Der USA Bären-Thread
Seite 6152 von 6257 Neuester Beitrag: 03.02.25 16:52 | ||||
Eröffnet am: | 20.02.07 18:46 | von: Anti Lemmin. | Anzahl Beiträge: | 157.409 |
Neuester Beitrag: | 03.02.25 16:52 | von: Katzenpirat | Leser gesamt: | 24.315.607 |
Forum: | Börse | Leser heute: | 49 | |
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...This morning, the Fed sold a record $485 billion in Treasury securities via overnight “reverse repos” to 50 counterparties, beating the prior record set on December 31, 2015. These overnight reverse repos will mature and unwind tomorrow morning. Today, yesterday’s $450 billion in overnight reverse repos matured and unwound, and were more than replaced with this new batch of $485 billion in overnight reverse repos.
Reverse repos are liabilities on the Fed’s balance sheet. They’re the opposite of repos, which are assets. With these reverse repos, the Fed is selling Treasury securities to counterparties and is taking their cash, thereby massively draining liquidity from the market – the opposite effect of QE.
Even as liquidity is going haywire, and as the Fed trying to deal with it via reverse repos, the Fed is still buying about $120 billion per month in Treasury securities and mortgage-backed securities, thereby adding liquidity.
But with its reverse repos of $485 billion, the Fed undid four months of QE!
https://wolfstreet.com/2021/05/27/...es-total-assets-near-8-trillion/
https://www.n-tv.de/wirtschaft/...auf-Rekordtief-article22582436.html
Türkische Währung fällt auf Rekordtief
Während Präsident Erdogan die Führung der türkischen Zentralbank zuletzt mehrmals austauschte, steckt sein Land weiterhin inmitten einer hohen Inflation. Nun verliert die ohnehin schon taumelnde Währung Lira dramatisch an Boden.
Der Verfall der türkischen Währung Lira setzt sich fort. Am Freitagmorgen fiel ihr Kurs im Handel mit dem US-Dollar und dem Euro jeweils auf Rekordtiefstände. Am Vormittag wurden für einen Dollar bis zu 8,5981 Lira gezahlt. Ein Euro kostete bis zu 10,4745 Lira.
Die Türkei befindet sich in einer Spirale aus einer vergleichsweise hohen Inflation und einer Währung, die immer stärker abwertet. Im April war die Inflationsrate auf etwas über 17 Prozent gestiegen. Zuletzt hatte die Abwertung der Lira wieder Fahrt aufgenommen, nachdem die Führung der Zentralbank entlassen worden war. Damit zerschlug sich die Hoffnung auf eine konsequente Inflationsbekämpfung.
Vor wenigen Tagen erst entließ Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan den Vizechef der türkischen Zentralbank, Oguzhan Özbas, aus dem Amt. Auf ihn folgt Semih Tümen, Wirtschaftsprofessor an der Universität in Ankara. Der Wechsel kam nur zwei Monate, nachdem Erdogan den Notenbankchef neuerlich ausgetauscht hatte. Als Auslöser galt die Linie des abgelösten Notenbankers Naci Agbal, der gegen die hohe Inflation und die schwache Lira mit deutlichen Leitzinsanhebungen vorgegangen war. Erdogan ist Gegner hoher Zinsen (LOL, nützt bloß nichts, A.L.), die er entgegen der geltenden ökonomischen Lehre als Quelle von Inflation ansieht. Der aktuelle Notenbankchef Sahap Kavcioglu ist der dritte in zwei Jahren.
...Vor allem bei den Republikanern hat man für die enttäuschende Entwicklung längst einen Schuldigen ausgemacht: Präsident Joe Biden mit seinen vermeintlich großzügigen Zuschlägen zum Arbeitslosengeld, die das Konjunkturpaket vom März für US-Amerikanerinnen und -Amerikaner vorsieht, die während der Pandemie ihren Job verloren. 300 Dollar schießt Washington pro Woche zu, um das häufig niedrige Arbeitslosengeld der Bundesstaaten (in Mississippi zum Beispiel nur 235 Dollar) aufzubessern. Mit dieser Aufstockung, die unter der Trump-Regierung mit 600 Dollar pro Woche sogar noch großzügiger ausfiel, konnte die Regierung während des Covid-Shutdowns Massenarmut weitgehend verhindern. Nun, so die Erzählung von Arbeitgeberverbänden, halten die Zuschüsse viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen allerdings davon ab, wieder einen Job anzunehmen. "Menschen dafür zu bezahlen, dass sie nicht arbeiten, bremst einen stärkeren Arbeitsmarkt", sagte etwa Anfang Mai Neil Bradley, Vizechef der US-Handelskammer.
Die Annahme, dass viele Arbeitslose mehr Geld über die Arbeitslosenversicherung bekommen als über bezahlte Arbeit, ist richtig. In Mississippi etwa beträgt der Mindestlohn 7,25 Dollar, in einer 40-Stunden-Woche verdienen Arbeitnehmer also 290 Dollar. Mit dem erhöhten Arbeitslosengeld kommen sie auf 625 Dollar in der Woche. Und in der Tat haben im ganzen Land vor allem Gastronomie-Betriebe und Pflegeeinrichtungen Schwierigkeiten, genügend Mitarbeiter anzuheuern. In Syracuse im Bundesstaat New York klagen gleich mehrere Betriebe über akuten Personalmangel. Selbst Einstiegsboni helfen nicht, 1.000 Dollar Prämie für Tellerwäscher bietet etwa eine Sportbar. In einer Filiale der Café-Kette Dunkin Donuts liegt das Einstiegsgehalt von 15 Dollar die Stunde zwar geringfügig über dem New Yorker Mindestlohn von 12,50 Dollar die Stunde. Dennoch gelingt es auch dort der Geschäftsführung nicht, ausreichend Mitarbeiter zu rekrutieren.....
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Höchste Zeit, dass die EZB das auch in Griechenland einführt ;-)
"Schieritz studierte Politik und Volkswirtschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Harvard University und an der London School of Economics.[3]"
Auch wenn in dem Zeitartikel die Nebenwirkungen der lockeren Geldpolitik nicht erwähnt wurden, ist eine Kernaussage dennoch richtig: Ein Gold gedecktes Geldsystem hilft in solchen Krisen nicht und Maßen ist sicher einer dieser dämlichen Rechtspopulisten, die nichts anderes tun, als mit Ängsten zu spielen!
Warum steigen die Märkte? Erklärung gestern: Weil Biden druckt und gleichzeitig die Steuern pusht. Dadurch bleibt den Leuten weniger ind er tasche und die Preise werden wieder gedrückt.
Hirnverbrannter geht nicht. Börsenboom wegen Stagflation, danke gern geschehen.
Warum, erkläre ich im nächsten Posting.
"Im übrigen bin ich der Meinung, dass die AfD zerstört werden muss"
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"konformes" Ende des Zeit-Artikels
...Die kurze Erholungspause für solche Arbeitnehmer wird jedoch bald enden. Anfang September läuft der Zuschuss zum Arbeitslosengeld nach Bidens "American Rescue Plan" aus. Vor allem republikanisch geführten Bundesstaaten geht das noch nicht schnell genug, 23 Staaten wollen schon Mitte Juni die Zusatzleistungen streichen, obwohl sie selbst dafür nicht aufkommen müssen. Bis zu 3,8 Millionen Menschen könnten ihre staatliche Unterstützung verlieren....
....Auf der anderen Seite versuchen die Bundesstaaten aber auch selbst, Anreize zu schaffen. In Arizona gibt es bis zu 2.000 Dollar Bonus für Arbeitnehmer, die eine Vollzeitstelle mit einem Stundenlohn von weniger als 25 Dollar annehmen.
Eine andere Möglichkeit wäre freilich, dauerhaft höhere Löhne zu zahlen – ein Weg, den auf Druck von Arbeitnehmern und Politikern wie dem linken Senator Bernie Sanders immer mehr Konzerne beschreiten. Die Fastfood-Kette Chipotle etwa hat vor wenigen Wochen angekündigt, ihre Durchschnittslöhne auf 15 Dollar die Stunde anzuheben. Die Bank of America will bis 2025 die betriebsinterne Lohnuntergrenze auf 25 Dollar pro Stunde anheben. Und auch kleinere Betriebe scheinen Vorteile in höheren Gehältern zu sehen.
Ein Eiscafé in Pittsburgh erhöhte seine Löhne zum 1. April vom Mindestlohn in Pennsylvania (7,25 Dollar) auf 15 Dollar die Stunde und erhielt daraufhin nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Bewerbungen. "Wir konnten praktisch über Nacht 15 Stellen besetzen", sagte Café-Besitzer Jacob Hanchar dem Nachrichtensender MSNBC Mitte Mai. Es habe keine Umsatzeinbußen gegeben und weniger Personalwechsel als sonst. Zudem seien die Mitarbeiter auch weniger ausgezehrt und Burn-out-gefährdet, weil sie nicht mehreren Jobs gleichzeitig nachgehen müssten, um über die Runden zu kommen. Auch die Kunden hätten die Maßnahme goutiert. "Die Leute wollen Betriebe unterstützen, die sich um ihre Mitarbeiter kümmern", sagte Hanchar.
Höhere Löhne statt Kürzungen, immer mehr Konzerne beschreiten diesen Weg. In den USA gibt es die Redensart von carrot and stick, wenn es darum geht, Menschen zu motivieren, eine Aufgabe zu erledigen. Die Karotte steht dabei für Belohnung, der Stock für Bestrafung. Während die US-Politik in der Post-Pandemie-Wirtschaft offenbar wieder zum Stock greifen will, versuchen Teile der Wirtschaft es eher mit Karotten. Und die Unternehmen scheinen damit Erfolg zu haben.
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Meine Anmerkungen/Bedenken:
Erst führt übertrieben hoher Covid-Stimulus (finanziert aus Neuverschuldung/Fed-Gelddrucken) dazu, dass in USA Stellen nicht mehr besetzt werden können, weil die Leute als Arbeitslose deutlich mehr Einkünfte haben.
Als "Ausgleich" sollen nun höhere Löhne den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt "schmackhaft machen". Das funktioniert natürlich auch zunächst.
Nur: Letztlich hat der Über-Stimulus damit auf Umwegen die gefürchtete Lohn-Preis-Spirale in Gang gesetzt, die die "Mutter" aller inflationären Entwicklungen ist. Next step: Galoppierende Inflation.
Wie die Wirtschaftsgeschichte lehrt, ist das Inflationsgespenst, wenn es erst einmal der Flasche entkommen ist, kaum mehr in diese zurückzubekommen (daher: "galoppierend"). Die Horror-Inflation der 1970er-Jahre endete in USA erst, nachdem Anfang der 1980er Jahre der neue Fed-Chef Paul Volcker - den Unmut sämtlicher Marktteilnehmer auf sich ziehend, aber mit Erfolg - die US-Leitzinsen auf fast 20 % hochsetzte.
Würde galoppierende Inflation erneut mit solchen Hochzinsen "bekämpft" werden müssen - siehe Türkei, wo Erdogan genau diese Not-Zinserhöhungen fürchtet und bereits mehrere Notenbankchefs gefeuert hat (# 779) -, dann würde die ganze Niedrigzins-Blase, die subkzessive seit 1980 aufgebaut wurde, krachend zusammenbrechen. Und zwar nicht nur am Aktienmarkt, sondern auch am Immobilienmarkt.
Der Immobilienmarkt ginge den Bach runter, weil Leute, die für 500.000 Euro eine 3-Zi-Eigentumswohung gekauft haben, "weil Geld ja wertlos wird", und sich über die niedrigen Hypo-Zinsen freu(t)en (# 777), ihr blaues oder genauer rotes Wunder erleben. Es dürfte Zwangsversteigerungen ohne Ende gegen, weil die Leute (nach Ablauf ihrer Hypo-Verträge) die Zinslast aus ihren überteuerten Immo-Käufen nicht mehr stämmen könnten.
Die Immobilen-Preise würden wie Steine fallen, die Bauwirtschaft erlahmen (siehe Spanien ab 2009), und es könnten sogar viele Staaten pleite gehen - vor allem in der Eurozone: Bei einem Zinsanstieg am langen Ende (der dem am kurzen Ende meist folgt) wäre die bisherige durch EZB-Nullzinsen geförderte Schuldenwirtschaft in der Eurozone nicht mehr tragfähig. Deutschlands gefeierte "schwarze Null" - die allein daher herrührt(e), dass der deutsche Staat auf seine Schulden (Staatsanleihen) keine Zinsen mehr zahlen muss(te), sondern frecherweise sogar Strafzinsen kassiert - wäre fürs lange Zeit dahin.
Schlussendlich würde auch die PIIGS-Quersubventionierung via EZB zusammenbrechen und damit wohl auch der Euro.
Und alles nur, weil mit Überstimulus in USA ein Wahlkampf gewonnen werden sollte...
Womit wahrscheinlich weiterhin zu rechnen sein wird, sind negative Realzinsen. Viele Staaten sind zu hoch verschuldet, um dem Privatsektor dabei zu helfen noch mehr Vermögen aufzubauen. Im Gegenteil müssen diese Privatvermögen teilweise entwertet werden, damit die Staaten wieder Luft bekommen.
Die große Herausforderung dabei ist es nicht die Armen noch ärmer zu machen. Davon hängt viel ab, auch politische Stabilität!
Ich persönlich freu mich drauf. Es lief ja wieder mal tricky, sprich der Weltgeist nahm wie so oft die Hintertür: Keiner hat es je gewollt, alle hatten stets den alten Götzen und Irrlehren die Treue geschworen, doch jetzt ist es da, ein wenig Krisenfeeling reichte dafür aus, so reif war das also schon. Bleibt noch die 'Konservative Revolution' und die ganzen aus der Zeit gefallenen Schatzbildner, die weil der von ihnen sowohl ersehnte wie versprochene grosse Untergang notorisch ausbleibt, ernste Rache- und Strafbedürfnisse entwickeln können. Die muss man natürlich bis auf weiteres in Schach halten.
Als "schlechte Inflation" hatte ich Inflation bezeichnet, die aus Gelddrucken oder anderen staatsmanipulativen Eingriffen resultiert, die also NICHT auf organisches Wachstum zurückgeht.
Solche "schlechte Inflation" hätte es eigentlich angesichts der enormen Neuverschuldungen und der Notenbank-Aufkäufe (QE) seit 2009 längst geben müssen. Aber das seit 2009 praktizierte Wahnsystem ist tückischerweise selbststabilisierend, weil die Notenbank-Aufkäufe von Staatsanleihen eben die Zinsrenditen am langen Ende der Zinskurve drücken. Was vordergründig den Eindruck erweckt, diese Geldpolitik sei nicht inflationär. (Hintergründig sieht man die Inflationstendenzen dagegen sehr wohl, nämlich am Aktien- und Immobilienmarkt.)
"Tückischerweise" bedeutet: Diese Selbststabilisierung via NB-Aufkäufe ist trügerisch. Denn sie ist gekoppelt daran, dass die Wirtschaft und ihre Weisen/Waisen an die immanente Tragfähigkeit diese (Ponzi-)Systems glauben.
Letztendlich orientieren sich die "Marktbeobachter" und "Sachverständigen" freilich auch nur an dem, was sie faktisch sehen. Und tatsächlich ist Inflation bislang trotz der Gelddruck- und Neuverschuldungs-Eskapaden NOCH nicht in Sicht. Und da Ökonomen keine strengen Mathematiker sind, heißt "noch nicht" für sie so viel wie "nie" oder sogar "nie mehr".
Diese Selbststabilisierung könnte z. B. durch die in # 786 geschilderten Mechanismen ins Wanken geraten. Wenn stimulus-"verwöhnte" Langzeit(Covid-)Arbeitslose in USA nur noch mit Verdoppelung der Mindestlöhne zur Wiederaufnahme von Arbeit motiviert werden können (ZEIT-Artikel), könnte auf diesem Umweg die totgeglaubte Lohn-Preis-Spirale wieder in Gang kommen.
Sicher ist, dass das jetztige weltweite Ponzi-Schuldensystem bei jeder Form von Zinserhöhung krachend in sich zusammenfallen würde. Es bleibt daher spannend, was die Damen und Herren in Politik und Wirtschaft als Heilmittel vorschlagen, wenn nun DOCH noch die totgeglaubte "schlechte Inflation" fröhliche Urständ feiert.
1. Mit kompensierenden Hochzinsen bringen sie das Ponzi-Kartenhaus sofort zum Einsturz.
2. Mit angfänglicher Ignoranz der Inflation (was die Fed ja bereits strategisch "angedacht" hat) wird der spätere Galopp der galoppierenden Inflation nur umso schärfer! Womit 1. dann umso zwingender würde.
Fazit: Es gibt keine versöhnliches Ende für die Geld/Zins-Sünden der letzten 40 Jahre.
Historische Fakten: Die galoppierende Inflation der 1970er Jahre ging mit zunehmenden* Hochzinsen einher, die in USA bis 1980 auf knapp 20 % (Leitzzins) anstiegen!
* daher "galoppierend"
Meist läuft es völlig anders, als die Wirtschafts- und Politik-Strategen an ihren Schreibtischen planen. Oder als es die Forscher in ihren Labors vorwegsimulieren (Klima).
Flickschusterei* geht so lange gut, bis einem der Anzug um die Ohren fliegt, auch weil man zu fett geworden vor lauter Zuversicht. ;-)
* Dazu zählen Rettungsaktionen aller Art, vom Gelddrucken gegen Überschuldung über Natureingriffe (Gen-Manipulation) für menschgemachte Schäden und Mängel aller Art bis zum Wahn, das Klima langfristig kontrollieren zu können.
Wird Zeit, dass dem Erdenwurm in seiner Hybris mal wieder vom lieben Gott der Marsch geblasen wird ;-)
Wie soll organisches Wachstum entstehen, zumindest im Sinne des kapitalistischen Glaubens immer mehr Waren verkaufen zu können, wenn die Verbraucher mangels der von dir richtig dargestellten, fehlenden Verhandlungsmacht, das Geld verdienen, um ein organisches Wachstum zu erzeugen?
Es wird spannend werden in Zeiten, in denen sich doch so langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass die Ressourcen endlich sind und eine kollabierende Biosphäre eine schlechte Alternative zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise darstellt!
https://www.manager-magazin.de/lifestyle/...1cb-a11f-9f2a818d9161-amp
sogar bei ariva gab es kürzlich einen Aufruf, Plug Power nach oben zu treiben ,um es den shortenden hedgefonds zu zeigen, stieg an dem Tag um 10% ..
Reuters berichtet heute
AMC shares retreat but end week up 116% after 4-day rally closed lower on Friday
https://www.reuters.com/technology/...nd-strong-week-high-2021-05-28/
116% sind ja auch ganz schön !
Wenn etwas "bislang noch nicht passiert ist", kommt es in den empririschen Wissenschaften vermeintlich nicht vor. Auch weil - vor allem aus Politikersicht - nicht sein kann, was nicht sein darf.
Kaum zu leugnen ist indes, dass Gelddrucken eine massive Vermögenspreis-Inflation ausgelöst hat (bei Immobilien auch infolge der tiefen Hypozinsen). Das wird jedem sofort klar, der sich die Chartentwicklungen (Aktienmarkt, Hauspreise) der letzten 12 Jahre ansieht.
Diese Vermögenspreis-Inflation bleibt jedoch tückischerweise in den Berechnungen unberücksichtigt, weil die Politiker nur diejenigen Größen für die Inflation heranziehen, die ihnen als Rechtfertigung für ihre Geldpolitik zupass kommen. An dem Korb für Waren, die für die Inflationsberechnung herangezogen werden, wird ständig geschraubt, um die Inflation scheinbar klein zu halten. Dann erscheint nämlich auch das BIP größer, und die Staatsschuldenquote sinkt dann gleich mit...
Du siehst, lieber fill, dass es sich nicht um objektive Wissenschaft handelt, sondern um die Abgründe praktischer und faktischer Manipulations-Politik, die meist auf eine Umverteilung von unten nach oben hinausläuft.
Zu deren Sprüchen zählt auch die Lüge, dass Zentralbankgeld würde den Interbankenkreislauf nicht verlassen. Faktisch aber werden die Griechen- und Italo-Anleihen massenhaft von der EZB gekauft. Die EZB ist inzwischen größter Halter von PIIGS-Anleihen.
Es fließt dafür auch reales Geld in die PIIGS, richtige Euros, von denen die Griechen und Römer sich auch real etwas kaufen können. Klein fill glaubt diese Neutralitätslügen aber gern, passen sie doch auch glänzend zu seinen eigenen Erklärungsmustern. Ist halt kein Revoluzzer, der fill, sondern einer, der gern verständnisinnig mit dem Konsensstrom schwimmt ;-)
Für mich ist kommende Inflation aus Gelddrucken ein "accident waiting to happen". Ob nun eine neue Lohn-Preis-Spirale oder sonstetwas dem hoffnungslos überladenem Inflations-Kamel das Genick bricht, ist allerdings zugegebenermaßen noch offen.
Dieses Verbot existiert aber real (nachlesbar). Also besteht auch die Gefahr real. Und noch schlimmer: Die Befürchtungen haben sich inzwischen aufs Schlimmste bewahrheitet. Die EZB ist inzwischen der weltgrößte Halter von PIIGS-Staatsanleihen.
* angeblich, weil - so fill - das Geld "den Interbankenkreislauf gar nicht verlässt"... (LOL)
Auch damals war das Ziel eine Umverteilung von unten nach oben.
Brave Bürger, die dem Kaiser Kriegsanleihen abgekauft hatten (die wegen des verlorenen Krieges und der Versailler Goldmark-Reparationszahlungen faktisch wertlos waren), sollten "kalt enteignet" werden.
Die braven Bürger bekamen daher das Geld für ihre Anleihen pro forma zurück (ein anständiger Staat steht zu seinen Verpfichtungen, LOL), aber davon konnten sie 1923 nicht einmal mehr ein Brot kaufen.
Aber natürlich, wird fill einwänden, haben auch damals die Geldscheine die Rotationspresse "nie wirklich verlassen" (LOL).
Heute geht das Notenbank-Gelddrucken eleganter (elektronisch) vonstatten - und auch die Lügen mit dem "Kreislauf nicht verlassen" gewinnen bei Treudoofen mangels Transparenz immer mehr an Glaubwürdigkeit.
Das lässt für die Zukunft nichts Gutes erahnen.