WDI Forum für Verantwortungsbewusste
Das Ding ist nicht mehr zu retten. Insolvenz wird kommen, daran kann's jetzt keinen Zweifel mehr geben. Die Banken werden den Hahn abdrehen. Und auf eine Übernahme würde ich jetzt erst recht nicht mehr spekulieren.
Von den 38000 is nicht mehr übrig und ich will auch nicht mehr.
Wenn ein Daxkonzern schon so betrügt.
Börse is reine zockerei und die Großen haben Inseiderwissen.
Kleinaktionäre sind nur das dumme Vieh das die Kohle zum abzocken liefert.
Die 1,9 Milliarden sind ja aber wahrscheinlich schon in den Vorjahren so langsam auf diese Summe angewachsen und somit die Steuern aus dem Gewinn dieser Jahre erstattungsfähig,
oder? Und 60% von 260 bis 270 Millionen wären auch noch 156 bis 162 Millionen EURO.
Das dumme ist halt, dass man ohne den testierten Jahresbericht nichts weiß. Wenn die es so machen würden, wie es KostoLenin beschrieben hat, dann würde es uns allen helfen. Dann würde man sehen, was real ist und könnte eine sinnvolle Entscheidung treffen.
Ich habe halt noch nicht verkauft, weil ich immer noch das funktionierende Europa-Geschäft und einen Teil der Asiengeschäfte sehe, die nicht über TPAs gelaufen sind. Und weil der Freis nun CEO ist und ich hoffe, dass er es schafft, das Vertrauen zurückzugewinnen. Wenn er hier reinen Tisch macht und es bleibt dann eine stabile Basis übrig und man gewinnt die Banken, dann kann man auch den Kunden glaubhaft versichern, dass es weitergeht und die Plattformen weiter laufen. Aber das muss nun schnell durchgezogen werden. Nur dann bleiben die Kunden auch. Da sehe ich derzeit das größte Risiko.
Es muss nun ein Abschluss her. Die Prüfer haben doch alles geprüft. Das nicht-TPA-Geschäft sollte doch problemlos komplett geprüft werden können. Das TPA-Geschäft dann einfach komplett auf 0 setzen und die 1,9 Mrd. als Verlust ausweisen. Das muss doch möglich sein.
Oder kann das normale Geschäft auch erfunden sein - mit Aldi, der deutschen Bank etc.? Das sind die Dinge, die in nun gerne geklärt hätte.
Der Aktienmarkt ist heutzutage die einzige seriöse Chance sein Vermögen zu vermehren.
Wer ein normales Risikomanagement betrieben hat, wird auch einen wirecard Verlust überstehen. Wer die erste und einzige Börsenregel nicht beherzigt, das man nicht alles auf eine Karte setzen soll, der hat allerdings auf einem Börsenmarkt auch nichts zu suchen.
Ich befürchte aber, dass der deutsche Michel tatsächlich wieder sagt - wie schon nach der Telekomaktie: Börse ist eine Zockerbude und nichts für mich. Dann aber nicht beklagen, wenn die Deutschen die ärmsten Würstchen in Westeuropa sind.
Ich hab auf die LVs gehofft die ja irgentwann kaufen müssen.
Die Tatsache das die es nicht tun lässt mich vermuten das hier weiteres Insiderwissen besteht und evtl eine Insolvenz jetzt schon klar ist.
Dann sind die letzten 5000€ meiner 3800 auch noch weg.
https://finanz-szene.de/payments/...-retten-hier-unsere-berechnungen/
Das hab ich auch diesen unsälichen Pushern im Byloss-Thread zu verdanken.
Wer weiß wieviele davon von LV bezahlt wurden.
Auf die Leerverkäufer setze ich nicht. Ich hoffe einfach, dass man ein hoffentlich gesundes Kerngeschäft retten kann, das dann in den nächsten Jahren wieder an Wert gewinnt. Vermutlich eine Unsinnige Hoffnung.
Aber ein Unternehmen mit 1,2 Mrd Euro Umsatz in 2020 und vielleicht einem Gewinn von 500 Mio Euro ist ja nicht so schlecht. Wenn dann die Technologie so gut ist, wie immer gesagt wurde (auch ein Thelen meinte, dass die Technologie gut ist) und der neue Vorstand wieder Vertrauen schaffen kann, warum sollte das Unternehmen nicht wieder in die Spur finden. Steuerlich sollte es die nächsten Jahre für Wirecard besser laufen - wenn sie überleben. Bei dem Verlustvortrag.
Wie gesagt hoffe ich einfach auf eine positive Entscheidung der Banken und einen baldigen Jahresabschluss. Dann wird es einen neuen Quartalsbericht geben und ...
Ich hoffe einfach, dass der Laden als AG überlebt, man nicht Zuviel an KE benötigt.
Die 1,9 Mrd. haben ja nie existiert und somit kann sie auch niemand zurückverlangen, oder. Und zu brauchen scheint man sie ja für's laufende Geschäft auch nicht, oder? D.h. man muss sich die 1,9 Mrd. Euro auch nicht irgendwie neu besorgen, oder sehe ich das falsch?
Du sieht, hier ist viel Hoffnung und ich weiß, dass das dämlich ist. Ich stehe einfach nur noch immer unter Schock.
Ich denke bei 15 ist ein halbwegs stabiler Boden. Das ist aber nur meine Meinung. Bin auch gute 28.000 im Minus mit WC, hab aber auch schon wieder was verdient.
Das Leben geht weiter...
Hoffentlich wird die andere Hälfte seiner Aktien eingezogen für den gigantischen Betrug, den er als CEO
zu verantworten hat!
Das Forum hatte einige hervorragende Beiträge und engagierte User, das war natürlich höchstens 5% des Gesamtinhaltes, aber allein deswegen hat es sich gelohnt reinzuschauen.
Die jetzige Realität macht die damaligen guten Beiträge nicht schlecht. Die "Hinweise" bis KPMG war das copy Paste Gehetze in den Medien, aber Beweise wurden nie vorgelegt, entsprechend war WDI Unschuld das wahrscheinlichere von beiden.
Ganz ehrlich, finde auch nicht schlimm wenn jemand zu gierig ist, wir alle versuchen unser bestes mit dem gleichen Ziel. Nur wenn man auf die Schnauze fällt ist das einzige was dem ganzen noch einen Sinn geben kann, daraus für sich persönlich zu lernen. Und nicht die Schuld bei anderen suchen.
Und nicht vergessen, die 500 Mio. Gewinn wären gemacht worden wenn der Schwindel nicht gewesen wäre. Realistisch betrachtet mach die Bude Mieße. Das wusste bis jetzt nur niemand...
Sorry, aber du solltest nochmal nachdenken bevor du schreibst...
Denke das man mit Traden hier mehr verdienen kann aber da fehlt mir das Wissen.
Und Depos bei Sparkasse und Onvista sind wohl nix dafür.
Bei der Sparkasse hast du die Aktien erst am nächsten Tag im Depot und bei Onvist kommst du häufig nicht rein bzw bekommst keine Kurse.
Für WDI bekomm ich bei Onviste kein Preise. Diese Billig-Depos taugen nichts.
500 MIo. Jahresgewinn und Kurs 14 ergibt ein KGV von 3,45
Wirecard hat im Jahr 2018 (das letzte mit vollständigen Zahlen) einen Jahresgewinn gemacht von 348 Mio. Euro. Jetzt wo ein Großteil der Umsätze Betrug ist, die Kosten sich aber nicht so stark reduzieren wird der Gewinn massiv einbrechen. Gleichzeitig wird es zukünftig hohe Zinskosten geben (Steinhoff zahlt Zb. 10% Zinsen). Gleichzeitig wird es hohe Rechtskosten geben wegen den Klagen und das Wachstum wird sich wohl stark abschwächen aufgrund Vertrauensverlust. wenn Wirecard es schafft zukünftig 100 Mio. gewinn zu machen muss man schon froh sein und das halte ich für unrealistisch. Gleichzeitig wird es wohl auch zu einer Kapitalerhöhung kommen. Aber auch wenn die Aktienzahl gleich bleibt sehe ich max. einen gewinn je Aktie von 0,81 Euro. Sagen wir KGV von 15 und komplette Ausklammerung von Klagen und Kapitalerhöhung wäre das ein Kursziel von 12 Euro.
Rein fundamental betrachtet sind das auf den ersten Blick aktuell noch gute Kurse zum verkaufen.
Was sagst du dazu?
Wo ist dieses Geld dann ?
Man hatte ja alleine von den Konsortialbanken bereits 1,8-2 Mrd Euro reingeschoben bekommen, obwohl man ja kaum vorauseilende Investitionen tätigen muss. Plus die 900 mio Anleihe von Softbank..
Das Cash-Konto müsste dann ja überschwappen, oder wo ist dieses Geld dann seither hingeflossen ?
Gehaltsleistungen für die Mitarbeiter (2000 Mitarbeiter dürften glaubwürdig sein ?)
Laut Glasdoor kann man von einem Durchschnittsgehalt von jährlich 50.000 Euro ausgehen.
Macht also insgesamt knapp 100 mio plus Lohnnebenkosten, sagen wir mal 150 mio.
Mit ganz großem Daumen geschätzt klingt dies auch unplausibel. Ausser es wurden auch „gesunde“ Gelder irgendwo hinverschoben ...
Das Treuhandkonto erscheint noch nicht mal die Spitze des Eisbergs zu sein ..
Betrug und Insolvenzverschleppung werden allerdings nur auf Anzeige hin verfolgt.
Nur wer als Geschädigter anzeigt erhält über seinen Anwalt auch-irgendwann nach Abschluss der Ermittlungen- Einsicht in die Ermittlungsakten.
So und nicht anders bereitet man Boden für die eigene Schadensersatzklage.
Klingelingelingelts?
Dass das Konto nicht einmal existiert, damit hat wohl wirklich niemand gerechnet!
Stellt sich die Frage, wie führt man Mittel einem Konto zu das es nicht gibt.
Versucht das mal mit ner Überweisung bei eurer Hausbank.....
richtig: Rückmeldung "Überweisung nicht möglich"!
Version 1, Wirecard = Opfer
Der Treuhandkontoverwalter eröffnet ein Konto auf den Namen "XXX" und fälscht eine Kontobetätigung. Wirecard überweist auf die falschen/gefälschten Kontendaten.
Dann braucht es aber einen Mitarbeiter in der EDV-Abteilung der Bank, der eine techn. Daten-Umleitung auf das Konto "XXX" legt, ohne daß das Datensystem der Bank Alarm schlägt.
Dann wäre es möglich, daß das von Wirecard überwiesene Geld unbemerkt auf das Konto "XXX" fließt.
Weiß nicht ob so etwas aber überhaupt möglich ist. Wäre aber eigentlich die einzige Möglichkeit Geld auf ein Konto fließen zu lassen, daß es nicht gibt!
Version 2, Wirecard = Täter
Treuhandverwalter gibt seinen Namen her, um für Wirecard durch eine Treuhandkonto eine Absicherung für Umsätze vorzutäuschen, welche es nicht gibt.
Treuhandverwalter wird bezahlt/geschmiert und alle Beleg sind fingiert. Die Summe auf dem angeblichen Treuhandkonto wird in der Aktiva ausgewiesen und erhöht den Wert des Unternehmens.
Die daraus sich ergebenden "Vorteile" werden von WDI aus-/genutzt.
Wir werden ja erfahren wie es war/ist. Auf jeden Fall sind die 1,9 Mrd. ein Trugbild!
Der Aktienkurs ist egal bei den Vergleichen. Was zählt ist die Marktkap.
Es ist doch denkbar, dass hier einige Nebelkerzen gestartet wurden.
Der Aktienkauf von Braun, das ARP usw.
Verzweifelte Versuche möglicherweise. Das erlebt man oft.
Ist möglicherweise ein krankhafter Versuch irgendwie aus der Nummer rauszukommen.
Warum hatte Christoph Daum damals freiwillig eine Haarprobe abgegeben?