PNE Wind AG - WindStärke 12
Seite 306 von 359 Neuester Beitrag: 27.03.25 10:08 | ||||
Eröffnet am: | 22.05.09 10:24 | von: From Holland | Anzahl Beiträge: | 9.967 |
Neuester Beitrag: | 27.03.25 10:08 | von: Highländer49 | Leser gesamt: | 2.400.657 |
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Ich finde, der Markt hat die positiven Effekte des bevorstehenden Yieldco-Verkaufs bisher verschlafen und in keiner Weise eingepreist. Aus meiner Sicht sehen wir zum Jahresende eher eine 3 statt einer 2 vor dem Komma, was ein Plus von knapp 50 % bedeuten würde.
Auch gestern wurde das hier wieder thematisiert: http://www.finanznachrichten.de/...hs-petrolub-basf-gopro-rwe-245.htm
Ich werde mich mit PNE-Aktien eindecken, bevor es zu spät ist.
Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung - nur meine persönliche Meinung.
Da wird von 50 Prozent Gewinn in kurzer Zeit geredet und "eindecken, bevor es zu spät ist"
Und natürlich soll das keine Kaufempfehlung sein.
Als Beleg ein link, daß das bei WIKI ein anderer Teilnehmer auch so sieht. Das überzeugt mich.
Ich bin für die nächsten Monate auch eher positiv gestimmt, aber müssen solche Pusher Posts sein ?
Ich wäre da vorsichtig. Ich weiß jetzt nicht genau wie PNE gestrickt ist und wo deren Hauptumsatzgebiet liegt aber folgende Meldung wird die Wind Projekte und auch uns Projektiere und Planer ganz schön hungern lassen... Das wird ein igantischer Kampf um neue Projekte, nicht nur das die Flächen für Wind rar sind ...
Ich werde mich mit PNE-Aktien eindecken, bevor es zu spät ist. -> Ich hatte die selbe Überlegung aber dann kamen zusätzlich folgende news!
BNA hat entschieden!
https://www.ndr.de/nachrichten/...-Ausbau-im-Norden,windkraft760.html
(Ebenfalls keine Kaufempfehlung)
Gruss aus dem Norden
152 MW aus den o.g. ca. 4.700 MW sollen jetzt verkauft werden. Das sind 3,x % und die allein sollen voraussichtlich einen hohen mittleren Mio. Euro-Betrag an Ertrag bringen.
Die Rückzahlung der 2018 auslaufenden ca. 100 Mio. Euro großen 8%igen-Hochzinsanleihe sollte damit gesichert sein. Das nimmt ein großes Risiko bei der Aktienbewertung weg.
Man sollte auch lesen, wieviel Kurzfristkredite PNE noch hat neben der Anleihe.
Man sollte lesen, daß immer noch Abschreibungsbedarf offshore von bis zu 24 Mio bestehen.
Man sollte lesen, daß für den Bau der Projekte im Ausland einer hoher Kapitalbedarf besteht.
Man sollte lesen, daß PNE inzwischen davon redet den Eigenbestand zu vergrößern, was erstmal sehr viel Kapital bindet.
Positiv ist, daß die MW Preise im Augenblick sehr gut sind und daß tatsächlich gute Verkaufsergebnisse zu erwarten sind.
Die Aussichten für die nächsten Jahre trüben sich allerdings immer mehr ein.
Durch die Senkung der Kosten pro MW in den letzten Jahren und die wohl noch viele Jahre andauernde Niedrigzinsphase sind die Perspektiven weltweit betrachtet weiterhin gut.
Von den 4.700 MW sind laut Übersicht im Halbjahresbericht 713 MW in Planung und 82 MW in Bau. D.h., es reicht schon, wenn nächstes Jahr 10 % der Planungsmenge in die Bauphase kommt. Usw.
Die Nettoverschuldung betrug zum 30.06.2016 219,5 Mio. Euro. D.h., nach dem Verkauf wird die AG komplett finanzschuldenfrei sein und dürfte über ein beträchtliches Nettofinanzvermögen von vllt. sogar über 100 Mio. Euro verfügen.
Die Aussichten für die AG sind mit dem neuen Vorstands so gut wie seit Jahren nicht mehr.
In Planung ist nun leider ein sehr weiter Begriff. Informiere dich doch lieber erstmal, wieviel davon genehmigt ist.
Die Zahlen wurden hier oft genug diskutiert.
102 MW Rumänien sind schon seit Jahren nicht umsetzbar.
180 MW Amerika wurden 2013 mit dem Bau begonnen, die Förderung galt bei Umsetzung bis Ende 2016. Frag mal PNE warum gar nicht weitergebaut wurde.
30 MW Südafrika. Bisher keine Ausschreibung gewonnen.
14 MW Italien. Bisher keine Ausschreibung gewonnen
42 MW Polen. Ausschreibungsmodell. Laut GB PNE haben sich die Bedingungen wesentlich verschlechtert.
Von den 123 MW in Frankreich können 31 MW gebaut werden. Die anderen erreichen laut GB innerhalb der nächsten 2 Jahre Baureife.
Da schnurren die 713 MW in Planung sehr schnell zusammen. Der Anteil genehmigter und umsetzbarer Projekte ist sehr gering. Auch die bisherigen Genehmigungen in Deutschland sind nicht sehr hoch. An nächstes Jahr gilt Ausschreibungs-modell.
Punkt 2 Wo du deine 219 Mio Schulden hernimmst ist mir vollkommen rätselhaft. Die langfristigen Schulden betragen laut GB 2 Quartal 228 Mio, die kurzfristigen Schulden 100 Mio. (S. 27) Daß PNE nach dem Verkauf schuldenfrei ist und über vielleicht bis zu 100 Mio Nettofinanzvermögen verfügt ist nun aber wirklich ein Gerücht.
Punkt 3 Warum die Aussichten für die AG mit dem neuen Vorstand so gut wie seit Jahren sind behauptest du mal einfach so aus dem Bauch heraus ohne es nur irgendwie zu begründen.
Also bleiben wir doch lieber bei den Zahlen im GB
Rechnet man nur 2 Mio pro MW, fließen ca. 300 Mio. € zu. Die Verschuldung wird sich im Q3 weiter erhöht haben. Es könnten über 2,5 Mio/MW werden. Eine satte Nettoliquidität ist drin.
Du schreibst, das nächstes Jahr 31 MW in Frankreich gebaut werden könnten. Das wären schon Mal ca. 50 % der Bearbeitungsmenge 2017. Und der allergrößte Projektanteil liegt in Deutschland, wo weiter wie im Durchschnitt der letzten Jahre hinzugebaut wird.
Die den Aktienkurs belastende Negativpresse ist vorbei. Volle Konzentration auf das operative Geschäft. Die Aktie kann mit ihrer starken Unterbewertung neu entdeckt werden.
Probleme in Deutschland, die von allen außer dir gesehen werden (Nordex, EKT usw alle äußern sich zu den schwierigen Jahren 17/18 in Deutschland) kommen in deiner Welt auch nicht vor.
PNE deutet inzwischen an, daß sie den Eigenbestand erhöhen wollen. Insofern ist offen ob sie die vollen 150 verkaufen.
Schuldenfrei klingt doch toll. Mit welchem Geld sie die nächsten Jahre weiterbauen wollen läßt du offen. Also alles Theorie auf dem Papier.
Tatsache ist, daß der Kurs im Augenblick weiter fällt. Wenn es Probleme mit dem Dow gibt, stellt sich die Frage ob die 2,00 halten.
Aber wir können ja zusammenfassen. Alles wird ab jetzt gut, schuldenfrei, ganz viel Geld auf dem Konto und eine rosige Zukunft weil es einen neuen Vorstand gibt.
Bei der Energiekontor AG decken die Einnahmen aus den eigenen Anlagen so ziemlich die laufenden Kosten der Unternehmung und der Projektierung. Daran wird man mit großem Abstand nicht herankommen. Aber ein kleiner Anteil wäre schon schön, weil er für ein gewisses Grundvertrauen steht. Inwieweit man zukünftige Wartungsverträge in die aktuellen Verkaufsverhandlungen einbringen kann, muss man abwarten. Auch das bringt Sicherheit.
Nochmal: Es wird in Deutschland auch weiter eine hohe Zubaurate auf dem Niveau der Durchschnittsjahre zuvor geben. Nur die ungesunde Spitze aufgrund der Torschlusspanik vor dem Ende des EEG2014 in diesem und letztem Jahr normalisiert sich.
Das Ausschreibungsmodell bietet einige attraktive Möglichkeiten. Darauf macht die 7C Solarparken AG aufmerksam, die auf einen hohen Bestand an Solarprojekten verweisst, die bei den Ausschreibungen einen Zuschlag bekommen haben, aber bisher nicht ausgeführt wurden. Da verfällt dann die geleistete Sicherungszahlung. Es ist aber möglich, das das zugeteilte Errichtungrecht auf ein ganz anderes Projekt irgendwo anders in der Bundesrepublik übertragen wird. D.h., man kann auch die Zeit des zwischenzeitlichen Preisverfalls nutzen, um ein abgegebenes Projekt in die Wirtschaftlichkeit zu bringen. Ähnlich wird es ggf. bei den Ausschreibungen im Windkraftbereich sein. Es ist nicht zu erwarten, das eine PNE Wind bei 2.800 bzw. 2.900 MW Ausschreibungsvolumen in 3 bzw. 4 Tranchen nicht zum Zuge kommt und nicht sagen wir wenigstens 2 % der Ausschreibungsmenge zugeteilt bekommt. Die zu leistenden Sicherungszahlungen sind ja nicht gering und viele kleinere Projektierer könnten damit Schwierigkeiten haben.
Die noch bis Mai 2018 laufende und leider nicht vorher kündbare Anleihe mit 8 % Verzinsung erscheint heute nicht mehr zeitgemäss. Man muss dafür ab heute leider noch ca. 12 Mio. Euro Zinsen zahlen. Aber nach dem Auslaufen dürfte eine Anschlussfinanzierung deutlich günstiger ausfallen und eine jährliche Ersparnis im Millionenbereich liefern.
Habe es jedoch schon länger aufgegeben.
Naja, man soll ja niemals nie sagen, vielleicht steige ich doch mal wieder ein irgendwann.
Hat noch jemand hier Hoffnungen auf Kurse über 3 Euro?
ja, die 3 sollten kommen. Bis dahin ist es noch ein langer Weg.
Die Quartalszahlen werden einen Anschub geben, voraus gesetzt, dass die Vermarktung der Anlagen endlich fahrt aufnimmt. 2,50 +x.
Ansonsten gibt es noch mal richtig Kaufkurse.
Vielleicht hilft derweil ein wenig "Raxeln" (oder wie hieß das beim kleinen König Kallewirsch).
Grüße aus dem Westerwald
Audioman
Letztendlich warten alle auf die Verkaufsmeldung.Und Quartalszahlen zum dann erhofft guten 4 Quartal wird es im Bereich März geben.
Tja, die PNE. Also, sowie ich Cash was frei habe denke ich wirklich darüber nach mal wieder dabei zu sein. Meine Mitbewohnerin hatte sie schon immer und hat sie immer noch. Bis dahin schaue ich hier mal ab und zu vorbei was ihr so schreibt.
allen Offshore-Zonen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...limaschutzplan-14517896.html
Meines Erachtens steht die PNE-Aktie in diesem Zusammenhang, und nicht nur wegen des bevorstehenden Yieldco-Verkaufs, vor einer Neubewertung.
Solar und Wind soll bis 2030 schneller ausgebaut werden. Warum das nur mit allen Zonen (auch Zone 3 und 4) geht, ist eine willkürliche Schlußfolgerung die weder in den zitierten Artikeln steht, noch logisch begründet wird. Vor allem weil die Bundesregierung vor kurzem gerade beschlossen hat, alle Genehmigungsverfahren für Zone 3 und 4 zu Beginn 2017 zu beenden.
ausgeschüttet werden!
Dann wäre eine Quelle interessant