Wirecard 2014 - 2025


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Neuester Beitrag: 05.04.25 09:54
Eröffnet am:21.03.14 18:17von: ByblosAnzahl Beiträge:184.882
Neuester Beitrag:05.04.25 09:54von: MeimstephLeser gesamt:62.335.691
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8324 Postings, 1734 Tage Meimstephfür mich liegt der betrug

 
  
    #183876
04.04.25 00:12
in der INSO.....zumindest der Schaden ....der einen Schaden, der anderen Gewinn

https://x.com/csFraudAnalysis/status/1907900284342513908

 

118 Postings, 463 Tage Kathryn_RaillySchonmal von Abschreibungen gehört?

 
  
    #183877
04.04.25 15:40
Die ursprüngliche Schätzung des Schadens für Banken lag bei etwa 3,2 Milliarden Euro – das war die Summe der Kredite, die Wirecard von verschiedenen Banken erhalten hatte, als die Insolvenz im Juni 2020 bekannt wurde. Ein Gutachten im Wirecard-Prozess aus 2025 nennt jedoch nur noch 522 Millionen Euro als Betrugsschaden für Banken.

Ein Post auf X vom 04. April 2025 (um 01:10 CEST) fragt: „Wenn der Schaden für die Banken ‚nur‘ 522 Millionen beträgt, war es ja gar kein Milliardenbetrug?“

Dies deutet auf Verwirrung hin, die mit der Reduktion der Schadenssumme zusammenhängen könnte.

Ein weiterer Post vom selben Tag (07:07 CEST) erwähnt: „Da wurden ja immer Milliarden genannt (3,2 Mrd), deshalb schon spannend, warum jetzt der Schaden nur 0,5 Mrd ist.“

Der Nutzer vermutet, dass das Gutachten den Schaden speziell für Banken als Geschädigte der Anklageschrift ermittelt hat, was die Differenz teilweise erklären könnte.

Mögliche Erklärung durch Abschreibungen:
Die Reduktion von 3,2 Milliarden auf 522 Millionen Euro könnte  durch Abschreibungen und andere Faktoren bedingt sein:
Abschreibungen: Banken haben möglicherweise einen Großteil der 3,2 Milliarden Euro bereits vor 2025 als Verlust verbucht. Solche Abschreibungen erfolgen oft über Jahre hinweg, um die Bilanzen zu bereinigen. Wenn beispielsweise Sicherheiten verwertet oder Rückstellungen gebildet wurden, sinkt der offene Schaden.

Verwertung von Vermögenswerten: Der Insolvenzverwalter Michael Jaffé hat bis 2025 etwa 650 Millionen Euro aus Verkäufen von Wirecard-Teilen erlöst (z. B. an Banco Santander). Ein Teil davon könnte an die Banken geflossen sein, wodurch ihr Nettoverlust reduziert wurde.

Fokus des Gutachtens: Das Gutachten im Prozess könnte sich nur auf den „direkten Betrugsschaden“ konzentrieren – also auf den Betrag, der durch nachweisbare Täuschungen (z. B. manipulierte Konten) entstanden ist – und nicht auf die gesamten Kreditverluste. Die 3,2 Milliarden Euro waren die ausstehenden Kredite, aber nicht jeder Euro davon war zwangsläufig „betrügerisch“ verloren.

Berichte wie die vom Handelsblatt (2020) zeigen, dass Banken sich früh auf hohe Abschreibungen eingestellt hatten. Die Commerzbank, eine der größten Kreditgeber, soll bereits 2020 Verdacht geschöpft und Vorsorge getroffen haben. Bis 2025 könnten solche Abschreibungen abgeschlossen sein, was den realisierten Schaden senkt.

Zudem erwähnt ein Bericht von finance-magazin.de (Februar 2025), dass Jaffé etwa 651 Millionen Euro aus Konten der Wirecard AG sichergestellt hat, was die Verluste der Banken weiter kompensiert haben könnte.

Fazit:
Es ist plausibel, dass die Schadenssumme der Banken durch Abschreibungen und die Verwertung von Vermögenswerten von 3,2 Milliarden auf 522 Millionen Euro reduziert wurde. Das Gutachten scheint den verbleibenden „Betrugsschaden“ zu quantifizieren, nachdem andere Verluste bilanziell abgewickelt wurden.  

2802 Postings, 361 Tage WissensTraderDer Big Short läuft weiter so

 
  
    #183878
04.04.25 17:19

Bis Ende April sehen wir für folgende Werte, folgende Kursziele.



Rheinmetall: 1010 €
Hensoldt: 45,47 €
Renk: 22 €
Steyr Motors: 29-45 €


Bis ende April  

8324 Postings, 1734 Tage MeimstephIch hätte es nicht für möglich gehalten ,

 
  
    #183879
04.04.25 20:19
dass Kathryn mich mal erheitert
"Jaffe hat also auch noch 650 MIO auf WDI KOnten gefunden" -----letzter Absatz in Kathryns Obigem Post ;)

Ich hab ja schon mal getippt, dass Kathryn in irgendeiner VBDG zu Jaffe steht ...

Ja und der Schadensschätzer hat den Schaden "abzüglich Abschreibung" formuliert ;)
 

8324 Postings, 1734 Tage Meimstephlicense to thrill

 
  
    #183880
04.04.25 20:28

giuseppe leoncino
@giuseppeleonci2
·
18 Std.
Jaffe sagt dies, um seine Arbeit zu verteidigen. Denken Sie daran, dass die Lizenz zum Handel mit Kryptowährungen bald verfügbar sein wird
wirecard saga team
@Wirecardsaga
·
4 Std.
Diese Lizenz war beantragt, die US Banklizenz gesichert. Trotzdem wäre #wirecard ein Schwindel gewesen, das ist etwas, was ich niemals anders sehen werde. Ich widerspreche also.
wirecard saga team
@Wirecardsaga
·
4 Std.
ich widerspreche nicht der Auffassung, dass Dr. Michael Jaffe schlechte Arbeit geleistet hat und dass er sich weiterhin schlecht verhält. Nur wird daraus keine Geschichte, in der eine gesunde Wirecard das Thema ist.
Ich verteidige nicht blindlings Markus Braun oder #wirecard  

118 Postings, 463 Tage Kathryn_Raillynun ja,

 
  
    #183881
04.04.25 20:54
es ist nicht üblich, den Schaden in einem Gutachten explizit abzüglich der Abschreibungen zu beziffern. Abschreibungen sind eine interne bilanzielle Maßnahme der Geschädigten (z. B. Banken) und werden normalerweise nicht direkt in die Schadenssumme eines Gutachtens eingerechnet. In der Regel gibt ein Gutachten den Bruttoschaden an – also den vollen Betrag des Verlustes vor Rückflüssen oder Abschreibungen.
Im Wirecard-Fall könnte die niedrigere Summe von 522 Millionen Euro (im Vergleich zu 3,2 Milliarden Euro) jedoch darauf hindeuten, dass das Gutachten den Schaden enger definiert hat (z. B. nur den direkten Betrugsschaden) oder dass Rückflüsse aus der Insolvenzmasse berücksichtigt wurden. Abschreibungen könnten indirekt eine Rolle spielen, indem sie den realisierten Nettoverlust der Banken senken  

8324 Postings, 1734 Tage Meimsteph200 mio an Banken und WDI wäre gerettet

 
  
    #183882
05.04.25 00:56
gewesen
csfa.
@csFraudAnalysis
In diesen 651 Mio sind nach meinem Stand die Verkaufserlöse enthalten.

siehe Lach- und Sachstandsberichte.

#wirecard

Fakt ist: es waren über 200 Mio € bei der Wirecard bank eingefroren wegen Felix Hufeld, der damit "Omas Ersparnisse" sichern wollte, dieser Dummschwätzer...

Das war ein Hauptargument für die ruck-zuck-Insolvenz. Dann ging es zack-zack bei Jaffé...

Er ist eine schillernde und ziemlich dubiose Figur, wenn man bedenkt, dass er aggressiv James Freis daran hinderte, Geld zu sichern. Als Insolvenzverwalter? Das stinkt zum Münchener Himmel...  

8324 Postings, 1734 Tage Meimstephwann ? zu wem?

 
  
    #183883
05.04.25 09:54


@Meimsteph
·
1 Std.
wann genau sagte Freis, dass Jaffe ihm verboten hat nach Wirecardgeldern zu suchen ?
csfa.
@csFraudAnalysis
also wenn ich der Vorsitzende Richter wäre im Fall wirecard, hätte ich ihn das selbstverständlich gefragt.

aber Herr Födisch wird in den Medien beschrieben als ein Mensch, der sich akribisch in die Akten einliest und dann zu einer Meinung kommt, von der er nicht mehr abzubekommen ist.

im Fall wirecard hat man ihm ja wohl diese schwierige Aufgabe abgenommen, zu einer Meinung zu kommen und sie ihm einfach schon hingelegt.
;)  

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