E.ON AG NA
Quelle: stock-world.de
Barclays belässt Eon auf 'Overweight' - Ziel 27 Euro
Barclays hat Eon vor Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 27,00 Euro belassen. Die Ergebnisveröffentlichung dürfte das Ende sinkender Markterwartungen markieren, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Studie vom Freitag. Nach dem für 2011 erwarteten Tiefpunkt dürften die Gewinne sich ab 2012 wieder erholen. Er bleibe vor allem hinsichtlich der Rohstoffpreisentwicklung optimistisch.
AFA0007 2011-03-04/09:56
© 2011 APA-dpa-AFX-Analyser
Was E.On und RWE angeht ist halt das Problem, dass viele Investoren, zu denen ich auch gehöre damit etwas Substanz und "Ruhe" in ihre Portfolios bringen wollen. Langsames Wachstum, meistens Seitwärts aber dafür eine gute Dividende die schon mehr bringt als das Sparbuch. Es wurde keine Verdopplungsphantasieren geträumt, aber man dachte man hat eigentlich was Grundsolides. Diese Erwartungen wurden in gewisser Weise enttäuscht. Ich kann eigentlich gut reden, da mein Einstiegskurs bei E.On im 23er Bereich liegt und ich daher nicht viel verloren habe. Ähnlich sieht es auch bei RWE aus, wo ich zu ca. 50 drin bin.
Die Frage ist nun, was macht man mit einer Aktie die weder halbwegs stabil langsam nach oben läuft und auch gegen den Gesamtrend fällt, wenn sie eigentlich dazu gedacht ist das Portfolio zu stabilisieren. Verkaufen halte ich aktuell für eher ungünstig, irgendwo hat man im Kopf dass die Zahlen gut sind, die Aussichten mittelmäßig aber nicht mies und es nicht noch weiter runtergehen sollte.
Charttechnisch sieht E.On gut aus, und auch sonst sind sie besser aufgestellt als RWE. Die Verärgerung einiger Anleger ist daher gut verständlich.
weil:
1. Inflationsrate
2. Gewinnthesaurierung
Betrachten wir z.B. die letzten 10 Jahre, so sieht das wie folgt aus:
Jahr 2000 => Börsenkapitalisierung = 100
jährliche Inflationsrate ca. 2% im Durchschnitt
d.h. was in 2000 noch 100 war, ist jetzt effektiv nur noch ca. 82. Um den gleichen Unternehmenswert darzustellen, müsste also ceteris paribus der Nominalkurs ensprechend steigen. Zusätzlich erhöht sich der Unternehmenswert infolge von Thesaurierung. Wenn z.B. jährlich im Durchschnitt 2% der Börsenkapitalisierung als Gewinn vereinahmt werden, so würde das Unternehmen, welche in 2000 an der Börse zu 100 gehandelt wurde in 2010 ca. 120 "wert" sein.
Somit müsste das Unternehmen, wenn es vor 10 Jahren einigermaßen fair bewertet wurde, in 2010 nominal rund 40 % höher notieren, allein aus Inflations- und Thesaurierungsgründen (!). Und das ohne jede Wachstumsphantasie etc.
nächstes ziel 24,5 €
lg, eon-fan
Ich habe derzeit in meinem Depot ständig zwischen 12 und 15 Werte. 1x Zockeraktie und 3x solide Hightech-Aktien (jeweils Weltmarktführer bei ihrem Geschäftsmodell/Produkten). Dazu 2 Banken, 1x Mischkonzern (Weltmarktführer/GE), 1x Schienenfahrzeugbau und Mittelstrecken-Jets (auch Marktführer), 2x Pharma und Gesundheit, 2x Nahrungsgüter, 1x Haushaltsgüter/Drogerie/Kosmetik u.a. Dazu spekuliere ich hin und wieder mit 1-2 Werten... Du siehst sehr stark konservativ und defensiv ausgerichtet. Bis vor ca. 12 Jahren sah das Verhältnis anders aus (mehr gezockt...). Bei vielen Werten fahre ich nebenbei noch gute Dividenden ein. Ich kann gutes Geld verdienen, aber nicht von heute auf morgen Reichtümer ernten. Mein Risiko ist überschaubar. Da ich bis auf EON aber nur mit ausl. Aktien bestückt bin (habe meine Gründe hierfür), habe ich immer das Währungsrisiko bei meinen Aktivitäten mit zu berücksichtigen (US$, GBP, CHF, CAN$...).
Also, trotz der wirklich nervigen Dümpelei von EON, bleibe ich optimistisch, weil für mich das Geschäftsmodell noch stimmt und EON hier scheinbar auch pragmatischer wird, was seine strategische Ausrichtung in der Zukunft anbelangt. Ich hoffe natürlich, dass der Prozess auch kurzfristig besser erklärt und z.K. gegeben wird und dann in 2 - 3 Jahren die ersten richtigen Erfolge eintreten. Und wie wir wissen - die Börse nimmt alles immer voraus...
FAVera
Zeitpunkt: 12.03.11 19:21
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genau das waren auch meine beweggründe, für was anderes taugt die aktie -meiner meinung- auch nicht. wer glaubt hier 50% in drei monaten zumachen, sollte sich was anderes suchen..
Zitat: " Ich hätte aber auch bei einer Korrektur auf unter 20 überhaupt keine Bauchschmerzen... (wird hoffentich und sicher nicht passieren!). Für mich ist die Perspektive und das sichere Schlafen ausschlaggebend für meine Investitionen... 50, 100% Gewinn in 1 Jahr sind ja schön, ich kann dazu aber auch 5 oder 10 Jahre warten. Wenns kommt, dann kommts - wenns früher passiert, ists auch o.k. "
dem stimme ich auch voll zu!
Berenberg Bank belässt Eon auf 'Sell' - Ziel 18,70 Euro
Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Eon vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 18,70 Euro belassen. Der Energieversorger dürfte 2010 ein Wachstum des bereinigten operativen Ergebnisses von 2,2 Prozent verzeichnet haben, schrieb Analystin Benita Barretto in einer Studie vom Freitag. Das laufende Jahr dürfte eine Herausforderung für Eon darstellen, dennoch befürchte er, dass der Gewinnausblick der Düsseldorfer den Markt negativ überraschen wird.
http://www.finanznachrichten.de/...n-auf-sell-ziel-18-70-euro-322.htm
jo...las diese analyse dieser frau schon gestern...is glaub vom 3. maerz.. kann da nur zu sagen, die einen sagen so, die anderen sagen so.
ich glaube tatsaechlich, dass sich e.on. dringend (am besten durch zahlen und ausblick) von rwe abkoppeln muss. deren ausblick (rwe) war ja net so dolle. die FAZ sieht für RWE ne recht lange abwärtstendenz, nach diesem ausblick. und die faz find ich immer recht fundiert und auch kritisch genug um auf chancen, wie auch risiken hinzuweisen.
muss also net eintreffen, was berenberg da verlautbaren lässt. damits nicht eintrifft ist aber mE eine akopplung von der rwe-entwicklung vonnöten.
(alles nur meine bescheidene meinung)
...ist jedenfalls m. E. eine mutige Prognose. Respekt schon mal für das "Farbe bekennen".
Ich würde es für nicht sehr wahrscheinlich, aber auf keinem Fall für unmöglich halten, sofern im Ausblick keine Fortschritte in bezug auf die Preisgestaltung bei den langfristigen Gas-Liefervertägen erwähnt werden. Die Neuausrichtung der Strategie wird aktuell kaum eine Rolle spielen.
zumal man sich bei finanznachrichten.de noch nicht ganz sicher ist, ob benita barretto nun eine analystin oder ein analyst ist.. lol
lg, eon-fan
Die Gewinnmargen werden in den nächsten Jahre um 30-50% in den Keller gehen....
Dem kann sich auch die Klitsche E.ON nicht entziehen....
Mein Rat: Aussteigem,Aussteigen
Gruß
DC.