Antizykliker-Thread - v2.0


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Neuester Beitrag: 03.09.19 19:56
Eröffnet am:06.02.11 15:30von: ArmitageAnzahl Beiträge:7.695
Neuester Beitrag:03.09.19 19:56von: ArmitageLeser gesamt:488.861
Forum:Börse Leser heute:197
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34055 Postings, 4844 Tage MHurdingfill

 
  
    #4676
1
08.10.12 21:20
da isses wieder das reflexartige "sie wollen uns vorführen" - EINER hat es versucht nicht SIE (wobei natürlich sein kann das er eine sie ist und deshlab gross geschrieben werden muss)  

72519 Postings, 6110 Tage Fillorkill'ohne einstiege ist es weiter nur der anspruch'

 
  
    #4677
08.10.12 21:22
Mike, was soll denn das ? Es gibt bei uns keine Einstiege in einem Markt, der bereits unterwegs ist. Das Warum wurde schon xfach erklärt. .

16574 Postings, 5138 Tage zaphod42So ist es

 
  
    #4678
08.10.12 21:31
Amen

Auch halte ich nichts davon, punktgenaue Einstiege zu posten. fill hat mir seinen Einstieg per BM gepostet und er war ziemlich gut. Im Moment besteht keinerlei Veranlassung für einen Exit.

Öffentlich machen sollte man Trades sowieso nicht, es bringt den Leuten eh nichts. Was mich betrifft so bringt es mir noch nicht mal was zu wissen, wann fill raus geht. Meine Einschätzung kann dann eine ganz andere sein.  

16574 Postings, 5138 Tage zaphod42Es ist auch ein Irrtum

 
  
    #4679
08.10.12 21:37
zu glauben, hier würde rein nach Sentiment gehandelt.

Sentiment ist für mich der Scheinwerfer im Nebel, immernur ein paar Tage oder höchstens 1-2 Wochen voraus.

Wichtig ist auch der Blick in den Rückspiegel per Fundianalyse (Konjunktur und Zinsen) und (rudimentärer) CT.

Alle genannten Indikatoren sind zur Zeit long.  

10180 Postings, 5911 Tage EidgenosseMehrere Quellen sagen das die Hälfte

 
  
    #4680
2
08.10.12 21:42
der Börsenumsätze Computerhandel sind. Inwieweit beeinflusst das die Sentimente?
Können diese Computer überhaupt einen Trend erkennen und dementsprechend handeln oder ist das ensprechend Programmiert das es keine Rolle spielt?  

72519 Postings, 6110 Tage FillorkillComputerhandel kürzt sich weil prozyklisch raus

 
  
    #4681
2
08.10.12 21:46

16574 Postings, 5138 Tage zaphod42Guter Einwand

 
  
    #4682
3
08.10.12 21:49
es ist aber nicht anzunehmen, dass der Computer taktische oder strategische Entscheidungen trifft.

Der CH beruht auf Arbitrage (Sekundenhandel) oder CT (Automatische Handelssysteme). Die Trefferquote bewegt sich hier bei ca. 50%, marginal drunter oder drüber. Daraus folgt zwingend, dass sich die Computer gegenseitig in Schach halten und sich deren Kauf- und Verkaufsorders daher sentimenttechnisch aufheben.

Marktbewegende Orders (Masse wegen Masse an Anlegern die in die gleiche Richtung gehen) werden immernoch (und werden auch in Zukunft) von Menschen getroffen. Daher macht es Sinn, deren Einschätzung abzufragen.  

72519 Postings, 6110 Tage FillorkillEntry / Exit posten...

 
  
    #4683
1
08.10.12 21:56
Im Gegensatz zu Zap werd ich das ganz konkret tun. Ich finde es ok, ein Stück Realität zu liefern und mich auch darauf festnageln zu lassen. Ob das Resultat dann geglaubt wird oder nicht liegt allerdings nicht in meinen Händen...

34055 Postings, 4844 Tage MHurdingfill

 
  
    #4684
08.10.12 22:00
natürlich nicht 3x am tag - macht jain diesem rahmen hier keinen sinn - ausserdem von dir kenne ich ja einstiege/ausstiege

mir geht es mehr darum für die zukunft zu sagen das eine geht nicht ohne das andere  

72519 Postings, 6110 Tage FillorkillMike: Zukunft...

 
  
    #4685
08.10.12 22:04
Wir warten darauf, dass der Bullmarkt austoppt. That's all...

12996 Postings, 5949 Tage daiphongund? wann ist es soweit? jetzt, 2 Wochen, 2 Jahre?

 
  
    #4686
1
09.10.12 11:37

72519 Postings, 6110 Tage FillorkillDaiphong, wir arbeiten nicht mit Prognosen,

 
  
    #4687
6
09.10.12 12:08
jedenfalls nicht ernsthaft. Wir traden das, was wir sehen - ums mal mit Mike zu sagen. Was wir sehen ist das (prozyklische) Stadium III des Bullmarktes. Völlig getrennt von einer Exitentscheidung seh ich perspektivisch 2 Optionen: 1. Grosser Bullmarkt mit schwerfälligem Momentum und bestensfalls moderat aufhellendem Makrokennziffern und 2. zügig implodierender Spike bei 'überraschend' positiven Makrokennziffern (=QE wird wieder ausgepreist).  Das der Markt jetzt bereits kippt halt ich hingegen für unwahrscheinlich. Es wäre nicht 'logisch'...

14478 Postings, 4804 Tage Zanoni1@ Fill

 
  
    #4688
1
09.10.12 12:17
Das hätte Mr. Spock nicht besser sagen können.  

72519 Postings, 6110 Tage FillorkillDow-Theory

 
  
    #4689
2
09.10.12 12:48

16574 Postings, 5138 Tage zaphod42Ich lehne mich mal aus dem Fenster

 
  
    #4690
4
09.10.12 14:41
Beim langfristigen P/C tat sich die letzten Tage einiges nach oben.

Folgerung - und hier könnt ihr mich rein sportlich drauf festnageln - ist: Es steht der Ausbruch des Dax über JH kurz bevor. Zeithorizont: bis Ende nächster Woche.

Parallel dazu dürfte das kurzfristige Sentiment anziehen in den zweiten, eventuell finalen Peak dieser Rally. Das langfristige Sentiment ist divergent: Der AAII gefällt mir überhaupt nicht, Sentix ist jedoch noch klar bullisch. Es sieht also nach dem finalen Bullrun eher nach einer moderaten Korrektur aus als einer ausgeprägten Fast-Baisse.

Weiteres dazu wenn es soweit ist.  

16574 Postings, 5138 Tage zaphod42Auch der Insiderscore

 
  
    #4691
5
09.10.12 14:53
weißt auf ein nahes (ca. 2-3 Monate nach dem Peak) Top im Herbst hin.  
Angehängte Grafik:
image004.gif (verkleinert auf 71%) vergrößern
image004.gif

14478 Postings, 4804 Tage Zanoni1@ Fill

 
  
    #4692
7
09.10.12 15:50
Nachdem Du nun Dein Experiment im BT empört beendet hast, möchte ich Dich gerne an Deine eigenen Worte erinnern, dass "Gegensätze in der Argumentation und der Mentalität ausgehalten und ausgetragen werden müsssen.
Keine schlechte Haltung, wie ich finde.

Dabei wäre es schön, wenn die Toleranz, die immer eingefordert wird, auch selbst erbracht werden könnte.

Es gibt sicher Dinge, die nicht toleriert werden können und dürfen - Rassismus gehört mit dazu.
Aber mal ganz ernsthaft gefragt, hälst Du Al wirklich für einen Rassisten?

Mit Unterstellungen dieser Art zu argumentieren, gehört im Umkehrschluss, wenn es denn Unterstellungen sind,  ebenfalls zu den Dingen, die nicht tolerabel sind.

Du schreibst:
"In meiner Lesart bestätigt hingegen der Autor die Diagnose, einen modernen, sozial akzeptierten Rassismus zu fahren, der sich nicht mehr biologisch, sondern soziokulturell ableitet und damit seine tatsächlichen Motive aus der Schusslinie bringen will. Krise und Krisenmomentum sind ihm tatsächlich nur das Ticket, um endlich die Spreu vom Weizen trennen zu können."

Ethik und verantwortungsvolles Handeln, das Al in "allen" Bereichen der Gesellschaft, beim Staat, beim Bankwesen aber eben auch beim Bürger vermisst, ist veränderlich und nicht ethnisch, genetisch oder in irgendeiner anderen Weise determiniert.
Auch ein Kollektiv kann dabei, wie der Einzelne, ohne weiteres verantwortungslos und unethisch handeln.

Dazu ist das Kolletiv, wie auch jeder Einzelne, allerdings keineswegs verdammt. Der Mensch hat die Fähigkeit - und auch immer die Möglichkeit -  im Kant'schen Sinne vernunftbegabte Entscheidungen zu treffen.
Diese Annahme ist eines der Fundamente einer jeden Demokratie.

Rassismus liegt hingegen die Annahme eines unveränderlichen und absoluten ethnischen Determinismus zugrunde.

Von einem soziokulturellem Rassismus zu sprechen ist daher ein contradictio in adjecto.

Wenn Du da nun schreibst, dass Al seine wahren Motive auf diese Weise nur verschleiern möchte, steht das zumindest im groben Widerspruch zu dem, was er geschrieben hat.

Diese beiden Absätze hast Du offenbar überlesen:

"Ich bin im Prinzip fortschrittsgläubig und überzeugt, dass die Menschheit auf lange Sicht zu Besserem und Höherem emporstrebt. Es gibt neben der technologischen auch eine kulturell-historische Evolution (wie schon Hegel erkannte). D.h. ich bin kein Geschichts-Pessimist wie Nietzsche oder Theodor Lessing.

Daher dürfte sich auch das Zusammenfinden der EU-Staaten zu Euroland langfristig als historischer Fortschritt erweisen. In diesem Sinne sind auch die separatistischen Scharnagls dieser Welt klar rückschrittlich und fortschrittsfeindlich."

Du hast ebenfalls überlesen, dass Al kein monokausales Südländerbashing betrieben hat, sondern fehlende Ethik in "allen" Bereichen der Gesellschaft ausgemacht hat, d.h. auch in der Politik, also beim Staat, und beim Bankwesen.

Z.B. hier:
"Wir blicken in Europa auf ein Jahrzehnt verkorkster Laissez-faire-Politik zurück, die zu den aktuellen Schieflagen geführt hat. Ursache war - neben den unzureichenden Maastricht-Kriterien, die obendrein laufend verletzt wurden - , dass Politiker kurzfristige Wachstumsinteressen vor langfristige Nachhaltigkeitsüberlegungen gestellt hatten. In den PIIGS ist uns das Erbe dieser Politik in Gestalt der ruinösen Staatsverschuldung, die teils auf massive Bankenrettungen zurückgeht,  erhalten geblieben."


Woher nimmst Du eigentlich das Herrschaftswissen über Al's wirklichen Motive her?

Unabhängig davon, ob man seine Ethik-Kritik teilen möchte,  geht das doch entschieden zu weit.

Du gehst mit Text und Begrifflichkeiten völlig unsorgfältig um, überliest entscheidende Passagen, und enstellst seinen Beitrag in Deiner Kritik am Ende in abenteuerlicher Weise.

Hättest Du Dich mit einzelnen Betrachtungen von Al kritisch auseinandergesetzt und darauf hingewiesen, dass man überdies vorsichtig sein müsse, dass solche Betrachtungen nicht in Rassismus umschlagen, wäre dies legitim gewesen - nicht aber solche Unterstellungen.

Mir ist in vielen Deiner Beiträge aufgefallen, dass Du die Fähigkeit besitzt, die Essenz und die Kernidee von Texten manchmal sehr scharf und elegant auf den Punkt zu bringen.

Textverständnis und Sprachgefühl gehören sicher nicht zu Deinen Schwächen. Wie kann es sein, dass gerade DU Dich zu so einem Murks hinreißen lässt.  

Wenn Du learner möglicherweise als intellektuelle Entäuschung bezeichnest, weil er keine weißen! Mäuse mit soziokulturellen Fascho-Binden am Arm durch Al's Beiträge hüpfen sieht, so fände ich das ebenfalls ziemlich daneben.

Bei Deiner merkwürdigen Deutung von Al's Beitrag schließt Du dann ausserdem den ganzen BT mit ein, wenn Du daraus generalisierend ableiten möchtest, Dass Doom und Rassismus das gleiche Sentiment seien und von Fascho-Bären sprichst.

Ich kann das nicht mehr nachvollziehen.

Zanoni






Hier nochmal Al's Beitrag:
http://www.ariva.de/forum/...en-Thread-283343?page=4013#jumppos100326
Hier Deine Kritik:
http://www.ariva.de/forum/...ren-Thread-283343?page=4014#jump14262159  

16574 Postings, 5138 Tage zaphod42Ein Kotau vor AL ist unangebracht

 
  
    #4693
4
09.10.12 16:36
Dieser Mann postet so viel und so stimmungsschwankend, dass man etliche Postings finden kann, die uneingeschränkt konsensfähig sind, ebenso wie manche rassistisches Posting. Man muss halt nur den richtigen Tag aussuchen, je nachdem ob vorher die Kurse gefallen oder gestiegen sind und ob Malko voher das Gegenteil schrieb.

Tasache ist zumindest, dass er Rassismus und Fascho-Postings gegen "Südländer", "Euroterroristen" und "Bankster-Gesocks" wohlwollend in seinem Thread duldet sowie sich gerne am Bashing Andersdenkender beteiligt (oft auch mit recht geschmacklosen Bildchen untermalt). An dem Wochenende, als fill austrat kochte diese brau-rote Soße mal wieder besonders hoch. Die daraus resultierende Kurzschlussreaktion von fill ist ME mehr als verständlich.

Wenn du, Zanoni, dich von diesem rot-brauen Bodensatz im Forum distanzieren willst ist das löblich. Es sind ja auch nicht alle Stammbären auf diesem Trip. Leider ist es aber so, dass der BT aufgrund seines Inhalts und des Wohlwollens des Threadmeisters ein Magnet für alle Unzufriedenen von links und rechts ist. AL hat es in der Hand das zu ändern und die von ihm bzw der Völker des Südens verlange Ethik als Maßstab für sein eigenes Handeln hier zu nehmen.

Mal sehen was da kommt.  

14478 Postings, 4804 Tage Zanoni1Zum Thema Ethik von Staat und Bürgern

 
  
    #4694
7
09.10.12 17:24
So ein Verhalten kann und muss man zu recht monieren. Mit Ethik und Verantwortungsbewußtsein hat das nicht viel zu tun:

http://www.welt.de/print-welt/article636511/...f-dem-Olivenmarkt.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...eldern-auf-a-842361.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ren/3381312.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ote/4491190.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...nkt/3569834.html

Insbesondere der letzte Artikel, fördert so absurde Dinge zu Tage, dass man lachen könnte, wenn es nicht so tragisch wäre.

Heißt Du diese Dinge etwa gut? Auf welche Art und Weise müsste man diese Dinge denn kritisieren, um in Deinen Augen nicht als Rassist zu gelten? Oder ist es gar unmöglich, sich gegen Korruption auszusprechen ohne dabei zum Rassisten zu werden?

Ich halte es für wichtig hinzuschauen, auch wenn einem das was man sieht vielleicht nicht gefällt.

Es gibt dabei nicht den "Alleinschuldigen" an dieser Krise. Staat, Banken aber auch die Bürger haben allesamt ihren Beitrag dazu geleistet.

Spekulanten mögen  hier und da in einem gewissen Rahmen als Brandbeschleuniger gewirkt haben - Den Brand gelegt haben sie allerdings nicht.

Zu den ganzen faulen Krediten, die in den U.S.A (und auch woanders) vergeben worden sind, gehören z.B. nicht nur verantwortungslose die Banker, die solche Schornsteinhypotheken, bei denen Objekte zu 120% beliehen werden, ohne dass  irgendwelche Sicherheiten vorliegen, sondern eben auch die verantwortungslosen Kreditnehmer, die sich in einem unangemessenen Verhältnis zu ihrer Ertragskraft ohne Zinsbindung verschulden.

Es gehört nicht nur der Staat dazu, der den Konflikt vermeidet, Ausgabenerhöhungen durch Steuererhöhungen zu finanzieren, da sich dies negativ auf das Wirtschaftswachtum auswirkte, in dem er diese auf Pump finanziert (mit dem Nachteil immer größer werdender Zinslasten in der Zukunft)  sondern auch die  Bürger, die immer weitere Staatsausgaben  fordern.  
Wenn eine verfehlte Politik immer wieder die Stimme des Bürgers  erhält, lässt sich in einer Demokratie eine gewisse Mitverantwortung des Bürgers dabei bereits dadurch begründen.
Das Anspruchsdenken der Bürger an den Staat ist in Europa in der Tat deutlich größer als beispielsweise in den U.S.A.  Dies kann man erstmal feststellen, ohne dabei unbedingt eine weitere Wertung vorzunehmen.

Menschlich verstehen kann man sicher vieles, aber das macht das Ergebnis nicht besser.
Es ändert auch nichts an der Kausalität

Wenn man es auf einen Punkt zusammenbringen möchte, was zu dieser Krise geführt hat, dann ist es die in allen Bereichen der Gesellschaft verankerte Ideologie, auf Pump zu leben.

Wir erleben, wenn man so will, gerade die unerwünschten aber unabdingbaren Spätfolgen dieser Praxis. Wenn man den Ursprung sucht, so müsste man beim Zusammenbruch des Bretton-Wood-Systems ansetzen.

So wie Du es für gefährlich hältst, zu sehr bei der in einigen europäischen Staaten grassierenden Korruption und an der Verantwortung des Einzelnen anzusetzen, halte ich es für sehr gefährlich, die Krise alleine den Spekulanten und Bankern in die Schuhe schieben zu wollen.

Der Antisemitismus des dritten Reiches war eine der Früchte, die solche Betrachtungsweisen im Extremfall tragen können. (Die Bankerelite bestand damals in weiten Teilen aus Juden)

Ich denke, dass der gemeine Wutbürger eher dazu neigt, bei diesen Berufsgruppen anzusetzen, als bei der südeuropäischen Bevölkerung.

Ich habe jedenfalls in persönlichen Gesprächen schon einige mit Schaum vorm Mund geführten Schimpftiraden über die bösen Banker und Spekulanten gehört.
Blut würde auf den Strassen fliessen etc.
Auch hier war schon in manch einem Forum zu lesen, dass solche Leute an die Wand gestellt gehören.

Mir wird schlecht wenn ich so etwas höre oder lese.

Auch aus diesem Grunde halte ich es für wichtig, ins Bewußtsein zu bringen, dass die Schuld "auch" in Teilen bei den Bürgern liegt.  

Man sollte sich davon verabschieden, Feindbilder aufzubauen.

Diese Krise ist durch und durch systemisch.

Man muss allerdings einzelne Verantwortungsbereiche erkennen und bennenen, um bei der Lösung dieser Krise auch an den richtigens Stellen anzusetzen, da führt nunmal kein Weg dran vorbei.
Korruption und Verantwortungslosigkeit ist dabei in jedem Falle eines der Puzzelstücke.

Man sollte da nicht den Fehler machen, einfach alle Fehlentwicklungen mit dem Mantel der Liebe zudecken.  

1966 Postings, 5251 Tage CalibanDa kommt noch einiges

 
  
    #4695
1
09.10.12 17:29
sozusagen in der Welle 5 of v of V.
Die ist noch nicht abgeschlossen,
hier NDX http://profichart.boerse-go.de/chart/1131226
Apple http://profichart.boerse-go.de/chart/1131228
Mdax noch nicht mal soweit http://profichart.boerse-go.de/chart/1131229
und wenn er wirklich ein Vorreiter ist mit all seinen Inv.güter.Ind., dann stehen wir Weihnachten hier deutlich über ATH und im DAX am ATH.
Danach malgugge was nach all den abschliessenden Wellen kommt und wo sie abschliessen.  

16574 Postings, 5138 Tage zaphod42Zanoni

 
  
    #4696
3
09.10.12 18:14
Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

"Auf welche Art und Weise müsste man diese Dinge denn kritisieren, um in Deinen Augen nicht als Rassist zu gelten? "

Sachlich und nicht auf die Menschen dort bezogen. Von beiden Seiten werden im Moment Wunden geschlagen, die noch in Jahrzehnten nicht verheilt sind. Der BT leistet hier unrühmliche Vorarbeit, weil er das Schicksal der Südländer aus der Mentalität der Menschen dort herleitet und somit als unausweichlich hinstellt. Das ist versteckter Rassismus, ohne Frage. Auch dort unten sind die Menschen lernfähig.  

14478 Postings, 4804 Tage Zanoni1@ Zaphod

 
  
    #4697
6
09.10.12 18:50
"Der Zweck heiligt nicht die Mittel."

Sehe ich genau so. Deswegen heiße ich die Polemik auch nicht gut, die hier manchmal um sich greift.

"Sachlich und nicht auf die Menschen dort bezogen"

Wie darf man sich so eine Argumentation den vorstellen? Es ist technisch schwierig, eine Kritik an menschlichem Handeln zu äußeren, ohne dass nicht auch der Mensch dabei mittelbar gleichsam einbezogen würde.

"Der BT leistet hier unrühmliche Vorarbeit, weil er das Schicksal der Südländer aus der Mentalität der Menschen dort herleitet und somit als unausweichlich hinstellt."

Das stimmt nicht.  Das Schicksal der Südländer wird dort aus den strukturellen Problemen der Vergangenheit und Gegenwart hergeleitet, wozu man auch die Korruption zählen darf.
Ihr weiteres Schicksal ist eng mit der Frage verbunden, wieweit es ihnen gelingt, ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen und ihre strukturellen Probleme zu beheben.

Im Augenblick scheinen sie sich dabei selbst ein wenig im Wege zu stehen.

"Das ist versteckter Rassismus, ohne Frage. Auch dort unten sind die Menschen lernfähig."

Wenn man ihnen ihre Lern- und Entwicklungsfähigkeit abspräche wäre das u.U. versteckter Rassismus.
Sprich wenn sich die Kritik darauf bezöge, dass sie es nicht anders könnten, anstatt dass sie es nicht anders machten.

Weder Al noch ich sprechen ihnen dabei ihre Entwicklungs- und Lernfähigkeit oder gar ihre Entscheidungsfreiheit ab.
Ganz im Gegenteil, ich sehe sie da gerade in der Verantwortung.

Wenn im Augenblick allerdings keine Bereitschaft besteht, bestimmte Dinge entschieden anzugehen, muss man das jedoch zur Kenntnis nehmen.  

14478 Postings, 4804 Tage Zanoni1Ergänzung

 
  
    #4698
2
09.10.12 18:55
Es steht uns dabei nicht zu, Ihnen Entwicklungen Aufzudrücken, sie müssen diese Dinge  selbst entscheiden und nach ihrer eigenen Art und Weise lösen.

Es kann allerdings auf der anderen Seite nicht sein, dass andere für die Wege, die sie dabei gehen am Ende haftbar gemacht werden.  

7360 Postings, 6470 Tage relaxed#4696 "Auch dort UNTEN sind die Menschen

 
  
    #4699
3
09.10.12 19:08
lernfähig."

Das ist übelste deutsche Nazi-Rethorik ... diese Menschen sind nicht UNTEN und die Deutschen OBEN ... schon gar nicht die Norddeutschen, die jederzeit von einer Sturmflut weggespült werden können.

Bestenfalls Bayern liegt OBEN ... auch wenn die Pyrenäen noch weiter OBEN sind.

7360 Postings, 6470 Tage relaxed... und ich kann nicht mal Rhetorik schreiben.

 
  
    #4700
1
09.10.12 19:13

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