Leonardo Aktie in der Analyse
Seite 1 von 2 Neuester Beitrag: 19.03.25 10:49 | ||||
Eröffnet am: | 13.04.22 13:07 | von: Investoriat | Anzahl Beiträge: | 37 |
Neuester Beitrag: | 19.03.25 10:49 | von: w.k.walter | Leser gesamt: | 27.552 |
Forum: | Börse | Leser heute: | 44 | |
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https://aktieninvestor.net/...a-aktienanalyse-aufruestung-als-chance/
https://www.cnbc.com/video/2024/03/01/...cing-the-defense-sector.html
Das Unternehmen spielt eine herausragende Rolle in großen internationalen strategischen Programmen und ist ein vertrauenswürdiger technologischer Partner von Regierungen, Verteidigungsbehörden, Institutionen und Unternehmen.
Leonardo ist mit fast 60.000 Beschäftigten und mehr als 15 Milliarden Euro Umsatz eines der weltweit größten Rüstungsunternehmen. Die Italiener hatten erst im vergangenen Oktober die Verträge für ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Düsseldorfer Panzerhersteller Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) unterzeichnet und sind mit knapp 23 Prozent Großaktionär beim Münchner Sensorik-Experten Hensoldt . Außerdem sind die Italiener unter anderem am Bau der Kampfjets F-35 und Eurofighter beteiligt.
Cingolani zufolge investiere Europa "gar nicht so wenig in seine Verteidigung". Das Problem jedoch sei die Effizienz nationaler Verteidigungsausgaben. "Nicht wie viel wir investieren ist wichtig, sondern wie wir investieren", so der Manager. "Jeder arbeitet an seiner eigenen Strategie und seinen eigenen Waffensystemen und Plattformen", diese Arbeit müsse besser koordiniert werden. Die Ernennung eines EU-Kommissars für Verteidigung sei ein "wichtiger Schritt nach vorn", nun brauche man allerdings auch einen gemeinsamen europäischen Verteidigungshaushalt, um die Investitionen zu bündeln.
Ziel müsse sein, "von einer Finanzierung durch die nationalen Haushalte auf einen europäischen Fonds" umzusteigen. Dies sei "keine banale Angelegenheit" und gehe "nicht von heute auf morgen". Man habe allerdings "auch keine zehn Jahre mehr Zeit für solche Schritte". Leonardo ist unter anderem in den Bereichen Elektronik, Cybersicherheit und Luft- und Raumfahrt aktiv.
Quelle: dpa-AFX
https://www.hurriyet.de/news/wirtschaft-finanzen/...-baykar-133719583
"Laut aktuellen Schätzungen sollen im Rahmen des im Oktober 2024 gegründeten Joint Ventures Leonardo Rheinmetall Military Vehicles (LRMV) bis zu 60 % der Produktion in Italien in den Werken in La Spezia realisiert werden."
"Insgesamt soll das Programm einen Wert von über 10 Milliarden Euro haben, und die neuen Panzer werden mit der Zeit die C1/C2 Ariete ersetzen."
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/...eef9a1c6f&ei=28
"Airbus treibt die Pläne zum Aufbau einer neuen europäischen Weltraum- und Satellitenunternehmens zusammen mit Thales aus Frankreich und Leonardo aus Italien einem Agenturbericht zufolge voran."
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...es-und-leonardo-14205094
Am 13. März 2025 gab das Unternehmen auf der Verticon 2025 in Dallas bekannt, Aufträge für fast 30 Hubschrauber mit einem Gesamtwert von rund 370 Millionen Euro erhalten zu haben. Die Bestellungen kommen von Betreibern aus verschiedenen Weltregionen und umfassen die Modelle AW109 GrandNew, AW169, AW139 und AW189. Die Auslieferungen sind für den Zeitraum 2026 bis 2028 vorgesehen.
Der am 11. März veröffentlichte Finanzbericht für 2024 zeigt eine positive Entwicklung in allen relevanten Bereichen. Leonardo verzeichnete einen Auftragsanstieg um 12,2 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro, während der Umsatz um 11,1 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro stieg. Das EBITA erreichte 1.525 Millionen Euro, was einem Plus von 12,9 Prozent entspricht. Der Nettogewinn vor außerordentlichen Transaktionen wuchs um 3,7 Prozent auf 786 Millionen Euro; nach Berücksichtigung außerordentlicher Posten stieg er sogar um 63 Prozent auf 1.159 Millionen Euro.
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Bessere finanzielle Stabilität und Zukunftsprognose
Leonardo konnte seine finanzielle Solidität deutlich verbessern. Der Free Operating Cash Flow erhöhte sich um 26,7 Prozent auf 826 Millionen Euro, während die Nettoverschuldung um 22,7 Prozent auf 1.795 Millionen Euro reduziert wurde. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 prognostiziert das Unternehmen weitere Verbesserungen mit Aufträgen von rund 21 Milliarden Euro, einem Umsatz von etwa 18,6 Milliarden Euro und einem EBITA von ungefähr 1.660 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung soll weiter auf circa 1,6 Milliarden Euro sinken, während der Free Operating Cash Flow auf rund 870 Millionen Euro ansteigen soll.
Strategische Initiativen für langfristiges Wachstum
Am 19. März gab Leonardo die Gründung einer neuen Geschäftseinheit im Bereich Supercomputing bekannt. Die als Lhyc (Leonardo Hypercomputing Continuum) bezeichnete Initiative soll das Engagement des Unternehmens in der Entwicklung fortschrittlicher Rechenleistungstechnologien stärken und neue Marktchancen erschließen.
Parallel dazu hat Leonardo mehrere strategische Partnerschaften etabliert. Die Kooperation mit Rheinmetall erhielt kürzlich die kartellrechtliche Genehmigung für einen 20-Milliarden-Euro-Auftrag. Zudem wurden Partnerschaften mit Baykar für die Produktion unbemannter Luftfahrzeuge sowie mit Großbritannien und Japan für die Entwicklung eines fortschrittlichen Tarnkappenjets vereinbart. Diese Allianzen stärken Leonardos Position im globalen Verteidigungs- und Luftfahrtmarkt und unterstützen die langfristige Wachstumsstrategie des Unternehmens.
Leonardo SPA Aktie
Leonardo SPA News
Leonardo-Aktie: 100 Milliarden US-Dollar!
Leonardo-Aktie: 100 Milliarden US-Dollar!
Marco Schnepf
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15.03.25, 09:55 Uhr
Leonardo-Aktie: 100 Milliarden US-Dollar!
Der italienische Rüstungskonzern erschließt mit Partner den wachsenden Markt für unbemannte Luftfahrtsysteme, der ein Volumen von 100 Milliarden USD erreichen soll.
Auf einen Blick:
Partnerschaft für unbemannte Kampfsysteme
Firmensitz in Italien geplant
Nutzung von KI-Technologie vorgesehen
Fokus auf europäischen Wachstumsmarkt
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Der italienische Rüstungskonzern Leonardo S.p.A. gründet ein neues Joint-Venture, um der modernen Kriegsführung gerecht zu werden. Die Gemeinschaftsfirma wird demnach mit dem türkischen Luftfahrttechnik-Unternehmen Baykar ins Leben gerufen. Zusammen mit den Türken wollen die Italiener unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS) entwickeln.
Das Joint-Venture soll in Italien sitzen. Baykar wird seine Expertise rund um unbemannte Plattformen und KI-Systeme einbringen, während Leonardo sein Know-how in Sachen Missionssysteme, Nutzlastdesign und Luftfahrtzertifizierung beisteuern wird.
Moderne Kriegsführung: Leonardo und Baykar sehen Mega-Markt
Die Partner zielen damit auf einen starken Wachstumsmarkt ab. So soll der Markt für unbemannte Kampfjets, bewaffnete Drohnen und Deep-Strike-Drohnen (Drohnen für Angriffe tief im Hinterland des Feindes) in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich 100 Milliarden US-Dollar erreichen. Das Joint-Venture soll sich indes nicht nur auf den europäischen Markt konzentrieren.
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Leonardo-CEO Roberto Cingolani sprach von einem „bedeutenden Sprung nach vorne bei unbemannten Systemen“ und betonte die „neuen Marktchancen“ insbesondere in Europa.
„Die Verteidigungsindustrie steht vor beispiellosen Herausforderungen, wie z. B. unbemannte Systeme, künstliche Intelligenz, Kampfflugzeuge der sechsten Generation, Cybersicherheit und Raumfahrt. Vor diesem Hintergrund sind wir davon überzeugt, dass technologische Zusammenarbeit notwendig und dringend ist, um den Fortschritt zu beschleunigen und die globale Sicherheit zu gewährleisten“, so der Manager mit Blick auf die neue, Tech- und KI-getriebene Bedrohungslage.