D O S E N P F A N D !


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Neuester Beitrag: 13.01.03 10:25
Eröffnet am:02.01.03 08:15von: RealerAnzahl Beiträge:198
Neuester Beitrag:13.01.03 10:25von: BankerslastLeser gesamt:12.881
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16834 Postings, 8640 Tage chrismitzHahhahahahahahahahhahaaaaaaaaaa,

 
  
    #151
02.01.03 19:53

also man kann doch machen, was man will, immer hat einer was auszusetzen! *gggggg*

Ich nehm den Tauchanzug! Mir wachsen schon Schwimmflossen! ;-)

Gruß in die Nachbarschaft!  

12104 Postings, 8154 Tage bernsteingruß zurück. o. T.

 
  
    #152
02.01.03 19:54

4515 Postings, 8494 Tage RealerGestern habe ich mir dann

 
  
    #153
03.01.03 09:12
ma ne KISTE Bier gekauft! 3€ Pfand aber das war ja schon imma so :-)  

3263 Postings, 9157 Tage DixieMachtfrage

 
  
    #154
03.01.03 09:23
Machtfrage

Dt. Drei Jahre lang wurde um die Einführung der Pfandpflicht auf sogenannte ökologisch nachteilige Verpackungen gerungen. Im ersten Anlauf scheiterte Bundesumweltminister Trittin am Bundesrat, in dem unter anderen der damalige Ministerpräsident Clement rechtliche, politische und ökologische Einwände erhob. Nun ist eine modifizierte Pfandpflicht Gesetz und das erwartete Chaos eingetreten. Im einen Geschäft bekommt man beim Dosenkauf nun einen Plastikchip ausgehändigt, der bis zur Rückgabe aufzubewahren ist, im anderen wird das Pfand nur gegen Vorlage des Kassenbons erstattet, im dritten gibt es überhaupt keine Getränkedosen mehr.

Die Händler seien schuld, sagt der Bundesumweltminister; sie hätten Zeit genug gehabt, sich auf die Pfandpflicht einzustellen. Tatsächlich hat der Handel zunächst darauf gehofft, die Öffentlichkeit gegen Trittins Verordnung mobilisieren zu können, dann aber auch auf die Gerichte gesetzt. Beide Trümpfe stachen nicht. Aber kann man es der Wirtschaft verdenken, daß sie alle Möglichkeiten ausreizt, um eine staatliche Zwangsmaßnahme abzuwenden, die ihr eine Milliardeninvestition aufbürdet, Folgekosten in dreistelliger Millionenhöhe jährlich und eine Schmälerung ihrer Ertragsbasis? Es war ihr gutes Recht, diesen Weg bis zum Ende zu gehen und sich mit Entscheidungen zurückzuhalten, die nicht so rückholbar sind wie eine Dose. Ein Rücknahme-Automat für zehntausend Euro könnte noch immer über Nacht wertlos werden, wenn das Bundesverwaltungsgericht in der Hauptsache gegen Trittin entschiede. Also war es unzumutbar, ihn jetzt schon anzuschaffen.

Das Prognos-Institut und der Sachverständigenrat für Umweltfragen bezweifeln bis heute, daß die Mehrwegquote durch das Einwegpfand stabilisiert wird. Aber darauf kommt es offenbar längst nicht mehr an. Spätestens seit der Niederlage im Bundesrat ist für Trittin aus einem umweltpolitischen Projekt eine Machtfrage geworden. Wer ist stärker: ich oder die Dosenlobby? Trittin hat diesen Kampf für sich entschieden, nicht zuletzt mit Hilfe der Umweltverbände, die für die Grünen ebenso zum verlängerten Arm der Politik geworden sind wie die Gewerkschaften für die SPD. Die Leidtragenden sind die Verbraucher.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2003, Nr. 2 / Seite 1
   

3263 Postings, 9157 Tage DixieTrinkt doch Saft! ;-)

 
  
    #155
03.01.03 09:29
Trinkt doch Saft

Der erste Einkaufstag der neuen Verpackungsverordnung / Von Mechthild Küpper


BERLIN, 2. Januar. Das Dosenpfand ist ein schwerer Schlag für alle, die mobil leben. Selbst im Edeka-Supermarkt im Berliner Bahnhof Friedrichstraße, in dem sicherlich viele Kunden Reiseproviant kaufen, gibt es kein Pardon: Einwegplastikflaschen und Dosen mit Bier, Mineralwasser und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke werden nur noch gegen ein Pfand von 25 Cent (für den kleinen Behälter) oder 50 Cent (für den großen) verkauft. Der Kunde erhält einen zweiten Kassenbon, auf dem ihm die Zahlung bestätigt wird, und mit diesem Stück Papier sowie den intakten leeren Flaschen beziehungsweise Dosen kann er nach Genuß des Getränks in derselben Filiale das Geld wiederbekommen. In derselben, keiner anderen, und schon gar nicht in einer anderen Stadt. An der Kasse liegen Informationsblätter, die in gräßlicher Prosa erklären, daß sich die Leitung des Ladens entschlossen hat, "Einweggetränke wie folgt zu bepfanden". Sollten Kunden sich nicht vorstellen können, wegen 25 Cent aus, sagen wir, Göttingen wieder nach Berlin zurückzukehren, so werden die Verkäufer ihnen wohl sagen: Trinkt doch Saft. Oder ihnen raten, statt Bier und Sprudel eines der vielen in Dosen abgefüllten dubiosen "alkoholischen Mischgetränke" mit auf die Reise zu nehmen.

Bei der ebenso privilegiert zwischen U- und S-Bahnhof gelegenen Lidl-Filiale am Innsbrucker Platz im bürgerlichen Schöneberg reagierte der Filialleiter schon unwirsch auf die Frage, wie denn der erste Tag mit dem neuen Dosenpfand so laufe: Für ihn war der Donnerstag gar nicht der erste Tag, und bei ihm stünden sie schon Schlange mit ausgetrunkenen Dosen und Flaschen, um ihr Pfand wiederzubekommen. "Ein großes Chaos", mehr sagte er nicht, bevor er hinter den Kulissen verschwand. Dabei sichert das Geschäft seinen Kunden auf Flugblättern sogar zu, daß die alle dort "gekauften bepfandeten Verpackungen" in jeder Filiale zurückgegeben werden können.

Das ist doch ein Angebot, zumal es ein echtes Sonderangebot enthält: Die 0,5-Liter-Dose mit Grafenwalder Pils in Premium-Qualität kostet 29 Cent (plus 25 Cent Pfand). Die Herrschaften, die so gern im Trainingsanzug, links die Büchse Bier, rechts das brennende Zigarettchen, im Bushäuschen verweilen, werden es zu schätzen wissen, daß sie nicht mühsam ihr Vormittagsbierdöschen nachmittags wieder an den Laden an der Heimathaltestelle zurücktragen müssen. (Fortsetzung Seite 2; siehe Wirtschaft.).

Im Drogeriediscountladen, der in den letzten Monaten den auch für zarte Damen ohne Mann im Haus wunderbar leicht zu schleppenden Sechserpack mit 1,5-Liter-Einwegflaschen Mineralwasser immer mehr Platz auf seinen Regalen eingeräumt hatte, hat man sich die lästige Sache mit dem Pfand ganz einfach vom Leib geschafft: Erst gab es einen Ausverkauf zum halben Preis, und nun gibt es keine Einwegverpackungen mehr. Nach den "letzten Feiertagen mit Büchsenbier", wie die Räumaktion und ihre Folgen genannt wurden, geht es nunmehr bei Aldi und Schlecker neuerdings so umweltfreundlich zu, wie es nur in Bioläden schon lange üblich war. In einer Filiale der Bio-Genossenschaft "LPG Naturkost" betreibt man schon seit langem eine große Annahmestelle für alle möglichen Arten von Mehrweg-Behältnissen mit Pfand. Doch Waren in Einwegflaschen oder Dosen werden dort gar nicht verkauft. Wohl aber werden Korken angenommen, die aus der Sorte Einweg-Glasflasche gezogen worden sind, die nach wie vor ohne Pfand zu haben ist, nämlich Wein- und Sektflaschen. Für irgend etwas müssen die drei Riesenbehälter des Glas-Recycling, die alle deutschen Gemeinden verschandeln, schließlich noch gut sein.

Über 95 Prozent der Geschäfte, so ergaben Testkäufe in tausend Läden in Deutschland nach Schätzung von Umweltverbänden, hielten sich schon am Montag an die neue Verpackungsverordnung. Ein netter Kreuzberger Gemüsehändler aber sagte seinen Kunden, er halte es für Betrug, die paar Dutzend Dosen, die er noch feilhält, mit Pfand zu verkaufen - er habe für sie schließlich ja auch kein Pfand bezahlt!

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2003, Nr. 2 / Seite 1
     

4515 Postings, 8494 Tage RealerSeht Ihr

 
  
    #156
03.01.03 09:30
dieser Artikel (154) tützt meine Meinung zu 100%!

A) bringt dieses Dosenpfand rein garnix für die Umwelt

B) hat der Verbraucher nur Nachteile

C) hat der Handel nur Nachteile (ganz zu schweigen von der Industrie)

D) wollten die Deppen nur Ihren Kopp durchsetzen

Also Ihr naiven neunmalklugen besserwisserischen Weltverbesserer....(u.a. Spitfire33) und nun?  

95441 Postings, 8594 Tage Happy EndTypisch FAZ / @realer

 
  
    #157
03.01.03 09:49
Wirft anderen ideologische Verblendung vor und macht sich selbst zum Ideologieträger

;-)

Sicherlich kann man gerichtlich gegen eine Maßnahme vorgehen - aber gerade die Wirtschaft, die der Politik mangelnde Flexibilität vorwirft, ist nicht in der Lage, für den Fall der Fälle, also der eingetretenen gerichtlichen Niederlage, schon im Voraus ein ganzheitliches Rücknahmesystem zu konzipieren, dass im Sinne der Verbraucher schnell in die Tat umgesetzt werden könnte? Das hat nichts mit "Unzumutbarkeit" zu tun, wie die FAZ meint, das wäre Kundenservice...

Typisch der FAZ-BILD-Satz: "Ein netter Kreuzberger Gemüsehändler aber sagte seinen Kunden, er halte es für Betrug, die paar Dutzend Dosen, die er noch feilhält, mit Pfand zu verkaufen - er habe für sie schließlich ja auch kein Pfand bezahlt!" ...Was ist denn daran Betrug??? Eer verdient ja wohl am Pfand nichts, da er es bei Rückgabe zurückzahlen muss...

Typisch der FAZ-BILD-Satz, dass die Glas-Recycling-behälter alle deutschen Gemeinden verschandeln....

Typisch der FAZ-BILD-Satz "Das Dosenpfand ist ein schwerer Schlag für alle, die mobil leben." in dem Abschnitt, wo sich der Handel über das komplizierte Rücknahme-System aufregt, dass seine Interessenvertreter selbst zu verantworten haben (s.o.)...

Na ja, Hauptsache polemisiert........

Man kann ja vom Dosenpfand halten, was man will - aber polemisieren und Tatsachen verdrehen hilft nicht

@realer: Wieso hat der Verbraucher nur Nachteile? Wieso hat der Handel und vor allem die Industrie nur Nachteile? Wieso bezeichnest Du die Politiker von CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne pauschal als Deppen?

Aber eine Antwort brauchst Du mir nicht zu geben - denn ich werde diesen unsinnigen Thread nicht mehr hochholen......Sorry  

4515 Postings, 8494 Tage RealerNe ne ne

 
  
    #158
03.01.03 10:13
pauschalisiert habe ich hier gerade mal GARNIX!

Mach Dir doch bevor Du mich hier angreifst mal die Mühe und lies meine vorherigen Postings durch. In denen habe ich dargelegt warum das Dosenpfand Unsinn ist! Es entlastet nicht die Umwelt! Definitiv nicht!

Ferner habe ich dargelegt das es Probleme für Verbrauch Handel und Industrie mit sich bringt!

Also erst lesen dann urteilen.

Ich akzeptiere jede andere Meinung, nur was belegt ist kann man nicht verleugnen! Und wenn Du trotz allem noch denkst das Dosenpfand sei toll, dann BITTE SCHÖN.

Genau wie Solarzellen, Ökoreiniger, Elektroautos und und und !!  

95441 Postings, 8594 Tage Happy EndDu hast geschrieben

 
  
    #159
03.01.03 10:17
...B) hat der Verbraucher nur Nachteile

C) hat der Handel nur Nachteile (ganz zu schweigen von der Industrie)...  

4515 Postings, 8494 Tage RealerDann nenn

 
  
    #160
03.01.03 10:19
mir mal bitte welchen VORTEIL du DERZEIT vom Dosenpfand hast!  

95441 Postings, 8594 Tage Happy EndWenn Dein Posting Nr. 156

 
  
    #161
03.01.03 10:24
keine rein pauschale Aussage ist, kann ic auch nichts mehr hinzufügen....

Welchen Vorteil ich vom Dosenpfand habe?

Das fängt schon einmal damit an, dass ich, da ich bereits vor der Einführung des Dosenpfandes keine Dosen mehr gekauft habe, als Verbraucher keinen Nachteil nach der Einführung habe... ;-)

Ein weiterer Vorteil ist, dass ich mich köstlich über solche Leute wie Dich amüsiere, die sich als harte Verfechter des Dosentrinkens furchtbar über das Dosenpfand aufregen

*g*  

4515 Postings, 8494 Tage RealerDann erklär das mal

 
  
    #162
03.01.03 10:28
meinem Bekannten.

Er arbeitet bei einer hier ansässigen Firma (http://www.schmalbach.de)

Derzeit Kurzarbeit!

10 Mio Dosen stehen auf Lager und können nicht veräussert werden.

Nur ein Beispiel.

Und das mit dem "mobilen Menschen" trifft mich! Aussendienstler!  

4515 Postings, 8494 Tage RealerAbschliessend

 
  
    #163
03.01.03 10:30
möchte ich sagen:

Das Dosenpfand an sich ist ja garnicht das Problem (obwohls nix bringt)

Ich bin nur Sauer wie es eingeführt wurde! Nichts zuende gedacht! Keiner weiß so richtig was los ist. Es ist lange nicht auf ALLE Dosen Pfand = inkonsequent!

Also wenn man sowas macht, dann doch bitte auch RICHTIG und nicht so halbherzig und mit aller Gewalt!

Gruss und nix für ungut

r.  

95441 Postings, 8594 Tage Happy EndAbschließend

 
  
    #164
03.01.03 10:42
Wenn sich Veränderungen im Wirtschaftsleben, sei es durch die Einführung neuer Produkte, den Abbau von Subventionen, neuer gesetzlicher Regelungen etc. ergeben, gibt es immer auch Gruppen, die wirtschaftliche Nachteile davontragen... Nicht umsonst ist z.B. wenn es um den Abbau von Subventionen geht, der vordergründig verständliche Aufschrei bei den Betroffenen besonders groß. Und im vorliegenden Fall hat der Gesetzgeber das Pendel zugunsten der Mehrweg-Industrie ausschlagen lassen (natürlich mit den sich daraus ergebenden Nachteilen für die Einweg-Industrie...). Dass damit Dein Bekannter unzufrieden ist, kann man verstehen...

...und das nicht alle Einweg-Verpackungen mit Pfand belegt worden sind, liegt halt u.a. an der 1991 beschlossenen Regelung u.a. die Mehrwegquote als Maßstab für die jeweilige Pfandeinführung macht.... Zudem hätte ein generelles Pfand auch Bestandsprobleme vor Gericht?  

5074 Postings, 9269 Tage ElanAbschließend

 
  
    #165
03.01.03 10:55

Regulationsreglungen regeln in der Regel Regeln, welche regulär Unregelbare Regeln wären, würden sie nur regulativ geregelt.  

4515 Postings, 8494 Tage RealerZahlen

 
  
    #166
03.01.03 11:05
Die Pfandregelung erzeugt schätzungsweise 3 bis 4 Mrd. DM für Investitionen in Rücknahmeautomaten und jährliche Betriebskosten von 250 bis 300 Millionen DM. Die Aktienkurse des entsprechenden Automatenherstellers sind zwar sprunghaft angestiegen, für den Umsatz von Getränken in Mehrwegverpackungen ist dies jedoch nicht zu erwarten. Es gibt keine Garantie dafür, dass auch nur eine einzige Dose vermieden wird. Vielmehr ist zu befürchten, dass Teile des Einzelhandels sich gänzlich aus dem Mehrwegsektor zurückziehen, weil das Leerguthandling mit Automaten wirtschaftlicher ist. Diese Auffassung wird auch von führenden Ökonomen vertreten. Ein Blick nach Schweden, wo das Einwegpfand schon seit Jahren erhoben wird, bestätigt, dass dieses Modell die Verbraucher nicht motiviert, wieder auf Mehrweg umzusteigen.
 

95441 Postings, 8594 Tage Happy EndPro Dosenpfand - die Position der Befürworter

 
  
    #167
1
03.01.03 11:12
Die Unterstützer des Pfands auf Einweg-Getränkeverpackungen, also vor allem die Umweltverbände und die kleinen Brauereien, lassen Zahlen für sich sprechen. So ist die Mehrwegquote seit 1997 von Jahr zu Jahr immer deutlicher unter die gesetzlich vorgeschriebene Marke von 72 Prozent gesunken. Jüngsten Berechnungen zufolge liegt sie mittlerweile bei 54 Prozent und damit deutlich unter der Maßgabe der geltenden Verpackungsverordnung, die 1991 verabschiedet worden war.

Öko-Bilanz belastet Getränkedosen

Jürgen Trittin kämpft bereits seit Jahren dafür, den Anteil der Einweg-Getränkeverpackungen zurückzudrängen. Mehrwegsysteme bieten nach Angaben des Bundesumweltministeriums eindeutige Vorteile gegenüber Dosen und Plastikflaschen: Weniger Energieverbrauch, weniger Verkehrsbelastung und effizienterer Einsatz von Rohstoffen. Diese Position vertritt auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). In einer Öko-Bilanz verursache eine Dose im Vergleich zu einer Glas-Mehrwegflasche rund elfmal mehr Abfall, viermal mehr Treibhausgase und doppelt soviel Energieverbrauch. Die Belastung mit Verkehrslärm sei zudem etwa zehnmal so hoch, weil die großen Getränkehersteller ihre in Dosen abgefüllten Produkte über weite Strecken transportieren, Getränke in Mehrweg-Flaschen hingegen hauptsächlich regional vertrieben werden.

Unterstützung von kleinen Brauereien
 
An der Seite der Regierung und der Umweltverbände stehen die kleinen und mittelständischen Brauereien, denen der zunehmende Absatz von Dosengetränken in Supermärkten und Handelsketten stark zusetzt. Das Dosenpfand hat für sie den Vorteil, dass der Absatz von Getränken in Mehrwegflaschen wohl wieder steigen wird. Würde der Marktanteil der Großbrauereien dagegen weiter anwachsen, wären zahlreiche kleine Unternehmen in ihrer Existenz bedroht. Auch der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels begrüßt die Pfandpflicht. Für den Handel sei es "an der Zeit, die Realitäten und die geltende Rechtslage anzuerkennen", sagte der Geschäftsführende Vorstand, Günther Guder. Mit dem Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen werde das Mehrwegsystem kurz vor dem Kollaps gerettet. Beim Zusammenbruch des Mehrwegsystems seien 250.000 Arbeitsplätze gefährdet, so Guder.

Quelle: Bayern heute  

25551 Postings, 8464 Tage DepothalbiererDas Dosenpfand ist top !!

 
  
    #168
03.01.03 18:01
Das beste Gesetz wofür sich Trichin eingesetzt hat.

Grund: Eine Menge Assis verschandeln einen schönen See in meiner Nähe ständig mit leeren Hülsen (säckeweise)und nicht nur den.
Damit ist jetzt endgültig Schluß!  

19279 Postings, 8977 Tage ruhrpottzockerGenau ! Nur die Assis mögen das Pfand nicht !

 
  
    #169
03.01.03 18:11

Die kommen sich besonders cool dabei vor, wenn sie die leeren Dosen nach ex und hopp locker über die Schulter in die Umwelt entsorgen können.

Mit dem Überall-Rumsudeln ist jetzt Schluss. Wären diese Typen einigermaßen reinlich und gut erzogen, hätte man das Pfand nicht einführen müssen.

Das war eine längst überfällige Maßnahme.

Die müssten jetzt auch noch ordentlich zahlen müssen, wenn sie auf die Parkbänke scheissen.

 

4515 Postings, 8494 Tage RealerJAU Ruhrpottniveau

 
  
    #170
03.01.03 18:19
Das war ja klar!

Mann wahnsinn, da reissen die Leute die Klappe auf die alle 50 m ne "trinkhalle" haben und selber um 11 Uhr morgens die erste halb Liter BEcks im Hals haben!

Hey, welche PArkbänke im Ruhrpott? Grugapark? Lool

Um den Ruhrpott sauber zu bekommen braüchte man unter vielem anderen noch das Hausfassadenfarbenpfand!

Ich werf mich weg!!  

34698 Postings, 8723 Tage DarkKnightIch lese die Entstehungsgeschichten von Gesetzen

 
  
    #171
03.01.03 18:19
gerne von hinten, in der Hofnung, daß am Anfang mal irgendwann Vernunft stand.

Mehrweg ist Schwachsinn: keine Mehrwegflasche überlebt eine dritte Reinigung. Die Folgen sind: Verunreinigung der Flüsse und massenweise Leertransporte auf Autobahnen. Wofür? Für die eitle Dummheit, im Konsens der Halbgebildeten den Schein von Öko-Engagement tragen zu dürfen.

Man würde viele Dinge eher begreifen, wenn sie einem nicht erklärt würden.  

19279 Postings, 8977 Tage ruhrpottzockerQuatsch, DK !!

 
  
    #172
03.01.03 18:26

Mehrweg ist top und bietet nur Vorteile. Erstens, werden die Flaschen häufiger gereinigt. Zweitens, werden sie nicht mehr gereinigt, dann werden sie kontrolliert zerdeppert, und aus ihnen entstehen wieder Flaschen oder von mir aus auch anderes Glas. Drittens, warum sollte derjenige, der mit vollen Flaschen hinfährt nicht mit leeren Flaschen zurückfahren ? Viertens, und überhaupt !!

Jetzt hab ich dir was erklärt, was du eigentlich eher hättest begreifen sollen.

Keinen Schimmer von Gastronomie, wa ?  

 

34698 Postings, 8723 Tage DarkKnight@rpz: Danke. Von Gastronomie habe ich echt keine

 
  
    #173
03.01.03 18:30
Ahnung. Ehrlich.  

19279 Postings, 8977 Tage ruhrpottzockerIch aber !

 
  
    #174
03.01.03 18:32

Und deshalb tu ich getz auch endlich innen "Bummelzuch" gehen !

 

34698 Postings, 8723 Tage DarkKnightDie größte Gefahr eines jeden Gastronomen:

 
  
    #175
03.01.03 18:37
selbst der beste Kunde zu werden.

Prost.  

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