WDI Forum für Verantwortungsbewusste
Vertraglich stellt Wirecard die Sicherheiten, welche auf dem TH Konto liegen und vom TPA gefüllt werden, den Merchants. Hgschr ist hier aber sicherlich ein größerer Experte.
Und damit zu Dir, hgschr, ich bin unbedingt dabei! Als Anleger muss man einem DAX Konzern insofern vertrauen können, dass ein Großteil der ausgewiesenen Vermögenswerte stimmen. Dieses Vertrauen fundiert darauf, dass wir Politik, Behörden und WP Glauben schenken. Das MINDESTE des Skandals muss es sein, Vorgaben für WP massiv auszuweiten. Zumindest für JA ab einem gewissen Volumen. Die Börse und die Bafin müssen Vertrauen wieder herstellen. Persönliche Schicksale sind schlimm und niemals sollte ein finanzieller Verlust zu einem körperlichen Schaden führen. Und dies bitte auch nicht bei möglichen involvierten Personen von Wirecard.
Zunächst ist wichtig, dass sich herausstellt (wovon auszugehen ist), dass die € 1,9 Mrd. nicht existent sind. Überdies ist zu klären, wie wir bei der Klage ggü. EY vorgehen (ggf. über das Konstrukt einer Zweckgesellschaft, auf welches die KAP Rechtsanwaltsges. hinweist; ich hatte hierzu gestern gepostet) und ob es bei der Haftungssumme von € 4 Mio bei EY bleibt, denn diese Summe ist viel zu gering, um einen Erfolg zu haben, wenn EY verklagt wird.
Man sollte über den Anwalt , für den wir uns ggf. bei einer Sammelklage via der sog. Zweckgesellschaft entscheiden, auch klären, ob wir ebenfalls den AR belangen können, denn der hat sich mitschuldig gemacht an der Situation, vor der wir jetzt stehen. Später mehr, ich muss jetzt zum Spätdienst.
ich denke die banken, wüssen jetzt schon mehr ,eine evtl. verlängerung der kreditlinie ist sicherlich nicht aus dem nichts erfolgt.
bei einer kreditlinie von 2 mrd und einen Bankenkonsortium von 15 Instituten macht das round a bound für jedes Institut ca .130 Millionen,dafür wird erstmal jede bank stillhalten vor angst das am nächsten morgen evtl. in der Zeitung steht, xy-bank ist schuld von wc-pleite,tausende aktionäre in den finanziellen Tod geschickt.
wir sollten alle nicht vergessen wer hier die kurse auf Talfahrt gebracht hat,die Kleinaktionäre sicher nicht ,die banken machen doch die milliadäre an den börsen mit ihren Risikokapital über nacht wie bezos und musk .
bei der Größenordnung von 2 mrd. kann das nicht allein von marcalek und braun durchgezogen sein ,es müßte ja die ganze Buchhaltung von wc instruiert worden sein,den mund zu halten,da wäre schon bei den ersten, wenn das wort von Gefängnis gefallen wäre,gesprächig geworden.
aber wir werden sehen.
zur Haftung,wenn ich mir überlege was Baumann von bayer mit monsanto eingekauft hat für 27 mrd. dem stehen heute ca. 30 mrd. an regressforderungen an (monsanto jahresgewinn ca, 1 mrd. d.h. das inkl. zinsen sicherlichlich die nächsten 40-50 jahre kein gewinn durch monsanto für bayer anstehen wird) die auch irgendwann mal bedient werden müssen,von einer pleite höre ich da nichts,weil banken weiterhin nicht genannt werden möchten das sie jemals kapital für diesen schwachsinn gegeben haben und weiterhin doch gut an den zinsen verdienen.
um wc wieder auf die beine zu stellen muss meiner Meinung nach erstmal wieder ein lv. verbot über die nächsten jahre erfolgen,ich hoffe das mit uns auch einige politiker finanziell so richtig auf die schnauze geflogen sind ,das endlich das leerverkaufen sofort abgeschaft wird und schnellsten,ihre diätenerhöhungen werden ja auch immer innerhalb von tagen und einstimmig durchgezogen.
@HGSCHR: Habe Dir ne BM geschickt. Bin dabei!
KostoLenin hatte ja im Vorfeld eine gute Aufschlüsselung gemacht, dass 100 Millionen Aktien von Kleinaktionären gehalten werden/wurden mit teilweise sehr großen Summen bei den Einzelaktionären. Da ist sehr viel hart erarbeitetes und erspartes Kapital nun einfach geraubt worden, völlig unabhängig von der Schuldfrage. Das Geld ist nun weg aus der nun weiter verarmten Mittelschicht und steht nicht mehr als arbeitendes Investitionskapital der deutschen Wirtschaft zur Verfügung. Selbst wenn Wirecard als Unternehmen das jetzt irgendwie überlebt, bei dem Konkurrenzdruck im digitalen Wettkampf auf der Welt, ist es nur noch ein sterben auf Raten und im besten Fall kommt irgendwann die Übernahme. Vermutlich ist Wirecard danach dann aber kein deutsches Unternehmen mehr und wandert ab oder zahlt kaum noch Steuern in Deutschland.
Und Wirecard ist wirklich kein Einzelfall, aber nun der mit Abstand schlimmste für den Aktienmarkt in Deutschland und die Börsenkultur. Hier muss die Politik und der Rechtsstaat jetzt sofort aktiv werden.
2020/06/21/2022306/top-lenders-deny-involvement-missing-21-billion-wirecard-fund
Die Bafin schafft Vertrauen. Zitat Wikipedia zu den Aufgaben der Bafin:
,,Als (finanz-)marktorientierte Anstalt ist die BaFin für Anbieter und Konsumenten verantwortlich. Auf der Angebotsseite achtet sie auf die Solvenz von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungsinstituten. Für Anleger, Bankkunden und Versicherte sichert sie das Vertrauen in die Finanzmärkte und die darin agierenden Gesellschaften.''
Ich habe der Bafin insbesondere vertraut, als sie ein LV Verbot aussprach. Das war für mich ein wichtiges Signal, dass die Bafin Unregelmäßigkeiten zu Ungunsten von Wirecard gesehen hat. Zudem ist Wirecard schlicht insolvent, sollte sich bewahrheiten, dass die 1.9 Milliarden (früher weniger..) nie existiert haben. Also hat die Bafin dahingehend versagt, als dass sie uns fälschlicherweise versichert hat, Wirecard sei vertrauenswürdig und solvent.
Und in letzter Konsequenz ist das staatliches Versagen!
Like in Vegas..
Wer Verluste nicht akzeptieren möchte.. Soll keine Aktien handeln...
HARALD
wir sollten uns dann evtl. in form einer Interessengemeinschaft uns einer vernüftigen sammelklage anschliessen (das möchte ich nur hier einwerfen,da du sicherlich in dieser hinsicht sicherlichdas bessere wissen mit bringst), H. I. schrieb vor ein paar tagen hier, das es wohl eher sinn macht sich an ey zuhalten,allen anderen empfehle ich mal die seiten von tilp die eine sammelklage gegen wc schon eingereicht haben in wie weit diese auf ey ausgeweitet wird kann ich nicht sagen.
so wie ich im Internet lesen konnte ,werden diese art von rechtstreitigkeiten von der Rechtsschutzversicherungen getragen (das muß natürlich jeder vorher bei seinen versicherer erfragen) ich werde dieses morgen früh erledigen,sollte keine kostenübernahme erfolgen,werde ich auf eigene kosten klagen.
ich denke,wie sagte Napoleon noch,die schlacht ist verloren aber noch nicht der krieg !
also auf in kampf
Da hätte in den letzten 6 Monaten etwas aufpoppen müssen, wenn die Geschäftsbeziehungen tatsächlich da wären und die Händler wg. der Veruntreuung durch Treuhänder 1 nun keine Auszahlungen mehr erhalten würden. Ich gehe deswegen inzwischen davon aus, dass die TPA Geschäfte im Wesentlichen gefaked waren und somit auch das Treuhandguthaben gefaked war / ist. Wie sie es dann noch geschafft haben, über Jahre ex Bank-MA dazu zu bringen gefälsche Saldenbestätigungen zu erstellen, das ist schon heavy und irgendwie surreal. Da muss so viel kriminelle Energie hinterstecken, um sogar noch die Prüfer bei einer Sonderprüfung bescheißen zu wollen, heftig ...
Und das eigentliche Problem für Wirecard bzw. die Aktie ist jetzt, dass im TPA Geschäft auf dem Papier der wesentliche Anteil der Profitabilität begründet liegt. Wenn das Geschäft also nicht oder nur in viel kleinerem Ausmaß existiert gibt es noch ein Rumpfgeschäft in Europa, das aber kaum Profit abwirft. Wenn nicht ein Wunder geschieht wird Wirecard diese Sache nicht überleben ...
Dem Kleinanleger wurde das Geld geraubt nicht mehr nicht weniger, aber nicht von Braun oder Marsalek, schon gar nicht von der AG Wirecard, sondern von Anglo-HF und Leerverkäufern.
Bin immernoch der Meinung das wir hier völlig in die falsche Richtung unterwegs sind, was Schuldige angeht. Den das passt überhaupt nicht zusammen.
Auf jeder Polizeischule wird vermutlich in der ersten Stunde schon gelehrt, die wichtigste Frage bei jedem Verbrechen ist "WEM NUTZ ES"
Am meisten hat das alles weder M.Braun oder sonst wem bei WDI genutzt, sondern den größtmöglichen NUtzen haben die HF und LV´s.
Und nun ist die Frage, immer die gleiche, wer war Unterstützer das die Ihre zig Milliarden mehrfach von den Kleinanlegern abzocken konnten. Ankerinvestoren gab es neben M.Braun ja nicht, diese wurden ja durch massive Manipulation im Vorfeld schon abgehalten.
Ich glaube "achtung persönliche Mutmaßung" , das alles ist ein ganz großer Betrug, aber nicht durch WDI sondern mit wahrscheinlich unbewusster Hilfe durch WDI und dehren zu schnellem Wachstum.
Man baut doch nicht seid Jahren Compliance aus, Controlling aus, eine Transparenzinitiative nach der anderen, ständig werden Neue Leute reingeholt, die Internera untersuchen sollen, ALLES um einen Betrug nach aussen zu vertuschen?#
WEM NUTZT ES????????????????????? Das ist die einzig richtige Frage, die zweite erst ist dann wie hat man das gemacht und mit Hilfe von wem
BTW, ich habe auch vertraut, dass Regeln gelten und ein Unternehmen mit einem CEO, der skin in the game hat, "vertrauenswürdig" ist. Stehe auch komplett vor dem Aus.
könnte es sein, dasd eichelmann, nachdem sich ihm dieses desaster immer schlüssiger auf dem tisch lag sogar den hohn/TCI selbst „gerufen“ hat.
tci unterscheidet sich ja grundsätzlich von typischen lv‘s. tci ist damals auch bei der dt. börse von short auf long umgestiegen.
würde tci eine strategie haben können einen teil seiner short-gewinne mit wtc nun für wessentliche anteile, kapitalerhöhung etc einzusetzen.
um so die von hgschr genannte notwendige bankbilanz zu sichern?
notwendiges working capital zu stellen, wenn banken im gegenzug vll. einem schuldenschnitt zustimmen?
vll. hat tci einen zeitlichen vorteil und konnten in den vergangenen wochen einen vll gangbaren finanzierungsansatz ausarbeiten der bestandteil der von freis nun mandatierten finazierungsfirma sein.
kann natürlich weit hergeholt sein.
und würde zu einer massiven verwässering führen.
aber es könnten erste schritte eines spekulativ angenommenen plans sein.
@d.dandi Dir stimme ich auch zu - es fehlt das Puzzleteil, wieso Wirecard das gemacht haben sollte - und auch, wie es so lange aufrecht erhalten werden konnte. Also doch nicht alles Fake? Was dann für mich aber nach wie vor klar ist, dass Wirecard allerspätestens nach dem Ende von TH1 auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam wurde und den Kapitalmarkt, KPMG, EY und die Bafin falsch informiert hat. Das alleine reicht für ein letztes Umlegen des Lichtschalters.
vielen Dank für Ihre Initiativen hier und auf youtube. Ich habe mich heute bei stockworld angemeldet, nachdem ich 2 Tage gebraucht habe, um mich einigermaßen mit der neuen Situation abzufinden. Ich gebe zu, selbst einen großen Fehler gemacht zu haben und viel zu viel Geld in Wirecard investiert zu haben. Sicherlich wissen aber viele hier im Forum, warum normale Anleger wie ich das Risiko nach Prüfungen durch EY und KPMG mit Testaten für 2016-2018 und den Hinweisen, Banken vor Ort besucht zu haben, eingegangen sind. Es hat doch kaum noch jemand am Testat 2019 gezweifelt. Gern würde ich mich nun mit Ihnen und anderen geschädigten Anlegern vernetzen, um gemeinsame Aktionen zu starten. Ich sehe auch ganz klar die WPs und die BaFin in einer Mitverantwortung. Wie kann man Sie kontaktieren?
Kurs im Bereich von 25 Euro ist ja deutlich günstiger als vor einigen Tagen noch!
- Eichelmann kam im Juli 2007 als CFO zur Deutsche Börse, nicht als CEO - Eichelmann war nie CEO bei der Deutsche Börse
- TCI war zu dieser Zeit als aktivistischer Investor bei der DB drin (oder stieg kurz darauf ein) und forderte wohl die Abspaltung von Teilbereichen, dem das Management aber nicht nachgekommen ist (aktivistische Investoren sind in aller Regel long positioniert)
- Eichelmann war für striktes Kostenmanagement bekannt / geschätzt und konnte in beiden Jahren seiner Tätigkeit einen Rekordgewinn präsentieren - Der Aktienkurs ist zunächst stark gestiegen
- 2008 kam die Finanzkrise, der Aktienkurs der Deutsche Börse sank erheblich, wie der aller anderer Unternehmen auch
- TCI hat sich in der Finanzkrise evtl. umpositioniert oder weiterhin darauf gepocht, dass Teilbereiche abgespalten werden
- Eichelmann hat die Deutsche Börse im April 2009 wohl aufgrund von Differenzen über die strategische Positionierung verlassen
- Es ist unklar warum, ggf. wollte er einen Teilbereich abspalten, andere Vorstände wollten das aber nicht
- Der Kurs kam daraufhin etwas zurück, weil Eichelmann in der Fachwelt als hervorragender CFO / Kostenoptimierer wahrgenommen wurde
Wie man aus dieser Gemengelage nun ableiten kann, dass Eichelmann und TCI ggf. unter einer Decke stecken und gemeinsame Sache gegen Wirecard und CEO Braun machen können / wollen, wie sie es damals vor 13 Jahren mit der Deutsche Börse bereits getan haben, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Vielleicht hast du noch weitergehende Informationen dazu. Falls ja würde ich mich über eine Erklärung herzlich freuen.
PS: Warum sollte TCI nun als Equity Investor bei Wirecard einsteigen? Bei Fortbestand des Unternehmens wird man sich wohl über Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe auseinandersetzen müssen. Daran kann TCI ehrlicherweise kein Interesse haben.
Die Kritik an BaFin ist sicherlich überzogen, die gegen EY möglicherweise ...
Betrug kann man schwer vorauseilend bekämpfen !
Wichtig ist, dass man jetzt aufklärt, wer betrogen hat und anschließend 100-1000 Jahre Gefängnis erwirkt.
Der Gesamtschaden, den die deutsche Börsenkultur erleidet ist sicherlich um ein Vielfaches höher, als der Börsenwert von Wirecard jemals sein könnte ;-)
Und zum Thema LV und Medien : Kann man möglicherweise schon jetzt behaupten, dass die Recht hatten ? Wäre der Kurs mit dem heutigen Wissen wirklich höher ohne Leerverkäufer?
Wäre der Fall möglicherweise erst in ein paar Jahren aufgedeckt worden mit Kurssturz von 800 auf 20 ?
Vorsatz macht den Schadenersatz sicherlich bedeutend wahrscheinlicher und höher.
Ich würde die Wahrscheinlichkeit höher sehen, dass man auf Seiten von Wirecard einen Vorsatz findet, als bei EY .... darf aber jeder selbst entscheiden.
Man kann auch beide verklagen ;-)
Man kann auch noch warten, bis es kostenlose Sammelklagen gibt (wie bei VW).
Die Rechtschutzversicherungen klammern oftmals die Streitigkeit über Vermögensschäden aus.
Bei der Anzahl Kläger dürfte es nicht lange dauern, bis die erste Kanzlei einen Risikosplit anbieten wird. Keine Vorauszahlung, sondern Anteil der Schadenersatzsumme wird einbehalten.
Allerdings warten solche Anbieter immer, bis die Risikosituation klarer ist.
Man muss auch seine Aktien nicht verkaufen, um einen Schaden zu erklagen.
Sollte Wirecard überraschenderweise ohne vorherige Insolvenz übernommen werden, dann haftet der Nachfolger zu 100 % (siehe Monsanto). Sollte es Wirecard gelingen, dass wieder Cash in der Kasse ist, dann wäre natürlich auch dort einiges zu holen.