Lang+Schwarz nach der Kapitalmaßnahme
Best case wäre wenn die Kooperation der beiden Unternehmen so weitergeht oder einfach neu konzipiert wird, und der Kurs aufgrund der hohen Gewinne und steigender Substanz (daher weiter sehr hohe Dividenden) noch jahrelang am Markt bleibt, und wir so von steigenden Kursen und stetigen Dividenden profitieren.
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/...0b9b9690f&ei=46
Aber TR hat offensichtlich sicher einen Grund gutes Personal zu rekrutieren.
Die Gründe zum Abverkauf von LuS-Aktien können vielfältig sein.
Allerdings ist eine Adhoc der Unternehmensleitung mehr als überfällig!
Es sollte natürlich nicht vorkommen, aber das regelt sich ja meist nach 2-3 Tagen. Und bei Millionen an Kunden würde ich Fehlbuchungen bei ein paar Kunden auch nicht als Thema überstrapazieren.
Diese ganzen Dinge erinnern mich immer an Leute, die aus irgendwelchen Bewertungsportalen sich negative Kommentare zu Onlinehändler etc. raussuchen und diese zum generellen Problem hochstilisieren.
Bezüglich der Personalwechsel haben die MA vermutlich Konkurrenzklauseln im Vertrag, somit geht das nicht ohne Zustimmung von L&S, also muss es aus meiner Sicht einvernehmlich gewesen sein. Was dahintersteckt werden wir wohl zu einem späteren Zeitpunkt erfahren.
vermutlich kein Ergebnis ableiten, aber machen wir uns nichts vor, es gibt eine hohe Korrelation UND Kausalität zu Handelsvolumina und Umsatz und den entsprechenden Gebühren.
Höhere Handelsvolumina gleich mehr Umsatz gleich mehr Gewinn.
Das man ggf. in dem jeweiligen Quartal zusätzliche Investitionen/Abschreibungen/Sondereffekte etc hat streitet ja keiner ab.
Aber die Gewinne von LuS reagieren im Ausmaß anders als bei anderen Werten.
Das liegt am differenzierten Geschäftsmodell.
Weiter oben kannst du dich dazu intensiv einlesen.
Wenn man aber sieht was jüngst bei einigen Einzelwerten passiert ist (hier seien beispielhaft nur Eutelsat und Steyr Motors genannt), erinnert manches an die extrem renditeträchtige Gamestopgeschichte.
Ich bin nach wie vor sehr zuversichtlich.
Wen er sagt TR entwickelt seine SW ausschließlich selbst bezog er das auf die APP und das Backend und hat damit vollkommen recht das so zu tun. D.h. aber nicht, dass er ein gut funktionierendes brokerage System einschließlich der LS-Exchange vollkommen neu entwickeln möchte. Dann müsste er wieder eine neue Börse finden und dort ein weiteres Handelssystem etablieren. Nun gibt es in Deutschland aber keine freie Börse mehr die noch keine alternative Handelsplattform hat.
So wie er sich auch zu dem Thema PFOF in dem Podcast äußert ist das ein Thema, dass er grundsätzlich in der Sache weiter verfolgen will, weil er insbesondere TR daduch auch diskriminiert sieht, weil kurz vor der EU Gesetzesentscheidung, nach seinen Angaben, ein Halbsatz in das Gesetz eingefügt wurde, welches Börsen davon ausnimmt. Weil sonst die Rabatierung der Execution Kosten zB. von Black Rock als großer Orderflowprovider an der Deutschen Börse auch eine Art PFOF gewesen und damit verboten wäre.
Also der Podcast rechtfertigt aus meiner Sicht jedenfals nicht das Gemezel fernab jeder Fakten das hier gerade abgeht.
Gewinne kann man nur machen bei steigenden Kursen. :-)
Moin, mal mein bescheidener Senf zu Punkten, über die man hier und bei WO immer mal wieder stolpert.
Über schlechte Kapitalmarktkommunikation schimpfen:
Die Aktien von LuS werden im Freiverkehr gehandelt, also historisch auf dem Bürgersteig VOR der Börse, also DRAUßEN, nicht auf dem Parkett. Das übesehen vermutlich viele. Freiverkehr nennt sich jetzt nur Open Market. Das hat die Konsequenz, dass LuS KEINE börsennotierte Aktiengesellschaft i.S.d. AktG ist, also viele Informationsrechte aus dem AktG nicht einschlägig sind (§ 3 Abs. 2 AktG ist nicht einschlägig, weil nicht von staatlicher Stelle überwacht, sondern privat!).
Die "Kapitalmarktkommunikation" ist daher nicht schlecht, sondern entspricht einfach nur dem, wozu LuS verpflichtet ist.
Keine Mitteilungspflicht bei Meldeschwellenüberschreitung:
Zur "Nichtpflicht" gehört übrigens auch, dass die Mitteilungspflichten nach § 33 Abs .1 WpHG (Meldeschwellenüberschreitung 3%, 5% usw.) nicht für LuS gelten. Die Meldeschwellen gelten nach § 33 Abs. 4 WpHG nur für Inlandsemittenten, deren Aktien zum Handel an einem organisierten Markt zugelassen. Der Open Market ist aber kein organisierter Markt i.S.d. WpHG. Wer es nicht glaubt:
https://www.deutsche-boerse.com/dbg-de/ueber-uns/...0B%C3%B6rse%20AG.
Sollte also irgendwer Anteile aufsammeln, werden wir das NICHT gemeldet bekommen.
Adhoc-Pflicht:
Eine adhoc-Pflicht aus dem Abgang eines (wenngleich) wichtigen Prokuristen im Lichte der geringen Kapitalmarktanforderungen des Freiverkehrs abzuleiten, ist daher m.E. überzogen. Eine adhoc-Pflicht wegen UMSATZ-Wachstum ? Umsatz ist nicht Gewinn, daher nein.
Und offensichtlich hat sich LuS für Anfang April nicht verpflichtet gefühlt, eine adhoc Pflicht für das Ergebnis aus der Handelstätigkeit zu veröffentlichen. Wenn wir davon ausgehen, dass LuS dabei keinen Gesetzesverstoß hierbei begangen hat (Art. 17 MAR gilt auch für Freiverkehrsaktien), bedeutet das für mich im Umkehrschluss, dass das Ergebnis aus der Handelstätigkeit (EH) für Q1/2025 in einem bestimmten Rahmen ist, der eben keine adhoc-Pflicht vorsieht. Wo ist die Grenze, der Rahmen, für eine "kursrelevante Information"? Verdoppeltes Ergebnis oder reicht bereits 50% Steigerung? Gilt die Steigerung ggü. Vorjahresquartal oder für das vorangegangene Quartal? Wenn ich jetzt mal von einer 50%-Grenze ausgehe, dürfte das EH also nicht mehr als 39 Mio. (26+13, Vergleich mit Q1/24) bzw. nicht mehr als 57 Mio. (38+19, Vergleich mit Q4/24) betragen. Wenn wir also im Mai erfahren, dass das EH für Q1/25 über 39 Mio. liegen sollte und wir weiterhin davon ausgehen, dass das kein Verstoß gegen die adhoc-Pflicht ist, könnte man daraus ableiten, dass die 50%-Steigerung nicht richtig ist und/oder man mit dem Vorquartal statt Vorjahresquartal zu vergleichen hat (ich habe jetzt nicht alle adhoc der letzten Jahre durchgesucht, um das besser eingrenzen zu können).
Man kann ja bekanntlich nicht Nicht-kommunizieren, also wertet jeder für sich selbst das Verhalten der L&S Verantwortlichen, wenn sie sich auf ihre Pflichten beschränken und davon ab wenig Interesse zeigen, ihre Aktionäre bei Laune zu halten.
Mir gehts da weniger um die Q1 zahlen. Die werden eh hervorragend. Es geht eher um das Thema, wie es nun mit TradeRepublic als Partner weitergeht, und wieso mehrere führende Mitarbeiter eben ausgerechnet dorthin gegangen sind.
Ja. Wenn andere Gold suchen, verkaufe Schaufeln.
Wenn es an den Börsen heiss her geht, spekuliert man doch nicht mit, sondern su^ucht sich die Werte, die profitieren. LuS zum Beispiel. Das machen wir doch hier. Deshalb ist uns in erster Instanz ja auch relativ Wurst, obs hoch oder runter geht.
ABER: Wenn die Welt vor einem Wirtschaftskrieg steht, werden wohl mittelfristig Buchwerte vernichtet. Und das Geld ist dann entweder weg, oder wird abgezogen, weil man ja auch was essen muss. Und zumindest den Kleinaktionär, der in Masse doch was mitbringt, wird wohl mittelfristig eher zurückhaltender ... Also stehen die Aussichten auf Aktienhandel etwas schlechter als noch vor Wochen. Und an der Börse wird Zukunft gehandelt ... deshalb reisst der Spass, der von US grad ausgeht, auch LuS etwas runter ... Widersprüche? Ich glaub gestern und heute dürften kaum Kursbewegungen auf wirklich unternehmensspezifische Nachrichten dabei gewesen sein .. nur anteilig.
geschrieben hat? Wer das in einer vernünftigen Art tut, wird auch eine Antwort erhalten.
Meine ist heute gekommen.
Es wird, wie Katjuscha schon geschrieben hat, keine adhoc geben. In meiner Antwort, hat das L&S
auch begründet. Es sieht aber so aus als ob doch einige Aktionäre geschrieben haben, da die
Antwort einer Standartantwort ähnelt.
Jedenfalls wurde nicht geschrieben dass L&S bald insolvent ist. Kleiner Scherz
Der momentane Kurs, kann sicherlich für Mutige zum Einstieg genutzt werden.
Ich hätte nicht erwartet, das solche Kurse so schnell noch mal kommen.
Aber da sieht man wieder wie Börse sein kann.
Egal was Gesetze und Richtlinien sagen. In so speziellen Situationen
wie dieser wäre eine Stellungnahme angesagt.
Offensichtlich steht Kurspflege nicht in der Zielvereinbarung des Vorstands.
M.E. hat der Aufsichtsrat hier Nachholbedarf.
Andererseits ist es nicht Aufgabe von LuS zu erklären, warum TR soviel hochqualifiziertes Personal braucht...
allerdings stehen in den usa die broker robinhood und schwab auch tiefer als noch zu jahresbeginn, ein teil des rückgangs könnte als einfach daher kommen, dass der ganze sektor runterging.
ps: ich denke, bei lang&schwarz hätte man vor einem monat keine grosszügige dividenerhöhung auf 1.75 angekündigt wenn man dort ernsthafte sorgen hätte, wie es zukünftig in einer börsenwelt ohne pfof aussehen wird.