alles gegen Stuttgart 21 - mein Tagebuch
Seite 103 von 173 Neuester Beitrag: 02.10.22 12:31 | ||||
Eröffnet am: | 24.01.14 00:05 | von: shakesbaer | Anzahl Beiträge: | 5.318 |
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Fast wie bei einer Allee werden die beiden SSB-Röhren unter der aufgeständerten Bahndirektion von Betonpfählen gesäumt, die bis zu neun Meter in den Untergrund reichen. Auf diesen anderthalb Meter im Durchmesser großen Säulen wird einmal das Gewicht der Eisenbahntunnel lasten. Um das Vorhaben noch etwas kniffliger zu machen, müssen die Eisenbahnröhren auch unter dem auf einer Hilfskonstruktion ruhenden 15 000 Tonnen wiegenden Gebäude der alten Bahndirektion hindurch gebaut werden. „Spätestens Anfang 2020 soll die Bahndirektion auf den Bahntunneln stehen“.
Bahndirektion von 2020 an wieder auf festem Boden
Heute Bundestagsanhörung zu Stuttgart 21 im Verkehrsausschuss. VCD: Völliger Projektabbruch zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr angebracht. Bundesregierung muss bei Bauplanung umsteuern. Teile von Stuttgart 21 so schnell wie möglich in Betrieb nehmen, verbliebenen Kopfbahnhof nutzen, Flughafenbahnhof streichen und Strecke Mannheim-Stuttgart ausbauen. VCD-Vertreter als Sachverständiger im Bundestag.
VCD legt vier Maßnahmen vor, um Milliardenprojekt zu retten
Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat beim Bau des Tunnels Obertürkheim den zweiten Durchschlag geschafft. Bereits im März 2017 wurde die Weströhe des Tunnels durchgeschlagen.
Nach insgesamt rund 3.500 Metern Vortrieb haben die Mineure nun auch den letzten Vortriebsmeter der Oströhre geschafft.
70% aller Tunnelmeter von Stuttgart 21 vorgetrieben
04. April 2015:
Laut Stuttgart-21-Chef Manfred Leger soll bereits im Sommer der Bau im Schlossgarten sichtbar werden. Andernorts bleiben Bäume stehen, die ursprünglich hätten gefällt werden sollen. Eingetretene Verzögerungen sollen so aufgeholt werden.
Das war wohl dereinst ein verspäteter Aprilscherz des S21-Chefs. Nach all den Unwahrheiten des DB-Gesandten Kefer über das bestgeplanteste Projekt aller Zeiten (behauptete auch der hanseatische Kaufmann Grube) geht es ganz genau so weiter.
"Wir haben eine wesentliche Botschaft. Diese lautet: Wir reden nicht mehr über das Warum bei dem Projekt, sondern darüber, wie wir es bauen. Schauen Sie sich um: Wir bauen überall. Wir haben mittlerweile einen nicht unerheblichen Teil des Budgets in Baggerleistung, Aushubmaterial und Beton umgesetzt."
Schon klar. Und wann beginnt man mit dem Bau von Sozialwohnungen auf dem Gleisvorfeld? Ach so - es muß noch entwidmet werden. Muß es dann auch noch auf Kosten der Steuerzahler so gereinigt werden daß überhaupt gebaut werden kann?
Den Jungs fehlt nicht nur das nötige Fachwissen sondern auch jegliche Kompetenz. Deshalb kann man sie auch verlustlos austauschen. Verantwortung braucht ja eh keiner übernehmen. Dafür sorgen dann schon die deutschen Gerichte.
Es geht weiter - ratzfatz!
Liebe Mitstreiter
Der Brandschutz für S21 ist noch lange nicht durch – im Gegenteil: am Brandschutz wird die nicht heilbare Fehlplanung des Vorhabens immer deutlicher. Nahezu zwei Jahre hat das Eisenbahn-Bundesamt gebraucht, um der Bahn die 18. Planänderung mit dem Verschieben der Fluchttreppen an die Bahnsteigenden schlussendlich zu genehmigen – offensichtlich auf Druck der Bahn und gegen erhebliche Vorbehalte der Brandschutzdirektion und des Regierungspräsidiums.
Rede von Dipl.-Ing. Hans Heydemann auf der 422. Montags-Demo
„Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott. Wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes. Die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu.“
Dieser Text ist der krasseste Beleg für die Anpassung der christlichen Kirche an die römische Gewaltherrschaft. Wohl aus Angst vor Christenverfolgungen soll gut Wetter mit dem Kaiser und seinen Statthaltern gemacht werden.
Leider bekamen die S21-Befürworter mehr Raum als die Gegner
422. Montagsdemo
Dipl.-Ing. Hans Heydemann - Ingenieure22 - "Der Brandschutz und die Deutsche Bahn AG"
Tom Adler - Fraktionsvorsitzender SÖS LINKE, PluS - "Für Menschen bauen - nicht für Profite"
Musik: Dieter Hildenbrand & Co.
Moderation: Jürgen Horan Kernen 21
und danach
"Für Menschen bauen - nicht für Profite"
Stuttgart Marktplatz
Demo gegen die 11. Immobilienveranstaltung zur Verschacherung der Grundstücke und Immobilien an Investoren
Besonders empfehlenswert: der Beitrag von Joe Bauer (ab der 28. Minute)
"Think big, think Schwäbisch"
Prof. Dr.-Ing. Walter Wittke (WBI GmbH): „Jetzt zur Frage nach der Teuerung. Es hat zwei Gründe dafür gegeben. Der eine Grund war der, dass wir im Jahr 2014 vom Bund beauftragt wurden, die Schäden am Engelbrecht-Basistunnel zu bewerten. Ich hatte mich auch vor dem Projekt schon um diese Unterlagen bemüht. Es lief dort aber ein Gerichtsverfahren, ein Schadensersatzprozess und man konnte mir die Unterlagen vom Regierungspräsidium Stuttgart seinerzeit nicht geben. Ich habe sie dann im Zuge dieses Auftrags bekommen. Das hat zu einer Änderung geführt. Wir sind von der Knautschzone, die seinerzeit ausgeschrieben wurde, im Tunnel Cannstatt und Feuerbach, in diesen beiden Tunneln abgekommen und haben an dieser Stelle ein U-Profil durchgeführt. Das war eine Änderung, die auch offensichtlich mit Mehrkosten verbunden war. Die Kosten kenne ich nicht im Einzelnen.“
Wie kann ein Tunnelsachverständiger nicht über die ungefähren Mehrkosten eines neuen Bauverfahrens informiert sein, das er selbst vorschlägt?
Ungestellte Rückfragen zum Tunnelbau im Anhydrit
Erstaunlich wenig hat sich seit der Verkehrsausschusssitzung zu Stuttgart 21 am 11. Juni getan. Dabei bieten die dort gemachten Aussagen genug Grundlage für staatsanwaltliche Ermittlungen. Und für einen Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags, wie unser Autor fordert.
Bahn wusste immer: S21 bringt nicht mehr Kapazität
Nicht, dass ein Missverständnis entsteht : Auch wenn sich Sarrazin in seiner Zeit als Finanzsenator in Berlin zum Ende hin schon einmal deftig verrechnet hat - seine Legitimation in Bahnsachen steht außer Frage, und das nicht nur wegen seiner Tätigkeit als Vorrechner unter dem einstigen Bahnchef Mehlkorn.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/...491f-be65-6e81c91eae2e.html
Nur zum Vergleich: Selbst ein versierter Stellwerkbetreiber wie der BIM Seehofer, ganz zu schweigen vom unterfränkischen Ex-Finanzminister Söder, könnte Sarrazin auf diesem Posten das Wasser reichen.
(Letzteres bezieht sich natürlich nur auf ein Gedankenspiel mit dem vorläufig noch unwahrscheinlichen Fall, dass der eine oder ander in seiner jetzigen Stellung entgleist . Immerhin - verfahren haben die beiden sich schon ganz schön. Natürlich ist ein Seehofer kein Fahrenschon und ein Söder ist gegnüber dem weltläufigen Buhl-Freiherrn Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester von und zu Guttenberg nur ein popeliger Provinzfürst.)
Frage am Rande: Was sagen denn die Parkschützer zu der Einbringung der AfD ?
https://www.ariva.de/forum/...=Vorfilm%2520bzw.%2520Vorschau&go=1
"Frage am Rande: Was sagen denn die Parkschützer zu der Einbringung der AfD ?"
Offiziell distanzieren sich die Parkschützer vom Parteiprogramm der AfD. Dabei könnte es durchaus sein, daß es unter den Parkschützern Menschen gibt, welche das Trittbrettfahrende Engagement der Alternative gegen das Immobilienprojekt S21 gutheißen. Das Ganze resultiert vermutlich aus der Tatsache, daß die Parkschützer keine Partei sind sondern sich in erster Linie um die Erhaltung des Parks kümmern. Des weiteren engagieren sie sich bei sozialen Projekten im Raum Stuttgart.
MMn. lässt sich die Person Sarrazin von der AfD instrumentalisieren. Er hätte jederzeit die Möglichkeit gehabt, sein Engagement dem S21-Widerstand kostenlos zur Verfügung zu stellen. Allerdings arbeiten alle S21-Gegner ausschließlich ehrenamtlich.
Fazit: Sarrazin schadet dem Widerstand gegen S21 mehr als daß er nützt. Bislang konnte man durchaus die Erfahrung machen, daß Fakten gegen S21 keinerlei Konsequenzen hatten. S21 ist, wie so vieles, beschlossene Sache. Steuergelder werden unter Zuhilfenahme der Politik und deren Beamten in die Taschen der beteiligten Unternehmen umgeleitet.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass die DB Netz AG nicht verpflichtet ist, Dritten die oberirdischen Anlagen des Stuttgarter Kopfbahnhofs nach Inbetriebnahme des Stuttgarter Tiefbahnhofs zur Weiternutzung anzubieten.
am 7. Juli 2018 ab 14 Uhr findet eine große Samstagsdemo vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof statt. Kommt zahlreich, mit Familie, Kind und Kegel, Freunden und Bekannten, und zeigt Präsenz auf der Straße.
Stuttgart 21 wurde zuletzt von Bahnchef Lutz als "komplett unwirtschaftlich" bezeichnet. Wenn die Bahn aber unwirtschaftlich agiert, machen sich die Verantwortlichen aktienrechtlich strafbar!
Doch damit nicht genug. Das mangelhafte Brandschutzkonzept von Stuttgart 21 ist nach wie vor eine
Gegner gegen das Projekts Stuttgart 21 trafen sich heute vor dem Stuttgarter Kopfbahnhof um ein Zeichen gegen das unsinnige Großprojekt und für einen sinnvollen zukunftssicheren Nah- und Fernverkehr zu setzen.
Ein Dauerthema, das auch mit der Genehmigung der 18.Planänderung durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) zur Verlagerung der Fluchttreppenhäuser noch nicht abgeschlossen ist.
Zum einen klagt Hans Heydemann, Mitglied der Ingenieure 22, vor dem Verwaltungsgerichtshof BW gegen diese Genehmigung. Er berichtet darüber in seiner Rede auf der 422.Montagsdemo. Zuvor hatte er auf der 411. Montagsdemo bereits einige Kritikpunkte vorgetragen.
Zum anderen gab Ende April 2018 der stellvertretende Amtsleiter der Branddirektion Stuttgart einen Vortrag über den aktuellen Stand, über den european-news-agency.de vor einigen Wochen in „Neue Einblicke in den Brandschutz bei Stuttgart 21“ berichtete.
Hans Heydemann und der stellvertretende Amtsleiter der Brandschutzdirektion zum Brandschutz bei S21
Martin Herrenknecht, der Gründer der Tunnelbohrfirma, übte in der Vergangenheit Kritik an Stuttgart 21. Sein Unternehmen wirkte unter anderem an der Bohrung des Gotthardtunnels und des Brenners mit.
Da die Meldung von dpa kommt muß sie wohl richtig sein. Als S21-Kritiker dürfte es für ihn somit kein Problem darstellen, bei der MoDe auch eine entsprechende Rede gegen S21 zu halten.
Mauscheln Stadt und Land mit der DB, um die Gerichtsentscheidung, wer die offenen Milliardenrechnungen bei Stuttgart 21 zahlen soll, möglichst lange hinauszuzögern? Diesen Verdacht äußert das Aktionsbündnis in einem Schreiben an Verkehrsminister Winfried Hermann und OB Fritz Kuhn.
Prozessverschleppung, um weiter Fakten schaffen zu können?
Die Studie der Baden-Württemberg-Stiftung untersuchte die Möglichkeiten und Auswirkungen der Mobilität in Baden-Württemberg.
Wie kann diese so gestaltet werden, dass nicht nur Klimaziele erreicht, sondern auch eine hohe Beschäftigung gesichert bleibt?
02.03.2018: beim Tunnelbau durch die Innenstadt mussten die Mineure ca. 1000 Meter durch Anhydrit bohren. Es gab an der Oberfläche Hebungen von bis zu 1,5 Zentimetern. Die Tunnelwand muss doppelt so dick gebaut werden wie üblich. Auch die Bahn gibt zu, daß die jüngsten Kostensteigerungen insbesondere auf deutlich aufwendigere Verfahren beim Tunnelbau im Anhydrit zurückzuführen sind
Regio TV interviewt in „Stadtgespräch“ (hier) den Stuttgarter Maschinenbau-Ingenieur Hans-Joachim Keim, der das Brandschutzkonzept beim „Tiefbahnhof“ und der S21-Tunnel massiv kritisiert. Aus Keims Sicht kann bei einem Feuer nicht gewährleistet werden, dass die Fahrgäste in Sicherheit gebracht werden.
Liebe BürgerInnen und alle BesucherInnen Stuttgarts,
heute geht es um Stuttgarts Bäume und die City Trees. Ich bin ein Freund der Natur und deren Kindern, unseren geliebten Bäumen. Ein früherer Werbespruch: Stuttgart die Stadt zwischen Wald und Reben.
Rede von Bruno Baumann auf der 423. Montagsdemo
Liebe Freundinnen und Freunde,
die Justiz brachte in Leipzig Fehlerquellen mit Leerlauf zu S21 hervor, die eine genauere Betrachtung verlangen. In jedem Falle bleibe ich überzeugt: Wenn wir die Fakten bestmöglich präsentieren, können wir viel bewirken, uns kann die Wende bei S 21 gelingen. Die Samstagdemo vor zwei Tagen hat es Mut machend mit Eurer großen Resonanz gezeigt. An der Generalstaatsanwaltschaft Berlin sind wir dran, sie muss jetzt agieren. Und wir haben uns heute an den Bundesrechnungshof gewandt, wie es Herta Däubler-Gmelin vorschlug.