PNE Wind AG - WindStärke 12
Seite 186 von 359 Neuester Beitrag: 10.01.25 11:37 | ||||
Eröffnet am: | 22.05.09 10:11 | von: From Holland | Anzahl Beiträge: | 9.966 |
Neuester Beitrag: | 10.01.25 11:37 | von: Highländer49 | Leser gesamt: | 2.366.936 |
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sind lediglich rund eine halbe Millionen Stück von insgesamt fast 55 Milionen Aktien. Erstaunlich, wie Oxford bei diesem mageren Eigenanteil sowie einigen vom Hedge Fonds dirigierten Börsenmaklern den Wert in den Keller treibt. Weder das sich abzeichnende Rekordergebnis 2013 noch die Prognose 2014, selbst unter Annahme eines Worst-Case-Szenarios bei der EEG-Novelle, ergeben hier eine schlüssige Horrorgeschichte.
Dennoch: Ein riesiger Freefloat von ängstlichen Aktionären und ein passiver Ankerinvestor Friedrichsen reichen offenbar für das Gelingen heftiger Kursattacken aus.
ist keine Sache die von heute auf morgen zu bewältigen ist. Das sollte jedem hier klar sein. Das Problem der Politiker ist, dass die nur in Legislaturperioden und nicht langfristig denken, dieses denken Spielt wiederum solchen wie die Oxford in die Karten. Kurzfristig bedeutet es fallende Kurse. Allerdings ist die Wende dadurch nicht mehr zu aufhalten. PNE ist da schon gut Positioniert und wer long invest. ist sollte sich ehe freuen, dass es wieder die Möglichketen gibt günstig aufzustocken von mir aus soll ja bis auf 2,10 und weiter runter gehen, solange es politisch verurascht ist.Fundamental hat sich ja nichts geändert.
Damit diese Prognose nicht verfehlt wird, müssen die vier Teile PNE-Deutschland, PNE-Ausland, WKN-Deutschland, WKN-Ausland in zwei Jahren 60-72 Millionen Euro Gewinn erwirtschaften. Es ist unrealistisch, dass WKN gar nichts zum Gewinn beiträgt. Gleichwohl stützt WKN mit jedwedem Gewinn diese Prognose.
Weiter ist es unrealistisch, dass die Ergebnisziele von PNE-Ausland kurz und mittelfristig durch die EEG-Novelle beeinflusst werden. Angenommen PNE-Ausland trüge gar nichts zum Ergebnis bei und PNE-Deutschland kommt für 2014/2015 "nur" auf 30 Millionen, dann müssten alle anderen drei Teile weniger als 30 Millionen beitragen, bevor die Prognose verfehlt wird. Das bedeutete einen Einbruch bei der Windkraft um grobe 50%, politisch würde sich die Regierung in eine Sackgasse führen. Nicht wegen der Arbeitsplätze, sondern wegen zukünftiger Investoren, die Geld in politisch subventionierte Großprojekte stecken sollen. Es ist stark davon auszugehen, dass die Einschnitte weit weniger drastisch ausfallen, als im dargestellten worst-case. Ein starkes Indiz dafür ist die momentane Debatte und die Uneinigkeit über bestehende Reformideen zwischen Bund und Ländern.
Möglich ist, dass sich PNE verhaltener gibt, was die Erhöhung der Prognose durch die Eingliederung der WKN AG betrifft. Ich denke nicht, dass nach unten korrigiert wird. Dazu ist der Effekt, den die EEG-Novelle auf das Ergebnis bei PNE hat m.E. viel zu klein.
Möglich ist auch, dass die Prognose im März gerade wegen der anstehenden politischen Reform nicht erhöht wird. Du hattest angesprochen, dass sich PNE damit womöglich politisch ein Eigentor schießt. Wäre dem so, ist eine Anhebung der Prognose im Zuge der Eingliederung der WKN AG eben später im Jahr zu erwarten.
Keine Kaufempfehlung!
Aber auch wenn es so kommt. PNE hat viele genehmigte Projekte in der Pipeline. Die werden wohl alle so rasch als möglich umgesetzt. Der Marktwert der letzten Projekte zu den alten Förderbedingungen wird steigen. Man könnte genauso gut mit einer Prognoseanhebung spekulieren.
Es gibt eine 2 Jahresprognose ohne WKN vor Gabriels Papier.
Welchen Einfluß Änderungen haben kann im Augenblick keiner sagen. Auch PNE nicht, da noch nichts klar ist. Von Prognoseerhöhungen zu reden ist aber wohl doch etwas gewagt.
PNE hat nicht alle 160 MW genehmigt, sondern eher 99 mit WKN. davon ist schon einiges verkauft.
Es gibt im Augenblick die Frist 22.1.14 Genehmigung bzw. 1 August Anschluß um die alte Förderung zu bekommen. Wieviel die davon schaffen ist offen. Natürlich können diese Fristen noch geändert werden. Andererseits wird es knapp. PNE hat letztes Jahr 35 MW geschafft.
Die tolle Auslandspipeline besteht im Augenblick nur aus der Genehmigung USA. Alles andere ist noch nicht so weit.
Offshore kommt dieses Jahr nichts außer eventuell 7,5 Mio Godewind 3.
Natürlich gibt es keinen Grund zur Panik, aber immer mit den alten Zahlen weiterrechnen ist auch keine gute Strategie.
Es gibt eine Ebit Prognose 60-72. Es gibt keine Gewinn Prognose 60-72.
Oxford hat nicht nur 0,08 erhöht, sondern mindestens 0,17 also mehr als das Doppelte, da sie zwischenzeitlich auf 0,71 reduziert haben. Dazu kommt. daß Oxford garantiert täglich zwischenhandelt, was sie nicht angeben müssen.
https://www.campact.de/energiewende/appell-2014/teilnehmen/
Warum genau muss Kohle nun hemmungslos Strom erzeugen?
Doch nur, weil die Windmühlen und Solaranlagen nicht Grundlast tauglich sind...und die Akws nicht mehr laufen...genau deswegen ..und nicht wegen was anderen
Hätte man mal was früher darauf geachtet, wie man Grundlast tauglich werden kann, dann bräuchte man die billige Kohle nicht mehr
Aber leichter war es ja , sich auf den Milliarden Subventionen aus zu ruhen
Und nun bekommen die EEs ihre Rechnung fürs Nichts tun...
Und wie immer ist der Aufschrei groß, wenn man nach Jahrzehnte langen Subvention Milliarden diesen Geldhahn abdrehen wird.
Sehr gut Herr Gabriel...weiter so
Reiner Unsinn ist, was du bzgl. der Subventionen zu den Erneuerbaren ablässt:
Zitat: "Unangefochtener Spitzenreiter bei der staatlichen Förderung ist demnach die Steinkohle, die Vergünstigungen in Höhe von 311 Milliarden Euro erhalten hat, davon knapp 200 Milliarden allein als direkte Finanzhilfen. Die Atomkraft kommt auf 213 Milliarden Euro an staatlicher Förderung, die Braunkohle hat 87 Milliarden erhalten, wobei hier Steuervergünstigungen den Löwenanteil ausmachen. Mit 67 Milliarden Euro haben die Erneuerbaren bislang die geringste Förderung erhalten, was auch auf den bislang noch recht kurzen Förderzeitraum zurückzuführen ist, wie die Studie erklärt. Jedoch werde die EEG-Förderung transparent im Strompreis ausgewiesen, was bei den staatlichen Förderungen für Kohle und Atom nicht der Fall sei."
Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/37/37513/1.html
Quelle: finanznachrichten.de und A0JBPG Nachricht 9.1.14 Da hatte Oxford sogar auf 0,69 reduziert (Oxford im Rückwärtsgang), also haben sie die letzten 3 Wochen sogar 0,22 verkauft.
Oxford hat ab September 2013 darauf gewettet, dass PNE seine Dreijahresprognose dramatisch verfehlt. Auch andere hegten Zweifel. Beides sorgte für einen drastischen Kursverfall von knapp 3,50 auf 2,40 EUR. Keine Nachrichten galten als Hiobsbotschaft.
Mit dem Scheck von DONG löste sich das Horrorszenario in Luft auf. Auch ohne die Zahlen für das 4. Quartal zu kennen, wird für PNE 2013 das gewinnträchtigste Jahr seiner Geschichte sein. Obendrein kündigte das Unternehmen an, dass es in 2014 besonders im Onshore- und womöglich auch im Auslandsgeschäft kräftig zulegen wird. Der geschundene Börsenkurs erholte sich bis an die 3,10 EUR. Gleichzeitig wurde im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass die gestauchte Sondervergütung von 19 ct im Bereich Wind-Offshore um zwei Jahre bis 2018 verlängert wird. Hier hat PNE sechs Parks in der Entwicklung. So weit, so entspannend.
Nun folgte das Schreckgespenst Gabriel mit seinen Plänen zur EEG-Novellierung. Tatsächlich hatten in den Vorjahren die CDU-Röttgen und Altmaier gegen die SPD-Landesfürsten mit ihren Reformplänen keine Chance. Aber auch Gabriel kommt keinesfalls an Kompromissen mit den fünf windigen SPD-Ministerpräsidenten aus Bremen, Hamburg, Niedersachen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vorbei, ganz zu schweigen von den mächtigen Kraft, Seehofer und Kretschmann.
Man muß schon in Oxford sitzen, um wenig bis gar nichts von deutscher Politik und seinen Landesfürsten zu verstehen. Hat man aber erst einmal Wetten verloren und dennoch erkannt, wie leicht Kurse und Stimmungen schwanken oder zum Schwanken gebracht werden können, wird der Einsatz erhöht.
Wieviel Geld PNE 2013 verdient hat interessiert im Nachhinein leider an der Börse kaum jemanden, da alle in die Zukunft sehen.
Im vorherigen Beitrag entsteht auch der Eindruck, Oxford liegt falsch. Da muß man doch leider ehrlich sagen, die liegen superrichtig bzw. manipulieren den Kurs so, daß sie richtig liegen.
Oxford ist bei 3,40 Shortpositionen eingegangen, hat sich anfang Januar tiefer eingedeckt um kurz vor Gabriel wieder bei 3,0 neue Positionen aufzubauen. Jetzt stehen wir bei 2,44 und scheinbar bauen sie weiter auf.
Durch das viele Fremdkapital (bis zu 200 Mio. Euro weitere Bankdarlehen sind geplant = bis zu 20 Mio. € Zinsen p.a.?) bleiben selbst bei 60 Mio. bis 72 Mio. € EBIT in 2 Jahren nicht viel als Gewinn über, da bereits die 100-Mio-€-Anleihe in den 2 Jahren mit weiteren 8 Mio. € Zinsaufwand p.a. das EBIT ordentlich belastet. (Weitere Abzugsposten existieren außerdem.) - Trotz des Erreichen der EBIT-Prognose kann im Extremfall insgesamt auch ein Gewinn von 0 € rauskommen!
Normalerweise hätte mit der Ankündigung von bis zu 200 Mio. € zusätzlicher Schulden die EBIT-Prognose deutlich nach oben angepasst werden müssen. Warum ist das ausgeblieben?!
Auch wenn die zusätzlichen Zinsen für die Bankdarlehen nur 1 zu 1 durch höheres EBIT reinkommen hat der Aktionär nichts davon. Aber wenigstens jedes Aufsichtsratsmitglied, welches vom EBIT 0,4 % (bei 20 Mio. € zusätzlichem EBIT p.a. = 80.000 € p.a. je AR-Mitglied = 480.000 € p.a. alle 6 ARs zusammen) als erfolgsabhängige Vergütung bekommt, hat was davon. (<== Aktionäre, kämpft für eine Änderung der Satzung, die derzeit dafür sorgt, dass PNE-Wind-Aufsichtsräte selbst im Vergleich zu DAX-AR'ler Spitzenverdiener sind; s. HV-Unterlagen und Gegenanträge vom letzten Jahr)
Und PNE-Wind streut weiterhin mit EBIT-Prognosen Anlegern Sand in die Augen. Klare Gewinnprognosen wären genauso möglich, aber die wären deutlich niedriger. Und dann würden sich hier im Forum nicht so viele reich rechnen.....
Ich bin kein PNE Wind-Aktionär, da mir das Vertrauen in das Unternehmen (s.a. AR-Vergütung) fehlt. Die Geschäftsidee ist grundsätzlich aber gut.
Wäre ich ein Leerverkäufer und spekulierte ich hier auf weiter fallende Kurse, hätte ich meine Positionen nach dem 20.1. deutlicher ausgebaut als Oxford es getan hat. Ich räume aber auch ein, dass meine Betrachtungen falsch sind, weil ich nicht alles überblicke. Gleichwohl sehe ich nicht, dass meine Vorredner hier einen größeren Einblick haben.
Ehrlich, mal bei der Wahrheit bleiben.
Es handelt sich um eine Finanzierung der jetztigen Baumaßnahmen (Turbinen usw). Es handelt sich um kurzfristige Kreditlinien die von der Bank gewährt werden. Es handelt sich natürlich nicht um einen Dauerkredit.
Das heißt die Banken finanzieren z.B. Turbinen vor, im Moment des Verkaufs fließt das Geld zurück.
Es handelt sich also um eine kurzfristige Finanzierung, für die nicht das ganze Jahr in voller Höhe Zinsen gezahlt werden muss. Und irgendwas von 10 Prozent in die Welt setzen ist nun auch Blödsinn.