(Süd)zucker fürs Depot, ausgebombt und lecker
6,14% leerverkauft
Das ist jede 6 Aktie
Zuckerpreis steigt Steil ( der lässt sich scheinbar nicht manipulieren?)
Also wenn das nicht billig ist?
Leute nix verkaufen! Bald gibts gegrillte Bären
0,17 x 1,20 ( angenommener Kurs) = 0,20 €
Die Abhängigkeit vom Wechselkurs darf man nicht übersehen
Relevant ist nachwievor der Durchschnittspreis für Quotenzucker auf dem EU-Markt. Alles andere ist nur pillepalle.
Trotzdem ist der Preis am Weltmarkt auch sehr wichtig!
der zuckerpreis selbst ist ja nicht unbedingt der casus knaxus und für einen "verarbeiter" der niedrigere zuckerpreise an seine Zulieferanten weitergeben kann.
nur dies ist doch das Dilemma bei südzucker! fallende zuckerpreise können nicht durch billigere einkäufe kompensiert werden, da die dann erforderlichen preise einen zuckerrübenanbau in dt. nicht hergeben.
wenn es keine "produzierenden" zuckerrübenlieferanten in dt. mehr gibt, ist die Interessengemeinschaft ( Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft) pase´.
nur sollte diese Interessengemeinschaft ins wanken kommen, was wird dann aus deren Beteiligung an sz?
immerhin ist die Genossenschaft bestimmender haupteigentümer von SZ.
diese Gefahr sollte man immer im auge behalten
-der Unmut bei den organisierten Landwirten ist derzeit sehr groß!!
bei einem ende der genossenschaft wegen aufgabe der rübenproduktion wäre eine aufspaltung von sz sicher nicht die schlechteste lösung. crop energies sowie frucht würden sicher gut alleine überleben und auch mehr (frucht) oder weniger (cropenergies) gut rentieren.
aber an ein ende der rübenproduktion glaube ich nicht. die agrarlobby in brüssel war schon immer sehr einflussreich und sie ist es noch immer.
Ein weiterer Rückgang des Rübenanbaus wäre vermutlich der Supergau. Zuckerfabriken sitzen auf so gigantischen Fixkosten, dass Preisrückgänge am Markt bei gleichzeitigen Mengenrückgängen relativ zügig ins Aus führen.
allerdings sind zurzeit die weltmarktpreise von zuckerrohr und mais (isoglukose) auch an den produktiosnkosten und für viele produzenten bereits darunter. das wird sicher nicht in alle ewigkeit so bleiben. stichwort schweinezyklus.
eben genau diese Lobby hat die neue EU- Verordnung ermöglicht.
und es ist in der tat so wie es factsnfigures schreibt. es gibt für die Landwirte als "ausgleich" genügend subventionierte Produkte bei denen der anbau wesentlich lohneswerter ist. und die wiederum werden von der Lobby in brüssel vorrangig "geschützt".
eine Aufspaltung würde imense kosten mit sich bringen, -und ob dann die einzelnen geschäftsfelder auf sich alleine gestellt immer noch rentabel sind, das möchte ich stark bezweifeln.
ich jedenfalls bleibe weiterhin aussen vor, nachdem mir nun schon "mein" 2. witwen- un d waisenpapier förmlich zerschonnen wurde -nach K+S.
im Gegensatz zu K+S sehe ich die Situation bei SZ als viel dramtischer.
aber wie immer: meine pers. Ansicht der dinge.
a) sich nicht langfristig voneinander entkoppeln lassen
und
b) sich langfristig immer wieder annähern werden.
Nur ist diese Erkenntnis völlig wertlos, wenn man nicht weiss, an welchem Punkt sie sich annähern werden. Die OECD rechnet mit einem Preisequilibrium für Weisszucker von 505 US$/t.
Weiter gestrickt heisst das dann, dass es vom derzeitigen Preis für Weisszucker an der LIFFE von 431 US$ eine upside von etwas über 15% gibt. Für den Quotenzuckerpreis wäre die Downside dann immer noch 25%.
Ich kann mich nur wiedeholen: ein steigender Weltmarktpreis bedeutet für SZU erstmal gar nichts, denn er bestimmt nciht, ob der Eu Preis wieder steigt, sondern nur, wie tief der EU Preis mittelfristig maximal fallen kann.
am Do kommen die zahlen, die vermutlich noch Bescheidener ausfallen als die August Industrie-Auftragsdaten von heute
steigender Zucker Weltmarktpreis und Südzucker-Kurs haben keine Gemeinsamkeiten ( siehe Chartvergleich)
Wenn der Dax sich erholt, steigt der SZ-Kurs wie eine Rakete. Kurzfristiges Kursziel 15 EUR und Plus.
Der Kaffee wird auch dann noch mit Zucker versüßt, wenn der Autohändler keine Kunden mehr findet.