In Japan droht ein zweites Tschernobyl-
Egal ob Erdbeben, Meteor oder Ausserirdische, das hilft immer.
Bruce Willis ist noch da, Silvester Stallone auch, und erst recht Chuck Norris.
Trotzdem ist man das Risiko erneut viele hundert Mal global eingegangen. Zu meinem absoluten Unverständnis.
Wenn es eine 100%ige Löschflüssigkeit gäbe, die sofort wirksam und schnell und vollständig jede Reaktion unterbinden würde, könnte ich den Einsatz von AKW tolerieren, aber wo ist diese Lösung? Es gibt sie einfach nicht.
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Das Modell des Fermi-Reaktors lenkt den Blick auf die frühe Geschichte der Kernphysik. Im Dezember 1942 kam es in Chicago, unter Leitung des italienischen Kernphysikers Enrico Fermi, zur ersten kontrollierten Kettenreaktion. Der tonnenschwere erste Kernreaktor namens Chicago Pile 1 war unter dem stillgelegten Sportstadion der Universität aufgebaut worden.
Man erkennt sehr schön die aufgeschichteten Würfel aus natürlichem Uranmetall und Graphit. Auch die Cadmiumstäbe zur Regelung der Kettenreaktion sind auf der Schiebevorrichtung gut zu sehen.
Auf der Plattform über dem Reaktor standen beim Experiment drei Männer, das so genannte Himmelfahrtskommando: Falls der Reaktor durchzugehen drohte, mussten sie eine Cadmiumsalzlösung über den Reaktor gießen. Ein weiterer Arbeiter sollte im Notfall mit einer Axt ein Seil kappen, an dem ein großer Cadmiumstab hing. Dieser sollte bei einem drohenden Desaster in den Reaktor fallen um eine unkontrollierte Kettenreaktion zu unterbinden.
Während der Fokus der Berichterstattung über die havarierten Kernkraftwerke in Japan sich bislang vor allem auf die aktiven Reaktoren konzentriert hat, lohnt es sich wohl, auch einen Blick auf die “inaktiven” Reaktoren zu werfen. In den Reaktoren des AKW-Komplexes Fukushima lagern mindestens 600 Tonnen hochradioaktiver abgebrannter Brennelemente – das ist beinahe viermal so viel wie im havarierten Reaktor 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl.Ohne dauerhafte Kühlung werden diese abgebrannten Brennelemente dauerhaft große Mengen an radioaktiver Strahlung an die Umgebung abgeben. Das Problem der japanischen Behörden ist somit viel größer als ursprünglich gedacht. Fukushima kann nicht fallengelassen werden.
Wenn es so weit kommt, dass man um einen so großen Radius evakuieren muss, kann man Japan abschreiben und die Menschen in ein anderen Teil der Erde Umsiedeln! Unfassbare Gedanken!!!
Weltweit werden sich die AKW- Betreiber die Hände reiben, man könnte doch Japan als Endlager nutzen...sowieso alles verstrahlt!
Und ich weiß nicht, wie weit der Dreck landeinwärts ziehen könnte. Meine Familie wohnt z.B. in Delhi, also nahe am Monsun-Tiefdruckgebiet, welches der Wind aus dem Pazifik ansteuern wird.
Was soll man davon halten, wenn sogar bei uns in Deutschland der Sand aus der Sahara im Sommer auf den Autos liegt???
Und wo produzieren?
Das Land dürfte sich ins Abseits manövriert haben!!