Wirecard AG: Mobile Payment und Risikomanagement
Seite 236 von 425 Neuester Beitrag: 25.07.20 00:09 | ||||
Eröffnet am: | 03.03.16 15:28 | von: killbill75 | Anzahl Beiträge: | 11.616 |
Neuester Beitrag: | 25.07.20 00:09 | von: Fred vom Ju. | Leser gesamt: | 2.679.813 |
Forum: | Börse | Leser heute: | 433 | |
Bewertet mit: | ||||
Seite: < 1 | ... | 234 | 235 | | 237 | 238 | ... 425 > |
"bärenmarktrally war eine abgesprochene aktion damit großinvestoren aktien verkaufen können"
Wer war denn dann so sozial drauf und hat die Kurse hochgehievt, damit Multis gut und teuer abladen können??
Mutter Theresa??
Du scheinst dich mit deinen Verschwörungen eingeigelt zu haben.
Zudem haben ja deine verehrten Großinvestoren in der letzten Finanzkrise gezeigt, was sie dauf haben. Als Lehmänner und co mit Pappkartons aus ihren Glastürmen stolperten- der Pleitegeier in den feinen Büros der Nadelstreifen satt zu fressen hatte.
Also nun mal nicht so viel Respekt vor den Herren des Universums....
ich kann mich daran erinnern wie forenschreiberlinge solar- und photovoltaikaktien gepflegt haben. das gleiche schicksal werden wir hier "höchstwahrscheinlich" sehen. Solange kleinanleger träumen an der börse bzw mit wirecard aktien reich zu werden, wird es nicht ändern was idylle stören könnte.
Die börse lebt von verlierer und wir wissen sehr gut wer immer verliert.
ich bin davon fest überzeugt und setehe hinter jedem wort hier, dass die Aktien von wirecard im Blasenmodus sind und das sie ca. 900% über buchwert liegen. wer kauft zu aktuelle kurse, der wird früher oder später herbe verluste erleiden
Eine einmalige Chance, da nochmal reinzukommen, wollte schon immer kaufen.
Der Kurs liegt noch meilenweit unter dem fairen Wert von 180 Euro.
Braun hat zu 130 Euro und höher kräftig eigene Aktien gekauft.
Es ist lächerlich, wegen den Peanuts einen derartigen Kurssturz zu begründen, selbst wenn alle Anachuldigungen stimmen.
Wie können Sie leicht überprüfen ob die Aktien von Wirecard unrealistisch hochbewertet sind??? vergleichen Sie Daten von Infineon und Wirecard. beide Aktien gelten als Börsenstars und Lieblinge der Kleinanleger . Wer der meinung ist das die Wire-aktien gerade günstig bewertet sind, dann ist IFX spottbillig und sollte nach dem Logik mindestens 60 € per shares bewertet wein.
Ich sage nochmal und schreibe nicht mehr, Wire-Aktien sind extrem überbewertet und längst im Blasenmodus; wer zu aktuellen kurse trotzdem kauft, ist selber schuld.
ich hoffe, dass meine warnungen weit gehört werden
Was hält dich noch in diesem Forum, wenn du eh alles besser weißt? Dein Blasenmodus findet scheinbar woanders statt, daher achte bitte darauf, das der Hut noch paßt!
04. February 2019
KOLUMNE
Die merkwürdigen Aufseher der Wirecard AG
Der dramatische Kurseinbruch bei dem neuen Dax-30-Konzern sollte die Aktionäre zum Nachdenken bringen. Der Konzern braucht neue Leute in seiner Führung. Bernd Ziesemer über unerfahrene Kontrolleure
von Bernd Ziesemer
4. Februar 2019
Bernd Ziesemer
Bernd Ziesemer
So etwas gab ein bei einer Dax-30-Aktie schon lange nicht mehr: Innerhalb von ein paar Stunden verloren die Papiere der Wirecard AG in der letzten Woche fast ein Viertel ihres Werts. Normalerweise kennt man solche wilden Kursbewegungen nur bei hochspekulativen Start-ups oder Penny-Stocks in den unteren Börsenligen, aber nicht bei den ehrwürdigen Mitgliedern des wichtigsten deutschen Aktienindexes. Bei Wirecard reichte ein kritischer Bericht in der „Financial Times“ aus, um eine kleine Panik unter den Aktionären des Zahlungsdienstleisters auszulösen. Auch das ist nicht alltäglich.
Die Ereignisse in der vergangenen Woche zeigen: Als neuster Dax-30-Wert ist die Wirecard-Aktie noch nicht wirklich in der Welt von Daimler, BASF oder Adidas angekommen. Egal ob der Bericht der britischen Zeitung stimmt oder nicht, sollten die großen Aktionäre von Wirecard darüber nachdenken, wie sie ihren Konzern krisenfester aufstellen können. Und wie immer bei großen Unternehmen, muss man mit den Veränderungen ganz oben anfangen, wenn sie gelingen sollen.
Wirecard Aktie
Wirecard Aktie Chart
Kursanbieter: L&S RT
Das Führungspersonal von Wirecard entspricht nicht den Anforderungen, die man an einen Dax-30-Konzern stellen muss. Der Gründer und Großaktionär Markus Braun führt das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender selbst. Die übrigen drei Vorstände arbeiten alle seit über zwölf Jahren im Konzern. Es fehlt an Expertise von außen und an Diversität. Drei von vier Vorständen sind alle ungefähr gleich alt und drei von vier Vorständen stammen aus Österreich. Der Vorstand wirkt eher wie eine junge Truppe von Start-up-Freunden, die seit vielen Jahren zusammenhocken, und nicht wie das Leitungsgremium eines Dax-30-Konzerns.
Unerfahrener Aufsichtsrat
Noch merkwürdiger ist die Besetzung des Aufsichtsrats, der bei Wirecard nur aus sechs Personen besteht: Der Vorsitzende Wulf Matthias arbeitete einige Jahre als Vorstand der Deutschland-Tochter der Credit Suisse, verfügt aber über keinerlei Erfahrungen an der Spitze eines großen Konzerns. Auch unter den anderen fünf Aufsichtsräten findet sich niemand, der mit einer früheren Vorstandstätigkeit oder einem Aufsichtsratsmandat in einem anderen großen Konzern glänzen könnte. Die Hälfte der Mitglieder arbeiten als „selbständige Unternehmensberater“, so dass man Interessenkonflikte von vorne herein nicht ausschließen kann. Auch vom Alter her ist die Struktur des Gremiums für deutsche Verhältnisse eher ungewöhnlich: Neben den beiden Oldies an der Spitze des Aufsichtsrats – beide bereits um die 75 Jahre alt – sitzen nur junge Manager mit einem Durchschnittsalter unter 50 im Kontrollgremium.
Es gibt keinen anderen Aufsichtsrat unter den Dax-30-Konzernen, der so wenig kollektive Führungserfahrung vereinigt, wie die Wirecard-Mannschaft. Natürlich kann man einwenden, das innovative Geschäftsfeld des Konzerns, das es vor 25 Jahren noch gar nicht gab, erzwinge andere Führungsfiguren als in anderen Konzernen. Doch das Argument trägt nicht allzu weit – man schaue sich zum Vergleich nur den Aufsichtsrat der SAP SE an, in dem zum Beispiel ein ehemaliger Eon-Finanzvorstand und eine hochrangige Google-Managerin sitzen. Man braucht solche erfahrenen Manager vor allem, wenn ein Unternehmen ins Schlingern gerät. So wie Wirecard in der letzten Woche.
KOLUMNE
Das Geschwafel hat die Qualität von ..hmm.-z.B. "Königin Sylvia, hat sie den richtigen Stylberater? Was machen ihrer Freunde?". Das ist recht schwer zu ertragen, was dieser Artikulör da qualitativ von sich gibt.
Es ist halt billiger Börsentratsch.
Im April 2018 äußerte ein Mitarbeiter der Wirecard in Singapur Bedenken gegenüber unserer lokalen Rechts-und Compliance-Abteilung wegen angeblicher Handlungen eines Mitarbeiters des Finanzteams von Wirecard in Singapur. Die Vorwürfe bezogen sich auf mögliche Compliance-Verletzungen im Bereich der Rechnungslegung und bezogen sich für den Zeitraum von 2015-2018 auf Gesamtumsätze in Höhe von EUR 6,9 Mio. und Gesamtkosten von EUR 4,1 Mio. sowie einen internen Transfer von geistigem Eigentum an Softwareim Wert von EUR 2,6 Mio.
Basierend auf Interviews mit dem Mitarbeiter, der die Vorwürfe aufgebracht hatte, dokumentierte Rajah & Tann diese und sah die vorgelegten Dokumente ein. Anschließend wurde Rajah & Tann am 18. Mai 2018 beauftragt, eine vollständige Untersuchung durchzuführen.Die Prüfung steht kurz vor dem Abschluss. Bisher haben weder die interne Compliance-Abteilung von Wirecard, noch Rajah & Tann (siehe auch die Erklärung von Rajah & Tann unter ir.wirecard.de) schlüssige Feststellung für ein strafbares Fehlverhalten von Führungskräften oder Mitarbeitern des Unternehmens gefunden.Wir widersprechen der Berichterstattung von Dan McCrum ausdrücklich.Ausführliche Informationen im Conference Call am 4. Februar 2019 um 13:00 Uhr MEZ:Conference CallDatum / Uhrzeit: 4. Februar 2019, um 13.00 Uhr MEZ (auf Englisch
" Aber ein neues Kaufsignal ist noch lange nicht in Sicht. Das ergäbe sich wohl erst mit einem Anstieg über 124,40 EUR. Sollte dies gelingen, wäre Platz in Richtung 148,00 .... "
mich Maculatur was Glaubwürdigkeit betrifft fehlt es schon von jeher.Nur m.M.