Drillisch AG
Im Mai hatte ein fehlerhaftes Software-Update das 1&1-Mobilfunknetz tagelang lahmgelegt und dem Konzern Tausende Sonderkündigungen eingebrockt. Konzernchef Ralph Dommermuth schätzte die Zahl der Kündigungen infolge des Ausfalls auf 50.000. Zudem preschte der Konkurrent Telefonica Deutschland (O2) mit besonders guten Angeboten vor, zuletzt verzeichnete das Unternehmen netto ein Plus von gut 200.000 Verträgen. Unter diesem Druck leidet auch der britische Vodafone-Konzern .
Wegen des anhaltend harten Wettbewerbs stutzte der 1&1-Vorstand im Herbst dann sein Wachstumsziel: Nach Abzug von Kündigungen rechnete er seither noch mit 100.000 bis 200.000 neuen Vertragskunden im Gesamtjahr. Zuvor hatten noch an beiden Enden der Spanne jeweils 100.000 Kunden mehr auf dem Zettel gestanden. Auf Basis vorläufiger Zahlen entschieden sich rund 130.000 Neukunden für 1&1-Produkte.
Auf Konzernebene stieg der Umsatz des vergangenen Jahres unterdessen um knapp zwei Prozent auf 6,3 Milliarden Euro - damit hatten sowohl das Management als auch Analysten im Mittel gerechnet. Das moderate Wachstum erklärte sich United Internet damit, dass der Konzern weniger Endgeräte wie Smartphones und Tablets verkaufte.
Im Tagesgeschäft lief es hingegen nicht so wie erhofft: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stagnierte bei knapp 1,3 Milliarden Euro und blieb damit hinter den Erwartungen von Vorstand und Branchenkennern. Nach Darstellung von 1&1 verzögert sich der Umzug von Kunden auf das eigene Netz zudem, weil ein Ausbaupartner nicht genug Komponenten vorrätig hatte. Erst ab Oktober sei die Migration von Bestandskunden "wieder umfangreich aufgenommen" worden, sodass geplante Kosteneinsparungen größtenteils nicht möglich waren.
1&1 will für das fehlerhafte Update und die Verzögerungen beim Kundenumzug von seinem Partner entschädigt werden. Branchenkreisen zufolge handelt es sich dabei um den japanischen Rakuten-Konzern . Verhandlungen über entsprechende Entschädigungszahlungen seien bislang nicht abgeschlossen. Bis zur geplanten Vorlage der endgültigen Geschäftszahlen für das vergangene Jahr am 27. März dürften sich die Parteien nicht einigen, hieß es. Insidern zufolge geht es um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.
Quelle: dpa-AFX
In Wirklichkeit ist das fuer mich einfach Dommi und seine Stuemperei.
Ganz ehrlich, dass ueberhaupt noch als Netzaufbau zu verkaufen.
Das Kundenwachstum gepaart mit der Aussage, dass der Umsaty sinkt
Das ist so offensichtlich, er verschenkt sims, die keinerlei Umsatz bringen, ausser vielleicht einer Aktivierungspraemie um die Ziele zu erreichen, natuerlich kauft von denen keiner ein Geraet, was den Umsatz runterzieht, das ist so leicht zu durchschauen.
Festnetz weiterhin im typischen Stil am schrumpfen
Naja wenigstens wird wieder mal geklagt etc. mit anderen Parteien, ist man ja gewohnt
Was fuer ein Schande, was aus Drillisch geworden ist.
leider hinter eine Paywall Lindleystr.11
https://www.ariva.de/news/...-auf-1-000-aktive-funkstandorte-11554800
shorttilt: #28042 Was ist denn jetzt schon wieder schief gegangen?
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Ich würde vermuten die 2025er Prognose ist der Grund für die negative nachbörsliche Kursresaktion. Eigentlich somit alles wie immer. Seit Dommermuth ein gesundes dividendenstarkes Unternehmen namens Drillisch von den beiden Griechen übernommen hat und dann meinte er müsse ein eigenes Netz haben, wurde das Unternehmen - inzwischen umfirmiert zu 1&1 - immer weiter runtergewirtschaftet. Da Dommermuth die Aktienmehrheit an der Konzernmutter United Internet hat und somit als CEO quasi unabwählbar ist, wird das sicherlich nicht die letzte Enttäuschung gewesen sein. Auf der anderen Seite wird die negative Kursreaktion vielleicht auch nicht mehr so ausgeprägt sein, da man auch eigentlich nicht mehr mit guten Meldungen bei 1&1 rechnet. Es ist jedenfalls kein Branchenproblem, sondern ein individuelles Problem mit viel Mißmanagement.
In der Meldung heute wird wieder viel von EBITDA rumgeschwaffelt. Problem ist natürlich das EBITDA bekanntlich eine aufhübschende Verdummungskennzahl ist, mit der man entweder sich selber für dumm verkauft oder versucht andere Leute für dumm zu verkaufen. Ich halte es diesbezüglich mit Wallstreet-Legenden Warren Buffett und Charlie Munger ( =>EBITDA Is 'BS' Earnings - https://www.forbes.com/sites/brentbeshore/2014/11/...-is-bs-earnings/ "...Buffett’s longtime business partner, Charlie Munger, expressed Berkshire Hathaway’s position on this particular formula best: “I think that, every time you see the word EBITDA, you should substitute the word ‘bullshit’ earnings.”... I’ll leave it to Warren Buffett to explain: “People who use EBITDA are either trying to con you or they’re conning themselves...,"). Wer sich für den Nettogewinn interessiert, der nunmal der wahre Gewinn ist, der muß vom aufhübschenden EBITDA eben noch Massen an real senkenden Zahlen abziehen.
25. März 2025, 18:09 EQS-Adhoc: 1&1 bestätigt vorläufiges Ergebnis 2024 und veröffentlicht Prognose 2025 https://www.ariva.de/news/...-vorlaeufiges-ergebnis-2024-und-11579950 "...Prognose 2025: 1&1 erwartet aufgrund weiterhin leicht erhöhter Kündigungsaussprachen im Zusammenhang mit der bis Jahresende laufenden Migration aller Mobilfunkkunden auf das neue 1&1 Netz 2025 einen stabilen Vertragsbestand sowie einen Service-Umsatz auf Vorjahresniveau (2024: 3.303,1 Mio. EUR). Das EBITDA soll um ca. 3,4 % auf ca. 571 Mio. EUR (2024: 590,8 Mio. EUR) zurückgehen. Das Investitionsvolumen (Cash-Capex) soll ca. 450 Mio. EUR betragen (2024: 290,6 Mio. EUR).
Nachdem wir aber jetzt 6 Jahre thesauriert haben und weitere 4 Jahre bis zur nächsten Auktion vergehen, kann man zumindest mal laut darüber philosophieren, wie es weitergehen soll.
Derzeit schrumpft der DSL/Glasfaser Markt, obwohl man meint stabil zu sein... Und der Telekom schmeisst man Kohle in den Rachen ohne Kunden zu gewinnen
Durch den tagelangen Ausfall im Mai vergrault man einige Kunden. Auch derzeit im März kam es wieder tagelang zu kurzen Störungen. Das ich mal 100 MBit habe und dann wieder nur 1 bis 2 MBit an der gleichen Antenne ist auch ein Nogo.
Zumindest sind bei mir in der Familie alle Karten umgestellt (Ersatzkarte oder automatische Migration).
Für dieses Jahr dann Nullwachstum beim Bestand. Ich würde auf 50 bis 100k mehr Telefon und gleiche Anzahl weniger für DSL/Glasfaser tippen.
Das Vantage als Vodafone-Tochter nicht alles nur für uns macht, war klar. Auch die Standortfrage ist dank Unmengen an Bürokratie leider sehr aufwendig.
Wir haben einen ordentlichen Überschuss des kurzfristigen Vermögens über die kurzfristigen Schulden. Mehr als 400 Mio parken alleine bei UI.
Da muss zumindest bei ene Erklärung kommen, denn bei 13 bis 14% Capex für nächstes Jahr schaffen andere Firmen immer noch eine vernünftige Dividende zu zahlen. Und irgendwoher muss ja UI seine 300 Extramillionen nehmen. Ich bleibe auf den Vorschlag gespannt.
Rechnen tue ich mit 5 Cent nach den Erfahrungen und jede Menge blabla.
Die Qualitaet ist tatsaechlich in den Tuermen bei den Daten solala, die 100 Mbit, erreiche ich eigentlich auch nie, gluecklicherweise spuert man das am Handy nicht so, aber klar, toll ist das alles nicht.
War von Anfang an kein Freund der Vodafone geschichte, auch wenn man es wirtschaftlich verstehen kann, fand ich das O2 Netz in den letzten Jahren durcvhaus deutlich besser .
Das dieser ganze Irssinn des eigenen Netzes Quatsch war/ist, sieht man an der Zukunftsaussicht, sowie dem eigentlich kaum vorhandenem Ausbau, wo soll hier eingentlich Geld verdient werden?
Kaum Einsparungen, kaum Ausbau, immense Kosten, alles Falsch gemacht.
Der lachende Gewinner der gnazen Nummer ist Freenet und Dommermuth hat sich sein ganzes Ansehen ruiniert. Nicht schlecht
In Sachen Netzaufbau. Du brauchst zuerst die Corecentren (die stehen jetzt), dann die Far Edge Zentren (die sind noch nicht alle fertig). Und leider muss der Masten gebaut, die Antenne drauf und das ganze an Glasfaser angeschlossen werden. Ist wie das Ü-Ei (3 Dinge auf einmal) und bereitet leider regelmäßig Probleme und ist eher immer eine Überraschung. Deshalb sieht man den netzaufbau noch nicht bei der fertigen Antennen. Guck dir den Capex an 2024 8%, nächste Jahr dann 13%). Die sollten nicht für Luft und Liebe drauf gehen. Ich gehe aber davon aus, dass da viele Sachen fast fertig sind (wäre eine Frage für die HV oder weiß nicht, ob das in den Folien dargestellt wird).
Nerven tut viel mehr, dass die Übergabe beim Roaming oder was auch immer nicht richtig klappt. An einem Standort habe ich 100 Mbit und dann beim nächsten mal nur 1 Mbit oder auch mal kein Netz.
Da hilft nur Flugmodus oder Neustart und das passiert auch anderen Nutzern. Da sind andere Netze deutlich besser was die Stabilität angeht.
Zum Aufbau sorry, aber das sehe ich ganz und gar nicht wie Du,
1. Sollte man einen Plan haben
2. Sind die Ziele und Vorgaben von vor 2 !!! Jahren !!! immer noch nicht ansatzweise erfuellt.
3. Sagte Dommermuth, dass Versatel zig tausende Funktuerme mit Glasfaser versorgt (auch fuer die anderen), dann sollte man doch versuchen schon mal auf die draufzukommen, alle sind besstimmt nicht voll.
4. Die Rechenzentren muessen doch schon fast wieder erneuert werden, bei einem Zyklus von 3 Jahren, lassen wir es mal 5 sein.
5. Sehe ich bisher null Einsparung, die Zahlen werden Jahr fuer Jahr schlechter, es hiess es finanziert sich alles selbst durch die Effekte, ich sehe keine
Das ist einfach nur peinlich und laecherlich was Dommermuth da macht und bei der HV wird er wieder sagen, dass die anderen Schuld sind, mimimimi wie immer, aber im Endeffekt sind wir die die leiden, den juckt der Kurs der DRI nicht, warum auch.
Auf der letzten HV hat er um noch ein Jahr Geduld gebeten, nix ist passiert, was irgendwas aendern wuerde.
Der Mann sollte einfach in Rente gehen, ihm ist das alles laengst ueber den Kopf gewachsen.
1&1 baut kein herkömmliches Netzt mit Richtfunk-Einheiten, sondern hier wird JEDE Antenne gleich an Glasfaser angeschlossen - das braucht nunmal Zeit.
Im Übrigen wurden die einstigen Vorgaben ja inzwischen juristisch kassiert, haben also derzeit keinen Bestand.
Wundern kann man sich auch darüber, warum die Kartellbehörde nunmehr 2 Jahre benötigt, um den Vertragsbruch von Vantage Towers zu untersuchen.
RD hat sicher stets nur Zahlen genannt, die ihm von Vantage zugesichert wurden - und bekanntermaßen wurden diese nicht eingehalten.
Fremdbestimmtheit 1.
Die Verzögerungen und negativen Effekte durch den Netzausfall kann man nun wirklich nicht RD ankreiden - das wird nun vor Gericht geklärt.
Wenn du ein Haus bauen lässt, verlässt du dich auch darauf, dass der Bauunternehmer weiß, was er tut.
Dir im Schadenfall anzuhören zu müssen, dass es schließlich deine alleinige Schuld als Bauherr sei macht doch nicht wirklich Sinn oder?!
Fremdbestimmtheit 2.
Und dass die BNetzA weiterhin die drei Großen pämpert und selbst nach dem erwähnten Gerichtsurteil nicht von einem Verhandlungsgebot - das überhaupt erst für diese ewigen Verzögerung gesorgt hat - abweicht, tut sein Übriges.
Fremdbestimmtheit 3.
Niovs, bei aller berechtigten Kritik, aber diese Punkte muss man doch sehen.
Und nebenbei bemerkt: ich höre seit Jahren weniger von RD ein mimimimi als von dir.
hier habe ich es schon geschrieben.
25.000!!!! Standorte haben Versatel Anbindung und wieviele Standorte hat das 1&1 Netz?
Also sorry, nenne es mimimimi, aber das sind Fakten.
Und warst du auf den letzten Hauptversammlungen? Dann haettest du mimimi gehoert.
In wieweit die Ziele Bestand haben oder nicht ist mir bisher nicht klar, da wurde nichts veroeffentlicht, zumindest waere es mir nicht bekannt.
zu 1. Das Streitigkeiten durch die Kartellbehoerde ewig brauchen ist ja bekannt, viel Hoffnung mache ich mir da sowieso nicht. Ist halt mehr Pflicht.
zu 2. Also wenn du schon mal gebaut hast weisst du, dass du als Bauherr am Ende eben trotzdem der bist, der den Schaden traegt, hoert man deswegen auf zu bauen? Nein
Aber tatsaechlich habe ich ihm den Ausfall auch nicht vorgeworfen, sondern damals nur kiritsiert, wie schwach das ist, so lange zu brauchen das Netz wieder hochzufahren.
Ich sehe auch Gruende, aber ich sehe auch. dass man nicht viel dagegen macht.
Mir geht es darum, dass er staendig davon sprach/spricht, nun haben sie die Probleme ausgeraeumt und nehmen Geschwindigkeit auf. Und seit Jahren das gleiche Bild, Festnetz sollte sich auch schon seit Jahren stabilisieren, was ist passiert? Schrumpft immer weiter und Dri zahlt die Rechnung.
Die Streitigkeiten hindern einen ja nicht daran weiter zu machen, sich nur auf einen Partner zu verlassen und dann einfach so gut wie nichts zu tun ist einfach schwach und hat nichts mit ernst zu nehmendem Netzaufbau zu tun.
Aber kannst mich ja auf ignore stellen, ich werde weiterhin meinen Unmut aeussern, der Mann hat die Firma von 72 Euro schoen runtergewirtschaftet.