Schaeffler unterbewertet!?


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Neuester Beitrag: 30.03.24 18:12
Eröffnet am:24.11.15 13:34von: MilchKaffeeAnzahl Beiträge:9.895
Neuester Beitrag:30.03.24 18:12von: Frieda Friedl.Leser gesamt:3.110.323
Forum:Börse Leser heute:148
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10


 
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2163 Postings, 4811 Tage MilchKaffeeSchaeffler unterbewertet!?

 
  
    #1
10
24.11.15 13:34
Aktien im derzeitigen Freefloat: 75 Millionen
+ Aktien nach 6 monatiger Sperrfist: 91 Millionen (ab 09.04.2016)
= gesamter Freefloat: 166 Millionen
Gestamzahlt der Aktien: 666 Millionen

Entsprichtig einem derzeitigen Börsenwert von 9,99 Milliarden.

KGV in etwa 9-10. 10-13% kontiniuierlicher Wachstum in den letzten 5 Jahren pro Jahr. KGV dürfte eher im Doppelten des derzeitigen Bereiches anzusiedeln sein.

Nahezu gesicherte Aufnahme in den SDAX am 21.12.2015

Ziemlich gute Aussichten hier, würde ich sagen.

Erste Kursziele liegen bei 17-18 Euro. Persönlich denke ich eher, dass durchaus höhere Ziele möglich sind.

PS. Die zweite Conti? (Ist mit einem Augenzwinkern zu betrachten). ;)  
8870 Postings ausgeblendet.
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1106 Postings, 2395 Tage BiotecfanAnalyst David Lesne

 
  
    #8872
1
21.03.24 18:43
hat sich wieder einmal selbst mit seine Analyst übertroffen,
Im Autozuliefersektor gebe es erste Lichtblicke am dunklen Horizont,
Wegen der Lichblicke bei sind es die Aktien von Schaeffler und Continental , die er vor diesem Hintergrund am wenigsten bevorzugt.
Er hat meiner Meinung nach leider keinen Lichtblick gehabt und einen Durchblick schon gar nicht.  

66 Postings, 221 Tage crocodem79Fällt dazu nichts mehr ein...

 
  
    #8873
22.03.24 06:34
Dieser eine Satz ist schon krass...

Ich hoffe nur, dass der gestrige Absturz damit nichts zu tun hat.
Wenn ja, dann verstehe ich die Marktteilnehmer nicht mehr.  

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichLöschung

 
  
    #8874
22.03.24 08:09

Moderation
Zeitpunkt: 23.03.24 12:48
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichMeine Einschätzung

 
  
    #8875
2
22.03.24 08:41
Die UBS-Fritzen haben offenbar anlagemäßig voll auf "Elektro" gesetzt, in Übereinstimmung mit den Zielen der (EU-)Regierung, die Verbrenner bis 2035 weitestgehend abschaffen will. Ganz abgeschafft werden Verbrenner allerdings nicht, weil solche erlaubt bleiben, die mit nachwachsenden Brennstoffen (Bioalkohol etc.) laufen. Es gibt ja heute schon E85 mit 85% Ethanol.

Das Problem (für die UBS-Fritzen) ist allerdings, dass der Elektrowahn inzwischen seinen Zenith überschritten hat. In D. sind E-Neuwagen ohne die Förderprämie des Bundes nur noch schwer verkäuflich. Auch um gebrauchte BEV machen Käufer inzwischen einen großen Bogen, weil die Reparaturen viel teurer sind als bei Verbrennern (Spezialisten erforderlich wegen viel IT/Elektronik) und Ersatzakkus schnell mal 15.000 Euro kosten können. Gebrauchte E-Autos stehen wie Blei auf den Händlerhöfen, und die Gebrauchtpreise für BEV purzeln viel stärker als bei Verbrennern. Das gilt auch für den US-Markt.

Potenzielle E-Auto-Interessenten beklagen zu wenig Ladestellen und zu niedrige Reichweiten vor allem im Winter, wo mit Pech (bei nicht mehr fitter Batterie) alle 200 km  "Lade-Aufenthalte" von 30 Minuten anstehen, wo früher in 2 Minuten getankt werden konnte. Darauf hat keiner Bock, zumal es viel teurer ist. Nimmt man häufig Schnell-Ladung, ist auch der Akku noch schneller hinüber.

So gesehen könnte es für Continental und Schaeffler sogar ein Plus sein, dass sie so stark in Verbrennertechnik verwurzelt sind. Auch Vitesco wird nachgesagt, dass die Firma "die E-Kurve noch nicht voll gekriegt" haben soll (gleichwohl wurde Vitesco von Schaeffler als Spezialist für E-Antriebe übernommen).

Fakt bleibt: Wegen der mangelnden Marktakzeptanz der E-Autos stehen Verbrenner inzwischen vor einer Renaissance. In D. läuft das Neugeschäft nicht mehr, seitdem die Staatsstütze weggeknickt ist. Entscheidend bleibt immer, was der Endkunde will. Mit Verbotswirtschaft wird daraus nur Planwirtschaft (endet dann wie beim DDR-Trabbi).

Es könnte daher gut sein, dass sich die UBS-Fritzen mit ihren E-Auto- und E-Zulieferer-Aktien zu weit aus dem verkehrten Fenster gelehnt hat. Oder die Analysten dort haben noch nicht gepeilt, dass E-Autos zu Ladenhütern geworden sind. Sind ja Banker, die an ihren Schreibtischen womöglich gar nicht sehen, was draußen auf den Händlerhöfen stimmungsmäßig abgeht.

Sollten E-Autos trotzdem noch irgendwann genügend Breitenakzeptanz finden, sehe ich Schaeffler mit der Vitesco-Übernahme (Spezialist für E-Antriebe) gut aufgestellt. Falls nicht, sehe ich die Verwurzelung in Verbrennertechnik - im Gegensatz zu den UBS-Fritzen - als eher vorteilhaft.

Mit der Vitesco-Übernahme dürfte Schaefflers Markttkapitalisierung  auch weit genug steigen, dass Schaeffler wieder in den MDAX aufrückt, wo institutionelle Käufer warten. Die Übernahme soll zudem Synergieeffekte bringen (600 Mio. Kosteneinsparung).

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...df-aaf7-1552f824f564  

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichDie Renaissance der Verbrenner

 
  
    #8876
22.03.24 09:02
Ferdinand Dudenhöffer leitet das Bochumer CAR-Center Automotive Research. Der Volkswirt zählt zu den renommiertesten, aber auch bissigsten Marktkennern. Bis zu seiner Pensionierung lehrte er an der Universität Duisburg-Essen.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...der-Verbrenner-article24681922.html

23.01.24
Dudenhöffer: Ampel provoziert Renaissance der Verbrenner
.
Das Aus für die Umweltprämie, eine ruinöse Preisschlacht bei E-Autos, eine miserable Ladeinfrastruktur: Autoxperte Dudenhöffer sieht die Mobilitätswende in weite Ferne gerückt. Benziner seien für die Industrie wieder eine Option. Eine Abrechnung mit der Politik der Ampel-Regierung.

Herr Professor Dudenhöffer, kaum hat die Ampel-Regierung die staatliche Umweltprämie gestrichen, setzt bei E-Autos eine große Rabattschlacht ein. Hätten wir die staatlichen Subventionen vielleicht gar nicht gebraucht?

Ferdinand Dudenhöffer: Die Rabattschlacht ist kein Grund zur Freude. Sie ist ruinös. Sie kann sowohl deutsche Automobilbauer als auch die gesamte Elektromobilität in Deutschland in die Knie zwingen.

Warum fängt dann ausgerechnet VW mit den heftigen Preissenkungen an?

Volkswagen versucht zu retten, was die Ampel-Koalition mit ihrer Nacht- und Nebel-Aktion im Dezember kaputtgemacht hat, als sie urplötzlich die Umweltprämie strich. Danach war nichts mehr los bei den Händlern. Volkswagen hat letztes Jahr den ID.3 für 43.000 Euro angeboten, nun für 33.000 Euro. Das Unternehmen ist nach meiner Einschätzung damit in tiefroten Zahlen. Und die Bevölkerung hat das Gefühl, die Bundesregierung habe das Elektroauto fallen lassen wie eine heiße Kartoffel.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sagt im aktuellen "Stern"-Interview, nichts sei völlig überraschend gekommen: "Die Förderung sollte ohnehin auslaufen, nur eben etwas später."

Unsinn. Die Große Koalition hatte beschlossen, die Förderung Ende 2025 auslaufen zu lassen. Jetzt haben wir Anfang 2024 - und eine ruinöse Preisschlacht ist im Gange. Habeck redet viel, sagt aber wenig. Tausend Pläne, die sich als Luftnummern erweisen und dann wieder gestrichen werden. Dabei wäre es jetzt dringend notwendig, unsere Industrie zu stabilisieren.

Wenn das so einfach wäre. Dem Bund fehlen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts 60 Milliarden Euro für Investitionen. Müsste die Autoindustrie nicht endlich selbst in der Lage sein, auch bei der E-Mobilität marktwirtschaftlich erfolgreich zu werden? So sieht es auch die Bundesregierung.

Fragen Sie die Autohersteller. Ich sage voraus: Die Deutschen werden bei dieser Preisabwärtsspirale die Verlierer gegenüber den Chinesen und Tesla sein, die große Volumina produzieren und dadurch große Kostenvorteile haben, während die Deutschen hohe Verluste schreiben. Tesla allein hat bereits 1,8 Millionen Elektroautos verkauft. Das Geschwätz von Habeck und Co. nehmen Deutschlands Autobauer ohnehin nicht mehr ernst. Nach ein paar Monaten werden sie sich entscheiden, alle Kraft wieder in den hochprofitablen Verbrennungsmotor zu stecken.

Sie sehen eine Renaissance des Verbrenners kommen?

Ja. Der erste Autobauer, der anfängt, den Benziner wieder zu bewerben, wird mehr davon verkaufen und seine Marktanteile rasch steigern. Sie werden sehen, wie schnell die anderen nachziehen.

Haben Sie nicht zu viel Mitleid mit den deutschen Herstellern? Immerhin melden sie mal wieder Rekordgewinne. Das kann ja nicht nur an der staatlichen Umweltprämie gelegen haben.

Nein, denn nur maximal 15 Prozent der verkauften Autos sind elektrisch. Die Rekordgewinne wurden erzielt, weil die Hersteller hohe Verkaufspreise bei den Verbrennern durchsetzen konnten. Nach Corona gab es so viele Bestellungen, dass kein Anbieter Rabatte gewähren musste. Jetzt aber schmelzen die Aufträge wie Schnee in der Sonne.

Das heißt: Die deutsche Autoindustrie ist ohne Staatsknete gar nicht mehr zukunftsfähig? Welch ein Armutszeugnis!

Nicht nur die Deutschen, sondern alle westlichen Autobauer haben ein dickes Problem. Nicht umsonst werden bei der EU Schutzzölle eingefordert, angeregt durch den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. In China werden E-Autos nun mal massiv subventioniert, so treibt der Staat den weltweiten Erfolg seiner Fahrzeuge massiv voran. In Deutschland hat die Koalition vor allem große Töne gespukt, 15 Millionen E-Autos wollte sie bis 2030 auf die Straße bringen. Aber das kann nicht gelingen, weil all diese Pläne auf Sand gebaut waren.

Wie läuft es denn an anderen Stellen bei der Mobilitätswende, etwa beim Ausbau der Ladeinfrastruktur?

Wer bitte soll denn noch in Ladeinfrastruktur investieren, wenn der Elektroautomarkt in den Keller geht? Und dann die miserablen Stromnetze! Aral wollte für Busse und LKW Schnellladesäulen auf den Autobahnen aufstellen. Das scheiterte, weil das Stromnetz es nicht schafft. Wo leben wir? Mit der derzeitigen Infrastrukturpolitik macht die Regierung die Mobilitätswende total kaputt.

Die Defizite bei der Infrastruktur stammen weitgehend aus Zeiten der Großen Koalition.

Richtig. Dennoch: Wenn wir jetzt die Elektromobilität aufgeben, warum sollten dann EON oder EnBW weitere Ladesäulen aufstellen?

Es gibt auch eine staatliche, nationale Strategie, eine Schnellladestruktur aufzubauen.

Das gab es alles und dann hat Habeck es kassiert. Es ist kein Geld mehr da. Jetzt wurden auch die Subventionen für die Batterieforschung zusammengestrichen. Bei den geplanten Chipfabriken wird es ähnlich laufen. Die Regierung springt dauernd von links nach rechts, plant ein Wolkenkuckucksheim nach dem anderen. Ein Fundament dafür hat sie aber nicht.

Na ja, die Weltlage ist gerade nun mal multikomplex, da muss man reagieren.

Stimmt. Aber wir haben wirklich in weiten Teilen der Industrie den Anschluss verloren, weil wir uns ständig neuen Themen widmen. Wer weiß heute am besten, wie man Batterien baut? Die Chinesen, nicht wir. Die Deutschen rennen dagegen lieber dem Wasserstoff hinterher. Und morgen rennen sie vielleicht Computerchips hinterher. Das ist eine Katastrophe. So können Sie keine Industrie mit Wettbewerbsvorteilen aufbauen oder halten. Die Chinesen beherrschen das viel besser, sie folgen ihren Zielen sehr systematisch.....

 

1106 Postings, 2395 Tage BiotecfanDie

 
  
    #8877
1
22.03.24 09:08
von Frida beschriebenen Einschränkungen schrecken viele ab sich ein gebrauchtes Elektorauto zu kaufen, spätestens nach 10 Jahren sind bis zu 15000 Euro für sie Battereien fällig, soviel wie bei 2 Motorschäden. Zudem kostet die Entsorgung der Batterien auch noch viel Geld, den man kauft mit dem Elektroauto auch Sondermüll.
Die Überarbeitung der EU-Richtlinie zum Batterierecycling könnte Abhilfe schaffen. Doch auch die Hersteller von E-Autos sind in der Pflicht. Bei Unfällen beschädigte E-Fahrzeug-Akkus gelten als hochgefährlicher Sondermüll. Bislang sind Entsorger nicht ausreichend auf deren Behandlung und Recycling spezialisiert.
Ein 10 Jahre altes E-Auto dürfte ohne neue Batterie somit fast nichts mehr Wert sein.
„Wir gehen davon aus, dass sich der Preisdruck auf E-Autos weiter erhöhen und die Restwerte in 2024 weiter deutlich abnehmen werden.“ Im vergangenen Jahr waren die Durchschnittspreise für elektrische Gebrauchtwagen bei AutoScout24 um 28 Prozent gefallen. Im Januar und Februar 2024 gingen die Preise weiter zurück.

Andreas Geilenbrügge, Restwertverantwortlicher beim Autobewerter Schwacke erwartet für 2024 und 2025 „am Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos zwei schwierige Jahre“. Es kämen viele Fahrzeuge auf den Markt, aber den potenziellen Käufern fehle die Motivation, schon auf Elektromobilität umzusteigen, sagte Geilenbrügge.  

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichWiWo: Preisverfall bei gebrauchten E-Autos

 
  
    #8878
22.03.24 09:10
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/...auchten-e-autos/29703078.html

So hoch ist der Preisverfall bei gebrauchten E-Autos
13. März 2024

Der Preisverfall bei E-Autos ist groß: Ein durchschnittliches Batterieauto verliert nach drei Jahren mehr als die Hälfte seines ursprünglichen Wertes. Gebrauchte Fahrzeuge sind nur schwer zu verkaufen.


Gebrauchte Elektroautos sind nach einer Analyse der Unternehmensberatung Berylls nur sehr schwer und mit hohen Preisabschlägen zu verkaufen. Ein durchschnittliches Batterieauto (BEV) zum Neupreis von 43.600 Euro koste nach drei Jahren mit 60.000 Kilometer Laufleistung aktuell 18.800 Euro und habe somit 57 Prozent an Wert verloren.

Eine Änderung sei nicht in Sicht: „Junge gebrauchte BEVs stehen im Handel wie Blei, die Standzeiten steigen und Restwerte sind im freien Fall“, teilten die Branchenexperten in München mit.

Gründe für den Preisverfall seien zum einen die stagnierende Nachfrage nach E-Autos generell. Zum anderen kämen neue Modelle mit mehr Reichweite und zu günstigeren Preisen auf den Markt. Das mache einen Weiterverkauf gebrauchter E-Autos kaum möglich, nicht nur in Deutschland. Auch in Frankreich und Großbritannien seien die Restwerte auf dem Weg nach unten. Darüber hinaus seien viele gebrauchte E-Autos große, teure SUVs und für viele Gebrauchtkäufer uninteressant.

Für die 524.000 im vergangenen Jahr in Deutschland neu zugelassenen E-Autos haben die Branchenexperten einen Restwertverlust von insgesamt fast drei Milliarden Euro errechnet. Sie sehen „für die aktuelle BEV-Generation kaum Hoffnung am Gebrauchtwagenmarkt. Hier können lediglich die immensen Verluste minimiert werden.“  

863 Postings, 287 Tage Frieda Friedlich"Der Elektro-Schock"

 
  
    #8879
22.03.24 16:29
soeben auch als Spiegel-Titel.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...31-98c1-fde3f2714fef

Existenzkrise der deutschen Autoindustrie
Der Elektroschock


E-Autos verkaufen sich schlecht, deutsche Hersteller sind weiter vom Verbrenner abhängig. Die Konkurrenz aus China ist erdrückend. Erleben wir das Ende der Autonation Deutschland? Die SPIEGEL-Titelstory.

---------------------

Kommentar FF: Bullshit. Verbrenner waren und sind eine Goldgrube für die deutsche Wirtschaft. Das Ende des planwirtschaftlichen E-Auto-Hypes - mit all seinen Irrungen und Wirrungen, die die Industrie verrückt machen - ist so gesehen sogar eine gute Nachricht.

Schaeffler war schon immer skeptisch, dass der Verbrenner "verschwindet". Die Chinesen können ihre vielen E-Autos nur deshalb mit Strom versorgen, weil sie gleichzeitig in Rekordhöhe neue Kohlekraftwerke bauen. Das Klima interessiert sie nicht übermäßig, sie wollen nur keinen Smog in ihren Großstädten.

Und glaubt jemand ernsthaft, dass in Afrika oder Südamerika alle auf E-Auto umsteigen? Dafür sind die BEV viel zu teuer (inkl. Reparaturen), und genug Strom gibt es auch nicht, ganz zu schweigen von Ladestationen.  

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichGrafik aus dem Spiegel-Artikel

 
  
    #8880
22.03.24 16:48
(grüner Kreis und grüne Trendlinie von mir)

 
Angehängte Grafik:
2024-03-....jpg (verkleinert auf 68%) vergrößern
2024-03-....jpg

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichTextausschnitt (SPON)

 
  
    #8881
22.03.24 16:59
....Weil Hersteller wie VW ihre E-Autos schlecht losbekommen und gleichzeitig neue Anbieter in den Markt drängen, tobte zu Jahresbeginn eine beispiellose Rabattschlacht. Im ersten Quartal boten Händler Nachlässe von 15 Prozent, 20 Prozent, teilweise sogar noch mehr. Wer bereits ein E-Auto besitzt, musste zusehen, wie der Restwert seines Fahrzeugs dahinschmolz.

Leasing ist unattraktiver geworden, weil die Zinsen hoch sind und die E-Autos schneller an Wert verlieren als gedacht. Autovermieter wie Sixt streichen reihenweise Elektrofahrzeuge aus dem Programm. Das finanzielle Risiko erscheint ihnen zu hoch.

Das Elektroauto wird, auch durch ständigen Ampelzoff, zum Symbol einer vom Staat verkorksten Ökowende, ähnlich wie zuvor die Wärmepumpe. Die AfD führt einen Kulturkampf von Rechtsaußen gegen das E-Auto. Linke Aktivisten wiederum setzten in Brandenburg einen Strommast in Brand und legten tagelang das Tesla-Werk lahm, aus Protest gegen »Technofaschisten wie Elon Musk«, wie es im Bekennerschreiben heißt...

...Es wäre ökonomischer Selbstmord, sich an Althergebrachtes zu klammern. Doch die Versuchung ist groß, den Tod des lukrativen Verbrenners möglichst hinauszuzögern. Mercedes-Benz-Boss Ola Källenius, der bis vor Kurzem noch ganz auf Elektro setzen wollte, stellt das von der EU längst beschlossene Verbrenner-Aus im Jahr 2035 plötzlich infrage: Den Zeitpunkt, wann der letzte Benziner oder Diesel verkauft werde, kenne er nicht.

In Brüssel hat die Autowende offenbar keine Priorität mehr. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, einst strikte Befürworterin des Verbrenner-Ausstiegs, hält es mittlerweile für »sehr wichtig«, diesen im Jahr 2026 zu überprüfen. Manfred Weber, Chef und Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP), möchte das Verbrenner-Aus am liebsten »rückgängig machen«. CDU und CSU wollen mit dieser Forderung in den Europawahlkampf ziehen....
 

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichHertz macht herbe Verluste mit E-Autos

 
  
    #8882
23.03.24 16:02
https://www.zerohedge.com/political/...tdown-reveals-scale-ev-debacle

Der künstliche Boom und die anschließende Kernschmelze des E-Auto-Marktes ist in der Tat eine moderne industrielle Katastrophe. Er wurde von der Regierung, den sozialen Medien, weit hergeholtem Denken und dem irrationalen Streben nach einer Utopie ausgelöst, gefolgt von einem bösen Erwachen durch Fakten und Realität.

Der Vorstandsvorsitzende von Hertz, Stephen Scherr, wurde aus dem Unternehmen gejagt, weil er eine riesige E-Auto-Flotte gekauft hatte, die die Kunden gar nicht mieten wollten. Das Unternehmen ist nun gezwungen, die Fahrzeuge mit einem hohen Preisnachlass zu verkaufen, und das auf einem Markt, an dem die Verbraucher nicht besonders interessiert sind.

Rückblickend betrachtet war Scherrs Entscheidung, alles auf einen Elektroauto-Boom zu setzen, ein Desaster, das damals hoch gelobt wurde. Noch im vergangenen Jahr prahlte das Unternehmen: "Heute Morgen wurde [Hertz] vom Weißen Haus für unsere Bemühungen ausgezeichnet, den Zugang zu Elektrofahrzeugen im ganzen Land zu erweitern. Die Nachfrage nach E-Auto-Vermietungen wächst, und wir sind hier, um unseren Kunden zu helfen, ihre Reisen zu elektrifizieren."

Die Regierung Biden zufrieden zu stellen, ist nicht dasselbe wie die Verbraucher zufrieden zu stellen.

*übersetzt mit DeepL  

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichAutobauer setzen verstärkt auf Verbrenner

 
  
    #8883
24.03.24 10:26
https://www.n-tv.de/wirtschaft/...enner-Rabatten-article24827026.html

Angesichts des lahmenden Elektroauto-Absatzes setzen die Hersteller nach Einschätzung eines Experten wieder verstärkt auf Verbrenner. Mit hohen Rabatten versuchten sie derzeit, den Absatz von Benzin- und Diesel-Modellen anzukurbeln, lautet das Fazit des Bochumer Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer nach Auswertung der Preisnachlässe im März. Im Schnitt seien die Abschläge, die beim Kauf eines neuen Verbrenners locken, sogar höher als bei E-Autos.

Im März konnten Autokäufer nach Dudenhöffers Angaben bei Verbrennern im Durchschnitt mit 16,8 Prozent Preisnachlass rechnen, während es bei Elektroautos nur 16,2 Prozent gebe. Im Vormonat hatten die Rabatte bei beiden Antriebsarten noch fast gleichauf gelegen...

..."Der schwache Automarkt steuert um", so Dudenhöffers Fazit. "Elektroautos werden auch bei den Autobauern weniger propagiert." Wegen der höheren Gewinnmargen, die mit Verbrennern erzielt werden, falle es den Herstellern leichter, hier Rabatte zu gewähren. Mit E-Autos ließen sich nach Wegfall des staatlichen Neuwagenbonus dagegen nur noch geringe Gewinne oder gar Verlust einfahren. In der aktuellen Flaute setzten die Hersteller daher wieder verstärkt auf Verbrenner, mit denen weiter "gut Geld verdient" werde.
 

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichLöschung

 
  
    #8884
24.03.24 14:20

Moderation
Zeitpunkt: 25.03.24 11:01
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß

 

 

66 Postings, 221 Tage crocodem79Interessante Beiträge...

 
  
    #8885
25.03.24 07:42
@FF: Bist du Schaeffler investiert?  

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichJa

 
  
    #8886
25.03.24 09:42

1106 Postings, 2395 Tage BiotecfanSo wie es bisher

 
  
    #8887
25.03.24 10:24
Diesel oder Benziner gab wird es auch in Zukunft Elektroautos geben. Ob mann alles mit Elektro abdecken glaube ich auch nicht, allein die Netze  für die Schnellladestationen vor allem in den Städten sind nicht ausreichend ausgebaut.  
Die Umstieg auf Elektoautos und Wärmpumen wird nicht so schnell gehen wie es sich die Ampel wünscht.

 

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichMit den vielen Postings der letzten Tage

 
  
    #8888
25.03.24 10:40
wollte ich nur auf die neue Generalrichtung hinweisen, in die die Autobauer-Szene zurzeit steuert. Es ist eine Abwendung vom (für deutsche Hersteller teils verlustbringenden) E-Auto - da gibt es auch starke China-Konkurrenz - und eine Rückkehr zum profitablen Verbrenner, bei dem traditionelles (und nicht ohne weiteres in China kopierbares) Know-How zählt.

Es sind letztlich der Markt und die Kunden, deren Nachfrage und Kaufinteresse den Ausschlag geben. Inzwischen dürfte jedem (auch z. B. VW) klar geworden sein, dass E-Autos in D. und USA politisch wankelmütig und am Markt vorbei gehypt wurden und ohne Prämie nur schwer verkäuflich sind. Und mit "Prämie auf Dauer" blieben E-Autos Planwirtschaft. In China mag so etwas funktionieren, in marktwirtschaftlichen Wirtschaftsräumen wie D. und USA geht es eher nicht.

Ökologisch sinnvoller wäre es, wenn EU-Politiker vorerst den (CO2-neutralen) Bio-Ethanol-Anteil in den Kraftstoffen erhöhen würden. E85 (15% Bioalkohol) gibt es schon seit fast 20 Jahren. Langfristig sollten E-Autos mit Brennstoffzellen betrieben werden, die mit Wasserstoff betankt werden. Brennstoffzellen sind klein, leicht und haben eine ähnlich hohe Energiedichte wie ein Benzintank. Da muss kein Akku-Ballast mitgeschleppt werden, der nach jeder roten Ampel beschleunigt werden muss.

Und warum das Alles hier Schaeffler-Thread?

Weil  Schaeffler ebenso wie die übernommene Vitesco noch stark am Verbrenner hängen. Das wird von Analysten aktuell größtenteils (noch) negativ bewertet. Wenn die Autoindustrie allerdings vor einer Renaissance der Verbrenner steht - und darauf weisen die letzten 10 Postings hier klar hin -, dann ist das bullish für Schaeffler. Die sonst immer so toll die Zukunft vorwegnehmende Börse scheint auf dem E-Auge fehlsichtig zu sein.

Komplett blind ist die Börse allerdings nicht: Die Tesla-Aktie hat sich in den letzten zwei Jahren mehr als halbiert. Das liegt zum einen an billiger China-Konkurrenz, aber auch am generell abflauenden E-Auto-Hype (siehe # 881): In USA machen Autovermieter wie Hertz um E-Autos einen großen Bogen, weil die E-Autos in der Mietflotte nur schwer zu vermieten sind und am Ende wegen des schnellen Wertverlustes hohe Verluste bringen.  
Angehängte Grafik:
stzst.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
stzst.png

66 Postings, 221 Tage crocodem79Alles plausibel!

 
  
    #8889
25.03.24 11:10
Deine Beiträge passen definitiv.

Die ungeduldige Frage die ich mir stelle: wann kommt der bullische Konter.... bzw. wacht der Markt rationell auf....  

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichKommt wohl über "die Zahlen"

 
  
    #8890
25.03.24 11:23
Wenn z. B. VW sich wieder verstärkt dem (hochprofitablem) Verbrenner zuwendet (siehe Prognose von Dudenhöffer in # 875; 882), dann dürfte VW bald wieder bessere Ergebnisse liefern.

Dass auch die auf Verbrenner spezialisierten Zulieferer davon profitieren, liegt auf der Hand.

-------------------

Im VW-Chart dürfte sich die Trendwende besonders gut beobachten lassen:

 
Angehängte Grafik:
2024-03-....jpg (verkleinert auf 47%) vergrößern
2024-03-....jpg

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichKorrektur zu # 887

 
  
    #8891
25.03.24 11:28

E85 (85% Bioalkohol) gibt es schon seit fast 20 Jahren.

(Viele herkömmliche Verbrennermotoren können ohne Umrüstung mit E85 betrieben werden.)

 

111 Postings, 602 Tage pawpatrlherkömmliche Ottomotoren

 
  
    #8892
25.03.24 13:46
können problemlos mit bis zu E25 ohne Umrüstung betrieben werden. Für E85 oder E100 muss u.a. einiges am Ventiltrieb umgerüstet werden, um dem höheren Verschleiß unter Kontrolle zu bekommen. Mit einigen Vorkehrungen/Änderungen lässt sich jedoch E85 verwenden. Ohne Umrüstung funktioniert E85 bei dem meisten Benzinern jedoch nicht, es sei denn man lebt in Südamerika/Brasilien, wo E85/E100 im Einsatz ist und die Motoren für diesen Anwendungsfall angepasst wurden. Anders sieht es mit HVO aus, der kann ohne Umrüstung anstatt klassischer Dieselkraftstoffe verwendet werden.  

863 Postings, 287 Tage Frieda Friedlich#891 Danke für die Info

 
  
    #8893
25.03.24 14:12
Ich kenne Leute in Norddeutschland, die in einem alten Ford-Kombi seit 2007 jahrelang ausschließlich E85 getankt hatten, ohne dass es Probleme gab. Aber du hast sicherlich recht, dass bei E85 weitere Feineinstellungen wichtig bzw. nötig sind, um den Motor anzupassen bzw dessen Verschleiß zu minimieren.

Leider ist der Biosprit-Ansatz inzwischen weitgehend im E-Auto-Hype untergegangen, weil wir alles den Amis nachmachen - und in USA ist Biosprit eher was für Öko-Softies aus Bernie-Land Vermont, während die Auto-Industrie bei E-Autos und teuren Ersatzteilen das große Geschäft sieht.

Diese Entwicklung gefällt mir nicht. Ich finde, Biosprit ist ein sehr guter Kompromiss, um CO2-arm Zeit zu gewinnen, bis feststeht, welche Form der Stromversorgung (Batterien oder Brennstoffzellen) bei E-Autos die besten Chancen haben - auch am Markt, denn "der Verbraucher" macht um Akku-E-Autos zurzeit einen großen Bogen.

Man muss nicht die ganze Republik mit Ladesäulen ausstatten (zig-Milliardenaufwand, und ewige Baustellen überall), um dann festzustellen, dass man es mit Wasserstoff-Tankstellen viel eleganter hätte lösen können.
 

27 Postings, 179 Tage Sommerfeldproblemlos mit bis zu E25 ohne Umrüstung betrieben

 
  
    #8894
1
26.03.24 19:04
Nicht wirklich. Leute die Ahnung haben tanken maximal E5.
Biosprit ist zudem maximal ein Jahr haltbar bevor es umkippt. Biodiesel nur 3 Monate im Tank. E0 ist hingegen quasi unbegrenzt haltbar.

https://www.youtube.com/watch?v=Eet54dX5O7k

Fachvortrag von Walter Wagner auf der Retro-Classics Stuttgart 2020 in Zusammenarbeit mit der KFZ Innung Deutschland.

Was sind die negativen Auswirkung von Bio-Kraftstoffen:
     
- Rost im Tank und Kraftstoffleitungssystem
- Verstopofte Filter und verschmutzte Vergaser
- Fahrzeug springt nicht an oder läuft unrund
- Verschleimte Kraftstofffilter durch Bakterien und Pilzbildung
- Biofilm an Injektoren
- Veränderung des Sprühbildes was bis zum Totalschanden führt  

27 Postings, 179 Tage SommerfeldAuch schön.

 
  
    #8895
26.03.24 19:08
Mal "Dieselpsest" googlen. Motorschäden bis 32k € möglich.

"Seitdem ein fester Prozentsatz an Biodiesel gemäß gesetzlichen Auflagen zugesetzt wird, kann ein vermehrtes Wachstum von Bakterien und Pilzen festgestellt werden"

https://de.wikipedia.org/wiki/Dieselpest  

863 Postings, 287 Tage Frieda FriedlichE-Autos, Nachfrage immer schwächer

 
  
    #8896
30.03.24 18:12
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/...-444d-9f90-c471aa102bc7

Bestand an E-Autos in Deutschland wächst immer langsamer

Der Bestand an reinen Elektroautos auf deutschen Straßen wächst deutlich langsamer. Bleibt es bei diesem Tempo, wird Deutschland nicht annähernd das Ziel von 15 Millionen E-Autos im Jahr 2030 erreichen. Schwere SUVs sind die größte Gruppe unter den E-Autos.

 

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