"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"
Reuters
03 Nov 2010 - 19:19
Washington, 03. Nov (Reuters) - Die US-Notenbank dreht im Kampf gegen hohe Arbeitslosigkeit und zähe Wirtschaftserholung den Geldhahn erneut auf. Wie die Federal Reserve am Mittwoch in Washington nach einer Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) mitteilte, will sie bis Ende des zweiten Quartals 2011 weitere Staatsanleihen für 600 Milliarden Dollar kaufen.
An den US-Börsen verringerten die Indizes ihre Verluste nach der Mitteilung leicht. Der Euro legte zum Dollar deutlich zu.
Den Leitzins beließ Notenbankchef Ben Bernanke bei 0 bis 0,25 Prozent.
Anm.: Das wird nicht reichen. Mit Sicherheit nicht.
Die Märkte haben mit mindestens 1,5 Billionen gerechnet.
Also jetzt mal festhalten die nächsten Tage das muss erst einmal sacken.
Washington (BoerseGo.de) - Der geldpolitische Ausschuss (FOMC) der US-Notenbank Fed belässt nach zweitägigen Beratungen den US-Leitzins unverändert bei einer Spanne von 0 bis 0,25 Prozent. Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses gaben den Plan bekannt, zur Belebung der Wirtschaft bis Ende Juni 2011 US-Staatsanleihen im Volumen von 600 Milliarden Dollar zu kaufen. Pro Monat entspricht dies einem Schritt von 75 Milliarden Dollar. Die Fed erklärte, dass sie regelmäßig Geschwindigkeit und Umfang dieses Programmes überprüfen werde, wie es die größtmögliche Förderung der Beschäftigung und der Preisstabilität erfordere. Etwa um den Achten eines jeden Monats werde die Fed die Einzelheiten der für den jeweiligen Monat geplanten Ankäufe bekannt geben.
Der geldpolitische Ausschuss der US-Notenbank stimmt mit 10-1 für den Einsatz des Aufkaufprogramms. Im begleitenden Kommentar führen die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses an, dass die Erholung der Wirtschaft enttäuschend langsam verlaufe. Die Fed blieb unverändert bei ihrer Zusage, die Zinsen für einen "ausgedehnten Zeitraum" auf außerordentlich niedrigem Niveau zu halten. Der Chef der Fed-Filiale von Kansas City, Thomas Hoenig, erklärte zum siebten Mal in Folge seine abweichende Meinung. Nach seinen Worten überwiegen bei dem neuerlichen Ankauf die Risiken die Vorteile.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur
p.s 11201 erneut short
Voting against the policy was Thomas M. Hoenig. Mr. Hoenig believed the risks of additional securities purchases outweighed the benefits. Mr. Hoenig also was concerned that this continued high level of monetary accommodation increased the risks of future financial imbalances and, over time, would cause an increase in long-term inflation expectations that could destabilize the economy.
http://www.federalreserve.gov/newsevents/press/monetary/20101103a.htm
Ein normaler? Also ob der da noch lange arbeitet bei so einer Einstellung.....
Jetzt möchte er nachdem einen grossen Teil seiner Erparnisse vom Sparbuch abgehoben hat dies in Goldmünzen tauschen und auch weiterhin monatlich Papiergeld "richtiges Geld" tauschen. Ich war erstmal baff. Aber er meinte ich hätte da einen guten Riecher und auch seine Frau würde jetzt eingesehen haben, dass die 0,5% auf dem Sparbuch wohl Verarsche seien.
Ich sagte Ihm nur weiter so und bald is ja auch wieder Weihnachten. Ich bin stolz auf solche Mitarbeiter!
1. Zu den 600 Milliarden kommen noch zusätzliche ca 300 Milliarden $ oben drauf denn auslaufenden MBS werden ja reenvestiert. Also ne knappe Billionen.
2. Was erlauben irland
Könnte auch wetten das es ihn sicherlich öfters mal bitzelt seinen Senf dazu zu schreiben.
Mensch Willi - alter EM Kämpfer - vorwärts immer, rückwärts nimmer !!
LOOOOOOOS !
Das ist für dich Willi :
http://www.youtube.com/watch?v=64Wavy0KIk0
900 Milliarden Dollar für Aufkauf von Staatspapieren
Die US-Notenbank dreht im Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit den Geldhahn abermals auf. Sie will bis Juni Staatsanleihen im Gegenwert von 600 Mrd. Dollar kaufen und auslaufende Papiere für 250 bis 300 Mrd. Dollar ersetzen.
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...uf_1.8262579.html
Vom Ende der Napoleonischen Kriege bis zu den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts war das Geldsystem der Welt durch Gold gestützt. Das konnte man nicht managen". Man konnte es nicht abwarten. Man konnte es nicht hochreden oder runterreden. Man konnte seinen Nachbarn nicht ärmer machen, indem man seine Währung auf- oder abwerten ließ. Es war, was es war. Das neue experimentelle Geldsystem begann im Jahr des Richard Nixon, im Jahr 1971...
u.a
Danach konnte die Geldmenge schneller und stärker zunehmen als die Menge an Gütern und Dienstleistungen. Die amerikanische Geldmenge M2 hat sich seit 1971 mehr als verzehnfacht. Wo ging all dieses Geld hin?
weiter hier: http://frank-meyer.eu/blog/...87&more=1&c=1&tb=1&pb=1
Anmerkung: Der Währungskrieg besteht doch schon die ganze Zeit. Ron Paul -
"Beendet den Krieg" ....
Film dazu :
weiter hier : http://vodpod.com/watch/...fed-beendet-den-krieg-beendet-das-imperium
Der World Gold Council rechnet damit, dass die Goldnachfrage Chinas in den kommenden zehn Jahren auf 900 Tonnen steigt...
weiter hier : http://www.goldreporter.de/...hfrage-im-nachsten-jahrzehnt/gold/2442/
und laut Research Centers for Financial Services der Steinbeis-Hochschule in Berlin sind
3 Prozent des deutschen Privatvermögens ist in Gold investiert
u.a interessante Auflistung
weiter hier : http://www.goldreporter.de/...ogens-ist-in-gold-investiert/gold/2431/
Anmerkung: Ob verschiedenen Statistiken zufolge 3-5% , jedenfalls noch eine Menge Luft nach oben. Physische Edelmetalle sind endlich , in den Schuhen der Gebrüder Hunt ...
Der Tagesverlauf beim Gold war heute völlig auf die Entscheidung des Offenmarkt-Ausschusses der FED (FOMC) ausgerichtet.
Während Gold im frühen asiatischen Handel, zum Londoner Vormittags-Handel und zu Beginn des Handels an der New Yorker COMEX um den gestrigen Schlusskurs in New York pendelte, kam der große Hammer gegen 16:00 Uhr MEZ:
Erst fiel der Goldpreis von $1.355 auf $1.345,50 (EUR 958,88) zum Londoner P.M. Fix. Und im Anschluss auf $1.330. Ein Rückgang innerhalb weniger Minuten von über $25.
Damit war klar, was für eine Entscheidung uns am heutigen Abend vom FOMC präsentiert werden würde: Die Dollar-Geldschleusen würden wohl faktisch unkontrolliert geöffnet werden.
Und so kam es denn auch. Denn das Programm der FED, US-Staatsanleihen am Markt im Volumen von insgesamt $600 Milliarden über die nächsten Monate anzukaufen, bedeutet nichts anderes, als dass US-Staatsausgaben auf Pump mit frisch gedrucktem Geld bezahlt werden.
Denn obwohl die FED die Anleihen nicht direkt bei den Versteigerungen des US-Schatzamtes ankaufen wird, wissen die Marktteilnehmer natürlich, dass sie ihre so – quasi im Auftrag der FED - ersteigerten Anleihen jederzeit am Bond-Markt an die FED weiterverkaufen können. So eröffnet sich den Primary Dealer Banken über diese Form der Arbitrage die Möglichkeit, ein Teil dieser Summe als Handelsgewinne selbst einstreichen zu können.
Was berichtet das Sprachrohr des Bankensystems, Bloomberg, heute über diese Entscheidung: Fed to Buy Extra $600 Billion of Treasuries to Boost Growth. So, so: Man druckt einfach $600 Milliarden weiteres Falschgeld und wirft es über den Umweg des US-Staates, der sich offiziell mit dieser Summe zusätzlich verschuldet, in den Rachen der vielen hungrigen Mäuler.
Aber auch kritische Stimmen werden in dem Bloomberg-Artikel laut: He"s risking a strategy that may either fail or fuel inflation and asset bubbles, said Scott Pardee, a former New York Fed official who now teaches at Middlebury College in Vermont.
Na ja – die Inflation bei den sogenannten Asset Bubbles sehen wir ja täglich an den weiterhin haussierenden Aktien-Märkten. Und Inflation zeigt sich, wenn man beispielsweise den Goldpreis-Anstieg der letzten Jahre betrachtet. Nur bei den Gütern des täglichen Lebens scheint die Inflation – jedenfalls nach den durch diverse Wahrheitsministerien veröffentlichten Inflationszahlen – noch nicht angekommen zu sein. Wer einen realistischen Blick auf die Kosten für öffentliche Dienstleistungen, Energie, Gesundheit und zuletzt Lebensmittel wirft, der wird zu einem ganz anderen Ergebnis kommen.
Denn das Fluten der Märkte mit frischen US-Dollar enteignet nicht nur die Dollar-Vermögensbesitzer, seien es nun lokale Schuldner wie Lehrer und Feuerwehrleute, die ihre Pensionszahlungen wie Schnee dahinschmelzen sehen, oder die chinesischen, japanischen und koreanischen Arbeiter, die sich für den Konsum der Amerikaner totgeschuftet haben, nein es wird früher oder später das komplette Vertrauen der Bürger in ihre Währung erschüttern. Und ist dieses Vertrauen einmal erschüttert, dann werden Viele in Panik ihre letzten Dollar-Reste in stabile Asset-Klassen oder Gegenstände des täglichen Lebens umtauschen wollen.
Dann kann es sehr schnell zu der vielfach gefürchteten Hyperinflation kommen, die im Prinzip nichts anderes ist als eine Mega-Deflation: Alle Geldwerte deflationieren im Wert; das heißt sie verlieren in massiver Art und Weise an Kaufkraft.
Die Dollar-Flutung wird natürlich bei den anderen Notenbanken Gegenreaktionen auslösen. Denn keiner möchte seine Märkte in den USA kampflos aufgeben. Und so werden wir dann auch ähnliche Aktionen der Bank of Japan und der EZB sehen – Währungskrieg darum, wer zuerst seine Währung auf den Wert Null drücken kann. Und Null ist bekanntermaßen der wirkliche innere Wert aller Papierwährungen.
Die Frage ist nur: Wann?
http://www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
Falls es runterrauscht dann sicher nur kurzfristig denn er hat ja unmissverständlich klargemacht Zinsen weiter niedrig und die 900 sind sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange nur die Zyklen von Injektion zu Injektion werden immer kürzer....
Fed-Chef lässt Kritik abprallen
Dass die Politik des billigen Geldes durch die US-Notenbank in den Vereinigten Staaten Kritiker hat, ist hinlänglich bekannt. Fed-Chef Bernanke versucht, ihnen argumentativ das Wasser abzugraben. Er schätzt die Gefahr einer Deflation höher ein. Dadurch könnte die ökonomische Stagnation länger anhalten.
US-Notenbankchef Ben Bernanke hat Kritik zurückgewiesen, die aggressive Geldpolitik der Fed könnte zu einem Anstieg der Inflationsrate führen. Solche Sorgen seien übertrieben, schrieb Bernanke in der "Washington Post".
Die größeren Risiken, denen sich die USA derzeit ausgesetzt sähen, seien die anhaltend zu hohe Arbeitslosenquote sowie eine beunruhigend niedrige Teuerung. Eine zu niedrige Inflation könne ein Risiko für die Wirtschaft darstellen, besonders wenn diese sich schwer tue. "In den extremsten Fällen kann sich eine sehr niedrige Inflation in eine Deflation verwandeln, was zu langen Perioden wirtschaftlicher Stagnation beitragen kann", so Bernanke.
Die Teuerung ist in den USA derzeit so niedrig wie seit den 1960er Jahren nicht mehr. Viele Fachleute fürchten ein Abrutschen in die Deflation, also auf breiter Front fallende Preise. Das hätte volkswirtschaftlich desaströse Folgen. Auf der anderen Seite fürchten Kritiker von Bernankes Kurs, dass die künstliche Aufblähung der Geldmenge zu einem Anstieg der Inflationsrate führt.
Die Federal Reserve hatte zuvor mitgeteilt, sie wolle bis Mitte kommenden Jahres noch einmal zusätzlich 600 Milliarden Dollar in die US-Wirtschaft pumpen, indem sie Staatsanleihen kauft. Zusätzlich würden bereits der Zentralbank gehörende, aber auslaufende Immobilienpapiere durch Staatstitel ersetzt, so dass sich das Ankaufprogramm insgesamt auf 850 Milliarden bis 900 Milliarden Dollar summiert. Ziel der Geldspritze ist es, die nach der Rezession immer noch schwach wachsende Wirtschaft anzukurbeln und auf diese Weise mehr Jobs zu schaffen.
Kritik ebbt nicht ab
Kritiker haben Zweifel an der Wirksamkeit des Manövers. Ihrer Meinung nach hält der gigantische private Schuldenberg die Amerikaner von Käufen ab. Niedrigere Zinsen seien deshalb wirkungslos. Andere befürchten auf lange Sicht ausufernde Inflation.
Bernanke wies die Befürchtungen eines verstärkten Preisauftriebs in dem Artikel zurück. Das Instrument sei bereits zuvor eingesetzt worden und es habe nicht zu höherer Inflation geführt. Er versicherte, die Federal Reserve verfüge über die Werkzeuge, die zusätzliche Liquidität "zur angemessenen Zeit" wieder abschöpfen zu können.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/...Kritik-abprallen-article1855216.html
Es soll ja immer noch Menschen geben, die bei diesem Goldkurs eine riesige Blase sehen ;-)
kürzlich im Netz gelesen, dass bei FMCG (Fast Moving Consumer Goods), also Alltagsprodukten mit kurzer Lebensdauer, die mehr oder weniger täglich gekauft werden (Rasierklingen, Windeln, Haargummis, Duschgel etc.) es ca. sechs Monate dauert, bis die Rohstoffpreise auf den Verkaufspreis durchschlagen.
Nach diesem Ansatz rechnet man also so etwa ab Januar mit einer spürbaren Teuerung im Ladenregal.
Und wenn ich mir die PIIGS anschaue, kann ich nicht nachvollziehen, wieso der Euro so stark ist. Wobei, der Einäugige ist ja unter den Blinden König.
Bin schon gespannt auf die Jammerei des BDI, wenn der Euro bei 1,50 steht. Unsere Produkte international zu teuer, bla bla bla, wir sollten auch Geld drucken....
Als nächstes deutet sich folgendes an :
1) Das Beispiel Chinas - Teile des ungedeckten Papiergeldes in Rohstoffe als Papiergeldersatz zu tauschen - wird von anderen Ländern nachgeahmt.
2) weltweit arbeitende Firmen werden Teile ihres z.Z. hohen Papiergeldbarbestandes in die Papiergeldersatzwährung "Rohstoff" anlegen.
3) Der vermögende Mittelstand versucht Teile seiner Papiergeldanlagen in die Papiergeldersatzwährung "Rohstoff" zu tauschen.
4) Der Endverbraucher kommt zunehmend in die Zange zwischen Rohstoff induzierten Preisanstieg einerseits und Staatlich induzierten Steuererhöhungen andererseits.
5) Hochverschuldete Länder werden als zahlungsunfähig eingestuft.
6) jetzige Regierungen werden durch neue ersetzt.
7) Die Weltwirtschaft schrumpft in realen Werten - die Unzufriedenheit eskaliert.
8) Das neues System regionaler Volkswirtschaften ersetzt die gescheiterte multi-kulti Globalisierung.
Gut analysiert, nur zu 8): Vielleicht wird die zu erwartende weitere Zuspitzung der Krise eher dazu führen, daß eine gemeinschaftliche Weltwährung eingeführt werden soll, denn "the name of the game is control", wie Lyndsey Williams sagt. Aber vielleicht kommt es auch ganz anders... jedenfalls bin ich - was das Finanzielle betrifft - wirklich froh, rechtzeitig in EM´s gewechselt zu sein. Es entspannt nachwievor unheimlich...Uns allen alles Gute.
Wer so dumm ist, seine Waren für schwindsüchtige kleine grüne Zettelchen zu verschenken, der hat es auch gar nicht anders verdient.
Noch dazu haben wir das Problem, daß es eigentlich keinen Ausweg gibt. 2 grundverschiedene Währungssysteme gibt es. Das Privatgeld und das staatliche Geld. Ja, und die von Privatbanken ausgelagerten Hedge-Fonds, die staatliche Währungen nach gusto "schaukeln". Zu Lasten der staatlichen Währungen.
Meine Meinung dazu: Im Prinzip dürfte es den US-Dollar, so wie er jetzt beschaffen ist überhaupt nicht geben. Es dürfte nichtmal eine Akzeptanz zur Annahme vorhanden sein.
Gruß
mienensammler
Die Politik der FED erschöpft sich im Gelddrucken!
Rohstoffe dagegen sind "vergänglich", also nicht beliebig reproduzierbar. Und genau darin liegt ihr unbestreitbarer Wert. In der Gegenwart und noch viel mehr in der Zukunft!