Gibt`s denn hier nix zu K+S? o. T.
Wohin geht K+S?
Setzt K+S jetzt schon wieder seine Auswätswelle Richtung 50€ fort, oder ist das nur eine Korrektur im Abwärtskanal...? Schwierig, schwierig. Bin etwas unentschieden bis leicht pessimistisch: Denn der DAX soll auf jeden Fall in den nächsten Wochen und Monaten MINDESTENS bei 5250 Punkten ankommen!
Aktuell ist ja bei K+S der Abwärtstrend intakt. Wir scheinen uns also in diesem Trend zu bewegen. Dies könnte eine logische Gegenbewegung sein. Ich glaube beim 38,2%-Retracement bei 42,3/42,5 Euro stelle ich einen Teil (so zwischen 1/3 und 2/3 - je nach Lage) meiner Longpostionen glatt.
Vor dem Hintergrund der Ernteauswertungen 2009 hat die K+S Nitrogen GmbH vor Schwefelmangel in den landwirtschaftlichen Böden gewarnt. Vielerorts hätten Landwirte vergangenes Jahr bei den meisten Kulturen hohe Erträge erzielt. Allerdings hätten in vielen Regionen die Qualitäten, besonders bei Getreide, oft zu wünschen übrig gelassen, berichtete der Düngemittelhersteller in einer Presseinformation. Eine wesentliche Ursache für die schlechten Qualitäten sei eine verhaltene Stickstoff- und vor allem die reduzierte Schwefeldüngung gewesen, die teilweise unter der Annahme, dass genügend Schwefel im Boden vorhanden sei, deutlich gesenkt oder komplett ausgesetzt worden sei. Erfahrungen aus der Praxis des zurückliegenden Anbaujahres zeigten, dass auf vielen Standorten ein deutlich sichtbarer Schwefelmangel aufgetreten sei, stellte K+S Nitrogen fest.
Aktuelle Versuche belegten zudem, dass eine Nachwirkung von Schwefel, gedüngt in den Vorjahren, nicht zu erwarten sei. Vor allem nach Raps, der mit Schwefel gedüngt worden sei, seien keine Bodenvorräte mehr an Schwefel vorhanden, aus denen zum Beispiel der nachfolgende Weizen zehren könnte. Das Unternehmen gab zu bedenken, dass Schwefel nicht auf Vorrat gedüngt werden könne und daher jährlich und gezielt bedarfsgerecht ausgebracht werden müsse. Eine weitere Ursache für häufigen Schwefelmangel sieht K+S Nitrogen in der falschen Form, in der er ausgebracht werde. Elementare Schwefellinsen oder Granulate enthielten zwar 90 % Schwefel; aber hier sei kaum mit einer Schwefelwirkung zu rechnen. Der elementare Schwefel müsse nämlich zuerst zu Sulfat umgesetzt werden. AgE
und gut für Aktienkurse !!
http://www.badische-zeitung.de/salz-nachschub-fuer-freiburgs-strassen--26413523.html
So gut wie überall werden deutschlandweit in diesem Jahr 100% mehr Salz gestreut als in Normaljahren! Man muss bedenken, dass die leeren Läger - die sonst oft halbvoll durch den Winter kommen - auch noch wieder aufgefüllt werden müssen.
Und die Preise? Ich glaube nicht, dass bei dieser starken Nachfrage die Niedrigpreise der Vorjahre (z.B. in der Sommersaison ca. 60€/t) wieder angesteuert werden...zumindest nicht in 2010! Von den "Sonderangeboten" in diesem Winter mal ganz zu schweigen (200€/t).
Selbst mal angenommen der Fall, dass 50% des Mehrverbrauches aus dem Ausland kommen sollte, sind es immer noch weitere 50% die in Deutschland produziert werden müssen. Und eine Preissteigerung ist in dieser "Hochrechnung" noch garnicht berücksichtigt!
Beim Streusalzgeschäft werden K+S und die SWD Salzwerke wohl fast ein Jahrhundertgeschäft machen...
nach Aussage von Holger Scholze EUWAX soll die Nachfrage nach Kali "enorm" gestiegen sein
BPC (Vermarkter für Uralkali) soll in Brasilien einen höhren Preis durchgesetzt haben
Mittwoch, 3. Februar 2010, 12:12 Uhr
Frankfurt, 03. Feb (Reuters) - Preiserhöhungen des weißrussischen Konkurrenten BPC für Düngemittel haben K+S(SDFG.DE: Kurs) am Mittwoch Auftrieb gegeben. Die Papiere des Kasseler Unternehmens gehörten mit einem Plus von 2,7 Prozent auf 43,10 Euro zu den Favoriten im Dax.GDAXI.
"Die Kali-Preise stehen nach 15 Monaten eins kontinuierlichen Rückgangs vor einer Erholung", betonte Cheuvreux-Analyst Martin Rödiger in einem Kommentar. Dank der anziehenden Nachfrage und steigender Preise könne mit höheren Gewinnen bei den Düngemittel-Herstellern gerechnet werden.
Ein K+S-Sprecher äußerte sich positiv zur Nachfrage und betonte, die vor einigen Wochen erhöhten Preise würden von den Kunden akzeptiert. [ID:nWEB8001]
Die Aktien des russischen BPC-Rivalen Uralkali(URKA.MM: Kurs) legten an der Moskauer Börse bis zu 5,8 Prozent zu und lagen damit - genauso wie K+S - auf dem höchsten Niveau seit zwei Wochen. Die in Frankfurt gelisteten Titel(POT.F: Kurs) des weltgrößten Düngemittel-Herstellers Potash(POT.TO: Kurs) notierten 1,3 Prozent im Plus.
(Reporter: Hakan Ersen; redigiert von Andrea Lentz)
© Thomson Reuters 2010 Alle Rechte vorbehalten.
DJ K+S spürt bei Großhandel anziehende Nachfrage nach Kalidünger
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Düngemittel- und Salzanbieter K+S spürt derzeit bei den Großhändlern eine anziehende Nachfrage nach Kalidünger. Die Großhändler nutzen nun die von K+S im Januar bekannt gegebenen niedrigeren Preise für Kalidünger-Zukäufe, sagte ein Unternehmenssprecher Dow Jones Newswires. Anfang Januar hatte die Kasseler K+S AG im Zuge des starken Nachfrageeinbruchs die Preise auf 285 EUR je Tonne Standarddünger gesenkt. Im Sommer 2009 hatte der Preis noch bei 435 USD je Tonne gelegen.
Hintergrund der gestiegenen Nachfrage sei, dass bei den Großhändlern die Lagerbestände sehr niedrig waren, da man dort lange abgewartet habe, ob die Preise noch weiter sinken, erläuterte der Sprecher. "Jetzt scheint akzeptiert zu sein, dass das untere Level gefunden ist und die Preise jetzt eher wieder steigen", sagte er. "Wir wollen aber jetzt erst einmal abwarten, ob das auch in der Landwirtschaft sprich beim Endkunden ankommt", so der Sprecher weiter.
Freude bereite K+S auch weiterhin das Auftausalzgeschäft. "Das ist unverändert stark, die Nachfrage ist flächendeckend ganz enorm ", sagte der Sprecher. Nach wie vor könne das Unternehmen nicht jeden Kunden bedienen.
Webseite: www.k-plus-s.de -Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113, heide.oberhauser@dowjones.com
DJG/hoa/sha Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
February 03, 2010 07:29 ET (12:29 GMT)
Quelle: Dow Jones & Company, Inc.
14:15 03.02.10
DJ KORREKTUR: K+S spürt bei Großhandel anziehende Nachfrage nach Kalidünger
(In der um 13.29 Uhr gesendeten Mitteilung muss der Preis für Standarddünger im letzten Satz des 1. Absatzes korrekt 435 EUR (und nicht USD) heißen. Es folgt eine korrigierte Fassung.)
K+S spürt bei Großhandel anziehende Nachfrage nach Kalidünger
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Düngemittel- und Salzanbieter K+S spürt derzeit bei den Großhändlern eine anziehende Nachfrage nach Kalidünger. Die Großhändler nutzen nun die von K+S im Januar bekannt gegebenen niedrigeren Preise für Kalidünger-Zukäufe, sagte ein Unternehmenssprecher Dow Jones Newswires. Anfang Januar hatte die Kasseler K+S AG im Zuge des starken Nachfrageeinbruchs die Preise auf 285 EUR je Tonne Standarddünger gesenkt. Im Sommer 2009 hatte der Preis noch bei 435 EUR je Tonne gelegen.
Hintergrund der gestiegenen Nachfrage sei, dass bei den Großhändlern die Lagerbestände sehr niedrig waren, da man dort lange abgewartet habe, ob die Preise noch weiter sinken, erläuterte der Sprecher. "Jetzt scheint akzeptiert zu sein, dass das untere Level gefunden ist und die Preise jetzt eher wieder steigen", sagte er. "Wir wollen aber jetzt erst einmal abwarten, ob das auch in der Landwirtschaft sprich beim Endkunden ankommt", so der Sprecher weiter.
Freude bereite K+S auch weiterhin das Auftausalzgeschäft. "Das ist unverändert stark, die Nachfrage ist flächendeckend ganz enorm ", sagte der Sprecher. Nach wie vor könne das Unternehmen nicht jeden Kunden bedienen.
Webseite: www.k-plus-s.de -Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113, heide.oberhauser@dowjones.com
DJG/hoa/sha/jhe
February 03, 2010 07:42 ET (12:42 GMT)
Quelle: Dow Jones & Company, Inc.
Mittwoch, 03. Februar 2010
Riesiger StreusalzbedarfK+S kommt nicht hinterherStraßenmeistereien haben bis Mitte Januar bereits mehr Streusalz bestellt als sonst im gesamten Winter. Das sagte der Sprecher des Kasseler Streusalzanbieters K+S, Ulrich Göbel. "Wir haben eine Sondersituation. Wir produzieren 20.000 Tonnen Streusalz am Tag und in einem normalen Winter reicht das immer ohne Probleme." Wegen der seit fünf Wochen andauernden Schneefälle sei dies aber nicht genug.
"Auch unser Vorrat von 800.000 Tonnen, den wir immer vor dem Winter anlegen, um Kunden schnell beliefern zu können, ist schon aufgebraucht", sagte Göbel weiter. Einige Städte hätten in ihrer Not Meersalz aus Nordafrika einschiffen lassen, doch dies sei keine Option für K+S. "Wir prüfen andere Entlastungsimporte", sagte Göbel, ohne konkret zu werden.
Seit Mitte Januar werde auch im Kali-Werk im hessischen Philippsthal wieder Auftausalz produziert, um den Bedarf zu decken. "Zusammen mit der Produktion in zwei anderen Kali-Werken können wir so täglich 6000 bis 7000 Tonnen mehr Streusalz herstellen." K+S habe jedoch nicht nur Abnehmer in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern.
wne/dpa
Die europäischen Landwirte würden nach der jüngsten Preissenkung wieder verstärkt Kali bestellen, teilte der Düngemittel-Produzent am Mittwoch mit. Die Nachfrage sei sehr hoch, erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Der im Januar von über 400 auf 285 Euro pro Tonne gesenkte Preis werde offenbar akzeptiert. Die Talsohle bei den Kali-Preisen sei nun erreicht, glaubt das Kasseler Unternehmen und rechnet für die nahe Zukunft mit anziehenden Preisen. Im März will K+S den Preis wieder auf mindestens 295 Euro pro Tonne anheben.
Uralkali-Exportfirma erhöht Preise
Dass noch viel Potenzial nach oben ist, zeigt der russische Düngemittelproduzent Uralkali. Dessen in Minsk ansässige Exportgesellschaft BPC gab am Mittwoch eine Preiserhöhung von sechs Prozent auf 410 Dollar für Abnehmer in Brasilien und Asien bekannt. Daraufhin legten die Aktien von Uralkali um rund vier Prozent an der Moskauer Börse zu.
Erholung an der Kali-Preisfront
Auch Börsianer prophezeien wieder rosigere Zeiten für K+S. "Die Kali-Preise stehen nach 15 Monaten kontinuierlichen Rückgangs vor einer Erholung", zeigte sich Cheuvreux-Analyst Martin Rödiger zuversichtlich. Mit der anziehenden Nachfrage und den steigenden Preisen dürften die Gewinne bei den Düngemitteln wieder zulegen, glaubt er. Der Kali-Preis war 2008 auf bis über 1.000 Dollar pro Tonne geklettert, bevor sie im Zuge der Finanzkrise einbrachen.
K+S und Deutsche Bank – überraschend positiv
Wieder einmal hat es der deutsche Branchenprimus der Bankenszene, Deutsche Bank, geschafft die Analysten positiv zu überraschen. Der Nettogewinn im Q4 belief sich auf 1,3 Mrd. Euro (nach einem Verlust von 4,8 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres)und war damit doppelt so hoch wie es von den Analysten erwartet wurde. Die Konsensschätzungen beliefen sich auf ca 650 Mio. Gewinn. Im Gesamtjahr 2009 erwirtschaftete die Bank einen Gewinn nach Steuern von 5 Mrd. Euro gegenüber einem Verlust nach Steuern von 3,9 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern gemäss der Zielgrössendefinition der Bank betrug 15%, verglichen mit einer negativen Eigenkapitalrendite von 20% im Jahr 2008. Die Tier-1 Kapitalquote lag bei 12,6% und damit über dem Wert von 10,1% zum Jahresende 2008, während die Tier-1 Kernkapitalquote, in der hybride Bestandteile nicht berücksichtigt werden, im selben Zeitraum von 7,0% auf 8,7% stieg. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für 2009 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie vor. Für 2008 waren 0,50 EUR je Aktie ausgeschüttet worden.
Ebenfalls gute Nachrichten gab es heute mal wieder von Düngemittelhersteller Kali und Salz. Die Nachfrage nach deren Produkten sei zur Zeit extrem hoch hieß es aus dem Unternehmen. Die Landwirte bestellen wieder Düngemittel nachdem der Preis zuletzt noch einmal runter gegangen war. Nun da die Preise langsam wieder anziehen dürfte die Nachfrage weiter steigen um noch von den günstigeren Preisen zu profitieren. Der russische Düngemittelproduzent Uralkali, dessen in Minsk ansässige Exportgesellschaft BPC gestern eine Preiserhöhung von sechs Prozent auf 410 Dollar für Abnehmer in Brasilien und Asien bekannt gegeben hat dürfte nun den Grundstein für eine deutliche Erholung der Kalipreise gelegt haben. Der Kali-Preis war 2008 auf bis über 1.000 Dollar pro Tonne geklettert, bevor sie im Zuge der Finanzkrise einbrachen. Wir könnten uns vorstellen diese Niveaus wieder erreicht werden können. Nicht dieses Jahr und auch nicht im nächsten, aber innerhalb der nächsten fünf Jahre durchaus möglich.
Quelle: investorsinside.de
LarsRoehrig am 04.02.2010, 08:45
Bei Ug99, auch Schwarzrost genannt, handelt es sich um einen Pilz, der weltweit Weizenfelder befällt. Von einigen wird der Pilz bereits als "tickende Zeitbombe” bezeichnet. Der Name setzt sich aus 1999, dem Jahr der ersten Entdeckung des Pilzes, und Uganda, dem Land in welchem er zum ersten mal identifiziert wurde, zusammen.
Forscher befürchten, dass Ug99 mehr als 80% der weltweiten Weizenfelder zerstören könnte, während er sich vom Osten Afrikas aus verbreitet. Mittlerweile hat der Pilz bereits den Iran erreicht. Die Experten erwarten eine weitere Ausbreitung nach Nordindien und Pakistan, von dort aus wird der Wind die Pilzsporen unweigerlich bis nach Russland, China und schließlich sogar Nordamerika tragen.
Bei einer großflächigen Zerstörung der Weizenernte drohen vor allem in den Schwellenländern Hungersnöte. Nähere Informationen finden Sie in der englischen Meldung unter: http://ministryvalues.com.
© RedaktionRohstoff-Welt.de
Na denn gute Nacht!
Dann brauch ich ja auch keinen Dünger mehr kaufen, wenn der Pilz all das Getreide eh dahinrafft...
Die ersten Analysten haben auch schon reagiert:
"Die Spezialisten der Nonsens-Bank raten zum Verkauf von K+S, weil Düngung bringt ja sowieso nix mehr, wenn der böse Pilz (Frage: "Pilz" oder "Pils") alles kaputt macht"
Quelle: www.schlechter-witz.de
loool!
4. Februar 2010
Kartoffelqualitäten litten 2009 unter NährstoffmangelRegional unterschiedlich trat im letzten Jahr sowohl in Speise- als auch in Verarbeitungskartoffeln verstärkt Schwarzfleckigkeitsbefall auf.
Die Schwarzfleckigkeit wird nicht durch ein Pathogen sondern durch eine physiologische Veränderung innerhalb der Knolle hervorgerufen. Erst eine äußere mechanische Belastung kann im Inneren der Kartoffelknolle eine Beschädigung der Zellwände sowie der Zellmembranen hervorrufen, wodurch diese für Sauerstoff durchlässig werden und die subzelluläre Integrität abnimmt. Bricht die Tonoplastenmembran auf, können die phenolischen Verbindungen aus der Vakuole austreten und mit dem Enzym Polyphenoloxidase (PPO) reagieren, wodurch die Verfärbungsreaktion beginnt. In Anwesenheit von molekularem Sauerstoff kommt es zu einer Oxidation von Phenolen zu Melanin, das sich als dunkel gefärbte Pigmente unterhalb der Kartoffelschale zeigt.
Entscheidend für das Verständnis des Schwarzfleckigkeitsprozesses ist, dass die Schwarzfleckigkeit zwar auf einer äußeren mechanischen Belastung bzw. Einwirkung beruht, jedoch keine sichtbare mechanische Beschädigung vorliegen muss. Man geht davon aus, dass etwa 32 bis 40 % der Schwarzfleckigkeitsanfälligkeit genetisch fixiert sind.
Des Weiteren basiert die Schwarzfleckigkeitsneigung der Sorten auf einer unterschiedlichen Inhaltsstoffzusammensetzung. Spätreife Sorten neigen aufgrund der höheren Trockenmasse- und Tyrosingehalte oftmals zu höherer Schwarzfleckigkeit.
Anbaubedingungen
Die Witterung hat einen Einfluss auf die Ausprägung der Schwarzfleckigkeit. Bei hohen Durchschnittstemperaturen in der Hauptwachstumsphase ist die Neigung zu Schwarzfleckigkeit geringer. Mit zunehmender Temperatur und Trockenheit steigt der Gehalt an Ascorbinsäure, Zitronensäure und Äpfelsäure in der Kartoffelknolle an. Dieser positiven Auswirkung hoher Temperaturen steht jedoch das Ergebnis gegenüber, dass mit zunehmender Temperatur eine verstärkte Akkumulation von phenolischen Verbindungen, den Reaktionspartnern für die PPO, auftritt. Auch mangelnde Wasserversorgung während des Knollenwachstums induziert Stress für die Kartoffelpflanze, der eine erhöhte PPO-Aktivität zur Folge hat.
Düngung
Bei der Düngung ist zu beachten, dass einseitig gesteigerte N-Gaben einen Anstieg der Schwarzfleckigkeitsneigung aufgrund eines Anstiegs der Gehalte an Chlorogensäure und Tyrosin sowie Abnahme des Gehalts an organischen Säuren bewirken. Phosphordüngung beeinflusst die Schalenfestigkeit positiv, wodurch das Pflanzengewebe gestärkt wird und die Kartoffeln einen höheren Belastungswiderstand aufweisen. Phosphor übernimmt eine entscheidende Rolle in der Membran- und Zellwandausbildung.
In Feldversuchen bestätigte sich der Zusammenhang zwischen Schwarzfleckigkeit und Kaliumgehalt. Bei Kaliumgehalten von weniger als 2,5 % in der Kartoffeltrockenmasse nimmt die Schwarzfleckigkeit deutlich zu. Der Anstieg des Kaliumgehaltes in den Kartoffeln bewirkt im Sinne eines elektrostatischen Ausgleichs einen Anstieg des Säuregehaltes, wodurch die PPO-Aktivität gehemmt wird. Dabei wird mit steigenden Kaliumgaben bis 3 % Kalium in der Kartoffeltrockensubstanz vor allem der Gehalt an Zitronen und Ascorbinsäure angehoben und die Neigung zur Schwarzfleckigkeit sinkt (Abb.1, Abb. 2). Darüber hinaus nimmt gleichzeitig der Gehalt an freiem Tyrosin ab. Kaliumionen wirken als Coenzyme in der Proteinsynthese, wodurch ein Abbau bzw. Umbau von Tyrosin bewirkt wird. Kaliummangel sorgt dagegen für einen Anstieg an freien Aminosäuren, Amiden, reduzierenden Zuckern und Saccharose.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung
Mit freundlichen Grüßen
Erwin Niederländer
Dieses Thema beschäftigt Matthias nachdem ein Verpächter mit einem Flyer vorbei kam in dem unhaltbare Vorwürfe zur Gülledüngung verbreitet wurden. Wörtlich stand in dem Schreiben: "Gülle aus industriell betriebenen Schweinemastanlagen und anderen Massentierhaltungen ist hochgradig mit Hormonen, Arzneimitteln und Desinfektionsmitteln verseucht und müsste eigentlich als Sondermüll entsorgt werden. Entgegen vielfacher Behauptungen ist Gülle kein hochwertiger Wirtschaftsdünger. Gülle verseucht Grundwasser, Böden und Luft und vergiftet Mensch und Umwelt. Deshalb ruft der BUND Sachsen alle Landeigentümer und Verpächter auf (...), den Pächtern die Ausbringung sofort zu untersagen, die Pachtverträge zu überprüfen und den Pächtern bei Missachtung der Aufforderung sofort zu kündigen.“ In der folgenden Diskussion brachten viele User ihre Empörung darüber zum Ausdruck wie zB Hausi "Ich finde, man sollte ganz stark in die Offensive gehen und den BUND wegen Verleumdung und übler Nachrede verklagen! Vielleicht ist es auch irgendwie möglich den BUND mit seinen eigenen Waffen zu bekämpfen? Man könnte ja ganz gezielt die Straftaten, die der BUND und ähnliche Organisationen begangen haben, zusammen tragen und damit in großem Stil an die Öffentlichkeit gehen..." Es gab aber auch kritische Stimmen die bei der Gülledüngung auch noch Handlungbedarf bei uns Landwirten sehen.
lesen die ganze kontroverse Diskussion http://www.landlive.de/boards/thread/19059/page/1/