WDI Forum für Verantwortungsbewusste
https://www.ariva.de/forum/...gsbewusste-523923?page=407#jumppos10193
Aber es liegt wohl bereits in der "DNA" von Wirecard begründet und hat sich anscheinend nie groß geändert. Man lese zum Beispiel hier über Hochrein den früheren Chef von Wirecard und späteren Berater von Markus Braun:
http://www.geiseln-der-gier.de/...en-ag-kleinaktionaere-zu-betruegen/
Zu Hochrein und dem Erotik Imperium Campoint finden sich dann brisante Details im Zatarra Bericht, u.a. auch das Hochrein selbst nach seinem Ausscheiden, d.h. zu Zeiten von Markus Braun Unterschriften im Namen von Wirecard geleistet haben soll (oder waren das eventuell auch einfach Fälschungen die jemand bei Wirecard vorgenommen hat?):
https://www.heibel-ticker.de/downloads/FINALMainreportZatarra.pdf
Man kann es drehen und wenden wie man will, aber bei der Unmenge an kriminellen Vorfällen in Wirecards Historie wird ziemlich schnell klar, das Markus Braun hier alles andere als "unwissend" gewesen sein kann.
Die Geschichte der Mologen von Hochreit endet leider sehr traurig für die Kleinaktionäre mit Insolvenz, Totalverlust und Wiederuf der Handelszulassung: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/mologen-ag.htm
WIRECARD BONDHOLDERS HIRE ADVISERS ONE SQUARE, KIRKLAND & ELLIS
Das schaut wohl nach Konkurseinreichung aus.
der Kauf von 2 Firmen für 300 Mio. Euro - die ein paar Wochen vorher für 37 Mio. an den Emerging Markets Investment Fund 1A mit Sitz auf Mauritius verkauft wurden.
Bezahlt wurde mit Geldern aus München und nicht mit imaginären Philippinen Möpsen.
Die wahren Eigentümer des Funds konnten nie ermittelt werden!
D.h. da werden sich ein paar Leute von der doch geringen, steuerfreien Verdienstspanne von 263 Mio. ein schönen Lebensabend auf Mauritus machen können
Das ist jetzt aber endgültig mein letzter Post zu WC und damit ist für mich alles abgehakt..
für Banker in Deutschland gilt eine gewisse Karrenzeit, dies ist dafür geeignent Beweise für Betrügereien zu vernichten!
Die Politk deckt dies! Nicht im Sinne de Volkes
Bitte habe dafür doch Verständnis! Merkel "wir schaffen das" ODER DU!
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Es ist hinreichend anzunehmen, dass es sich um o'Sullivan handelt, welcher den Deal eingefädelt hat. Die alten Eigentümer klagen gegen ihn bzw. seinen Fonds. Da wurde dann der Eigentümer klar. Er wollte den schon seit über 2 Jahren kaufen, um dann weiter zu verkaufen.
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Nur WDI weiß von dem Eigentümer nichts. Das Geld gehört dem.
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Quelle: https://ffj-online.org/2019/06/13/...rd-part-two-bezzle-never-sleeps/
vom 13.06.2019(!)
Wirecard geht inzwischen davon aus, dass die fehlenden 1,9 Milliarden Euro verschollen bleiben. Ihre Spur endet bei einem philippinischen Anwalt, den der Münchner Konzern als Treuhänder einsetzte.
Es ist nicht das erste Mal, dass Mark Tolentino im Mittelpunkt eines Finanzskandals auf den Philippinen steht. Bis vor zwei Jahren arbeitete der Anwalt aus dem Finanzzentrum Makati City nahe der Hauptstadt Manila für das Verkehrsministerium als Staatssekretär. Doch sein Karriere dort endete im Mai 2018 abrupt und auf Befehl des Präsidenten Rodrigo Duterte persönlich.
Tolentino war in seiner Position verantwortlich für die Planungen zum Bau der Mindanao-Bahnstrecke, die die zweitgrößte Insel der Philippinen durchziehen sollte. Um den Bau, den das Land schon seit mehr als zehn Jahren plant, endlich verwirklichen zu können, kontaktierte Tolentino die jüngere Schwester des Präsidenten, Jocellyn. Sie sollte ihm helfen, an ausländische Kredite etwa aus China oder Japan zu kommen. Damit missachtete er eine Anweisung des Präsidenten, ihn oder seine Familie niemals persönlich zu kontaktieren, um Vorteile für Projekte zu erhaschen. Die Bahnstrecke hat bis heute keine Finanzierung.
Tolentino präsentiert gefälschte Bankbelege
Zwei Jahre später steht Tolentino wieder im Mittelpunkt. Im vergangenen Oktober setzte der Münchner Konzern Wirecard ihn als Treuhänder für rund 1,938 Milliarden Euro ein. Die nutzte der Zahlungsdienstleister auf den Philippinen, um asiatische Kunden zu entschädigen, wenn Zahlungen über Wirecard nicht abgewickelt wurden. Konkret geht es dabei um Fälle, in denen zum Beispiel ein Kunde Kleidung bestellt, der Händler diese liefert, der Kunde dann aber nicht bezahlt. Wirecard erstattet dem Händler in diesem Fall das Geld. Der Service wird mit Gebühren entgolten, Wirecard muss dazu aber entsprechende Cash-Reserven vorhalten.
Die sollte Tolentino treuhänderisch verwalten. Wirecard gegenüber gab er an, das Geld läge auf sechs Konten bei den beiden philippinischen Großbanken BDO (1,123 Milliarden Euro) und BPI (813 Millionen Euro), angelegt für verschiedene Abteilungen und Tochterunternehmen des Konzerns.
Doch als vergangene Woche die Wirtschaftsprüfer von EY genauer nachforschten, stellten sich entsprechende Bankbelege als Fälschungen heraus. BDO und BPI gaben an, nie mit Wirecard gearbeitet zu haben. Die philippinische Zentralbank erklärte am Sonntag sogar, das Geld habe nie das philippinische Bankensystem betreten.
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Warum beauftragte Wirecard ausgerechnet Tolentino?
Wieso Wirecard ausgerechnet auf Tolentino als Treuhänder gekommen ist, wird auch noch eine der Fragen sein, die es in dem Skandal zu klären gilt. Nicht nur, dass Tolentino bereits in einen Skandal verwickelt war. Auch sonst spricht dem Augenschein nach wenig dafür, ihm eine solche Summe anzuvertrauen. Da wäre zu einem seine Expertise. Tolentino wirbt mit einem bunten Strauß an Gebieten, auf denen er seine Hilfe anbietet. Dazu gehören Immigration, Kryptowährungen, Scheidung, Adoption, häusliche Gewalt und Erbrecht. Der relevante Bereich Handelsrecht ist nur einer unter vielen.
Auf seinem Youtube-Kanal mit mehr als 100.000 Fans gab er regelmäßig Interviews oder beantwortet ihre juristischen Fragen. Bei Facebook folgen dem Juristen rund 145.000 Fans
Auch die Beschreibung von Tolentino auf der Webseite der Kanzlei als „jung, dynamisch und aggressiv“ passt wenig zu dem Bild eines seriösen Anwalts, der eine solche Summe verwalten soll.
Philippinische Banken haben Schuldige gefunden
Die Banken haben die Schuldigen in ihren Häusern am Wochenende ausfindig gemacht. Die BDO feuerte noch am Freitag einen Marketing-Manager, der entsprechende Dokumente und Unterschriften gefälscht haben soll. Die BPI zog am Samstag nach: Ein „sehr junger Manager“ soll hier seine Hände im Spiel gehabt haben. Er wurde vorerst beurlaubt, bis die Vorwürfe geklärt sind.
Tolentino selbst ist derweil untergetaucht. Nach Berichten des „Spiegel“ gelang es bisher auch Wirecard-Mitarbeitern nicht, den Anwalt ans Telefon zu kriegen oder per E-Mail eine Antwort zu den drängenden Fragen nach den verschwundenen Geld zu bekommen. Viele Kommentatoren auf seinem Youtube-Kanal fragen, ob sie einen Anteil an dem Wirecard-Milliarden haben könnten.
Die große Frage bleibt, ob die 1,938 Milliarden Euro verschwunden sind, geklaut wurden oder nie existierten. Wirecard glaubt an eine der ersten beiden Varianten und hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Wurde Wirecard bestohlen oder hat der Konzern betrogen?
Kritiker des Konzerns vermuten eher einen großen Bilanzbetrug. Den hatte die „Financial Times“ dem Konzern bereits im vergangenen Jahr vorgeworfen. Dabei ging es um eine Technik namens „round-tripping“. Im Prinzip funktioniert die so, dass Wirecard-Manager in Asien Gelder von erfundenen Kunden so lange im Konzern umhergeschoben haben sollen, bis sie für Außenstehende wie Umsätze aussahen. Damit ließen sich die Bilanzen künstlich aufblähen, was Wirecard etwa für Kredite von Investoren und den Aufkauf eines indischen Konkurrenten für 284 Millionen Euro vor einigen Jahren nutzte. In diesem Fall wäre Tolentino nicht Nutznießer, sondern Mittäter bei dem gewaltigen Bilanzbetrug. Die philippinische Zentralbank hatte immerhin am Sonntag erklärt, dass das fehlende Wirecard-Geld niemals in das Finanzsystem des Landes eingegangen sei. Die Namen der Banken BDO und BPI seien in diesem Zusammenhang nur genannt worden, um bei möglichen Ermittlungen die Spuren zu verwischen.
Der Dax-Konzern hatte zunächst sehr aggressiv auf die Berichte reagiert und den beteiligten Journalisten schwere Vorwürfe gemacht. Als der Vorstand im Oktober allerdings die Wirtschaftsprüfer von KPMG um eine Untersuchung der Vorwürfe bat, kündigte der bisherige Treuhänder auf den Philippinen, die Firma Citadelle, den Vertrag mit den Münchnern. An ihrer Stelle wurde Tolentino eingesetzt.
KPMG lieferte seinen Abschlussbericht Ende April. Darin konnten die Prüfer die Vorwürfe nicht entkräften, unter anderem, weil auch ihnen Belege für den Verbleib von mehr als einer Milliarde Euro in Treuhandkonten fehlten. Dabei soll es um dieselben Gelder gehen, die auch EY jetzt nicht finden konnte.
Aktie fällt um 84 Prozent
Der Kursrutsch der Wirecard-Aktie geht derweil ununterbrochen weiter. Mittlerweile kostet sie noch rund 16,50 Euro, 84 Prozent weniger als am Mittwochabend. Der Skandal gefährdet längst den Bestand des Dax-Konzerns. Weil der bis Freitagabend keine Jahresbilanz vorlegen konnte, drohen Kredite von 1,75 Milliarden Euro gekündigt zu werden. Die Gläubigerbanken dürften die Kreditlinien aber wohl stattdessen zu härteren Konditionen verlängern, um größere Chancen auf eine Rückzahlung zu haben.
Im Vorstand hat die Krise bisher zwei Opfer gefordert: CEO Markus Braun, gleichzeitig größter Aktionär von Wirecard, trat am Freitag zurück. Seine rechte Hand Jan Marsalek, bisher für das Tagesgeschäft und die Partner in Asien verantwortlich, wurde vom Aufsichtsrat beurlaubt. Neuer Chef ist jetzt der US-Amerikaner James Freis, der ironischerweise ab dem 1. Juli die Einhaltung von Recht und Gesetz bei Wirecard als Vorstand beaufsichtigt.
www.focus.de/finanzen/boerse/...verschwinden_id_12127437.html
Nicht nur blose Androhung.
Bin zu tiefsten Erschüttert und Erschöpft nach den letzten Tagen.
Hier wurde vieles richtig analysiert.
Leider hat keiner von uns mit so viel krimineller Energie gerechnet. Wer weiß in wie weit auch Wirtschaftsprüfer involviert waren! Die Welt ist leider Korrupt und es geht nur um Maximalgewinne auf Kosten der Kleinen.
Viele im Forum werfen den Kleinaktionären Gier vor.
Nein, die Kleinanleger sind nicht die gierigen. Gierig sind diejenigen die Kleinaktionäre mit viel krimineller Energie ausrauben
Wir waren einfach nur Menschen die sich so ein Betrug niemals hätten vorstellen können. Vielleicht etwas Naiv.
Ich wünsche allen geschädigten viel Kraft
aber immerhin besser als der ganze andere deutsche schrott, die beiden haben sich als standartwerte gut bis jetzt durch die krise geboxt......
2018 Gewinn nach Steuern 347 Mio (letztes Testat) ,davon entfällt rd.die Hälfte auf Europa (173 Mio)
und ebenfalls 173 Mio auf Asien.Die Asien-Umsätze (und Gewinne) dürften zu 85 % Luftbuchungen sein,
somit ergibt sich die folgende Rechnung :
173 Mio Gewinn Europa
25 Mio Gewinn Asien (15 % von 173 Mio')
198 Mio Gewinn neu.Selbst wenn man hiervon noch einmal 48 Mio abzieht (für Klagen,Abschreibungen,Restrukturierung usw),verbleibt ein Jahresüberschuß von 150 Mio.
Dies ergibt einen Gewinn pro Aktie von 1,22 € x KGV 15 = 18,30 Aktienkurs.
Also sollte der Aktienkurs zwischen 15 € - 20 € schwanken,vorausgesetzt die Banken halten still.
James Freis sollte jetzt ganz schnell die Umsätze verifizieren :
Da alle Käufe mit Kreditkarte getätigt worden sind,könnten die Kreditkartenunternehmen (Visa,
Mastercard) bestätigen,ob die gebuchten Umsätze real oder fiktiv sind.(Bei der obigen Rechnung
gehe ich davon aus,daß die Europa Umsätze zu 100 % real sind,die Asien-Umsätze zu 15 %.
Auch die Alt-Vorstände Braun,Knoop und der Chef der Buchhaltung sollten eine eidesstattliche
Erklärung abgeben,wieviel der Umsätze real sind.Dies würde eine Strafmilderung bewirken.
Ich habe es eben auch nicht gewusst. Ich bin kein Neuling und auch durch den Knall der DOT-Net Blase ganz gut durchgekommen. Ich investiere immer in große Unternehmen mit Weltruf und Geschichte. Bevor ich das tue schaue ich mir die letzten Geschäftsberichte an. Dann den Ausblick und dann die Kommentare der Analysten (was häufig fraglich ist). Erst dann kaufe ich kleine Teile und beobachte die Entwicklung. Trotzdem gibt es immer Überraschungen. Da denke ich an Ströhr, Pro7, AMD, Infineon oder viele andere mit Problemen, die eigentlich keine sind. Wirecard war eben für mich nur eine DAX-Aktie mit Problemen. Deutsche Bank würde ich nicht kaufen, die halten sich aber. Scheiß Entscheidung. Ich habe den Verlust vollständig realisiert. Das ist bitter, richtig bitter
Das schlaue Gequatsche können sich alle "hab ich doch gewusst" stecken lassen.
Jeder hat seine Sicht auf die Dinge, die Passiert sind. Ich war den ganzen Tag arbeiten und hatte am Abend 68% Verlust, weil ich der Volatilität wegen auf einem Stopp/Loss verzichtet hatte.
Jetzt können die ach so schlauen mal Tips fürs leben geben.
Mein Stand Heute: Ich weiss wohl gar nix :-(((
...
Es dürfte hier um Schadenersatzforderungen von Aktionären im Milliardenbereich gehen. Bei vorsätzlichem Betrug und verletzten Ad-hoc-Pflichten hätten sie vor Gericht beste Karten. Als Gesamtunternehmen dürfte Wirecard vermutlich nicht mehr zu retten sein.
Es bringt überhaupt nichts, sich hier selbst irgendeinen Nonsense von "Den Großen, die jetzt reinwollen" einzureden. Auch die LV-Quote macht keine Hoffnung.
Da wurde eine ganz ähnliche Rechnung aufgemacht mit einem Buchwert von um die 50ct je Aktie, was viele Glücksritter in den Wert gelockt hat.
Wie wir wissen ist der Kurs allerdings 90% davon entfernt. Selbst testierte Zahlen haben daran nichts geändert.
Zudem hat Steinhoff eine Aktiva mit gewissen Sachwerten und Immobilien, die einen reellen Gegenwert darstellen. Bei Wirecard sieht das anders aus.
Schwierige Kiste.
Die Unsicherheit wird bleiben und noch sehr lange auf den Kurs drücken, falls die Firma das überhaupt überlebt.
von heute nacht. letzter satz:
die software läuft uneingeschränkt.
noch????
gabs schon was von visa oder mastercard?
kommt der neue vortand brand trotzdem?
sowie die aufsichtsrätin?
gibts dazu news?
Aber vielleicht gibt es nichts mehr zu retten oder vielleicht will man auch nichts retten.
https://www.fool.de/2020/06/22/...enntnisse-daraus/?rss_use_excerpt=1
Für den Dezember 2019 konnte man KPMG 200 Mio. Datensätze zur Verfügung stellen. Diese Prüfung ist zwar auch knapp zwei Monate später noch nicht abgeschlossen, trotzdem gab es zum damaligen Zeitpunkt einen positiven Zwischenstand. Demnach hatte KPMG keine Anhaltspunkte, dass es Abweichungen bei den Transaktionsvolumina oder Zweifel an der Authentizität der Datensätze gibt.
Anhand von diesen Aussagen fällt es weiterhin schwer zu glauben, dass es das Geschäft möglicherweise nie gegeben hat. Inzwischen scheint an negativen Nachrichten allerdings leider nichts mehr unmöglich bei Wirecard.