WDI Forum für Verantwortungsbewusste


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Neuester Beitrag: 29.12.22 05:23
Eröffnet am:30.01.17 17:25von: PastaPastaAnzahl Beiträge:15.166
Neuester Beitrag:29.12.22 05:23von: Stronzo1Leser gesamt:5.589.168
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28046 Postings, 4105 Tage Galeariswas is KK ?

 
  
    #10526
22.06.20 09:11

8269 Postings, 8532 Tage bullybaerWenn die was zurückbekommen geht das

 
  
    #10527
22.06.20 09:12
sofort in die Rechtsabteileung

Nichts anderes als bei Comroad seiner Zeit.  Die werden auch nicht übernommen. Da übersteigen die Verbindlichkeiten die Vermögenswerte so wie es im Moment aussieht....

 

288 Postings, 3177 Tage DaxverwerterGalearis

 
  
    #10528
1
22.06.20 09:14
KK = Kreditkarte  

1054 Postings, 2238 Tage NL0011375019EK wird 0 sein, Gewinn vermutlich negativ

 
  
    #10529
3
22.06.20 09:14
Die aktuelle Bewertung schein immer noch zu hoch.
Hinzu kommt die Klagewelle.  

8269 Postings, 8532 Tage bullybaerIch warte diese

 
  
    #10530
1
22.06.20 09:15
Woche eigentlich nur auf noch die Pressemeldung, dass hier verantwortlich handelnde Personen inb U-Haft genommen werden. Das Spiel ist aus für Braun + Co.
 

28046 Postings, 4105 Tage GalearisLöschung

 
  
    #10531
22.06.20 09:16

Moderation
Zeitpunkt: 22.06.20 10:58
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Unterstellung

 

 

1871 Postings, 5230 Tage hyy23xIn

 
  
    #10532
1
22.06.20 09:17
der FAZ ist die aktuelle Lage sehr gut beschrieben. (FAZ+ Artikel)

Die Banken (die mit hohen Gebühren belastet wurden usw. ) verhandeln jetzt mit Wirecard. Es gibt hier einige Banken die zwischen 100-300 Millionen € drin sind (auch DB). Die Kreditlinien wurden fast vollständig von Wirecard abgerufen. Interessant fand ich in dem Artikel, dass jetzt Fries sich Hilfe von der Investmentbank "Houlihan Lokey" nimmt, um ein Finanzierungs- sowie Restrukturierungsplan zu entwerfen. Die Firma (wenn ihr googled) steht im Zusammenhang mit Lehman Brothers und Enron und hatten dort bereits Gläubigerausschüsse beraten.

Umsätze werden zur Hälfte in Asien gemacht, diese sind mehr als fraglich. Daher wundert es mich nicht, das die Aktie bei 15€ notiert (~3 Mrd. Marktkapitalisierung).  

1871 Postings, 5230 Tage hyy23xEigentlich

 
  
    #10533
2
22.06.20 09:21
wundert es mich, das hier die Aktie eher gesagt - nachdem ich alles gelesen hatte, so traurig das sein mag .. noch so hoch im Kurs steht.

m.E. geht es ganz klar darum, eine drohende Insolvenz zu verhindern.

Das ist nur meine Meinung. Keine Kauf-Verkauf bzw. Handlungsempfehlung!  

5656 Postings, 3429 Tage JacktheRipp...

 
  
    #10534
22.06.20 09:23
@kaktus : in welchem Umfang „wirkliche“ Geschäfte laufen und vor allem, wie profitabel diese wirklich sind, muss der neue CEO glaubhaft machen.
Probleme sind jedoch sicherlich, dass es vermutlich kein frisches Geld mehr geben dürfte (zumindest von den Banken) und eine unermessliche Flut an Schadenersatz-Klagen anstehen wird.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies ohne Insolvenz vonstatten gehen kann ( ist aber lediglich meine persönliche Meinung).
Eine Insolvenz bedeutet ja nicht, dass die Wirecard-Technologie stirbt, sondern dass alle Rechtsanforderungen resetet werden ...
Dass dies zumindest angedacht wird, sieht man ja an den beteiligten Beraterfirmen ..
Diese Konzepte müssen allerdings sehr schnell umgesetzt werden. Da wird man sicherlich nicht allzu lange „rumdoktern“ können.  

4296 Postings, 3421 Tage clint65wenn jetzt irgend jemand wirecard für 15 Euro

 
  
    #10535
22.06.20 09:26
übernehmen will ... geht doch garnicht ... keine Bücher, die geprüft werden könnten, Einnahmen nicht bestätigt ... Klagen unabsehbar ... ne, da wartet man doch lieber auf die Insolvenz, um die guten Assets billiger zu erwerben ... warum sollte man das mit Aktionären, Spekulanten teilen bei einem Kurs um 15 Euro ...

Sollte tatsächlich jemand bieten, dann ist das noch mal Sahne auf die Betrugstorte; Niemand (!) tut dies ad hoc ... never ...

Ich bin deshalb auch raus, weil das meine Nerven schont ... Verlust 10 Prozent vom Depot akzeptiert, fertig!  

502 Postings, 1941 Tage kloppstockStopp mit den Falschmeldungen

 
  
    #10536
2
22.06.20 09:27
Die Adhoc sagt ganz klar, dass der Treuhänder in den Mittelpunkt rückt. Das Geld kann sehr wohl existiert haben, auch wenn zu befürchten ist, dass es versickert ist, da es ja bei den beiden Banken nicht angekommen ist. Der Treuhänder ist abgetaucht .  

502 Postings, 1941 Tage kloppstockbei allem Ärger

 
  
    #10537
5
22.06.20 09:28
wünsche ich dem Unternehmen, dass es überlebt.  

721 Postings, 2304 Tage CapricornoDeutsche Hybris

 
  
    #10538
5
22.06.20 09:30
hier ein heutiger Kommentar der SZ zu Wirecard, der auch die deutsche Aufsicht in Frage stellt:
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...-kontrollversagen-1.4943126

21. Juni 2020, 18:37 Uhr
Wirecard:Deutsche Hybris
Dr Markus BRAUN CEO Vorstandsvorsitzender Gestik faltet die Haende zum Gebet Einzelbild angesch

Wirecard-Chef Markus Braun trat oft erfolgsversessen auf. (Foto: FrankHoermann/imago images/Sven Simon)

1,9 Milliarden Euro abhandengekommen? Kann offenbar passieren. Wie schon bei VW haben bei Wirecard alle Kontrollen versagt - vom Aufsichtsrat über die Rechnungsprüfer bis hin zur Finanzaufsicht.

Kommentar von Nicolas Richter
Als sich Volkswagen gerade in den Abgasen seiner betrügerischen Dieseltechnologie verlor, im Jahr 2018, stieg ein Hoffnungsträger in den elitären Zirkel der Dax-Konzerne auf: die Wirecard AG, ein Digitalunternehmen für bargeldloses Bezahlen per Karte oder App. Damals konnte man gerade an den Alten im Dax verzweifeln: VW hatte sich an die Weltspitze schummeln wollen, die Deutsche Bank reihte eine Affäre an die nächste, Bayer hielt es für klug, das Imagegift Monsanto zu kaufen. Wirecard immerhin versprach statt Verbrennungsmotoren und Pestiziden sauberen Datenverkehr und die Aussicht, dass Deutschland auch mal digitale Innovation aufbieten könne. Weil das Anleger glaubten, verdrängte Wirecard die Commerzbank aus dem Dax. Es hätte der Aufbruch in eine neue Zeit sein können.

Doch nun hat sich auch Wirecard in einen Skandal verstrickt, der existenzbedrohend ist für das Unternehmen und rufschädigend für den gesamten Wirtschaftsstandort. Dem Konzern sind auf den Philippinen 1,9 Milliarden Euro abhandengekommen. Das Geld soll ein Anwalt verwaltet haben, der einst zur philippinischen Regierung gehörte, bevor er wegen Unregelmäßigkeiten gefeuert wurde. Wirecard will ihm anschließend einen Großteil des Firmenvermögens zu treuen Händen gegeben haben. Schon dieser kurze Abriss legt nahe, dass sich hier eine der größten Blamagen anbahnt, die sich ein Dax-Konzern je geleistet hat - oder einer der größten Schwindel.
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Pure Inkompetenz genügt jedenfalls nicht, um den schier unglaublichen Vorgang zu erklären. Vielmehr drängt sich die Frage auf, ob das verschwundene Geld je existierte. Hat Wirecard Umsätze, Gewinne und Guthaben erfunden, die es nie gab, um den Aktienkurs zu steigern? Das würde an den Skandal um den US-Konzern Enron erinnern, der sich schönrechnete, bis er kollabierte. Noch ist unklar, ob Wirecard dieses Schicksal droht, aber im Lichte der filmreifen Philippinen-Connection scheint inzwischen alles möglich zu sein.

Der Fall Wirecard offenbart Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutschen Wirtschaftsskandalen der alten und der neuen Zeit. Die Hybris jedenfalls ist geblieben. Wirecard-Chef Markus Braun trat oft so erfolgsversessen auf wie die Chefs von Daimler, Deutscher Bank und VW, als diese ihre Konzerne an die Weltspitze peitschen wollten. Mit diesem unbändigen Ehrgeiz haben sie alle ihren Firmen geschadet, weil die unternehmerischen oder technologischen Mittel, um im Kreis der globalen Marktführer mitzumischen, weit hinter den Ambitionen ihrer Chefs zurückblieben. Auch bei Wirecard war die provinzielle Struktur dem globalen Anspruch nie gewachsen.
Warum haben Behörden Reporter verfolgt und nicht den Vorstand im Blick gehabt?

Sichtbar sind aber auch die Unterschiede. Erstens: ein übermächtiger Konzernlenker. Wie bei Start-ups üblich, war bei Wirecard alles auf den Ideengeber und Chef Braun ausgerichtet. Der Aufsichtsrat wirkte blass, der Vorstand bestand aus Vertrauten Brauns, agierte mit einer fast Trump'schen "Wir gegen die"-Attitüde und behandelte Kritiker wie Feinde, besonders die Financial Times, die verdienstvoll vor jenen Missständen gewarnt hat, die dem deutschen Unternehmen nun zum Verhängnis werden könnten.

Zweitens war die Substanz von Wirecard, auch das nicht untypisch fürs Internetzeitalter, stets schwer einzuschätzen. Während man bei VW wenigstens Autos und Fabriken zählen konnte, waren Wirecards Geschäftsmodell und dessen Wert nie so richtig zu ergründen. Vielen Anlegern und Analysten schien es zu genügen, dass Braun von Innovation redete. Die Intransparenz und Lückenhaftigkeit der Buchführung und Dokumentation erinnerte derweil mehr an Hawala-Banking denn an die Solidität, die einem Dax-Konzern angemessen wäre. Viele Umsätze, die Wirecard mit dubiosen Drittfirmen im Ausland erzielt haben will, sind kaum nachvollziehbar. Im Grunde ähnelt der Konzern einem Offshore-Konstrukt, in dem selbst Experten den Überblick verlieren. Das ist zwar nicht ungewöhnlich für heutige Digitalfirmen, erhöht aber die Anfälligkeit für Tricksereien aller Art.

Der Niedergang Wirecards stellt nun wieder einmal die deutsche Selbstwahrnehmung infrage, eine Nation überdurchschnittlich seriöser Kaufleute zu sein. Wie schon bei Volkswagen wirft auch der Fall Wirecard grundsätzliche Fragen zur Kontrolle auf. Warum haben Aufsichtsrat, Compliance-Experten und Rechnungsprüfer nicht ihre Arbeit gemacht? Warum ließ die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kritische FT-Reporter verfolgen, bevor sie den Vorstand von Wirecard in den Blick nahm? Offensichtlich ist noch immer niemand in der Lage, Dax-Konzerne zu retten vor ihrer zuweilen verheerenden Mischung aus Seilschaften, Selbstüberschätzung, Inkompetenz und der gelegentlichen Neigung zum Gesetzesbruch. Kleinaktionäre, die auch jetzt wieder zu den Verlierern gehören, sollten ihr Geld breit streuen. Der Dax steht nicht nur für Solidität, sondern auch für Firmen, die sich größer fühlen, als sie sind.  

331 Postings, 2148 Tage der Portfolio_Threa.Steuererstattung sieht eher schlecht aus

 
  
    #10539
1
22.06.20 09:35
Einfach mal googeln:
Für die Gewerbesteuer ist ein Verlustrücktrag nicht möglich.
Bei der Körperschaftsteuer ist ein Verlustrücktrag bi 1 Mio. EUR möglich (früher 2 Mio DM). Der Gewerbesteuersatz beträgt 15% also 150.000 EUR. Ich glaube nicht, dass die Lage damit zu retten ist.

Ein Top-Schwimmer kam bei einem Schiffsunglück ums Leben - sagt ein Bekannter von ihm: "Aber der konnte doch so gut schwimmen - wieso ist der denn untergegangen ?!"
Antwort: "Ja, konnte er. Aber er klammerte sich an das sinkende Schiff."  

335 Postings, 3166 Tage dyandiTPA

 
  
    #10540
22.06.20 09:35
Fkaten:
* Im KPMG-Bericht steht aber doch auch, dass für 40% der Kunden Verträge existieren
* Dass die genannten Bezeichnungen von der FT Fake-Bezeichnungen waren, und sowohl im 2019er Datensatz und 2016-2018 existiert haben.
* Wenn dort das ganze unseriöse Geschäft ist, dann macht das ja auch Sinn
* Selbst MCA-Mathematik (Edo?) hat anfangs NIE das Geld in Frage gestellt.
---
Ich bleibe dabei. Die 3 TPAs haben gesehen, dass man mit dem Treuhandgeld wunderbar etwas anderes anfangen kann.
Dass man nun keine AKTIVA (Cash) vorlegen kann erscheint verständlich. Wenn man den Cash weiterreicht, dann einfach so --- z.B. zu oCap (100Mio + Cash für Indien-Deal 50 Mio).
---
Andererseits, wenn die MCA-Kredite noch dazu kommen (und da kommt irgendwann evtl. auch noch eine Ad-hoc), dann stehen wieder 250 Mio. im Feuer. Dazu kommen noch normale Kredite.
---
Ich habe die Hälfte verkauft, der Rest hat beim übrig gebliebenen Depot nun eine normale Gewichtugn  

634 Postings, 2101 Tage RainybruceEinige Tage...

 
  
    #10541
25
22.06.20 09:41
...nach dem desaströsen Donnerstag muss ich mich nun auch noch einmal zu Wort melden. Wohl eher um einfach irgendwo den Abschluss zu finden.

Mittlerweile gehe ich davon aus, dass die eingesammelten Kredite einfach nur dazu genutzt wurden Scheinumsätze zu generieren. Sonst ist da nix gelaufen... Die überteuerten Übernahmen wurden dann vielleicht noch genutzt um Geld beiseite zu schaffen... Wie auch immer - enttäuschend...

Der Schlag am Donnerstag saß tief und war hart. Wie so viele hier habe ich mein Risikomanagement aus Gier und dem Glauben daran, dass alles stimmt uns ich in nächster Zeit im Preis widerspiegelt, über Bord geworfen. Knapp 460 Shares habe ich am Donnerstag zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt zu etwas über 30 € auf den Markt geworfen. Es gab vorher bessere Zeitpunkte, es gab danach nochmal bessere Zeitpunkte, aber ich konnte es psychisch nicht mehr ertragen. Verlust knapp 37.000 €...
Klar rege ich mich über diesen wohl vorliegenden Betrug auf. Aber noch mehr ärgere ich mich über mich selbst. Da gehen einem in den Tagen danach tausende Gedanken durch den Kopf, wie man hätte vernünftig handeln müssen und was man alle mit dem Geld hätte tun können... wie man es wiederbekommen könnte... ob man nicht doch alles an Geld von der Börse abzieht um es schnell in Sicherheit zu bringen...

Ich habe in den letzten Tagen noch viel im Forum gelesen. So  etwas lässt einen bei der persönlichen Betroffenheit nicht einfach los.
Es ist richtig... viele haben gewarnt... viele haben Ihre Meinungen geteilt... ich hab sie überhört... ich wollte zu sehr, dass alles seine Richtigkeit hat... ich wollte den Gewinn in ein paar Jahren einstreichen... ich wollte zu den Siegern gehören...

Danke an alle, die sich sinnvoll an der Diskussion hier beteiligt haben. Danke für die Mühe und Zeit, die Ihr in Recherchen gesteckt habt, auch wenn diese leider in den meisten Fällen nicht aufdecken konnten, was da im Hintergrund läuft.

Mein Beileid allen, die Ihr Geld in diesem Grab verloren haben. Es trifft mich persönlich hart, aber ich weiß, dass es noch viele härtere Fälle hier gibt. Ich habe einen Teil meines Vermögens verloren. In 30 Jahren werde ich das nicht vergessen haben, aber hoffentlich wird es irgendwann egalisiert sein. Ich wünsche euch allen, dass Ihr diese nagative Erfahrung überwinden und verarbeiten könnt. An Krisen wächst man... Irgendwo muss auch etwas positives aus dieser Krise gezogen werden können.

Und bitte bitte bitte hört auf euch in diesen Foren hier zu verspotten und über die lustig zu machen, die einfach einen Fehler gemacht haben.

Alles wird irgendwann gut.  

1098 Postings, 3439 Tage KostoLeninVersuch einer Datensammlung

 
  
    #10542
14
22.06.20 09:45

Das TPA Geschäft lief vermutlich nicht zugunstes von Wirecard (wenn überhaupt)  und die 1,9 Mrd sind wohl weg, oder nie dagewesen.

Nicht alle Geschäfte in Asien liefen über TPA Partner, also ist nicht das ganze Asiengeschäft getürkt, sondern nur das der TPA Partner.

Laut Nebenwertemagazin macht Wirecard ohne das TPA Geschäft noch 500 Mio Jahresgewinn (sonst habe ich keine andere Quelle)

Der neue Vorstand meldet per dahoc, dass die Gespräche mit den Banken konstruktiv verlaufen.

Bloomberg meldete Samstag abend unter Berufung auf die FAZ, dass ein nicht genannter Bankmitarbeiter aussagt, dass die Banken Wirecard stützen wollen

Die 19,Mrd fehlen insbsesondere dann im Eigenkapital, das operative Geschäft läuft weiter.

Ich denke wenn die Banken bei der Stange bleiben, und die Information, dass ohne TPA Partner statt 1,2 Mrd noch ein Jahresgewinn von 500 Mio übrigbleiben würde, es Hoffnung gibt.

Bei 500 Mio Jahresgewinn und Kurs 14 € ergibt sich ein KGV von 3,45

Wichtig wäre jetzt so schnell als möglich ein Jahresbericht mit Testat unter Ausschluß aller TPA Aktivitäten, um ein realistisches Bild zu bekommen.

Die Aktie wird bis dahin die cash cow der Lerrverkäufer bleiben.

Dass der Kurs heute bei 10,70 gedreht hat, könnte ein Indiz sein, dass auch die Leerverkäufer erkennen, dass eine Chance auf eine Weiterführung ohne Insolvenz gibt

Positiv, dass am Sonntag nach der neue CEO vermutlich erst einmal alle negativen Aspeckte meldet um reinen Tisch zu machen, jetzt muß alles auf den Tisch

 

164 Postings, 1904 Tage pantos00Hoffentlich, auch wenn ich es nicht glaube,

 
  
    #10543
22.06.20 09:45
wird sich jetzt bei den Wirtschaftsprüfern im Allgemeinen, mittelfristig etwas ändern. Deren Art zu prüfen muß dringend verbessert werden.  

24 Postings, 1714 Tage franko500Ich versteh das ganze noch immer nicht...

 
  
    #10544
1
22.06.20 09:46
Eigentlich ist das ganze Zahlungsabwickeln  ein total sicheres Geschäft -Von jedem Deal kriegst Du Provision .Du must nur die Infrastruktur bereitstellen.Wenn der Endnutzer die Karte reinschiebt und diese akzeptiert ist fließt das Geld.Wenn ein Karteninhaber im nachhinein sagt, daß seine Karte gestohlen wurde ,ist das das Problem des Kartenunternehmers aber nicht des Zahlungsabwicklers.
Wie kann da so eine riesen Sch...e passieren ?  

1263 Postings, 2099 Tage thetom200Hab nochimmer 310St zu im Schnitt 124

 
  
    #10545
1
22.06.20 09:46
Was denk ihr?
Retten was zu retten ist und mit 34000 Verlust raus oder halten?  

2185 Postings, 5789 Tage RandfigurInformationen zum Insiderhandelsverbot

 
  
    #10546
1
22.06.20 09:51

551 Postings, 5984 Tage Max0402Franko 500

 
  
    #10547
1
22.06.20 09:51
Berechtigte Frage. Ich glaube einfach, Gier und Macht spielen eine große Rolle.
Sich aber dann noch vor die Kamera zu stellen und von großen Betrügereien zu sprechen ist schon ziemlich abgebrüht.  

314 Postings, 3153 Tage nufan@thetom200

 
  
    #10548
22.06.20 09:53
Ich habe leicht reden, weil ich seit 2018 keine Wirecard Aktien mehr halte, aber ehrlich gesagt erwarte ich kurz und mittelfristige nur niedrigere Kurse, falls das Unternehmen überhaupt überlebt.

Raus und abhaken, es wird noch genügend Möglichkeiten geben an der Börse Geld zu verdienen.  

551 Postings, 5984 Tage Max0402The Tom200

 
  
    #10549
22.06.20 09:56
Ich habe immer an das Geschäftsmodell und an Wirecard geglaubt. Aber hier ist Betrug in ganz großem Stil im Gange. Vertrauen weg, Kunden könnten sich zurückziehen und ob die Banken jetzt alles zerschlagen oder nicht, werden wir sehen.
Ich für meinen Teil bin raus. Mit dem verbleibenden Geld neu durchstarten und niemals alles auf eine Karte setzen.  

370 Postings, 5998 Tage RotensteinAngebliche Gelder auf den Treuhandkonten

 
  
    #10550
22.06.20 09:57
Eine Sache verstehe ich noch nicht. Warum wurde angegeben, dass sich auf den philippinischen Treuhandkonten auch Beträge zugunsten europäischer und weltweiter Wirecard-Unternehmen befanden, also etwa Wirecard UK & Ireland? Hätte man nicht erwartet, dass es hier nur um das TPA-Geschäft in Asien geht, also um Beträge zugunsten der Tochter CardSystem Middle East?

Hier ein Auszug aus der Süddeutschen Zeitung dazu:
"Im Herbst 2019 wurde jener unehrenhaft entlassene Beamte zum Treuhänder bestellt. Insgesamt sechs Konten will er bei der Bank of the Philippine Islands und der BDO Unibank für das deutsche Unternehmen geführt haben. Für Wirecard UK & Ireland Ltd soll er 393,5 Millionen Euro angelegt haben. Für die Wirecard Technology GmbH waren es 400,5 Millionen. 30 Millionen für die Wirecard AG, 20 Millionen für die Wirecard Sales International GmbH und schließlich fast 1,1 Milliarden für die Tochterfirma Cardsystem Middle East FZ LLC. Insgesamt also: 1,938 Milliarden Euro."
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...reuhaender-betrug-1.4942823

Hat denn Wirecard außerhalb des Asiengeschäftes tatsächlich Gewinn gemacht, wenn der Gewinn doch offenbar auch auf nicht-existenten Konten liegt? Der nicht existente Betrag von 1,9 Mrd. entspricht doch ungefähr dem Gewinn, den Wirecard insgesamt in seiner gesamten Existenz gemacht hat.

Mich wundert, dass der Markt Wirecard noch so hoch bewertet (derzeit Kurs um die 15€). Würde das nicht voraussetzen, dass Wirecard außerhalb von Asien tatsächlich Gewinn erwirtschaftet hat? Aber existiert dieser Gewinn wirklich, wenn er doch auch auf den nicht-existenten Treuhandkonten liegen soll?

Versteht das jemand hier?  

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