Es blüht, es grünt, es fruchtet ...
melde mich auch mal wieder mit Musik. Very early ELO, entgegen mancher Gerüchte war ELO auch eine gute Live-Band, wie diese Aufnahme von der Brunel-University beweist.
Hier der aktuelle Artikel in unserer Tageszeitung:
Risse in Staufen: 50 Millionen – wer soll das bezahlen?
Es ist wie eine Heimsuchung: Seit drei Jahren quillt unter Staufen der Boden, drückt dessen historisches Zentrum nach oben und droht die Häuser zu zerstören. Die technische Hilfe ist angelaufen. Doch wer soll die bisher entstandenen Schäden bezahlen?
30 Zentimeter: So stark hat sich die Gasse hinterm Staufener Rathaus in den vergangenen drei Jahren gehoben. Und sie hebt sich weiter. Denn die Anhydritschicht, die sich unter der historischen Altstadt durch eindringendes Wasser in Gipskeuper verwandelt und dadurch aufquillt, ist noch nicht zur Ruhe gekommen. Die Folgen sind unübersehbar. Rund ums historische Rathaus durchziehen breite, aber auch viele dünne Risse die Fassaden, zwischen den Häusern öffnen sich Spalten. Bürgermeister Michael Benitz spricht unumwunden von einer Katastrophe, die seine Stadt erleidet.
Das Gestein quillt auf wie ein Hefekuchen
Ausgelöst worden war die Katastrophe durch eine wohlgemeinte Planung: Das Rathaus sollte 2007 über oberflächennahe geothermische Bohrlöcher Wärme wie Kühle aus dem Erdreich ziehen......Fortsetzung sh. Link, Quelle Badische Zeitung
http://www.badische-zeitung.de/...-50-millionen-wer-soll-das-bezahlen
Die Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede.
Theodor Fontane,
Dieser Graf wurde sehr, sehr alt, weil er ein Lebensgenießer par excellence war. Er verließ niemals das Haus, ohne eine Hand voll Bohnen einzustecken.
Er tat dies, um die schönen Momente des Tages bewusst wahrzunehmen und sie besser zählen zu können. Für jede positive Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte – zum Beispiel: einen fröhlichen Plausch auf der Straße, das Lachen einer Frau, ein Glas guten Weines – für alles, was die Sinne erfreut, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackettasche wandern. Abends saß er zu Hause und zählte die Bohnen aus der linken Tasche. Er zelebrierte diese Minuten. So führte er sich vor Augen, wie viel Schönes ihm an diesem Tag widerfahren war und freute sich.
Sogar wenn er bloß eine Bohne zählte, war der Tag gelungen – es hatte sich zu leben gelohnt.
Hier noch ein interessanter Artikel über Gentechnik - ob man es interessant bezeichnen kann...wohl eher nicht - vielleicht sogar eher beängstigend.
Experiment Schöpfung
23.11.2010 Wie junge Genforscher Gott spielen, beleuchtet das Magazin natur+kosmos in seiner Dezember-Ausgabe.
Bestehendes Leben zu verändern, war gestern. Heute versuchen Biologen, neues Leben zu schaffen. Mit der so genannten Synthetischen Biologie bekommt die Gentechnik eine neue Dimension. Organismen sollen gänzlich neu geschaffen werden und den Menschen wertvolle Dienste leisten. Im Umweltschutz, der Medizin und Ernährung werden sich ganz neue Chancen eröffnen, versprechen die Jünger der neuen Technik. Was dahinter steckt, wo die Gefahren und wo die ethischen Grenzen liegen, beleuchtet das Magazin natur+kosmos in seiner Dezember-Ausgabe (Erscheinungstermin 19.11.).
Längst ist es nicht mehr nur Sache von Universitäten oder großen Firmen, Genen eine neue Bestimmung zu geben. In Amerika hat sich eine Szene von Biohackern entwickelt, von überwiegend jungen Leuten, die sich nicht mehr an Computercodes sondern an den genetischen Informationen selbst versuchen.
In Garagen, mit selbstgebastelten Geräten und genetischen Grundbausteinen aus dem Internet experimentieren die Laienforscher - durchaus mit Erfolg. Sie manipulieren Joghurt- und Bakterienkulturen, lassen sie diese neue Farben und Düfte produzieren und verändern damit das Leben selbst. Die Bauteile, die Biobricks, liefern den Garagentüftlern Firmen, die sich auf DNA-Segmente spezialisiert haben......Fortsetzung sh. Link, Quelle Franz Alt, Sonnenseite
http://www.sonnenseite.com/...ews,Experiment+Schoepfung,6,a17552.html