Gibt`s denn hier nix zu K+S? o. T.
Merck Finck stuft K+S hoch
Die Analysten von Merck Finck&Co haben die Aktien von K+S von "Sell" auf "Buy" hochgestuft.
Das Kursziel beträgt 50 Euro.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Gansneder Thomas, Redakteur)
© 2010 BörseGo
Vale erwirbt damit Bunges Anteil von 42,3 Prozent am Unternehmen Fosfertil sowie Bunges Phosphorwerke in Brasilien. Ihre Vertriebsorganisation für Düngemittel werden die Nordamerikaner hingegen vorerst behalten und wollen sich mit Vale befristet bis 2012 auf einen Liefervertrag einigen, der um ein weiteres Jahr verlängert werden kann. An seinen Düngemittelsparten in Argentinien und den Vereinigten Staaten will Bunge ebenso festhalten wie an seinem 50-prozentigen Anteil an einem Joint Venture in Marokko.
Vorstandschef Alberto Weisser begründete den Verkauf des Brasilien-Geschäfts damit, die Aktivitäten auf den globalen Agribusiness- und Lebensmittelmärkten ausweiten und in Wertschöpfungsketten wie im Zuckersektor expandieren zu wollen. Einen Teil der Erlöse aus dem Verkauf der Düngemittelaktivitäten wolle man zur Schuldentilgung einsetzen. Den Zeitpunkt für den Ausstieg aus dem Düngemittelgeschäft hält Weisser für günstig. Für Wachstum in diesem Bereich hätte ein hoher Kapitalbedarf bestanden, der angesichts unsicherer Düngemittelpreise und Wechselkursentwicklungen anderswo besser angelegt sei. "Außerdem treten globale Bergwerkskonzerne in der Branche auf und diversifizieren ihr Portfolio", so Weisser zum Wettbewerbsumfeld.
Extrem volatiler Markt
Bestätigt wurde der Bunge-Vorstandsvorsitzende in seinen Äußerungen von den Aktivitäten des australischen Konzerns BHP Billiton, der kurz nach der Bekanntgabe des Bunge-Geschäfts mit Vale ankündigte, zum Preis von 341 Millionen kanadische Dollar (228 Millionen Euro) den kanadischen Kaliförderer Athabasca Potash (API) zu erwerben. API gehörten das Burr-Projekt sowie verschiedene Pottasche-Erkundungsfelder in der Provinz Saskatchewan, erklärte BHP Billiton. In dieser Provinz verfüge API auf einer Fläche von rund 6.900 Quadratkilometer über eine der umfangreichsten Erkundungsgenehmigungen.
Preiserholung erwartet
Das Burr-Projekt liege in der Nähe des eigenen Jansen-Vorhabens, teilte BHP mit. In den Kalimarkt steigt der australische Minenkonzern zu einer Zeit vergleichsweise niedriger Preise ein. In der zweiten Jahreshälfte 2008 waren die Kalipreise kurzzeitig über die Marke von 1.000 Dollar (707 Euro) pro Tonne gestiegen, sind seitdem aber stark gefallen und lagen im Januar bei etwa 360 Dollar (255 Euro). Mit einer Erholung der Wirtschaft wird aber auch wieder mit anziehenden Kalipreisen gerechnet. (AgE)
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Im Streit um die Salzeinleitung in die Werra hat sich die K+S AG gegen den vorgeschlagenen Bau einer Fernleitung zur Nordsee ausgesprochen. Ein Runder Tisch, dem Naturschützer, Gewerkschaftern sowie Vertretern von K+S, Kommunen und Bundesländern angehören, hatte die Pipeline vorgeschlagen und K+S aufgefordert, spätestens 2020 die Einleitung von Salzabwasser in die Werra und deren Versenkung in den Untergrund vollständig einzustellen.
Die Empfehlung lasse den fehlenden politischen Konsens außer Acht, klammere bewusst betriebswirtschaftliche Aspekte aus und verliere bei der Frage der ökologischen Sinnhaftigkeit die notwendige Verhältnismäßigkeit aus dem Auge, kritisierte der DAX-Konzern am Dienstag in einer Stellungnahme den Vorschlag des Runden Tisches.
Ziel des Runden Tisches sei gewesen, einen ausgewogenen Kompromiss zwischen ökologischen Verbesserungen, betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und sozialen Verpflichtungen zu erreichen. Dies sei leider nicht gelungen, erklärte das Unternehmen. Die Festlegung auf das Jahr 2020 wecke zudem aus heutiger Sicht unerfüllbare Erwartungen. K+S konnte daher der Empfehlung nicht zustimmen.
Wer die vollständige und kurzfristige Einstellung der Versenkung sowie der Einleitung in die Werra spätestens ab 2020 fordere, der setze den Fortbestand einer Industrie aufs Spiel, die für mehrere Tausend Mitarbeiter große soziale Verantwortung trage und die in der Vergangenheit bereits mit erheblichem Aufwand deutliche Verbesserungen für die Umwelt erzielt habe, mahnte das Unternehmen.
Mit Investitionen von bis zu 360 Mio EUR wird K+S eigenen Angaben zufolge das Salzwasseraufkommen aus der Produktion im hessisch-thüringischen Kalirevier bereits bis zum Jahr 2015 halbieren. Mit diesem umfangreichen Maßnahmenpaket gehe das Unternehmen an die Grenzen des wirtschaftlich Vertretbaren, hieß es.
Seit rund zwei Jahren berät der Runde Tisch, um eine Lösung für die Entsorgung der salzigen Abwässer von K+S zu finden. Das Gremium hat nun mehrheitlich den Bau einer Hunderte Kilometer langen Pipeline empfohlen, durch die das Salzwasser direkt in die Nordsee fließen könnte.
Der Bau einer solchen Pipeline würde nach Experteneinschätzung rund 500 Mio EUR kosten und wäre für K+S ein teures Unterfangen. Da die Pipeline mehrere Bundesländer passieren müsste, und zahlreiche Genehmigungen nötig wären, halten Experten den Pipelinebau trotz der Empfehlung des Runden Tisches aber für nicht sehr wahrscheinlich und nur schwer zu realisieren.
Webseite: www.k-plus-s.com-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 113, heide.oberhauser@dowjones.com DJG/hoa/cbr Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de (END) Dow Jones Newswires
February 09, 2010 13:59 ET (18:59 GMT)
Annektieren die Genossenschaften den privaten Landhandel? |
10.02.2010 |
www.topagrar.com |
Leon Müller
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Die Aktie des Kasseler Düngemittel- und Salzanbieters K+S schickt sich an, den kurzfristigen Abwärtstrend endgültig zu brechen. Ganz langsam arbeitet sich der Titel am Mittwoch in der DAX-Gewinnerliste nach oben, notiert inzwischen ordentlich im Plus. Und es gibt gute Gründe, dass sich dieser Trend in den nächsten Tagen verfestigt.
Der seit September 2009 bestehende Aufwärtstrend war es, der K+S-Aktionären in den vergangenen Tagen zunehmend Kopfzerbrechen bereitete. Die Furcht vor einem Bruch dieses Trends erwies sich jedoch als unbegründet. Drei erfolgreiche Tests absolvierte die Aktie mit Bravur, zählt zu Wochenmitte schon wieder zu den größten Gewinnern im Auswahlindex DAX. Und es gibt gute Gründe, die dafür sprechen, dass den Anlegern ein weiterer Nervenzerrender Test erspart bleibt...
Der gefährdete Aufwärtstrend hat immer noch Bestand. Wichtig aber auch, dass die 90-Tage-Linie nicht unterschritten wurde. Sie diente dem Titel in den vergangenen Wochen immer wieder als wichtige Unterstützung, die seit Mitte November nicht signifikant unterschritten wurde. Wesentliche Triebfeder des bevorstehenden Kursanstiegs dürfte allerdings der Umstand sein, dass sich der kurzfristige Abwärtstrend in der Auflösung befindet. Bestätigt die K+S-Aktie den aktuell zu beobachtenden Anstieg auch auf Schlusskursbasis, darf der Abwärtstrend als geknackt angesehen werden.
Neueinstieg nun wieder lukrativ
Wer beim Ende Januar vorgestellten Derivat des Tages K+S MINI-Long (WKN TB2 Z45) von HSBC zugegriffen hat, setzt einen Stoppkurs auf Einstandsniveau bei 1,03 Euro. Inzwischen notiert der Schein deutlich im Plus. Ein Neueinstieg erscheint aufgrund des überwundenen Abwärtstrends nun wieder lukrativ, ist jedoch nur risikobereiten Anlegern zu empfehlen. Wer das Risiko eines Derivats scheut, legt sich die Aktie ins Depot.
Thomas Weisel - Agrium "market weight"
16:23 10.02.10 Rating-Update: San Francisco (aktiencheck.de AG) -
Die Analysten von Thomas Weisel stufen Aktie von Agrium (Profil) von "underweight" auf "market weight" hoch. Das Kursziel werde von 48 auf 68 USD angehoben. (10.02.2010/ac/a/u) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen. Quelle: Aktiencheck
Equinet belässt K&S auf "Reduce" -Ziel 37 Euro
Equinet hat die Einstufung für K&S auf "Reduce" mit einem Kursziel von 37,00 Euro belassen. Die Empfehlung des runden Tisches für eine Nordsee-Salzabwasserpipeline zur Reduzierung der Gewässerbelastung sei neutral bis leicht negativ zu werten, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Mittwoch. Eine Pipeline würde hohe Investitionskosten verursachen, diese seien aber teilweise in den bisherigen Prognosen für das Bergbauunternehmen berücksichtigt. Eine vom Markt erwartete Erholung der Kalipreise sei hingegen aufgrund der Situation in der Landwirtschaft derzeit fraglich.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-02/16109806-equinet-belaesst-k-s-auf-reduce-ziel-37-euro-322.htm
Info: JEDOCH darf man auch nicht vergessen, dass ein sinkendes Euro/Dollar-Verhältnis sich positiv bis äußerst positiv auf die deutsche Konkurrenzfähigkeit am Weltmarkt auswirkt. Das gilt für Kali genauso wie für Getreide oder Fleisch! Einige Analysten sehen das Verhältnis sogar noch dieses Jahr bei 1:1!!
Wenn das tatsächlich so kommen sollte, werden Europas Rohstoffe "geplündert" - mal etwas übertrieben gesagt. Die Kurse sollten deshalb in naher Zukunft STARK anziehen. Unter dieser Prämisse sehe ich AUSDRÜCKLICH Kaufzwang bei K+S. 40€ wären sicherlich dann ein guter Einstieg. Werde mich zukünftig wieder Long eindecken.
Die Verkaufsvolumen von Kali, Stickstoff und Phosphaten im vierten Quartal übertrafe die Erwartungen um 31%, 16% und 13%. Die Analysten sehen in den Verkaufszahlen ein Anzeichen dafür, dass sich die Düngemittelnachfrage erholt.
Das Unternehmen behält weiterhin die Bewertung "Outperform”, das Kursziel lautet 80,00 CAD.
© Redaktion MinenPortal.de
„Wir haben uns natürlich informiert: Der Dünger kann ohne Bedenken als Streugut eingesetzt werden. Unser Streusalz hat einen Salzanteil von etwa 80 Prozent, der Dünger von mehr als 50 Prozent.“ Aufgrund der extremen Schneefälle seien die Bauhofmitarbeiter am Montag dreimal zum Schneeräumen ausgerückt. Gleiches werde am heutigen Dienstag, passieren, wenn die Wetterprognosen eintreffen, fügte Strichertz hinzu.leh/ole"
""aus ://www.sol.de/titelseite/topnews/...en-Streusalz-Ersatz;art26205,3191571
Is schon putzig, aber warum nicht.
Hätte persönlich gedacht, dass es verboten wäre, da Kali dem Düngemittelrecht unterliegt. Aber wenn selbst K+S grünes Licht gibt, wird es wohl ok sein.
Das ist für K+S auch ein schöner Zusatzverdienst, wenn der Kali-DÜNGER schlecht läuft. Damit werden automatisch die Läger geräumt und die Nachfrage künstlich erhöht (lässt sich medial gut verkaufen).
Der Preis pro t ist mit 280€ natürlich deutlich höher als bei Streusalz (60-200€ je nach Jahreszeit)... aber bevor man ganix mehr bekommt, lieber das!
Die Tauwirkung ist auf Grund der Körner auch viel schlechter wie bei Streusalz. Aber da der Dünger fast genauso aussieht wie Streu-Splitt nimmt Kali dabei eine gute Position zwischen Streusalz und Splitt ein.
Da rollt der Rubel! Werde bei niedrigeren K+S Kursen stetig nachkaufen.
Mal sehen, wo die SWD Salzwerke mit dem Aktienkurs landen werden. Die machen 90% ihres Umsatzes mit Salz und ca. 30-50% mit Streusalz. 2010 wirds wohl nen Rekordgewinn geben!
Und die komplett leeren Vorratsläger der Straßenmeistereien werden natürlich auch noch wieder aufgefüllt werden müssen!
http://www.ndrinfo.de/programm/sendungen/reportagen/streusalz110.html
Wenn das stimmt, enthält der Dünger 50% Salz . Aber welches Salz? Umgangssprachlich versteht man unter "Salz" Natriumchlorid. Aber welcher "Dünger" enthält 50% Kochsalz? Also ist wohl doch Kalisalz gemeint? Und auch dieses beeinflusst ganz eindeutig den Gefrierpunkt von Wasser.
Hätte man übrigens Sole (Salzlösung) statt Salz verwendet, dann wären 40% Streusalz eingespart worden...
http://www.agrarmarkt-nrw.de/duengermarkt.shtm
"Mit dem Einsatz von Sole lässt sich der Salzbedarf laut Mitteilung der Gemeinde bis zu 40 Prozent reduzieren."
http://www.zo-online.ch/article21407/ressorts/...n-eis-und-schnee.htm
Hmm.. also meines Wissens nach sind (fast?) alle Düngemittel Salze. Das ist deshalb wichtig, da die benötigten Nährstoffe schnell aus dem Dünger "herausgewaschen oder -gelöst" werden müssen um von den Pflanzen aufgenommen zu werden. Da Salze eben diese hohe wasseranziehende (hygroskopische) Wirkung haben, ist somit die schnelle Umsetzung "garantiert" .
Natürlich gibt es aber auch unterschiedliche Umsetzunggeschwindigkeiten (hier: Tauwirkung beim Streusalz). Da ist Kochsalz NaCl deutlich schneller und besser wie Kali (KCl). Ersten wegen der größeren Oberfläche pro Gewichtseinheit (Körnchengröße) und zweitens hat Kalium die "stärkere Elektronenkraft" (s. Chemie...) und lässt eben nicht so schnell von seinem "Partner Chlor (Cl)" los.
Kochsalz besteht übrigens NUR aus NaCl . Kali enthält idR. GARKEIN Kochsalz!
(näheres s. Wikipedia)
Ende mit Klugscheißen.
Bei den derzeitigen Streusalzpreisen könnte man problemlos auch Auftaumittel auf der Basis von
Ameisensäure verwenden. Außerdem Magnesiumchlorid, Calziumchlorid, Harnstoff usw.