Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte
Seite 235 von 286 Neuester Beitrag: 21.07.23 22:24 | ||||
Eröffnet am: | 08.01.19 13:41 | von: Anti Lemmin. | Anzahl Beiträge: | 8.125 |
Neuester Beitrag: | 21.07.23 22:24 | von: Shlomo Silbe. | Leser gesamt: | 1.860.670 |
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„Wir müssen unsere regelbasierte internationale Ordnung verteidigen, unabhängig davon, wo sie herausgefordert wird.“
https://twitter.com/BMVg_Bundeswehr/status/1665184478376124418
Kann mir jemand mal schlüssig erklären, was eigentlich die hier von Pistorius genannte "regelbasierte internationale Ordnung" ist bzw. welche Regeln sie beinhaltet.
Ist diese "regelbasierte internationale Ordnung" irgendwo niedergeschrieben und kann man sie ggfs. einsehen?
Was bedeutet hier "unsere Ordnung"? Gibt es parallel dazu auch noch andere regelbasierte internationale Ordnungen?
Danke.
Moderation
Zeitpunkt: 06.06.23 13:27
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Zeitpunkt: 06.06.23 13:27
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Zeitpunkt: 04.06.23 13:41
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https://www.manager-magazin.de/finanzen/...bbd-4a55-b30c-4b2d2fcf3bd2
In der kommenden Woche ist es wieder soweit. Der globale Geldadel der Private-Equity-Branche reist nach Berlin. Man trifft sich im Intercontinental zur "SuperReturn International", der Leitkonferenz der Branche. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 2000 Finanzinvestoren und Fondsverantwortlichen sowie mehr als 1300 Geldgebern. Für einen Eintrittspreis von 5850 Euro wird sich das Who-is-who der Szene über die aktuellen Trends und Großthemen wie Inflation oder Zinswende austauschen. Ein Blick auf die Gästeliste zeigt: Über die Teppiche des Luxushotels, in dem schon US-Präsidenten, Staatsgäste und Showstars residierten, wandelt die Highsociety der Finanzwelt. Wir stellen zehn der interessantesten Speaker vor.
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Zeitpunkt: 04.06.23 13:14
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Zeitpunkt: 04.06.23 13:14
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.....2016 und 2017 waren [für die deutsche Wirtschaft] die letzten Rekordjahre. Seither geht es bergab, zuletzt rapide.
Donald Trump (76) begann einen Handelskrieg, der auch die deutsche Industrie in Mitleidenschaft zog. Xi Jinping (69) machte sich daran, China auf Selbstversorgungskurs zu schicken. Großbritannien, die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU, stieg aus dem Binnenmarkt aus. Protektionismus, einst als verrückte Extravaganz verschrien, wurde wieder hoffähig. Parallel dazu stiegen die geopolitischen Spannungen.
Seit 2018 geht der Außenhandelsüberschuss immer weiter zurück. 2022 stürzten die Werte regelrecht ab: Die gestiegene Energierechnung infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine und auf das Völkerrecht verhagelte die Bilanz des vorigen Jahres.
So sieht eine handelspolitische Epochenwende aus. Die langfristige Bedeutung für Wohlstand und Sicherheit lässt sich kaum überschätzen.
Natürlich, der Absturz der Überschüsse im vorigen Jahr wird sich relativieren, allein weil Energie und andere importierte Rohstoffe im Preis [wieder] gesunken sind. Doch auch der Absatz bröckelt. In Länder außerhalb der EU lieferten deutsche Firmen im April 5 Prozent weniger Güter als im Vorjahresmonat
Der China-Export ging um fast 10 Prozent zurück. Großbritannien: minus 8 Prozent. Japan: minus 9 Prozent. Brasilien: minus 6 Prozent. Eine Momentaufnahme, sicherlich, doch sie reiht sich ein in einen schleichenden Trend, der seit Jahren anhält.
Die Gründe dahinter sind vor allem die geopolitischen Verschiebungen, die sich seit Jahren abzeichnen. Die Schwellenländer haben aufgeholt. Ihren Bedarf an Investitionsgütern und Autos decken sie in größerem Umfang aus eigener Produktion. Das Zerwürfnis zwischen dem Westen und dem sich formierenden autokratischen Block mit China im Zentrum hat neue Handels- und Investitionshemmnisse geschaffen. Der Ukraine-Krieg und die folgenden Sanktionen und Embargos haben diese Entwicklung beschleunigt....
...All das trifft Deutschland an einer empfindlichen Stelle. Eine hochgradig offene Volkswirtschaft ist auf offene Grenzen und regelgebundene Handelsarrangements angewiesen. Doch diese Welt löst sich zusehends auf....
....[Jetzt] stagniert der europäische Heimatmarkt in weiten Teilen. Die wichtigste Exportbranche, Auto, wird von der Elektrowende durcheinandergewirbelt. Ob Batterieautos, E-Komponenten und -Systeme Made in Germany international künftig als führend gelten, ist alles andere als sicher.
Dazu kommt der Kampf gegen die Klimaerwärmung, der gerade in Deutschland den Energieverbrauch verteuert – durch steigende CO2-Preise und allerlei regulatorische Vorgaben. Die EU-Kommission bereitet Klimazölle vor: Importe aus Ländern, die keinen stringenten Klimaschutz betreiben, sollen mit einer Grenzabgabe belastet werden, damit schmutziger produzierten Waren auf dem Binnenmarkt keinen Wettbewerbsvorteil haben – und die Produktion an schwächer regulierte Standorte abwandert.
Was China und andere strategische Rivalen angeht, lautet die Maxime: "de-risking". Sensible Technologien sollen nicht mehr so einfach exportiert werden können, Abhängigkeiten von kritischen Rohstoffen und Vorprodukten sollen beseitigt werden....
...Alles im Prinzip richtige Ziele. Aber klar ist auch: Das wird verdammt teuer, gerade für die deutsche Wirtschaft. Die industrielle Globalisierung, von der Deutschland so lange profitiert hat, wird rückabgewickelt, mindestens zum Teil. Welche neuen Formen der Wertschöpfung künftig im Lande entstehen sollen, um die traditionelle Produktion ersetzen zu können, bleibt diffus.
Logisch, technologische Durchbrüche und Innovationen lassen sich nicht per Masterplan in die Welt bringen. Das Schöpferische im Strukturwandel entsteht nicht per Dekret. Aber das offenkundige inhaltliche Vakuum, das angesichts der derzeitigen Umbrüche herrscht, ist beklemmend.
Die deutsche Wirtschaft ist vor allem auf alte Branchen spezialisiert, die ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert haben. Sie werden nicht binnen kurzem verschwinden, sondern wohl allmählich schrumpfen. Wo entsteht Neues? Klar ist vor allem, was eher nicht erwünscht ist.
[A.L: Manche sprechen bereits von einem Verbots-Regime...]
Atomenergie der nächsten Generation? CO2-Abscheidung und -Einlagerung? Sicherheits- und Waffentechnologie? Führend sind in diesen Bereichen andere. Der Kapitalmarkt für schnell wachsende Unternehmen ist schwach entwickelt. Die Zahl der Firmengründungen ist seit vielen Jahren rückläufig.
Unternehmen und Staat investieren weniger, als das in anderen Ländern der Fall ist. Kein Wunder, dass wir bei der Digitalisierung nach wie vor zu den Schlusslichtern gehören. Behördliche Genehmigungen dauern so lange wie nirgends sonst in den OECD-Ländern (im Schnitt 122 Tage), bei Baugenehmigungen braucht man noch mehr Geduld (178 Tage)....
https://www.ariva.de/news/...-einmischung-in-taiwan-konflikt-10721661
Geht wohl bald los?
Ein chinesischer Unternehmer soll systematisch Zollgebühren vorenthalten und Geld gewaschen haben. Der Mann, der in Deutschland eine E-Bike-Firma gegründet hat, wird in der Nähe von Paris in Untersuchungshaft genommen. Sein Anwalt glaubt, dass er zum Sündenbock gemacht werden soll.
https://www.handelsblatt.com/politik/...inesischen-meer/29185790.html
U.S. Defense Chief Rebukes China as Warships Transit Taiwan Strait
https://www.wsj.com/articles/...or-being-unwilling-to-engage-28cabd8c
Massenweise als Desinformation zu löschen, ist also keine Zensur. Erinnert mich an die guten alten Zeiten
Am Rande des Shangri-La-Dialogs in Singapur trafen sich die weltweit wichtigsten Spionagechefs zu einem Plausch. Offenbar nicht zum ersten Mal. Hochrangige Beamte von etwa zwei Dutzend der wichtigsten Geheimdienste der Welt haben sich laut Insidern am Rande des Shangri-La-Dialogs in Singapur zu einer geheimen Sitzung getroffen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag.
https://www.reuters.com/world/...ecret-conclave-singapore-2023-06-04/
SINGAPUR, 4. Juni (Reuters)
Solche Treffen werden von der Regierung Singapurs organisiert und finden seit mehreren Jahren diskret an einem separaten Ort neben dem Sicherheitsgipfel statt, sagten sie. Über die Treffen wurde bisher nicht berichtet.
https://www.reuters.com/world/...ext-week-amid-tense-ties-2023-06-03/
https://www.reuters.com/world/europe/...-counteroffensive-2023-06-04/
"Heute Nacht haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen luftgestützten Gruppenangriff mit hochpräzisen Langstreckenwaffen gegen feindliche Ziele auf Militärflugplätzen durchgeführt. ....
wo sollten denn die F16 hin ? wenn sie geliefert worden wären..
https://www.merkur.de/politik/...uedafrika-voelkerrecht-92318406.html
gibt es ein Fettnäpfchen in das unsere Aussenministerin nicht tritt?
....Ja, liebe Kollegen, wir müssen der Ukraine einen Frieden bringen. Aber einen Frieden, den man als gerechten Frieden bezeichnen könnte. Wissen Sie, ich weiß, wie man den Krieg in der Ukraine beenden kann. Ich weiß es. Es ist ganz einfach. Wir hören auf, die Ukraine militärisch zu unterstützen, und der Krieg wäre in ein paar Wochen zu Ende. Aber wie wird er enden? Spielt das keine Rolle? Oder spielt es eine Rolle? Wenn es wichtig ist, dann können wir nicht aufhören, die Ukraine militärisch zu unterstützen. Die Frage ist also nicht, ob der Krieg zu Ende ist, sondern wie wir ihn beenden. Und deshalb werden wir die Ukraine weiterhin unterstützen, obwohl wir den Frieden genauso wollen wie jeder andere in diesem Raum.
Und gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass der Indo-Pazifik "friedlich" bleibt....
...Wenn man die gesamte Unterstützung - militärische, zivile, wirtschaftliche, finanzielle und humanitäre - zusammenzählt, beläuft sich die Unterstützung für die Ukraine auf etwa 60 Milliarden Euro für Europa. Aber lassen Sie mich noch eine andere Zahl nennen, die wirklich beeindruckend ist: Wenn man die Unterstützung einbezieht, die die europäischen Regierungen zahlen mussten, um ihren Familien und Unternehmen zu helfen, die hohen Strom- und Lebensmittelpreise zu verkraften, belaufen sich die Subventionen für unsere Bevölkerung zur Bewältigung der Kriegsfolgen auf 700 Milliarden Euro - zehnmal mehr als die Unterstützung für die Ukraine.
https://www.deutschlandfunk.de/...tszusammenarbeit-mit-asien-100.html
https://www.reuters.com/world/...endum-ukraine-peace-plan-2023-06-03/
SINGAPUR, 3. Juni (Reuters) - Der indonesische Verteidigungsminister hat am Samstag einen Friedensplan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine vorgeschlagen, der eine entmilitarisierte Zone und ein Referendum der Vereinten Nationen in dem von ihm als umstritten bezeichneten Gebiet vorsieht.
Der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Oleg Nikolenko, wies den Plan zurück und bekräftigte den Standpunkt Kiews, dass Russland seine Truppen aus der Ukraine abziehen sollte.
Prabowo Subianto rief Verteidigungs- und Militäroffiziere aus der ganzen Welt auf, die beim Shangri-La-Verteidigungsdialog in Singapur versammelt waren, eine Erklärung abzugeben, in der eine Einstellung der Feindseligkeiten gefordert wird
Er schlug einen Mehr-Punkte-Plan vor, der einen Waffenstillstand und die Einrichtung einer entmilitarisierten Zone durch einen Rückzug von 15 Kilometern (fast 10 Meilen) von den vorgeschobenen Stellungen der beiden Parteien vorsieht. Die entmilitarisierte Zone sollte von einer UN-Friedenstruppe beobachtet und überwacht werden, sagte er und fügte hinzu, dass ein UN-Referendum abgehalten werden sollte, "um objektiv die Wünsche der Mehrheit der Bewohner der verschiedenen umstrittenen Gebiete zu ermitteln".
klingt so gar nicht wie Borrell !
Kiew – Einige Wochen wird es noch dauern, dann wird das ukrainische Militär über ein neues Waffensystem verfügen: Derzeit werden auf US-Militärbasen in Deutschland rund 400 Ukrainer am M1 Abrams ausgebildet. Zehn bis zwölf Wochen soll sich das laut dem Pentagon noch hinziehen, ab dem Herbst könnten die Panzer im Krieg in der Ukraine eingesetzt werden. Das berichtet das ukrainische Portal Kyiv Independent.
Der M1 Abrams gilt als mächtige Waffe, hat allerdings auch seine Tücken. Der Panzer ist schwer zu bedienen, Munition und Instandhaltung sind vergleichsweise teuer. Vor allem der Motor gilt als Schwachstelle, alle zwölf Stunden muss ein Filter gereinigt werden. Falls das versäumt wird oder der Motor aus anderen Gründen versagt, ist eine Reparatur auf dem Schlachtfeld kaum möglich, der Motor muss entnommen werden und von Experten gewartet – im Krieg ein gigantischer Nachteil.
31 M1 Abrams wollen die USA an die Ukraine liefern, die Stärke eines vollen ukrainischen Panzerbataillons. Wie genau das Waffensystem eingesetzt wird, ist allerdings noch unklar, zum Beispiel, ob der Abrams im direkten Panzer-gegen-Panzer-Kampf eingesetzt werden wird. Bislang ist es im Ukraine-Krieg nur sporadisch zu solchen direkten Konfrontationen gekommen.
https://www.merkur.de/politik/...ukraine-krieg-russland-92317061.html