Ein Kennzeichen früherer Blasen war, dass die Marktkapitalisierungen der wichtigen Aktien eines Landes oder Sektors schwindelerregende Höhen erreichten. Nur zu gut erinnern wir uns an Preise von 120 Euro die vor gut 10 Jahren für eine Aktie der Deutschen Telekom bezahlt wurden. Heute zahlt man nicht mal ein Zehntel dieses Spitzenpreises, der anschließend nie mehr erreicht wurde.
Um die Frage zu beantworten, ob die Edelmetalle bzw. der Gold- und Silbersektor sich in einer Blase befinden, macht es also Sinn einen Blick auf die Marktkapitalisierungen der wichtigsten Unternehmen des Sektors zu werfen. Der Befund, der sich dabei einstellt, ist deutlich und er ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Edelmetalle noch einiges vor sich haben, wenn es auch hier zu einer Entwicklung mit Blasencharakter kommen soll.
Esso teurer als 16 Gold- und Silberminen
Die 16 wichtigsten Aktien des Gold- und Silbersektors werden im Amex Gold Bugs Index mit dem Kürzel HUI zusammengefasst. Sie kommen auf eine Marktkapitalisierung von gut 200 Mrd. US Dollar. Das klingt im ersten Moment nach sehr viel, ist aber im Grunde herzlich wenig, wenn man berücksichtigt, dass allein der Ölmulti Exxon (Esso) eine Marktkapitalisierung aufweist, die um 50% höher ist.
Auch die im S&P 500 Index, dem Index der 500 größten US Unternehmen, zusammengefassten Aktien kommen auf eine deutlich höhere Marktkapitalisierung als die Gold- und Silberminen. Bezogen auf die Aktienkapitalisierung der US Wirtschaft macht der Goldsektor gerade mal 2% aus, während der Pharmasektor auf stolze 20% kommt. Doch niemand käme aktuell auf die Idee von einer Pharmablase zu sprechen, während es Mode ist von einer Goldblase zu reden.
Das letzte Totschlagargument, das immer wieder herhalten muss, wenn es darum geht die Behauptung einer Blasenbildung im Gold argumentativ zu rechtfertigen ist die explodierende Nachfrage nach physischem Gold und Silber. Hier sind die Zuwachsraten wirklich eindrucksvoll.
Es werden deutlich mehr Münzen und Barren gekauft
Zu den fünf größten Anbietern physischen Gold und Silbers zählt die Münze Österreich. Für sie war 2009 ein absolutes Rekordjahr. Die Österreicher setzten 1,6 Mio. Unzen Gold, hauptsächlich den bekannten Philharmoniker, ab. Verglichen mit den Verkaufszahlen von 2007, als lediglich 137.000 Stück ausgeprägt wurden, ergibt sich tatsächlich eine gewaltige Steigerung. Der gesamte Goldabsatz erhöhte sich in nur zwei Jahren von 277.600 auf 2.083.000 Unzen Gold.
Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage auch in 2010 sehr hoch bleiben wird, denn besonders im Frühjahr als die Griechenlandkrise den Euro belastete wurden in nur zwei Wochen knapp 250.000 Unzen Gold verkauft, also nur geringfügig weniger als 2007 in einem ganzen Jahr und deutlich mehr als im 1. Quartal 2010. Dass in jenen Wochen ein gewisser Kaufrausch mit Torschlusspanik eingesetzt hatte, soll gar nicht bestritten werden, ansonsten hätten Münz- und Edelmetallhändler wie proaurum nicht Sonderschichten fahren und teilweise Münzen und Barren in ihren Internetshops als ausverkauft ausweisen müssen.
Also doch eine Blase?
Nein, denn die extrem hohen Verkäufe relativieren sich schnell wenn man die Zahlen mit jenen aus früheren Zeiten vergleicht. Weil proaurum und die Münze Österreich noch nicht so lange am Markt sind, bietet es sich an die aktuellen Verkaufszahlen der Rand Refinery mit jenen aus den 70er Jahren zu vergleichen. Die Südafrikaner prägen den berühmten Krügerrand aus, der noch immer als die bekannteste Goldmünze der Welt gelten kann. Wir reden hier also nicht über die Verkaufszahlen einer kleinen unbedeutenden Münze, sondern operieren mit den Zahlen des Weltmarktführers.
Für das laufende Jahr erwartet die Rand Refinery einen Absatz von 1 Mio. Krügerrands. Das ist der höchste Absatz von Goldmünzen seit 26 Jahren und somit auch für die Südafrikaner ganz sicher ein Grund zur Freude. Doch verglichen mit den 70er Jahren als die südafrikanische Münze jährlich zwischen 2 und 6 Mio. Unzen ausprägte immer noch eine vergleichsweise bescheidene Zahl.
Das gleiche Bild bietet sich uns, wenn wir die aktuellen Verkaufszahlen der US Mint mit früheren Jahren vergleichen. Auch hier liegen die aktuellen Verkäufe deutlich über jenen der Vorjahre, doch insgesamt liegen die Zahlen für das Jahr 2010 nur geringfügig über dem langjährigen Mittelwert. Mit anderen Worten: Die Neigung der US Amerikaner zum Goldkauf ist momentan bestenfalls Durchschnitt, aber noch lange nicht Spitze.
"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"
So kann man problemlos jederzeit nachkaufen! Der Preis, in USD, ist ja hoch! Wenn der Euro wieder fällt.......
Hätten wir den Wechselkurs vom Mai, ca. 1:1,2, wäre der Goldpreis auf 1160,-- Euro!
Das ist doch das, wogegen wir uns absichern! Gegen den Werverlust......
Kaum hat man ein paar Stunden geschlafen, traut man seinen Augen nicht:
Gold bei 1390, Silber bei 26,60 US$.
Interessant fand ich diesen Artikel (in Englisch):
http://www.kitco.com/ind/Trendsman/nov042010.html
Zitat von Roy-Byrne: "The big smart money (=klug angelegtes Geld) has already taken positions in precious metals and the corresponding shares. They know that today’s results won’t change the bullish prognosis. Unlike the financial punditry of today, (=Im Unterschied zu den heutigen Finanz-"Erkenntnissen") these folks are thinking five years down the road. They see default coming in the western world in one way or another. They know that precious metals offer safety and potentially, huge profits."
Das habe ich schon lange vermutet: die Gewinne wandern in reale Werte. Und da sollte sich jeder (Klein-)Anleger anschliessen. Ist meine Meinung.
Was sollen Papiergeldbesitzer auch machen?
Natürlich können sie blauäugig und blondhaarig - freundlich naiv - weiter den, in Hinterzimmern bestimmten - Politikern glauben. Das wünschten sie auch gerne - wer möchte keine heile Welt? Dummerweise sieht man aber gerade - z.B. beim Bezahlen an der Kasse - wie Fleiß, Arbeit, Sparsamkeit, Ehrlichkeit von Geldpiraten geplündert werden.
Die Vergeltung läßt da nicht lange auf sich warten.
Vergeltung 1 läuft seit Monaten : Stimmentzug bei Wahlen.
Vergeltung 2 ist auch gestartet : Tausch von Papierversprechen in altbekannte Werte.
Vergeltung 3 kündigt sich an : Systemwechsel
DAX steigt auf Jahreshoch - das ist doch eine sehr gute Nachricht, oder? Zeigt sie nicht die gestiegenen Erwartungen in die deutsche Wirtschaft? Wir haben schließlich Aufschwung und alles wird gut. Leider ist das nur der eine Teil der Nachricht, der zweite Teil kam schon gestern: die FED kauft für 600 frisch gedruckte Milliarden Dollar US-Staatsanleihen. Auch in der Finanzwelt ist alles mit allem verbunden. Schon die Aussicht auf die 600 Milliarden sorgt für Kauflaune, weil der Staat Rechnungen bezahlen kann. Weil damit Geld ins Haus kommt, kann man Geld ausgeben oder anlegen. In Staatsanleihen zu gehen ist sinnlos, wenn die Notenbank druckt, gibt es dort keine vernünftige Rendite. Folglich wandert das Geld in den Aktienmarkt, treibt die Kurse, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa.
Aber das ist nur die erste Stufe, es geht weiter. Das Geld der FED wird vom Staat ja ausgegeben, es gelangt also in die reale Wirtschaft. Dort wirkt es inflationär, treibt somit die Preise. Gestiegene Preise bedeuten höhere Gewinne und höhere Aktienkurse. Das ist die zweite Stufe. Und dann folgt der Sprengsatz. Aktienkurse steigen nur dann, wenn jemand diese Aktien zu höheren Preisen kauft. Die Leute, die verkaufen, realisieren damit ihre Gewinne. Werden diese Gewinne klug angelegt, fließen sie in Sachwerte, die jede Inflation überstehen. Dann gibt es noch das Ausland. Mit zinsbilligen Dollars bekommt man Macht über deutsche Unternehmen, vor allem, wenn man schnell zuschlägt, bevor die Dollarentwertung die Preise verdirbt.
Na, ist das immer noch eine gute Nachricht?
http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html
Dollarentwertung führt zur Inflation. Inflation macht der Staat wenn er sich elegant auf dem Rücken der Steuerzahler und Sparer entschulden will. Der Sündenbock ist auch schon gefunden. Der "schwarze Mann" mit „Hussein“ als Mittelname: Barack Hussein Obama. Für die Amerikaner der Tea Party ist damit die Welt in Ordnung. Heile Welt mit Sarah Palin, die übrigens am 14. November die erste Episode ihrer neuen Serie „Alaska“ lanziert. Dort wird gezeigt, wie Sarah Palin von Alaska aus Russland sieht und von einem der Länder, die ihr ein Begriff sind, "Afrika", erzählt. Na so eine Frau ist natürlich Präsidentenmaterial. Kommt viel besser an als Dick Cheney oder Karl Rove.
Fehlt nur noch der Bestseller dazu „Amerika schafft sich ab“.
Wirtschaft am Boden, massig Schulden bis zur Halskrause. Deutschland hatte diese Situation letztes Jahrhundert jeweils nach den verlorenen Weltkriegen. Was tun? Umschulden (sprich: Währungsreform) oder vorher erst noch einmal die Druckerpresse heißlaufen lassen. Was die Fed macht, sehen wir ja gerade. Was das für Folgen hat, wissen wir aus den Geschichtsbüchern.
Die EZB erklärt scheinheilig, dass sie an ihrer bisherigen Politik festhält und nicht dem Beispiel der Fed folgen will. Geschwätz! Was ist der Unterschied zwischen einer schlechten und einer miserablen Geldpolitik? Wie lange dauert es noch, bis es den Dollar (oder den Euro) zerreißt?
Kaufen Sie Gold und hoffen Sie darauf, dass der Goldpreis nicht steigt. Den tieferen Sinn dahinter erfahren Sie im Tageskommentar des Edelmetallstammtischs Herzogenaurach.
Zur Zeit ist der Goldpreis wieder einmal gefährlich nahe an der 1400,- $ Marke. Er wird auch diese Marke knacken, leider. Und auch die nächste, und auch die übernächste...
Nicht nur der Goldpreis steigt. Die Lebenshaltungskosten steigen ebenfalls. Auch in den USA. Wer sich als deutscher Tourist in den USA auf den zur Zeit günstigen Wechselkurs gefreut hat, freut sich zu früh. Die Teuerung ist in den USA und auch anderswo viel deutlicher zu spüren, als in Deutschland. Aber vielleicht haben Sie dann wenigstens eine Vorstellung davon, was auch auf uns zukommen wird. Riechen Sie nicht auch schon Rauch? Da wo Rauch ist ,ist auch Feuer .
www.hgcn.de
Die T- Party Vertreter Sarah Palin und Ron Paul gehören zu einer neuen Generation Republikaner. Anders als die Busch- Reps- Oligarchen und die Ultrarechten wollen sie den Wähler, das Volk wieder in den Mittelpunkt rücken. Als Weg sehen sie : Auflösen der privaten Fed, vor Gericht stellen der Krisenverursacher und meht Unabhängigkeit der einzelnen US Staaten - bis hin zu vollkommener Unabhängigkeit, um die Stärken der einzelnen Regionen zu entwickeln. Wie weit das umgesetzt wird, kann ab 2012 beobachtet werden.
Die Bewegung hin zu realen Werten siehe 25003 wird dadurch zwar weiter verstärkt - unabhängig von zwischenzeitlichen Rücksetzern - ist aber sowieso nicht aufzuhalten.
http://www.youtube.com/watch?v=IMgyi57s-A4
dann bekomme ich zwischen Lachanfällen ein eher klammes Gefühl. Was braut sich hier zusammen in US of A? Dagegen war Adolf ein Vorzeigenazi LOL
Zeitpunkt: 07.11.10 13:57
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, vollständige Quellenangabe fehlt
Wie Helmut Schmidt schon sagte : Mein größter Wunsch, zu sehen, was bis 2100 politisch passiert und was die Menschen dann über heutige Politiker sagen.
Während der Goldpreis im Umfeld der Fed-Sitzung am Mittwoch noch gedrückt blieb, entlud sich die Erkenntnis über die anhaltende Liquiditätsorgie der US-Notenbank mit kleiner Verzögerung in explodierenden Edelmetallkursen.
weiter hier: http://www.goldreporter.de/...llte-das-niemanden-mehr/allgemein/2543/
Anmerkung: Sehr interessant.
Halten wir fest , die großen Währungen im Abwertungskreislauf, da nicht gedeckt.
Die großen Banken bauen ihre Positionen ab und nicht weil sie unbedingt wollen , sondern müssen. Eine Ironie ist da zu glauben , das man dort nicht physisch aufstockt.
Denn jeder will seine Position ausbauen bzw halten.
Also, war das hier in den vergangenen Tagen nicht unbedingt ein Wunder.
Mal schauen wie es weiter geht. Zumindestens sollte man in Zukunft nicht überrascht
sein,wenn es einmal heisst : Abkopplung
Somit ein schönes Wochenende
Intraday Widerstände: 1.405,00 + 1.460,00 + 1.490,00
Intraday Unterstützungen: 1.350 + 1.324,45 + 1.310,00 + 1.280,00 - 1.275,00 + 1.236,45
Rückblick: Bei $1.387,15 endete Mitte Oktober die erste mittelfristige Aufwärtsbewegung in Gold, die das Edelmetall deutlich über das vorherige Allzeithoch bei $1.267,07 hinauskatapultierte und mit Bruch einer oberen Triggerlinie zusätzliche Dynamik erhielt. Seither korrigierte Gold an diese Begrenzungslinie zurück und prallte dort nach Oben hin ab. Dabei scheiterte es in dieser Woche zunächst am markanten Widerstand bei $1.355,00 und setzte an die Unterstützung bei $1.324,45 zurück. Doch dort kamen die Bullen in Gold zurück und peitschten das Edelmetall im gestrigen Handel geradezu über den Widerstand und nach einer kurzen Korrektur bei $1.375,00 auch direkt über das bisherige Allzeithoch bei $1.387,15.
Charttechnischer Ausblick: Der Anstieg von Gold war zwar in seiner preislichen Dimension so erwartet worden, doch die Dynamik mit der der Ausbruch vollzogen wurde, ist in der Tat beeindruckend. Gold sollte nun eine kurzfristige Korrektur einleiten, die jedoch bereits im Bereich um $1.375,00 – 1.380,00 enden und einen weiteren Anstieg in Richtung $1.406,00 – 1.412,00 vorbereiten sollte. Mittelfristig sind nun Zugewinne bis $1420,00- 1.436,00 und $1.452,00 wahrscheinlich. Aufgrund der aktuellen Dynamik könnten diese jedoch auch ohne Umschweife bereits in den nächsten Tagen erreicht werden. Langfristig sollte Gold oberhalb der Unterstützungszone $1.355,00 - 1.365,00 nun in Richtung $1.550,00 ansteigen.
Ein Bruch dieser Zone wäre stark bärisch zu werten und würde zu einem weiteren Rücksetzer auf $1.324,45 führen. Kann dieser Bereich nicht zu einer weiteren Aufwärtsbewegung genutzt werden, so sind deutliche Abverkäufe bis $1.295,00 und darunter bis $1.275,00 wahrscheinlich, ehe der langfristige Aufwärtstrend in Gold fortgesetzt werden kann.....................
http://www.godmode-trader.de/nachricht/...2010-Gold,a2379590,b45.html
Das Subkomittee für die nationale Geldpolitik des amerikanischen Repräsentantenhauses, ein Unterausschuss des Finanzausschusses des Abgeordnetenhauses, beschäftigte sich bislang mit eher marginalen Angelegenheiten der Finanzpolitik, anstatt sich mit den großen Problemen der heutigen Zeit auseinander zu setzen, die die Vereinigten Staaten mehr und mehr plagen. Ging es in den letzten Jahren vordergründig um Debatten, ob der US-Penny zukünftig abgeschafft werden sollte oder nicht, wird sich diese Situation in Bälde komplett ändern. Dieses Versprechen gab niemand anderes als Ron Paul, der republikanische Abgeordnete aus Texas, ab.
weiter hier: http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=9741
Jetzt kommt ein geistiger Spagat, aber ich wechsele ja auch zu unserem Bundesfinanzminister:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,727373,00.html
Mann, Mann, Mann! Warum geht der nicht in Rente?!
Irland schweigt
Dublin will alleine im nächsten Jahr sechs Milliarden Euro einsparen um vom Schuldenberg herunterzukommen. Wie das aber passieren soll, verrät die irische Regierung nicht. Die Finanzmärkte werden nervös, auch der Vorschlag des irischen Agrarministers im Notfall Käse in der Bevölkerung zu verteilen, kann nicht aufmuntern.
http://www.teleboerse.de/nachrichten/...-schweigt-article1869566.html
Ron Paul gibt Gas! Bin mal gespannt wielange er durchhält oder ob ihm vorher was passiert! Wollte nur anmerken, daß seinerzeit Präsident Kennedy genau das gleiche wollte, daß war vor mehr als 40 Jahren! Viel wird sich seinerzeit nicht geändert haben............!
Ron Paul: “Werden Fed auf Herz und Nieren überprüfen”
Das Subkomittee für die nationale Geldpolitik des amerikanischen Repräsentantenhauses, ein Unterausschuss des Finanzausschusses des Abgeordnetenhauses, beschäftigte sich bislang mit eher marginalen Angelegenheiten der Finanzpolitik, anstatt sich mit den großen Problemen der heutigen Zeit auseinander zu setzen, die die Vereinigten Staaten mehr und mehr plagen.
Ging es in den letzten Jahren vordergründig um Debatten, ob der US-Penny zukünftig abgeschafft werden sollte oder nicht, wird sich diese Situation in Bälde komplett ändern. Dieses Versprechen gab niemand anderes als Ron Paul, der republikanische Abgeordnete aus Texas, ab. Wenn der neu gewählte US-Kongress zusammentritt, wird Ron Paul wahrscheinlich zum Vorsitzenden des Subkomitees für heimische Geldpolitik aufsteigen. Und der Kongressabgeordnete verfolgt einige ambitionierte Pläne. Er werde die Machtbefugnisse dieses Komitees nutzen, wie noch niemals zuvor jemand diese Machtbefugnisse genutzt habe, weil sich das Land in Zeiten befinde, die ebenfalls niemals zuvor derart herausfordernd gewesen seien, wie Paul im Rahmen eines Interviews mit NetNet erklärte. Er fügte an, dass er seine vordergründigste Aufgabe darin sehe, die Bücher der Federal Reserve Bank offen zu legen, um deren Aktivitäten der amerikanischen Öffentlichkeit transparent zu machen. Transparenz sei das oberste Gebot, um einmal zu analysieren, was diese Institution an den Märkten für Papiere ankaufe, an wen sie Kredite vergebe und wer namentlich die Unternehmen seien, mit denen die Fed Geschäfte betreibe, wie Paul erklärte. Auch machte er darauf aufmerksam, dass er hoffe, die bevorstehenden Anhörungen vor dem Subkomitee dazu nutzen zu können, die Öffentlichkeit über die Ursachen von Geschäftszyklen besser aufzuklären, von denen er glaube, dass sie hauptsächlich auf den geldpolitischen Manipulationen der Zentralbanker basierten................
Deuten die physischen Gold- und Silberkäufe tatsächlich auf eine Blase?
vom Industrie- zum Schwellenland. Ende Entwicklungsland.
Erstmals über 42 Millionen Food Stamps Empfänger
Im Gleichklang mit dem Anschwellen der Assetpreise, als Folge der Geldpolitik der US-Notenbank, steigt auf der anderen Seite des virtuellen Wohlstandes, auch in Folge der verfehlten US-Wirtschafts- und Finanzpolitik die reale Armut. Monat für Monat stoßen in skandalösen hunderttausender Blöcken bedürftige US-Bürger in das staatliche Lebensmittelprogramm SNAP (Supplemental Nutrition Assistance Program).Im Gleichklang mit dem Anschwellen der Assetpreise, als Folge der Geldpolitik der US-Notenbank, steigt auf der anderen Seite des virtuellen Wohlstandes, auch in Folge der verfehlten US-Wirtschafts- und Finanzpolitik die reale Armut. Monat für Monat stoßen in skandalösen hunderttausender Blöcken bedürftige US-Bürger in das staatliche Lebensmittelprogramm SNAP (Supplemental Nutrition Assistance Program).
In den USA waren im August 2010 13,66% der US-Bevölkerung auf staatliche Lebensmittelhilfen angewiesen, dies obwohl der Zugang zu dem SNAP-Hilfsprogramm durchaus rigide ist und die Dunkelziffer der Bedürftigen noch weitaus höher liegen dürfte. Um in den “Genuss” der Kreditkarten für Lebensmittelausgaben zu kommen, müssen arbeitsfähige Erwachsene zwischen 16 und 60 Jahren den Nachweis erbringen, dass sie Arbeit suchen und bereit sind bestimmte Arbeiten zu akzeptieren. Die Millionen entmutigten Arbeitnehmer, die aufgegeben haben einen Job zu suchen, fallen wie in der Arbeitslosenstatistik (U-3 komplett und bei der breiter gefassten Arbeitslosenrate U-6 nach einem Monat) auch bei SNAP durchs Netz. Erwachsene ohne Kinder können generell nur maximal 3 Monate SNAP beziehen. Nahezu 76% der Lebensmittelmarken gehen an Familien mit Kindern, davon 61% an Kinder mit nur einem Elternteil.
http://www.querschuesse.de/erstmals-uber-42-millionen-food-stamps-bezieher/
Hatte gestern eine Mail bekommen in der steht :
"Glückwunsch zum heutigen Silber und Goldpreisanstieg. Da lieg ich auf dem Sofa und werde automatisch ohne Arbeit reicher. "
Konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und schrieb zurück : " Nun, da müssen wir dann doch alles richtig gemacht haben "
Naja, bei über 130% bei Silber und fast 80% bei Gold ( nur allein in den letzten 2 Jahren ) ist das doch ein Grund zum Grinsen oder ??
Mußte dann auch noch an unsern Bio und die Goldbärenbande und die vielen kleinen Scharmützel ums Gold und´s Blei denken - hey Bio, wir können doch nicht klagen - oder ? Würde mich interessieren bei wem nun die Bärentränen fließen! ;o))
Hahaha ... quak.
Na wie es auch weiterhin sei, wünsche allen noch goldige Zeiten.
Wie meine Oma zu sagen pflegt:
Spare das Richtige bei Zeiten dann hast du in der Not.
Hal ok deine Kreuzer zusam.
Und sie, mit 2X Weltkriegserfahrung, wußte wovon sie sprach.
Guten Abend und ein schönes WE !
1.393,93 | 0,2% | 21:59:46 | ||||
88,29 | 0,2% | 21:59:12 | ||||
0,0001 | -.100,0% | 22:00:02 |
(Beitrag für das Rohstoffmagazin der Edelmetallmesse 2010)
Potzblitz! Der Edelmetallmarkt ist wirklich eine Wissenschaft – vor allem, wenn man eine daraus macht. Darauf verstehen sich die vielen inzwischen aus dem Nichts aufgetauchten Experten der Sorte „Wie ich schon immer sagte...“. Für den Autor dieser Zeilen sind sie ein ewiger Quell großer Heiterkeit...
weiter : http://frank-meyer.eu/blog/...=1&c=1&tb=1&pb=1&page=2
http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/begehrter-rohstoff-deutsche-sind-europas-goldhamster;2683970
schöner Artikel im Handelsblatt
Begehrter Rohstoff: Deutsche sind Europas Goldhamster
Inflationsangst geht um, zumindest in Deutschland. Die Anleger flüchten ins Gold, das neuerdings auch aus dem Automaten kommt. Durchschnittlich hat jeder der rund 68 Millionen erwachsenen Deutschen 130 Gramm Gold mit einem Wert von fast 4 100 Euro gebunkert.
FRANKFURT. Als der lydische König Krösus 560 vor Christus erstmals Goldmünzen von einheitlicher Größe und einheitlichem Wert in Kleinasien prägen ließ, wusste er nicht, was für eine Lawine er damit auslösen würde. Heute wäre gerne jeder Deutsche Krösus. Erstmals wird jetzt das Geheimnis des deutschen Goldhamsters gelüftet: Jeder Erwachsene besitzt 52 Gramm Schmuck, 58 Gramm Goldmünzen, Barren oder andere Anlagen sowie weitere 20 Gramm im übertragenen Sinn, das heißt Wertpapiere wie Goldfonds oder Minenaktien. Summa summarum hat jeder der rund 68 Millionen erwachsenen Deutschen 130 Gramm Gold mit einem Wert von fast 4 100 Euro gebunkert.
Dass die Deutschen wissen, was sie in den Tresoren ihrer Banken, unter der Bettdecke oder im Schrank liegen haben, das verdanken sie einer aktuellen empirischen Studie der Steinbeis-Hochschule in Berlin. Erstmals wurden in einer repräsentativen Umfrage über 3 200 Deutsche nach Gründen für ihren Drang zum Gold befragt. Der lässt nicht nach. Finanzprofessor Jens Kleine, der die Wahrheit über die Goldliebe der Privatanleger wissen wollte, lässt keinen Zweifel: "Weit über die Hälfte der Befragten sind der Meinung, dass Gold als Anlage künftig noch attraktiver wird", sagt er. Und: "Knapp 30 Prozent können sich vorstellen, in den nächsten Jahren das Edelmetall zu kaufen."
Wer Gold will, kommt inzwischen auch auf ungewöhnlichen Wegen zum Ziel. So lockt die Sparda-Bank in Hamburg mit Zinszahlungen in Gold. Möchte jemand schnell einen Goldbarren über das Wochenende kaufen, kann er sich inzwischen an Automaten in deutschen Städten bedienen nach dem Motto: Gold-to-go (siehe "Metall-Splitter").
Deutsche flüchten vor allem aus Angst vor einer Mega-Inflation ins Metall. Zwar ist es schon Generationen her, das Geld rasant an Wert verlor und Millionen Reichsmark für ein Brötchen hingelegt werden mussten. Doch angesichts von milliardenschweren Konjunkturpaketen und Anleihekäufen durch die Notenbanken in riesigen Volumina fragen sich Anleger, wann ihnen die Rechnung präsentiert wird.
"Ich erwarte in den nächsten fünf Jahren Inflation", sagt Philipp Vorndran, Anlagestratege beim Geldverwalter Flossbach & von Storch. "Notenbanken vergiften mit Anleiheaufkäufen das Finanzsystem, Politiker bauen Schuldentürme auf", sagt ein großer Vermögensverwalter, der lieber ungenannt bleiben möchte. Morgen erwarten Volkswirte eine neue Runde von Staatsanleihe-Aufkäufen in den USA. Mindestens 500 Mrd. Dollar an Treasuries sollen es sein, um die amerikanische Wirtschaft anzukurbeln.
Experten raten deshalb, sichere Häfen anzusteuern. "Mindestens zehn Prozent ihres Geldes sollten Private in Gold anlegen", sagt der Münchner Finanzprofessor Joachim Häcker mit Blick auf die befürchtete Inflation. Viele Geldverwalter geben den gleichen Rat. Derzeit sind es läppische 2,8 Prozent des Gesamtvermögens oder 279 Mrd. Euro, die die Deutschen laut der Steinbeis-Studie in Gold gesteckt haben. Anja Hochberg, Leiterin der Anlagestrategie bei der Credit Suisse, fällt ein klares Urteil: "Deutsche Privatanleger besitzen zwar recht viel Gold, aber der Anteil ist noch deutlich ausbaufähig." Die Deutschen haben laut Steinbeis insgesamt 7 557 Tonnen, damit mehr als Italiener oder Franzosen.
Das sind alles Vorstellungen und Wünsche. In der Realität kann der kleine Goldmarkt schon Käufe in homöopathischen Dosen kaum verkraften, ohne dass die Preise explodieren. Und bereits heute liegt der Preis mit über 1 360 Dollar je Feinunze, das sind 31,1 Gramm, an seinem historischen Rekord von fast 1400 Dollar, der am Freitag erreicht wurde.
Ein Rechenbeispiel: Allein wenn deutsche Private ihre Quote am Gesamtvermögen nur um einen Prozentpunkt erhöhen, müssten sie 100 Mrd. Euro für 3 300 Tonnen Metall einsetzen. Schon diese Menge ist weit höher als die jährliche weltweite Minenproduktion. Darin sind die Anleger aus anderen Ländern und die Großinvestoren wie Pensionsfonds mit ihren deutlich geringeren Quoten noch nicht einmal eingerechnet.
Optimisten gehen mit Prognosen von bis zu 8 000 Dollar hausieren
Bleibt die Frage, ob es bei Gold nach der Verfünffachung des Preises in zehn Jahren schon eine Blase gibt. Experten widersprechen. Goldman Sachs hat seine Zwölfmonats-Prognose auf 1 650 Dollar erhöht. Verwalter Vorndran sagt: "Unterhalb eines Unzenpreises von 2 000 Dollar werden wir unsere Bestände nicht senken." Man kann sich aber auch an James Turk halten. Der Gründer einer Gold-Handelsfirma hält 8 000 Dollar in diesem Jahrzehnt für programmiert.
Gold-Optimist Joachim Berlenbach, erfolgreicher Verwalter von Rohstofffonds, wirft ein anderes Argument in die Waagschale: "Gold und Goldaktien haben einen Anteil am Welt-Finanzvermögen von weniger als einem Prozent." Diese Quote war in den Euphoriephasen im vergangenen Jahrhundert - vor einer Preiswende nach unten - weit höher: Sie erreichte mindestens 20 Prozent. Berlenbach will sagen: Da ist noch viel Luft nach oben.
Kommentare sind auch nicht schlecht !!!
Zeitpunkt: 06.11.10 19:38
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