Fakten: WCM Adhoc , IVG wird versteigert ...
Wenn sich da noch ein Großonkel etwas unter 5% dazukauft ist er nicht meldepflichtig und der Ehlerding-Klan hat das Sagen!!! Der Karl hat zwar genügend Feinde, aber auch reichlich guter Freunde und die laufen meist nur mit Kreditkarten rum .... !???!
Das mit Klöckner wäre DIE Möglichkeit, Problem ist und bleibt dass die Banken das nicht wollen - kann mir jemand erklären warum?
Hier der Auszug:
WCM-Banken sprechen von Drohgebärde
Einige nicht bei Sirius engagierte WCM-Banken sprachen in diesem Zusammenhang von einer Drohgebärde und setzen darauf, dass der Sanierungsspezialist und WCM-Aufsichtsratschef Dieter Vogel noch vermitteln kann. Allerdings hatten die Sirius-Banken Vogels Konzept abgelehnt, das eine Zerschlagung der WCM verhindern soll. Es sieht vor, dass WCM ihren Commerzbank-Anteil von 5,5 Prozent verkauft und sich von Randaktivitäten im Immobilienbereich trennt. !!!!!!> "Auch die von Vogel angedachte Verschmelzung von IVG und WCM ist mit uns keinesfalls zu machen", sagte ein Banker.
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s.o.
Frage an jemand der sich auskennt - sehe ich das so richtig? Es verpflichtet nicht! Ich denke dabei an Pro7Sat1 als Sabban 7 Euro geboten hat. Im Hoch stand sie bei 13.50 !!!
Es kann uns also egal sein ob so ein Angebot kommt, oder nicht. Die Börse, die Schärholder entscheiden, wohin die Reise geht - oder?
s.o.
tendenz fallend....
http://www.bafin.de/database/mindestpreis/front?aktion=suche
Gruesse auch an H.F.
ihn nicht absenden.
Zeitweise fiel der Kurs auf 1,36 Euro. Auch dieses ist
ja wohl eine bewusste Falschinformation. Es war der
Eröffnungskurs exakt um 9,07 Uhr. Eine min. später und
dann den ganzen Tag lag der Kurs mit Ausnahme einer
recht kurzen Zeitspanne nicht mehr unter 1,46 Euro.
Wenn solches Geschreibsel nicht gewollte Irreführung
ist, was denn dann?. Jo.
Dieses ist mein 3. Versuch der Absendung !.
Ehlerding und die Banken waren ja schon öfter Thema, nicht nur hier.
Da laufen soviel versteckte Geschichten und Interessenlagen, da blicken die Beteiligten -und das sind nicht nur COBA, REBON und Co- so langsam selber nicht mehr durch. Eine Zeitlang war es z.Bsp. für die DB völlig unmöglich irgrendwelche Geschäfte mit Ehlerding zu machen, sie hätten ihm noch nicht mal `nen Girokonto eingerichtet.
Mittlerweile halte ich bei WCM, SIRIUS, IVG und Co.alles für möglich.
Wie ich schon mal sagte, jede Option ist genauso wahrscheinlich wie sie am nächsten Tag wieder völlig daneben ist.
Am besten fährt man wenn man davon ausgeht das hier nichts unmöglich ist.
weit diese Deine Meinung ohne Dein Wissen durch an-
haltende Negativinformierung der Medien schon mani-
puliert ist. Niemand kann sich davon freisprechen,
nicht manipulierbar zu sein (Ich auch nicht) Siehe
Werbung. Der größte Mist ist bei geschickter Werbung
verkaufsfähig.
Jo.
Jo,wo sind unsere ganzen Jungs?
Schätze mal,verstärkt mit Nachforschungen
beschäftigt.
Ne ne ne,da haben wir uns ja ne Aktie ausgesucht.
Normalerweise wäre ich schon lange raus.
Aber WCM is nich normal.
;-)
Das im M-Dax notierte Frankfurter Unternehmen stand zum Stichtag 30. Juni mit mehr als 2,9 Mrd. Euro in der Kreide. Um den Schuldenstand zu verringern, stünden ihm eine Reihe von Optionen zur Verfügung. Neben dem 5,5 %igen Anteil an der Commerzbank AG könnte WCM die Beteiligung an der Duisburger Maschinenbauholding Klöckner-Werke AG von 83,2 % zum Verkauf stellen. Sie ist aktuell etwa 270 Mill. Euro wert. Ein Verkauf größerer Pakete über die Börse würde allerdings den ohnehin schwachen Kurs von rund sieben Euro zusätzlich belasten. Er wäre zudem ein Verlustgeschäft für die WCM, da sie die Klöckner-Aktien vor knapp drei Jahren zu einem deutlich höherem Preis erworben hatte.
Erfolg versprechender erscheint es, wenn „WCM das operative Geschäft Klöckners komplett oder in Teilen abstoßen würde“, sagt Richard Schramm, Maschinenbau- Analyst von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Klöckner stellt überwiegend Abfüllanlagen für die Getränkeindustrie sowie Verpackungsmaschinen her und dürfte in diesem Jahr rund 750 Mill. Euro umsetzen.
Bereits in der Vergangenheit kursierten Gerüchte, WCM wolle die lukrative Verpackungstechnik verkaufen. Jedoch seien diese Versuche an den überhöhten Preisforderungen von WCM gescheitert. Schramm glaubt, dass Finanzinvestoren und Industrieunternehmen darauf warten, sich Filetstücke zu schnappen. Und jetzt können diese Interessenten auf Preiszugeständnisse hoffen. Klöckner wollte dazu nichts sagen.
Als einen weiteren wichtigen Vermögenswert besitzt die WCM rund 53 000 Wohnungen. Das Paket könnte teilweise oder als Ganzes verkauft werden. Den Wert der Wohnungen schätzt Stefan Leibold, Aktienanalyst beim Bankhaus Ellwanger & Geiger, auf drei Mrd. Euro. Er setzt dabei einen Wert pro Quadratmeter von mehr als 700 Euro an. Fraglich ist, ob dieser erzielbar ist, wenn das Unternehmen sich von allen Wohnungen trennen sollte. Doch Leibold rechnet damit, dass der Konzern eher die Anteile an der Commerzbank und den Klöckner- Werken verkaufen würde als die Immobilien. „Die WCM hat ihre Funktion als Beteiligungsholding verloren. Sie wird sich vor allem auf das Immobiliengeschäft konzentrieren“, so Leibold.
Erst vergangene Woche hatte die WCM nach einem operativen Gewinn im dritten Quartal von 42,5 Mill. Euro für 2003 einen deutlichen Gewinn in Aussicht gestellt. 2002 hatte die WCM einen Nettoverlust von 860 Mill. Euro erwirtschaftet.
HANDELSBLATT, Donnerstag, 06. November 2003, 08:00 Uhr
Also: Die WCM-Schulden sind tatsächlich eher 3 Mrd als 2,4 Mrd, da in der Bilanz Schulden und Vermögenswerte der Sirius nicht drin sind. Frage: Macht Sirius noch was außer die Anteile für IVG halten? Gibt's da noch Reserven für WCM?
Beruhigend aber, dass die Immobilien auch von dem Analysten mit 3 Mrd bewertet wird -auch wenn bei Komplettverkauf wohl weniger rausspringen würde. Alles in allem bleibt's wohl dabei: Der WCM-Wert entspricht netto dem Wert der Beteiligungen: Commerzbank 500 bis 600 Mio; Klöckner knapp 300 Mio - also alles in allem sollten WCM-Aktien statt derzeit 1,45 eher 2,70 bis 2,80 wert sein. Mindestens!
Bankverbindlichkeiten 2,458 Mrd.
Sonstige Verbindlichkeiten (Anzahlungen usw.) 439 Mio.
Summe: 2,897 Mrd.
Dem steht gegenüber ein Umlaufvermögen von 1,061 Mrd.
ein Sachanlagenvermögen, also die Immos von 2,157 Mrd.
Finanzanlagen (also die Aktien) von 632 Mio.
Summe: 3,850 Mrd.
Die Immos werden unterbewertet sein (das wissen wir ja längst), die Finanzanlagen sind gestiegen (auch wenn CoBa derzeit wieder fällt und Klöckner seitwärts geht), doch sind unter Druck auch keine Spitzenpreise zu erzielen, sodass wir mal von dieser runden Milliarde ausgehen sollten (und auch mal die Kapitalrücklage von 221 Mio und die anderen Rückstellungen von noch größerem Wert draußen lassen, die unter Passiva stehen aber Werte sind und gleiches auch mit den 648 Mios bei Klöckner machen - insgesamt also evtl. bis zu einer weiteren Milliarde "stille Reserven"). Dann rechnen sich mehr als 3€ Realwert pro Euro: Ich bin dafür, die WCM aufzulösen und das Auszubezahlen und vielleicht noch einen Zuschlag von 1,5 aus der Auflösung der Reserven drauf zu legen! Macht dann 4,5 und ist realistisch. - Wer ist noch dafür?
Nützliche Piraten
Donnerstag 6. November 2003, 07:08 Uhr
An Schadenfreude über das Scheitern von Karl Ehlerding wird es in den nächsten Tagen nicht fehlen. Na klar, ein gewissenloser Spekulant hat sich übernommen und ist spektakulär gescheitert. Die Banken werden sich an den Resten seines WCM -Imperiums schadlos halten, und Deutschlands Konzernvorstände können sich endlich wieder sicher fühlen.
Es ist so einfach, „Corporate Raiders“ wie Ehlerding als Sozialschädlinge zu geißeln – der Kinohit „Wall Street“ mit Michael Douglas hat da schon vor 15 Jahren den Ton vorgegeben. Dennoch erfüllen die Firmenpiraten, die unterbewertete und schlecht geführte Konzerne kapern, ausschlachten und mit Gewinn verkaufen, eine wichtige Rolle in gesunden Volkswirtschaften. Sie zwingen Vorstände, einen niedrigen Aktienkurs nicht als Pech für die Aktionäre abzutun, sondern ihn als Gefahr für die Unternehmen zu beachten. Und das bedeutet, die Renditen zu erhöhen und nur rentable Geschäfte zu betreiben. So gesehen gibt es eher zu wenige solcher Piraten.
Doch woran sind aggressive Investoren wie Ehlerding oder auch der Schweizer Shareholder-Value-Prediger Martin Ebner gescheitert? Vor allem an einer menschlichen Schwäche: Größenwahn. Beide haben ein immer gewaltigeres Rad gedreht und ihre Milliarden-Investments zuletzt mit Krediten finanziert. Das aber ist, wie sogar jeder Kleinanleger wissen sollte, tödlich, wenn es mit der Börse abwärts geht.
Bei Ehlerding war es der Commerzbank (Xetra: 803200.DE - Nachrichten - Forum) -Coup, der den Niedergang einleitete. Statt nach der erprobten Raider-Methode ein mittelgroßes Unternehmen zu kaufen, umzukrempeln und mit Gewinn wieder zu verkaufen, griff er mit einem Anteil von nur wenigen Prozenten und viel Getöse nach der prestigeträchtigen Großbank. So verbreitete er zwar in der Frankfurter Finanzszene Angst und Schrecken, aber der Vorstoß zur Fusion der Commerzbank mit einem anderen Institut scheiterte. Eine Niederlage einzugestehen, brachte Ehlerding nicht fertig: Er erhöhte lieber den Einsatz. Nun drücken ihn die Schulden nieder.
Ehlerdings Niedergang bedeutet noch lange nicht, dass das Geschäftsmodell „Corporate Raider“ in Deutschland gescheitert ist. Unterbewertete Firmen an der Börse werden auch in Zukunft Käufer anlocken. Und die beste Abwehrstrategie dagegen sind zufriedene Aktionäre.
Ich ziehe mich erstmal aus dem Forum zurueck. Mal sehen, wann Nachrichten kommen. -und welche-
Aktuell im Handesblatt: „Es gibt die Hoffnung, dass die knapp 50 % an IVG jetzt in sicherere Hände gehen."
Dazu der Piraten-Artikel von oben und die Gerüchte "auch andere Banken könnten Kredite kündigen".
Der nervöse Fischschwarm sieht den Hai im Netz zappeln und will Rache. - Aber es gibt Haie, die beißen sich durch solche Netze....
Habt ihr beiden Geheimnisse?
Soll ich mir jetzt Sorgen machen oder
kann ich hoffen?
Lasst mich bitte nicht im Stich.
Gruß vom Dampfer :-)
Die Add über Ariva (mitglieder) hab ich noch nicht
erstellt.
Sach bitte einfach mal ob ich mir Sorgen machen muß oder
ob es was Positives war.
Ariva E-Mail generiere ich heute Abend nach meiner
Mittagschicht.
Gruß Dampfer
WCM auch nicht.
So, nachdem nun auch noch nachgedacht das Handtuch wirft...bleibt wohl nur noch der harte Kern der unverbesserlichen Optimisten drin...
Die da wären:
sard.
Vorbeieilender
Versäger
Bentley
Jo
und meine Wenigkeit.
Ab sofort erwarte ich von euch Leidensgenossen, dass heiße Infos oder Ideen auch mit mir geteilt werden:
mikemilken2002@yahoo.de
;-)
Grüße
Es gibt 4 Arten, sein Geld an der Börse zu verlieren:
- Mit dem Bauch (Jo!)
- mit dem Kopf (Sard u. Bentley)
- mit dem Sitzfleisch (ich)
und
- mit WCM (wir alle)
WCM in schwerer Bedrängnis
Banken fordern die Rückzahlung von 600 Millionen Euro, sonst soll der Faustpfand, die Anteile an der IVG Immobilien AG, versteigert werden. Das wichtigste Asset im WCM-Portfolio ist damit gefährdet.
"Das kann innerhalb von fünf Wochen über die Bühne gehen", sagt ein mit den Verhandlungen vertrauter Banker der Nachrichtenagentur Reuters. Die WCM-Aktien waren im Laufe des Tages zeitweise um 20 Prozent eingebrochen. "WCM steht dennoch nicht vor dem Kollaps", sagte Andreas Weese, Analyst der HVB, trotz des Kursdesasters.
WCM-Chef Roland Flach hofft unterdessen, bald einen neuen Großinvestor für WCM zu präsentieren, der eine Kapitalerhöhung mitträgt und zugleich die IVG-Anteile im Einflussbereich der WCM hält.
Im November 2001 hatte WCM von der Amsterdamer Finanzholding Rebon einen Anteil von 42 Prozent an der Sirius Beteiligungsgesellschaft erworben, die 49,9 Prozent an der großen Bonner Immobiliengesellschaft IVG hält. Die IVG gilt als größte und attraktivste börsennotierte Immobiliengesellschaft in Deutschland. Allerdings wurde der Kauf gekoppelt an die Auflage, dass WCM für Sirius-Kredite in Höhe von 620 Millionen Euro bürgt. Und die hat das Bankenkonsortium unter der Führung der DZ Bank bis Ende Oktober nur gestundet.
Womöglich haftet WCM mit
Die direkt von der WCM gehaltenen 2,4 Prozent an der IVG stehen nicht zur Versteigerung – noch nicht: Wenn die Versteigerung der IVG-Aktien nicht den gewünschten Preis einbrächten, dann stünde die Frage im Raum, inwieweit WCM in Mithaftung genommen würde, so ein Banker.
Die Immobiliengesellschaft IVG ist nach Reuters-Daten derzeit 1,08 Milliarden Euro wert. Der Wert des Sirius-Anteils von 49,9 Prozent beläuft sich demnach auf rund 540 Millionen Euro. Die Kreditforderungen der Banken liegen bei knapp über zehn Euro je IVG-Anteilsschein.
Commerzbank-Anteil soll verkauft werden
Zu den wichtigsten Beteiligungen der WCM zählen neben dem IVG-Paket die 5,5 Prozent an der Commerzbank und rund 83 Prozent an den Klöckner-Werken. Der WCM-Chef bekräftigte, WCM denke zwar über den Verkauf des Commerzbank-Anteils nach, aber eine Transaktion stehe nicht unmittelbar bevor. "Zu den aktuellen Commerzbank-Kursen machen wir nichts", sagte Flach.
Erst vergangene Woche hatte WCM-Chef Flach nach einem operativen Gewinn im dritten Quartal von 42,5 Millionen Euro für das Gesamtjahr einen deutlichen Gewinn in Aussicht gestellt. 2002 hatte WCM wegen Abschreibungen auf Beteiligungen einen Nettoverlust von 860 Millionen Euro verbucht.