Porsche: verblichener Ruhm ?
ein anderes Mal wird wie Teufel gekauft. Letztes mein bekanntes Beispiel war die Software AG. Diese zündete die Rakete nach den Zahlen. Mal so und mal so.
scheint aber allen autowerten heute so zu gehen. also nur ein kleiner verschnaufer zwischendurch, oder gelegenheit wieder nach zu kaufen? ^^
Porsche wird wohl nicht mehr in diesem Jahr als zehnte Marke in den VW-Konzern aufgenommen werden. Da sich die Schadensersatzklage wegen der Übernahmeschlacht nach auf Monate hinauszögern wird, verschiebt sich die Integration.
Die angepeilte Verschmelzung von Porsche und VW wird für 2011 immer unwahrscheinlicher: Grund ist das juristische Hickhack um die verlorene Übernahmeschlacht mit VW. Die Entscheidung über eine Schadenersatzklage in Milliardenhöhe von Investmentfonds in den USA werde sich voraussichtlich noch Monate hinziehen, so Branchenkreise.
Auch in Deutschland laufen die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Marktmanipulation noch. Eine ursprünglich für Anfang des Jahres angekündigte Zwischenbilanz werde frühestens Mitte Februar vorliegen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart.
In den USA hatte Porsche Ende vergangenen Jahres einen Etappensieg errungen. Ein New Yorker Gericht hatte eine milliardenschwere Schadenersatzklage von 39 Investmentfonds als unzulässig abgewiesen. Grund: Die betroffenen Aktien seien nicht in den USA notiert gewesen und gehandelt worden. Gegen die Entscheidung des Gerichts haben die Kläger nun Berufung eingelegt.
Schaden mit über 1,5 Milliarden Euro beziffert
Das zuständige Berufungsgericht werde in den nächsten Wochen gemeinsam mit den Investmentfonds und Porsche einen Zeitplan festlegen, sagte ein Sprecher des Sportwagenbauers. Mit der Entscheidung des Gerichts wird in Branchenkreisen aber frühestens in sieben bis zwölf Monaten gerechnet. Porsche hatten sich mit schwer durchschaubaren Aktiengeschäften 2008 den Zugriff auf gut 74 Prozent der VW-Stammaktien gesichert und so einen Höhenflug der Papiere auf über 1000 Euro ausgelöst. Investoren, die auf fallende Kurse gewettet hatten, mussten wegen der Knappheit der frei verfügbaren Aktien zum überhöhten Preis kaufen. Die Kläger in den USA machten ihren Schaden geltend und bezifferten diesen auf zwei Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro). Sie werfen zudem dem damaligen Porsche-Management vor, die Informationen zu spät veröffentlicht zu haben.
Porsche soll nach dem gescheiterten Übernahmeversuch als zehnte Marke in den VW-Konzern integriert werden. Ursprünglich hatten die beiden Unternehmen die Verschmelzung für 2011 geplant. Die VW-Führungsriege hat aber bereits angekündigt, dass die juristischen Auseinandersetzungen diesen Zeitplan deutlich verzögern könnten. (dpa)
http://www.autogazette.de/unternehmen/305455.html
Habe mir vor ca. 1 Jahr einige Porsche Aktien zugelegt und seit gestern habe ich mein Vermögen verdoppelt! Nun bin ich gestern auf eine Aktie von Gemballa gestossen, ist das nicht der Porsche-Veredler der in Afrika umgebracht wurde? Die Firma ist doch insolvent... kann mir jemand dazu etwas sagen?
...ich war seit einigen Tagen gar nicht mehr drin - nach meinem Post 5208 vom 27.1., wo ich mein ungutes Gefühl kundgetan habe.
Aber die gute Nachricht: Kurz von Xetra-Schluss bin ich jetzt unter 66 wieder rein. Wir haben das jetzt den letzten Monat mehrfach gesehen, dass der Kurs kurz von Xetra-Schluss noch richtig abschmiert, um dann ganz locker am nächsten Tag wesentlich höher zu eröffnen und die nächsten Tage zu steigen.
Sehr komisch alles. Bin auch bei Daimler rein.
ich schon wieder verkauft habe. Fuzzi08, tut mir ja leid, aber ich würde nicht so hysterisch handeln, wenn die Märkte nicht so hysterisch wären. Jetzt war der Kurs 45 Minuten nach Xetra mehr als einen ganzen Euro (fast 2%) höher als mein Kaufkurs. Klar nehme ich das dann mit, wer weiß schon, wie es morgen früh weiter geht. So habe ich rund einen Tausender in der Hand für echt wenig Aufwand. Und eine echte Richtung sehe ich bei Porsche und den Autowerten insgesamt nicht, weder nach oben, noch nach unten.
Stuttgart (RPO). Gute Nachrichten für die Porsche-Aktionäre: Mit einem Absatzplus von 34 Prozent hat Sportwagenhersteller auf dem US-Markt zu Jahresbeginn die anderen deutschen Luxushersteller beim Wachstum deklassiert.
Insgesamt wurden im Januar 2400 Fahrzeuge des Sportwagenbauers an US-Kunden ausgeliefert, wie Porsche am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. BMW hatte vorher ein Wachstum von 21 Prozent gemeldet, Mercedes 14 Prozent und Audi 20 Prozent. Allerdings setzten die drei Konkurrenten in absoluten Zahlen deutlich mehr ab als Porsche. Der Gesamtmarkt legte um 17 Prozent zu.
Das größte Verkaufsvolumen brachte der Geländewagen Cayenne mit 1047 Einheiten und einer Steigerung um 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von der Limousinen-Baureihe Panamera wurden 604 Fahrzeuge (+13 Prozent) ausgeliefert. Der klassische Sportwagen 911 brach dagegen weiter ein auf 436 Einheiten (-15 Prozent).
http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/...-USA-durch_aid_960025.html
Das sich aufhellende Wirtschaftsumfeld hat den Autokonzernen auch zum Jahresstart 2011 ein deutlich besseres Geschäft auf dem US-Markt beschert. Neue Modelle und Kaufanreize versetzten vor allem die Privatkunden im Januar in Kauflaune. Die US-Autoverkäufe stiegen in Folge um rund 17 Prozent. Die stärksten Zuwächse verbuchten dabei die heimischen Hersteller GM und Chrysler.
Unter den ausländischen enttäuschte dagegen VW, die nur ein Absatzplus von 2 Prozent meldete. Analysten zeigten sich überwiegend zufrieden mit dem Jahresauftakt: ;Wir hatten mit starken Zahlen gerechnet, und was wir nun gesehen haben, ist sogar noch besser als wir erwartet haben;, sagte Analyst Jesse Toprak von Truecar. Es gebe eine echte Erholung bei der Verbrauchernachfrage. Hochgerechnet aufs Gesamtjahr ergebe sich saisonbereingt ein Absatz von 12,6 Mio Fahrzeugen. Im Vorjahreszeitraum hatte diese Zahl - als Resultat des heftigen Wirtschaftseinbruchs -nur bei 10,8 Mio Einheiten gelegen. Auch wenn das Januargeschäft auf den ersten Blick weitgehend positiv verlief, ist der Abstand zu einstigen Höchstmarken der Vergangenheit noch erheblich.
Dies betrifft nicht nur den annualisierten Fahrzeugabsatz. Auch die reine Monatszahl für Januar fällt im historischen Vergleich gering aus. Als Norm wurde auf dem für die Autobauer so wichtigen US-Markt lange Zeit ein Jahresvolumen von rund 16 Mio verkauften Fahrzeugen angesehen. Die Wirtschaftskrise machte den Autobauern aber einen Strich durch die Rechnung und die Messlatte sank auf aktuell rund 13 Mio Fahrzeuge. Trotz des sich aufhellenden Marktes und der Zuwächse nahmen einige Analysten die Absatzzahlen im Januar eher verhalten auf, zumindest bezogen auf frühere Monatszahlen. So sind die Januar-Verkäufe, abgesehen vom Krisenjahr 2010, die schlechtesten seit 1993, wie die Marktforscher von Autodata urteilen. Gegenüber dem wirklich ;schrecklichen; Januar 2010 war der Jahresauftakt nun zwar besser, kommentiert Autodata-Analyst Mickey Anderson die Monatszahlen. ;Aber gegenüber dem Dezember haben wir einen deutlichen Rückschlag erlitten;, so Anderson. Ein Großteil dessen könne aber auch mit dem schlechten Wetter erklärt werden. Die Autokonzerne verbreiteten dagegen Optimismus. ;Der Januar signalisiert einen guten Jahresstart für uns und die Branche;, sagte Don Johnson, US-Vertriebschef von General Motors (GM).
Der Platzhirsch auf dem Heimatmarkt verkaufte in den vier Wochen gut ein Fünftel mehr Fahrzeuge und jagte dem Konkurrenten Ford damit erneut Marktanteile ab. Ford verbuchte unter den ;Big Three;, den drei großen US-Hersteller, wie im Dezember das kleinste Plus (13,3%). Chrysler wuchs von den drei US-Autobauern erneut am stärksten: Angetrieben von neuen Modellen zogen die Verkäufe um 23 Prozent an. Optimistisch stimmt die Autohersteller die Nachfrage der Endkunden. Ford konnte hier deutlich überproportional um 27% zulegen; GM gar um 36 Prozent. Analysten verweisen hier aber auch auf hohe Rabatte, die der Konzern seinen Kunden gewährt. ;Die starke Entwicklung bei GM wurde von deutlich höheren Kaufanreizen als bei der Konkurrenz angetrieben;, sagte Edmunds-Analystin Michelle Krebs. Die Opel-Mutter habe ihre Fahrzeuge im Schnitt mit 3.762 USD je Auto gesponsort. In der Branche waren es dagegen im Mittel nur 2.530 USD, so die Branchenkenner von Edmunds. Bei den drei großen japanischen Herstellern lief es im Januar relativ rund, wenngleich das Wachstumstempo hinter dem der US-Autobauer zurückblieb.
Das stärkste Plus verbuchte Toyota -und das trotz eines Einbruchs bei der Premiummarke Lexus -mit 17,3%. Bei Lexus mussten die Japaner ein Minus von gut 17% verkraften. Nissan konnte 14,8% mehr Wagen unter die US-Bevölkerung bringen und Honda 13% mehr Fahrzeuge. Die deutschen Autobauer erzielten, abgesehen von Volkswagen, teils deutliche Zuwächse. Bei BMW lag das Plus auch dank neuer Modelle bei gut 21%. Damit verteidigten die Münchener ihre Spitzenposition unter den deutschen Unternehmen mit 18.656 verkauften Fahrzeugen. Dahinter folgt relativ knapp Volkswagen mit 18.401 Einheiten. Die Wolfsburger enttäuschten im Januar aber mit einem Absatzplus von nur 2,1%. Bei Audi rollten dagegen 20% mehr Autos aus den Werkstoren. Die Daimler-Verkäufe zogen um 14,2% auf 17.631 Fahrzeuge an
Er brummt wieder, der Porsche-Motor. Die gemeldeten US-Verkaufszahlen für den Monat Januar können sich wahrlich sehen lassen. Auch die Analysten sind von der künftigen Volkswagen-Tochter überzeugt. Allerdings gibt es auch Risiken zu beachten.
Porsche ist an der Spitze – zumindest was die prozentualen Zuwächse bei den US-Autoabsätzen im Januar betrifft. Den Angaben zufolge hat die Branche im Vormonat die Verkaufzahlen um rund 18 Prozent gesteigert. Obwohl der Januar üblicherweise zu den schwächsten Absatzmonaten für die Branche zählt, orderten die Amerikaner vor allem bei spritdurstigen Dickschiffen und teuren Fahrzeugen. Während BMW 21 und Mercedes 14 Prozent mehr absetzten, meldete Porsche einen Anstieg von 40 Prozent.
Damit scheint sich die gute Entwicklung der vergangenen Monate fortzusetzen. Im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis 31. Oktober 2010 verkaufte Porsche 21.218 Fahrzeuge, was einem Anstieg von 86 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Vor allem der neue Cayenne entwickelt sich als Verkaufsschlager: 10.292 abgesetzte Fahrzeuge bedeuten im Vorjahresvergleich ein Plus von 151 Prozent. Für 2011 gibt sich Porsche zuversichtlich und rechnet damit, so viele Autos zu verkaufen wie nie zuvor. Auf der Automesse in Detroit gab der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller ein Absatzziel von mehr als 100.000 Fahrzeugen aus.
Analysten sind überzeugt
Wegen der guten Geschäfte haben zuletzt auch viele Analysten ihre Schätzungen teils deutlich nach oben angepasst. Nach Angaben von Reuters steht die Porsche-Aktie bei derzeit 9 Häusern auf „Buy“, während 7 Analysten die Aktie als Outperformer einschätzen. Lediglich vier der 32 Experten raten zum Verkauf. Das aus den Analysen abgeleitete durchschnittliche Kursziel liegt bei 70 Euro.
Vor allem Goldman Sachs traut dem Wert eine starke Performance zu. Die Amerikaner bestätigten ihre Einschätzung mit „Buy“ und sehen die Porsche-Aktie weiterhin bei 112 Euro. Nachdem die europäische Automobilbranche 2010 zu ihrem Vor-Krisen-Niveau zurückgekehrt sei, dürfte sich der positive Trend bei Umsatz, Gewinn und Kapitalrückflüssen bis zum Jahr 2013 fortsetzen, prognostiziert Analyst Stefan Burgstaller im Januar. Ausgehend vom aktuellen Kurs bei 68 Euro entspricht dies einem Potenzial von mehr als 60 Prozent.
Etwas weniger euphorisch ist die UBS. Die Schweizer haben das Kursziel von 40 auf 88 mehr als verdoppelt. Zugleich verwies Analyst Philippe Houchois auch auf die angestrebte Fusion mit Volkswagen. Die größten Hindernisse auf dem Weg zu einer Fusion seien nun ausgeräumt. Die neue Bewertung spiegelt die höhere Wahrscheinlichkeit für eine Fusion noch im ersten Halbjahr 2011 wider. Seite 2: Rückschlag bei den Verschmelzungsplänen
...meinst Du etwa die Mafia könnte etwas mit dem Kurssturz zu tun haben? Oh man, als Trader lebt man wirklich gefährlich!
selbst mir zu viel. Bislang hatte ich ein sehr glückliches Händchen mit Porsche, für ein paar kurze Trades taugt sie noch, aber ich bleib jetzt erst mal draußen. Auch wenn man börsentechnisch positiv gestimmt ist, bei der Autobranche wird nach oben nicht mehr viel passieren - und das gilt trotz der Unterbewertung wohl auch für Porsche.
Fürs Kaufen und Liegenlassen taugen Autos nicht mehr. Jetzt nehmen wir mal die einzelnen Autowerte: BMW war bei 65 ein Allzeithoch, das wird die Aktie (behaupte ich mal einfach) nie (OK, nie ist schwierig, sagen wir... die nächsten 5 Jahre) mehr erreichen. VW war bei fast 140 möglicherweise auch Allzeithoch für die nächsten Jahre, gilt also dasselbe wie für BMW. Daimler könnte noch etwas zulegen auf vielleicht 65-75, die bauen schließlich weltweit die meisten Laster und hier ist noch Nachholbedarf. Aber die reine Autosparte ist ausgereizt. Und Porsche? Hängt an VW, hat KE vor sich, die Aktie profitiert als Holding leider zu wenig von den guten Porsche-Verkäufen und ist umso mehr den VW-Größenwahnsinnigen ausgeliefert. Sehe ich auf absehbare Zeit nicht nachhaltig über 70 steigen, verkommt leider zu einem Zockerpapier.
Wenn man schon etwas fürs Kaufen und Liegenlassen sucht (in D) und optimistisch ist, dann bieten sich schlecht gelaufene Aktien wie Commerzbank an, die sind nahe am Allzeittief und gehen über kurz oder lang nach oben. Billig kaufen, teuer verkaufen - nicht umgekehrt.
Fundamental hat sich ...nichts verändert (im Gegenteil). Den Kurseinbruch erkläre ich mir
mit Liquidationen einer größeren Adresse, möglicherweise im Zusammenhang mit der in 2011 erfolgten Branchenrotation. Sobald diese Verkäufe abebben, wird die Aktie wieder zulegen.
Was ich hingegen nicht glaube: dass die Auto-Story vorbei ist. Im Gegenteil. Ich erwarte
im Zuge der weltweiten Markterholung weitere Umsatzanstiege der Automobilisten.
In Bezug auf Deinen letzten Absatz meine ich: klar, man kann Anderes probieren. Dieses
Jahr dürften die Bankenwerte aufholen. Ich habe mich deshalb bereits letztes Jahr zu
Tiefstpreisen bei der Deutschen Bank eingedeckt - gehebelt, mit Faktor 6. COBA habe ich
seit dem garstigen Einbruch bei der Krise. Ansonsten noch Gold, Silber, Stahl, Carbon.
Eine nette Wundertüte :-)) Wie ich schon mal sagte: Börse muss mich auch unterhalten.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...el-von-47-auf-80-euro;2743907
Frankfurt/Detroit, 01. Feb. (Reuters) - Die Autobranche hat ihre Verkaufszahlen in den USA im Januar um rund 18 Prozent gesteigert.
Zuwächse verbuchten vor allem Porsche sowie die heimischen Hersteller General Motors und Chrysler, die ihren Rivalen Marktanteile abjagten. Der Januar zählt üblicherweise zu den schwächsten Verkaufsmonaten für die Autohersteller.
Die Opel-Mutter GM setzte vor allem dank kräftiger Lkw-Verkäufe im Januar 22 Prozent mehr ab. Der vom italienischen Autobauer Fiat kontrollierte Chrysler-Konzern schlug 23 Prozent mehr als im Vorjahresmonat los. Branchenführer Toyota verkaufte 17 Prozent mehr Fahrzeuge und enttäuschte damit Marktbeobachter. Das Unternehmen kündigte neue Rabattmaßnahmen an. Die Japaner hatten im Januar wegen möglicher Mängel erneut massenweise Autos in die Werkstätten gerufen. Beim zweitgrößten US-Autobauer Ford belief sich das Plus wegen kräftig gesunkener Verkäufe an Autovermietungen lediglich auf 13 Prozent.
Auch die deutschen Hersteller steigerten ihren Absatz: Porsche verbuchte im Berichtsmonat ein sattes Plus von 40 Prozent, BMW von 21 Prozent auf 18.656 Fahrzeuge. Mercedes-Benz schlug im Januar 17.273 Fahrzeuge los, ein Plus von 14 Prozent. Audi setzte 7812 Fahrzeuge ab und wies damit eine Steigerung um 20 Prozent gegenüber dem Januar 2010 aus. Volkswagen fiel aus der Reihe und brachte lediglich 2,1 Prozent mehr Autos an den Mann.
In den USA bleibt der Stuttgarter Automobilhersteller Porsche weiter auf dem Vormarsch. So wurde auch im Januar 2011 eine Steigerung der Absatzzahlen erreicht und die Werte aus dem Vorjahresmonat deutlich übertroffen. In der Summe entschieden sich im ersten Monat des Jahres 2.400 Käufer für einen Porsche. Das bedeutet eine Steigerung um 34 Prozent. Besonders beachtlich fallen dabei die Werte für den SUV Porsche Cayenne aus. Satte 1.047 Fahrzeuge wechselten hier den Besitzer, was einer Steigerung von 77 Prozent entspricht. Mit diesen Werten wird auch die Baureihe Panamera übertroffen, die es auf 604 verkaufte Einheiten brachte. Das Wachstum lag hier bei 13 Prozent.
Dem momentanen Höhenflug des schwäbischen Sportwagenherstellers trägt auch Vertriebs- und Marketing-Vorstand Bernhard Maier Rechnung. Dieser unterstreicht im Rahmen eines Statements insbesondere die Wichtigkeit der Modelle Panamera und Cayenne.
Ebenfalls erfolgreich sind die Sportwagen 911 sowie der Boxster und der Porsche Cayman. Alle drei Modelle zählen zu den Top-Sportwagen in den Vereinigten Staaten und landen in puncto Beliebtheit und Kundenzufriedenheit regelmäßig auf den vorderen Plätzen der Umfragen. Das schlägt sich dann auch in den Verkaufsergebnissen nieder, die für den Boxter und den Cayman ein Plus in Höhe von 97 Prozent ausweisen. Beide Sportwagen werden mit einem Mittelmotor geliefert, der offensichtlich gut in den USA ankommt. Die absoluten Verkaufszahlen liegen hier bei 313 Modellen.
Einen minimalen Einbruch erlitt lediglich der Porsche 911, der mit nunmehr 436 verkauften Exemplaren um 15 Prozent nachließ.
http://www.pkwradar.de/blog/2011/02/04/...erhohtem-absatz-in-den-usa/
Der 911 und Boxster verkaufen sich seit längerer Zeit schlecht. Nun geht Porsche in die Offensive. Von beiden Autos bietet der Hersteller seit wenigen Tagen Sonderserien an, die dem Käufer Preisvorteile von etwa zehn Prozent gegenüber dem Listenpreis bringen.
Es handelt sich um besonders hochwertig ausgestattete Varianten, die jedoch zu deutlich günstigeren Preisen angeboten werden. Der 911 «Black Edition», wie das Sondermodell heisst, kostet mit rund 85 000 Euro so viel wie das günstigste Einsteigermodell, enthält aber viele Extras.
Modellwechsel brachte Absatzschwäche
Derartige Rabattaktionen über Sondermodelle sind in der Autoindustrie Alltag, für Porsche aber unüblich. Der Sportwagenbauer versucht sonst, seine Preise durch knappe Produktion hochzuhalten.
Die Modelle 911 und Boxster sind die sportlichen Kernautos von Porsche, im Gegensatz zum massigen Geländewagen Cayenne und der Limousine Panamera. 911 und Boxster verkaufen sich seit längerer Zeit schlecht. Im letzten vollen Geschäftsjahr (endete am 31. Juli) lag der 911-Absatz bei nur noch 20 000 Stück. Üblich sind nach Firmenangaben 30 000 im langfristigen Mittel. Im Kalenderjahr 2010 wurden in Deutschland sogar nur noch 5800 911 verkauft. 2008 waren es noch 8000. Ein Porsche-Sprecher begründete die Absatzschwäche mit dem nahen Modellwechsel. Im September soll auf der IAA in Frankfurt ein Nachfolger präsentiert werden.
http://www.20min.ch/finance/news/story/...m-Einsteiger-Preis-18867520
TopCar Porsche Cayenne Vantage GTR 2: Heißes Begehren aus Russland
http://www.speedheads.de/auto/news/...gehren_aus_russland-136705.html
Porsche Boxster S Black Edition - Schwarze Anziehungskrafthttp://www.carpassion.com/magazin/...che-boxster-s-black-edition.html