Stuttgart 21
Das ist doch Altbekannt, das die Bahn lügt, wo sie nur kann. Hat ja letzte Woche im Bundestag für Empörung gesorgt, als Hofreiter, die Wahrheit sagte:
Bahn spielt mit falschen Zahlen.
Das erstaunliche ist: Die Union freut sich, wenn sie Beschlüsse fasst und Verträge abschliesst, bei denen sie belogen wird. Ob sie bald die Gesetzeslage ändern, dass man die Regierung offiziell belügen darf, Hauptsache es wird dann auf Staatskosten gebaut? Das könnte die Rechtssicherheit für notorische Falschzahlenveröffentlicher erhöhen.
Bei der Vielzahl von Unbekannten bei solchen Megaaufträgen ist es kein Wunder das Zusatzkosten entstehen & die sind, wie überraschend, natürlich sehr teuer, weil nichts davon in den Verträgen festgeschrieben wurde..., "ach, das konnte nun wirklich niemand ahnen usw...".
Politiker & die Wirtschaft gehen da Hand in Hand um den Steuerzahler davon zu überzeugen das er so etwas wie z.B.S21 unbedingt braucht, -allerdings läuft es dieses mal anders, die Bürger sind, dank Internet, besser informiert.
Nachdem Hermann in der vergangenen Woche im Landtag auf die Frage, ob er das Ergebnis der Schlichtung und des Stresstests akzeptiere, weder mit Ja noch mit Nein geantwortet hatte, hakt die Landtags-Opposition nun schriftlich nach. Nach unseren Informationen verlangen CDU-Fraktionschef Peter Hauk und die verkehrspolitische Sprecherin Nicole Razavi nun mit einer offiziellen Anfrage an die Landesregierung eine schriftliche Aussage zur Frage, inwieweit die grün-rote Regierung „das Ergebnis der Schlichtung unter Heiner Geißler anerkennt und sich zu diesem bekennt“.
CDU und FDP hatten die Vorgehensweise Hermanns als schädlich für das Land bezeichnet. Dennoch verzichtete die CDU vorerst darauf, einen Entlassungsantrag zu stellen. Ob es dazu kommt, soll entschieden werden, wenn das Verkehrsministerium die Fragen des Antrags beantwortet hat."...
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/...-4be2-882c-9edcd7c2c079.html
Thomas Braun, vom 03.07.2011 19:07 Uhr
Stuttgart - Die Deutsche Bahn (DB) soll über Jahre hinweg die Kosten für das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 frisiert haben. Das berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Dem Blatt liegen bahninterne Vermerke, Protokolle und Berechnungen aus den Jahren 2002 bis 2010 vor, die den Schluss zulassen, dass die Bahn bereits vor zwei Jahren die Kosten für den Umbau des Stuttgarter Bahnknotens in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof mit weit über 4,5 Milliarden Euro berechnet hat. Demnach hätte Stuttgart 21 bereits vor zwei Jahren gestoppt werden müssen. ....
http://www.stuttgarter-zeitung.de/...220e-4b56-a195-7f0decdee290.html
Die Parlamentszustimmung gab es für versprochene doppelte Leistung bei gefälschten Kostenrechnungen. Aber Alternativlos muss gebaut werden.....
Zeitpunkt: 03.07.11 23:07
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Anschuldigung ohne Beleg - Bitte höre doch einfach mal auf damit!
Lügner, die in kiiwiis Sinne Lügen, die findet der kiiwii toll.
Sogar vor dem Verwaltungsgericht wurde die doppelte Leistungsfähigkeit als Tatsache verkauft und dann als Basis der Ablehnung herangezogen.
Nun gibts halt keine doppelte Leistungsfähigkeit und die Kosten wurden immer wieder falsch vorgetragen. Und kiiwii spendet Applaus, fordert zügigen Bau und schimpft den Minister als Lügner.
Aber das stört eine ly nicht. Pöbeleien von kiiwii stehen unter Schutz?
... Auch das Landesparlament, die Regionalversammlung und der Stuttgarter Gemeinderat - Gremien, die sich wiederholt mit der Mehrheit von CDU, FDP und SPD für das Vorhaben ausgesprochen und die entsprechenden finanziellen Mittel gewährt haben- taten dies offenbar unter falschen Kostenannahmen. Das gern gebrauchte Argument der Projektbefürworter, Stuttgart 21 sei durch breite parlamentarische Mehrheiten demokratisch legitimiert, wäre dann jedenfalls nicht mehr viel wert. Bestärkt fühlen dürften sich die Projektgegner, die schon seit Jahren ihre Zweifel an den offiziellen Projektkosten artikuliert haben.
Knapp zwei Wochen vor der Präsentation des Stresstest-Ergebnisses hat die Bahn jedenfalls ein massives Glaubwürdigkeitsproblem .....
http://www.stuttgarter-zeitung.de/...745c-4e03-bb2d-d1c057b2b431.html
04.07.2011 .
Verkehr Bahn "Stuttgart 21"
Stresstest-Präsentation - Treffen zur Vorbereitung
Die Beteiligten der Stuttgart-21-Schlichtung treffen sich heute zur Vorbereitung der Stresstest-Präsentation in Stuttgart. Inhalt der nicht-öffentlichen Zusammenkunft auf Einladung von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und Bahn-Technikvorstand Volker Kefer ist der Ablauf der Veranstaltung am 14. Juli. Diese soll von Stuttgart-21-Schlichter Heiner Geißler moderiert werden, der auch zu dem Treffen im Landtag kommt. Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 will ebenfalls dazustoßen, obwohl es seine Teilnahme an der Vorstellung der von der Verkehrsberatungsfirma sma testierten Stresstest-Resultate am 14. Juli abgesagt hat.
http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/...art330342,4978390
Beim Verkehrsminister Hermann kann man sowie nicht mehr Wahrheiten von Lügen unterscheiden.
Über Stuttgart scheint heute die Sonne und schauen wir mal wie die Grünen mit ihren Hermann diesen Tag kaputt machen am Grünen Montag!
imagine
Cool bleiben, deeskalierend wirken.
... Auch das Landesparlament, die Regionalversammlung und der Stuttgarter Gemeinderat - Gremien, die sich wiederholt mit der Mehrheit von CDU, FDP und SPD für das Vorhaben ausgesprochen und die entsprechenden finanziellen Mittel gewährt haben- taten dies offenbar unter falschen Kostenannahmen. Das gern gebrauchte Argument der Projektbefürworter, Stuttgart 21 sei durch breite parlamentarische Mehrheiten demokratisch legitimiert, wäre dann jedenfalls nicht mehr viel wert. Bestärkt fühlen dürften sich die Projektgegner, die schon seit Jahren ihre Zweifel an den offiziellen Projektkosten artikuliert haben.
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Da erstaunt doch so eine belegfreie Pöbelei von imagine nicht. Am Tag wenn Hermann gemeinsam mit Kefer einlädt zur sachlichen Vorbesprechung......
Was jetzt am 14.7. stattfindet ist wie wenn Buchprüfer eine 150-seitige Powerpoint-Präsentation des Jahresberichtes bekommen und aufgrund von dieser die Selbstbelobigung des Vorstandes zum Geschäftsjahr abnicken sollen.
Einbindung der Experten der Gegenseite gab es nicht. Einsicht in die Originaldaten auch nicht.
verwendet, muss das wohl so sein.
Welcher alter Brei wird denn als nächstes nochmal hochgekocht?
Naja, die Pöbelei von imagine ist mit deiner gleichwertig.
Züge nach Tübingen werden aus Kapazitätsgründen über Türkheim und das Neckartal nach Tübingen geführt. Aus Zeitvorteil wird noch ein Nachteil. "Witzige" Details. Kein Wunder wollten die ihre Folien nicht früher rausgeben.
Alle S-Bahnen aus Richtung Plochingen-Esslingen werden ja künftig 3-4-Minuten länger brauchen um nach Stuttgart zu kommen wegen Bahnhofsumweg Mittnachtstraße. Aber das ist ja ein alter Hut, dass das Neckar/-Filstal schlechter gestellt wird durch Abschaffung aller Direktverbindungen.
Die Menschen auf Bahnsteig 2 tun mir leid. In der Zeit von 7.00 bis 7.20 Uhr halten hier 4 RE und Und ein ICE. Also 5 Züge, aus denen je ca. 500 Personen aussteigen, macht 2500 Personen auf einem schmalen Bahnsteig mit unverantwortlichen Engstellen. Viel Spaß!
Wollte ich noch dazuschreiben: Bahnsteig 2 ist zwischen Gleis 3 und 4.
http://www.facebook.com/...t=o.135659806479013&type=1&theater
Dem kann ich nur beipflichten.
Hinzukommt noch:
Der Aufzug zum Bahnsteig2, der am Quersteg A sich befindet, endet nicht am Quersteg wie sonst alle andere Aufzüge an diesem Quersteg, sondern hat einen weiteren Halt. Er ist der „einzige“ Aufzug, der an die Erdoberfläche nach oben verlängert direkt zu der Zugangsschale Kurt-Georg Kiesinger Platz führt.
Der Aufzug hat somit die Zusatzaufgabe alle Personen barrierefrei vom Kurt-Georg Kiesinger Platz auf den Quersteg zu befördern. Der Quersteig ist Zwischenstation für diesen Aufzug.
Aber das ist nicht genug, der Aufzug ist auch ein Bestandteil des barrierefreien Zugangs zur S-Bahnstation.
Siehe http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/...-Ingenhoven_Architects.pdf
Seite 25 bis 28
Dieser Aufzug ist somit eine besondere Kapazitäts-Engstelle. Er steht nämlich "nicht nur“ den Reisenden auf dem Bahnsteig 2 zur Verfügung.
Na, wenn der Aufzug ausfällt, ist es mit Barrierefreiheit nicht mehr weit her.
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Das mit dem Fahrstuhl an Bahnsteig 2 interessiert vielleicht den Kiiwii?
.... Schon einmal hat ein Magazin versucht, diesen Nachweis zu führen. Ende 2010 war es der "Stern", der gegen die Bahn ähnliche Vorwürfe erhoben hat – allerdings auf sehr dünner Faktenbasis. Die Bahn reagierte damals ähnlich wie heute auf den Bericht des "Spiegel": Das Unternehmen erklärte, es sei nichts Ungewöhnliches, dass aus früheren Jahren auch mal höhere Kostenzahlen auftauchten. Mögliche Kostenrisiken würden ständig neu durchgerechnet. Dabei kämen eben manchmal höhere Zahlen heraus – allerdings ohne dass man mit entsprechenden Mehrkosten wirklich rechne. Die Bahn zeigte sich deshalb verärgert.
Dokumente belegen Kostensteigerungen
Doch mit dem aktuellen "Spiegel"-Bericht wird das Unternehmen möglicherweise nicht ganz so leicht fertigwerden. Denn das Magazin stützt sich auf zahlreiche bahn-interne Unterlagen. Erstmals lässt sich anhand von Dokumenten aus mehreren Jahren beobachten, wie sich im Konzern die Kosten für das Projekt Stuttgart 21 langsam hochschaukeln: Demnach überschritten diese Kosten bereits Anfang 2005 die Marke von vier Milliarden Euro. Ein Zwischenstand, den Bahnchef Rüdiger Grube erst dreieinhalb Jahre später öffentlich machte – als alle Verträge bereits unterschrieben waren.
....
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/...72700/v5iax0/index.html
Und manche hier halten es einfah für "olle Kamellen", das Volksvertreter für Beschlußfassungen und Vertragsabschlüsse belogen werden.....
eine Verbindungen TÜ-S, die über Plochingen gehen entsprechen der alten Bummelbahn.
Die hält auch in Oberboihingen und Wernau. Willst du die etwa abhängen?
die andere fährt 10 Minuten vor der Direktvebindung und schliesst Wendlingen und Plochingen an.
Was hast du gedacht, wie Wendlingen angefahren wird. Dichtmachen? Buspendelverkehr?
Was da alles wieder hineininterpretiert wird...
Diese Fahrplangrafik ist echt ein begesiterndes Werk, wenn man die Verbindungen bisher kenn. Naja, die Software von SMA ist ja nicht umsosnt so beliebt.
Lass die Bahn ihr Stuttgarter Bahnhöfle bauen, und gut is...
Das wurde jetzt geändert, damit der Flughafentunnel entlastet wird und die teure Wendlinger Kurve nicht gebraucht wird.
In der schlichtung wurde noch immer davon gesprochen, das man über die Fildern nach Tübingen braust....
Und natürlich kann man das so machen. Nur eben: Wieder ein behaupteter Vorteil weg.