03.24 11:43
"Aktuell arbeite man mit dem Fraunhofer IGD bereits an einer Lösung zur Visualisierung von Daten für einen Kunden im Energiesektor."

Energie-Revolution 2.0 ?   :-))

https://www.qbeyond.de/pressemitteilungen/2024/...r-data-intelligence  

1345 Postings, 3126 Tage mimamaAuch diese an sich positive

 
  
    #5171
19.03.24 11:59
Meldung kann den Kurs nicht im geringsten inspirieren, und wenn dann mal der Kurs um 0,5% nach oben geht, wird sofort wieder abverkauft.
Man fragt sich kann eigentlich noch irgendwas den Kurs beeinflussen?
Und wird dann auch immer wieder nur abverkauft?

warum warum warum


QBY ist wirklich das seltsamste
Unternehmen im gesamten Börsenkosmos  

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZ@mimama

 
  
    #5172
19.03.24 13:10
Das  "warum" läßt sich doch seit Jahren eindeutig beantworten.

Mehrfacher  Vertrauensverlust  am Kapitalmarkt.

- 2007 Rücknahme der Prognose
- 2014 gerät man nach vorheriger  Ausrufung einer grandiosen "Vision 2016"  in ein völliges  wirtschaftliches Desaster, es braucht 3 Jahre(2017) um überhaupt wieder minimal  "back in black" zu sein.  
Versprochene Dividendensteigerungen blieben in Folge zunächst  quantitativ (3%) unerfüllt und am Ende wurde die Dividenden-Kontinuität ganz aufgegeben. - TecDax-Rauswurf  und  geringe Marktkapitalisierung  verschlimmern die Lage am Kapitalmarkt.

- 2022 dann das SaaS-Desaster mit Prognoseabsenkung , die dann auch noch verfehlt wurde mit 173 Mio. Umsatz.
Eine nicht enden wollende Serie von Übergangsjahren, Einmalkosten, Sonderabschreibungen, kostenträchtigen Umstrukturierungen, Personal- und Strategiewechsel, Verlusten,.....

Mit dem Restkapital aus dem "Tafelsilberverkauf" ( Plusnet und Colo) versucht  jetzt aktuell Rixen  mit der "Strategie 2025" ans rettende Ufer/ schwarze Zahlen zu kommen.

Ich kann mich über die Jahre an viele Postings erinnern, in denen die Analysten als willfährige Lohnschreiber für QSC/QBY abgetan wurden, die  "schöne Studien" auftischen.
Bei Montega sehe ich aktuell eher das Gegenteil!

Vertrauen ist wiederholt verspielt worden und der Kapitalmarkt möchte jetzt erstmal belastbare Zahlen  für eine positive Entwicklung sehen. Das große Gap  zwischen Ankündigungen und realen Ergebnissen muss sich endlich schließen!



 

1345 Postings, 3126 Tage mimamaEben deshalb schreib ich ja

 
  
    #5173
19.03.24 13:57
warum warum warum

So dämlich kann doch keiner wirklich über soo viele Jahre sein KOC hat es kürzlich gut beschrieben, Versorgungswerk für family und friends..... Thats it

warum warum warum

Eben darum.... Es hat System und ist noch nicht mal kriminell oder illegal

Während der gesamte Sektor die letzten 10 - 15 Jahre geboomt ist, die Kurse sich vieler Wettbewerber sich verXfacht haben.....
Soo dämlich kann keine GL wirklich sein, Danke KOC für die Nennung der Wahrheit  

2537 Postings, 2662 Tage Deichgraf ZZ@mimama

 
  
    #5174
1
19.03.24 19:10
"Versorgungswerk für family und friends...."
---------------
Ich halte nichts von Verschwörungstheorien und möchte hier auch keine immanente kriminelle Absicht unterstellen! Solche Stories kranken schon alleine daran, dass  viel zu viele Mitwisser und wechselnde Mitmacher involviert sein würden!
Bei einem Börsengang fällt in der Regel immer etwas ab für family & friends!
Die Gründer sind doch keine "Jetsetter" , die für ihren Lebenswandel eine Mio. nach der anderen generieren müssen!

Offenbar war der AR/die Firmengründer insgesamt gesehen bzgl. Hermann zu inkonsequent/ zu fahrlässig  und beim Wechsel hin zum ITK- und später zum IT- Unternehmen überfordert bzw. zu sehr von sich selbst überzeugt als Macher!?

Man kann im nachhinein die Frage stellen , was denn geschehen wäre , wenn man den ausgewiesenen  IT-Fachmann Felix Höger hätte gewähren lassen?  Höger und Faulhaber wollten seinerzeit  den schnellen Cut bzgl.  Problemsegment  Outsourcing ("Stecker ziehen") bzw. diese Kunden  "mit Nachdruck in die Cloud zwingen/migrieren".
Vielleicht wäre die harte Tour mit Kunden- und Umsatzverlust  am Ende unterm Strich "billiger"  und zielführender gewesen, um ein erfolgreiches profitables IT-Unternehmen zu werden?  Ob dann TK noch länger an Bord geblieben wäre, oder noch eher veräußert worden wäre? -  Theoretische Betrachtungen, die aktuell nicht weiterhelfen.

Die Gründer Eickers und Schlobohm werden ganz sicher nicht über Jahre mit Vorsatz Misswirtschaft betrieben haben, um "geheime Pläne/Ziele" zu verfolgen! Das schließe ich aus!
Manchmal steht ein langjähriges geschäftliches Miteinander einer notwendigen Entscheidung im Wege. Wer ursächliche Probleme nur halbherzig und zu spät angeht, hat im Wettbewerb oft das Nachsehen.

Rixen hat sicher erheblich  mehr IT-Expertise als Hermann , er ist in der Pflicht und er beabsichtigt 2024 erste Erfolge zu liefern!
Das er vorher bei T-Systems war , spielt ebenso wenig eine Rolle , wie es eine Rolle gespielt hat , dass  Frau Schlie bei SAP war , oder andere QSC-Manager vorher bei 1 & 1  waren.
Überflüssiges Geraune ohne Substanz, wie sich seit Jahren zeigt!

 

57 Postings, 1048 Tage der_KoCAntwort

 
  
    #5175
20.03.24 08:19
Darauf muss ich jetzt mal direkt antworten lieber Deichgraf: Weder habe ich Verschwörungstheorien insinuiert noch kriminelle Machenschaften. Schon zu grünen Zeiten habe ich angemerkt, dass der Laden eher wie eine GmbH, denn wie eine AG geführt wird. Das ist nicht kriminell und ggf. nicht einmal verwerflich. Die Thyssen Connection ist kein herbeigeredetes Gespenst sondern Realität. Eine kleine, wenig erfolgreiche Butze hat sich über Jahre einen Thull und eine Isringhaus geleistet. Nötig oder f&f? Ein Hermann hat massiv unterperformt, ist daraufhin irgend etwas passiert? Es gibt viele weitere personelle Beispiele, noch mehr dürften gar nicht nach außen bekannt sein. Die weiteren unternehmerischen Tätigkeiten von S&E, die immer wieder Berührungspunkte und unidirektionale Mittelflüsse mit sich brachten, kriminell? Wohl nicht, da hat man sicher drauf geachtet, dass es sauber blieb. Der AR als Gremium wird imo oft überschätzt, mindestens so wie die Wirtschaftsprüfer. Irgendwie ist jeder Frau da zu sein, wo man ist, da wird begrenzt gelenkt und kontrolliert. Wenn die Bude vor die Wand fährt wurde man halt arglistig getäuscht. Als GmbH hätte es das IPO nicht gegeben. Wäre Baker Teilhaber einer GmbH geworden? Wohl kaum, dann wäre sein Exit mit einer heftig blutenden Nase einhergegangen. Ein Aktionär konnte hier, mit fast beliebigem Eintritt nie etwas reißen, da gab es halt auch andere Fokuspunkte.  Qxx gibt es jetzt knapp ein viertel Jahrhundert. Der DAX hat sich in der Zeit verdreifacht, die peer group (so es eine gibt) vervielfacht.  

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