WDI Forum für Verantwortungsbewusste
Wenn der Vorstand hier verknackt wird, dann wird er zumindest nicht an die USA ausgeliefert.
Allerdings dürfte die USA als Urlaubsziel für einige ein Leben lang ausfallen ;-)
Meiner Ansicht nach ist die Bestrafung für Betrugsfälle in den USA eher angemessen, während sie in der EU viel zu gering bestraft wird.
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/...-doppelbestrafung-100.html
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...fung-aber-20202981.html
Die Japaner blieben nicht lange auf den Wirecard-Wandelanleihen sitzen. Über eine durch die Credit Suisse arrangierte Transaktion wurde mittels des niederländischen Vehikel Argentum Netherlands nahezu die gesamte Emission weiterverkauft. Allerdings mit schlechteren Konditionen für die neuen Erwerber: Wandlungspreis von 225 € und ein Kupon von 0,5%. Der Weiterverkauf ist in der Branche durchaus üblicher Vorgang, der trotzdem im krassen Widerspruch zu dem Softbank-Bekenntnis zu Wirecard steht und heute sehr viel Erklärung bedarf.
Unter den Argentum-Investoren werden einige Hedgefonds, Publikumsfonds und europäische Banken vermutet. Als Grundlage für die erfolgreiche Platzierung diente für die Kreditgeber naturgemäß der letzte Wirecard-Abschluss, also der für den Stichtag 31. Dezember 2018. Wegen der nun bekannten Fehlbeträge, nichttestierten Bilanzen werden sich also auch die Investoren der Wandelanleihen neben den ordentlichen Gläubigern und Aktionären in eine Klagewelle einreihen.
Und die meisten kleinanleger jetzt auch.
Und manche scheinen noch am Lernen zu sein (aber nicht mehr lange)
https://www.wiwo.de/my/unternehmen/dienstleister/...das/25945204.html
Hat jemand zugriff und kann den Artikel kurz zusammenfassen? Gern auch per PM.
"""Wirecard-Bank: Es lebe die Einlagensicherung
Kartenbesitzer, die direkt Kunde bei den Aschheimern sind, müssen sich erstmal keine Sorgen machen: Selbst wenn die mutmaßlichen Betrügereien zur Insolvenz der Wirecard AG und gar der Tochter Wirecard Bank führen sollten, wäre ihr Guthaben durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Doch nicht überall, wo Wirecard drinsteckt, steht das auch drauf."""
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""""Wirecard Solutions [Ltd.] ohne Treuhänder: „Im Falle einer Insolvenz können Ihre Gelder wertlos werden“
Das Münchner Fintech givve bietet beispielsweise die gleichnamige Kreditkarte an, die auf Firmen zugeschnitten ist [...] herausgegeben wird sie allerdings von der britischen Wirecard-Tochter „Wirecard Solutions“, die auf Prepaid-Kreditkarten für Firmenkunden spezialisiert ist
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Allerdings bleibt abzuwarten, wie stark der Reputationsverlust der Wirecard AG das Ansehen der britischen Tochter beschädigen wird. In jedem Fall sollten Prepaid-Kreditkartenbesitzer ihre Karten mal genauer anschauen. So lassen sich böse Überraschungen möglicherweise vermeiden. Denn die Absicherung der Kundengelder erscheint bei einigen der Karten zumindest problematisch.
1. Wer schafft ein gutverzinstest Girokonto - doch wohl nur um billig an Kapital zu kommen!
Ich wurde angegriffen , weil man meinte WCD hätte genug Möglichkeiten regulär an Kredit zu kommen..
2. WCD war schon sehr hoch verschuldet. Warum, wenn es doch so viel Cash gab.
3. MB zeigte sich nur alleinen. Die anderen AR und VSmitglieder sah man nie bis selten.
Das war mE der größte Wink mit dem Zaunpfahl ...
usw. ichkönnte die Liste fortsetzen.
Niemand brauch sich zu beklagen!
Quelle: https://www.wiwo.de/my/dossiers/boersenwoche/...-lassen/25943248.html
Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass "der Aktionär" Produkte von Morgen Stanlay verkauft, die vermutlich Ihre Vorgaben in ihre eigene Richtung machen, da sie selbst auf dem Finanzmarkt aktiv sind.
Aussage vom angeblichen Treuhänder:
Zwei Ausländer und ein Philippiner hätten im Februar 2020 bei ihm angefragt, die Treuhänderschaft für ein noch zu gründendes Fintech zu übernehmen.
Vielleicht sollte man dem vorherigem Treuhänder mehr Zeit widmen und sehen was dabei herauskommt.
wohl zuviel traffic
Aktuell möchte jedoch niemand konkret Stellung dazu nehmen.
https://www.straitstimes.com/business/banking/...n-euros-goes-missing
Die Algos haben schon wieder "aufgegeben". Hier scheint die Luft raus zu sein.
Im direkten Vergleich Aktie vs. Anleihe finde ich die Wirecard Anleihe (DE000A2YNQ58) vom Chancen Risiko Verhältnis viel interessanter.
Sollte es ein Überleben von Wirecard geben dann ist die Anleihe deswegen viel interessanter weil solange die Firma überlebt die Anleihe irgendwann zu 100% der Nominale getilgt wird. Sollte es zu einer Kapitalerhöhung kommen würde der Aktionär massiv verwässert werden oder als Entschädigung für die Klagen werden neue Aktien ausgegeben da Wirecard kein Geld hat. In allen diesen Fällen würde es bei der Aktie zu einer massiven Verwässerung kommen.
Da man die Anleihe aktuell nur noch zu 19% der Nominale notiert kann man bei einer Erholung der Firma den aktuellen Wert immer noch mehr als verfünffachen. Rückzahlung wäre in dem Fall pro Stück 100.000,- Euro plus Zinsen.
Ich persönlich würde die Aktie aktuell nicht kaufen weil der Aktienkurs mir viel zu hoch erscheint. Firma ist immer noch 1,7 Mrd. Wert. Im direkten Vergleich finde ich die Anleihe aber viel reizvoller. Ich würde sie aber auch nicht kaufen, da mir ein Investment von 19.000 Euro zu hoch ist (obwohl ich aus dem Wirecard Verkauf nach der Ad Hoc noch mehr als 19.000 Euro retten konnte. Aber ich will nicht gutes Geld schlechtem nachwerfen und es kann auch jederzeit die Insolvenzmeldung kommen. Im aktuellen Anleihenkurs ist aber zu 81% eine Insolvenz eingepreist. So hoch würde ich die Wahrscheinlichkeit aber nicht sehen. Sollte der Anleihenkurs weiter sinken würde ich aber eventuell hier über ein Investment nachdenken. Die Anleihe sollte man daher auf alle Fälle verfolgen und sollte sich die Nachrichtenlage aufhellen könnte man sich überlegen zu investieren. Und im Gegensatz zur Aktie wäre es bei einer Insolvenz jetzt auch nicht ausgeschlossen, dass für die Anleiheninhaber eine Restzahlung noch erfolgen wird (aus der Insolvenzmasse).
Was denkt ihr über die Anleihe? Leider ist die Stückelung halt 100.000 Euro.
https://www.finanzen.net/aktien/wirecard-aktie
"Hinweis: Bei Wirecard gab es in den letzten Tagen Insidertrades. Am 25.06.2020 werden die Wirecard Quartalszahlen veröffentlicht.
Weiß jemand genauers?
Der alte hat es leider nicht geschafft: https://www.youtube.com/watch?v=b4tjT4MjQHg
(Dubai und Philippinen)
Hingegen der Singapur TPA (SenjoGroup) sowohl Fotos auf der Homepage hat (mit Vita und Link zu LinkedIn) als auch einen weniger auffälligen Hoster verwendet.
PayEasy hat allerdings noch ein paar seriöse Kunden auf ihrer Seite angegeben (Emirates, Oman Air, Holiday Inn). Aber wer weiß ob die davon wissen / ob es am Ende wieder nur Geschenkkarten sind / oder nur Philippinische Kunden betrifft.
=> für mich scheint senjo Singapur seriös, PayEasy ist ein Fragezeichen darüber wegen selben Webhoster und auch einigen anderen Ähnlichkeiten zur Al Alam Webseite. Al Alam noch am merkwürdigsten. Dort scheinen nach Frühjahr 2018 keine Updates mehr getätigt worden sein (Twitter, FB, Blogs) - davor aber sehr viele.
Witzige Randbemerkung: Al Alam schreibt in ihrer rein englischen Seite einen Blog über die Wichtigkeit Websites auch in lokaler Sprache zu betreiben und nicht nur auf Englisch ;-)
Info:
Ich habe nun 2/3 meiner Position mit 85% Verlust verkauft, da ich weder bei Fake TPA noch bei TPA als Firewall für unseriöse Kunden einen Fortbestand des Anschlusses an Visa & Mastercard sehe.
Was mich noch mit 1/3 drinnen hält, sind rein spekulative Überlegungen.
Zum Vorwurf des Betruges sagte Siekmann im Dokumentarfilm Weltmarktführer des Filmemachers Klaus Stern, der die Geschichte von Biodata begleitete: Niemals habe er „getürkte Ad-hoc-Meldungen herausgegeben“ oder „Scheinumsätze“ gebucht. „Okay, ich habe beim Höchstkurs für 25 Millionen Euro eigene Aktien verkauft – aber alles legal“. „Ich sollte der Buhmann sein, den man am Boden sehen wollte.“
Siekmann ist von den Insolvenzen weniger betroffen. Zitat: „Ich war vorher Millionär und bin's heute wieder.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Biodata
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Bei Herrn Braun kommt nix raus. Der lebte in seiner eigenen Welt...
...warum der cfo knoop a) noch nicht in u-haft gekommen ist und b) noch als cfo bei wtc arbeitet.
klar, der wird dringend erst einmal benötigt um die geldgebende zunft wie banken zu beliefern. wenn der weg ist wird es mit zahlen sehr sehr dünn. aber einer bafin und staatsanwaltschaft ist das ziemlich egal.
alleine schon wg. verdunklungsgefahr die besteht wenn er noch an den knöpfen vom accounting sitzt. da hat der wohl 24/7 einen aufpasser auf dem schoss sitzen.
aber das die „kern“ kompetenz bei einem derartigen fall auch nach 1 woche noch aktiv da ist, ist milde gesagt, äusserst ungewöhnlich. das durch noch dasein des cfo‘s mit zunehmender zeit das risiko mit in den schlamasel gezogen zu werden, steigt dann auch für einen neuen ceo, in dem fall freis.
natürlich wird es noch abenteuerlicher, schwieriger den schaden zu begrenzen, insbesondere an der bankenfront aber die gefahr und das persönliche risiko für freis wird dadurch tag für tag grösser.
auf der anderen seite könnte man hieraus interpretieren, dass vll. bei wtc intern nur ein sehr enger kreis involviert gewesen ist. scheint zwar nicht nachvollziehbar aber eine andere erklärung wenn sogar der cfo derzeit noch als unbescholten gilt und den seine arbeit derzeit so unverzichtbar erscheint.
blauäugikeit seitens freis hinsichtlich risiken für ihn selbst, dies kann es wohl nicht sein.
sehr seltsam.....
Und rate mal, wo der Ex-Chef Herr Häuser von wirecard technology ist.
Bei ocap (ehemals Senjo trading), die auf einmal einen 100 Mio. MCA-Kredit hatten. Leider hat es Herr Häuse nicht geschafft die ersten 2 WP übers Ohr zu hauen, daher konnte er die Luftfirma nicht für 55 Mio. an einen seriösen Leiterplattenhersteller in Singapur verkaufen. Doof, jetzt konnte man das gute Wirecard-Geld nicht waschen.
Macht aber nix. Er hat sich > 3 Mio. Beratungsgebühr genehmigt.
Aber wenn ich heute skizzieren müsste was evtl noch passieren kann, dann wäre es das Folgende: das Produkt von Wirecard ist gut und es gäbe sicherlich einige Interessenten dafür. Aber keiner würde den Gesamtladen Wirecard mit den enormen (Prozess-) Risiken übernehmen wollen (meine Annahme). Also könnte ich mir vorstellen, dass man versucht, den gesunden Teil/die Technologie an einen Dritten zu verkaufen – damit würde man hoffentlich auch ein paar Tausend Arbeitsplätze retten. Mit dem Erlös könnte man in der Tat unterstellen, dass die Kredite bedient werden könnten.
Aber dann hat man eine Hülle mit einem Cash-Betrag, der zwar die Anleihen deckt, aber auch Klagen in Milliardenhöhe gegen sich. Bleibt in so einem Szenario etwas für die Anleihegläubiger übrig? Ist also sicherlich auch eine rechtliche Frage, ob die Ansprüche der Schadenersatzklagen vor den Ansprüchen der Anleihegläubiger geht. Außerdem fängt das schon mit der Frage an, ob die Anleihegläubiger es überhaupt zulassen würden, dass man das gesunde Kerngeschäft verkaufen würde (wenn die das verhindern können).
Das mal meine naiven Gedanken dazu...