Evotec - es kann los gehen! - Teil2
Seite 716 von 716 Neuester Beitrag: 30.08.25 09:07 | ||||
Eröffnet am: | 29.05.19 11:05 | von: Chipka69 | Anzahl Beiträge: | 18.893 |
Neuester Beitrag: | 30.08.25 09:07 | von: eintracht67 | Leser gesamt: | 8.801.997 |
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Wenn man zu 11,- "glimpflich" rausgedrängt wird, ist man raus. Wenn man die 10, 9, 8, 7, 5, 4, 3, 2, 1 mannhaft erträgt, kann eines Tages die 12 oder gar 13 wieder leuchten (oder doch die Pleite kommen) aber man hatte das dann eben selbst in der Hand.
Klar, zu knapp 11,- verkaufen und zu 3,- nachkaufen ist im Rückblick schlauer, aber woher weiß man vorher, daß es so kommen wird? Oder woher weiß man heute, daß es noch auf 5, 4 oder 3 fallen wird und nicht endlos lange seitwärts gehen wird?
man macht sukzessives trading und nimmt auch mal fette Gewinne mit als immer weiter auf die Taube
auf dem Dach zu warten...
Aber du hast schon Recht, keiner hat die Glaskugel...
Bei mir ist es so gelaufen, ich hatte ordentlich Gewinn gemacht nach dem ersten Absacker
(ich denke es war ein IT-Problem) auf 15,xx bis Mitte 25 hoch und sell.
Danach wieder bei 18 eingestiegen, in der Hoffnung läuft weiter...
aber dann kam der schleichende tot mit NAMEN: W.L. und seine kriminelle Energie
Das hat Evotec beinahe den Kragen gekostet, natürlich verkauft man dann nicht bei 11 und auch nicht bei 6,80. Da ist mir Eisbaer aufgefallen, der mit einer knallharten Analyse, tiefe 5er Kurse prognostiziert hat,
nachdem der Vollschlamassel mit Gewinnwarnung und Lahntaler Rausschmiss veröffentlicht war.
Er hat verkauft - ich nicht - siehe oben.
Da ich aber meine Postionen niemals überlaufen lasse und cash vorhalte, konnte ich dann bei Spotpreisen verdreifachen und bei > 10 alles glatt stellen,
seitdem trade ich was die Evo Maus so hergibt ;-)
P.S.: was macht eigentlich ein Homeopath bei einem Pharmaforschungsdienstleister?
habt ihr nicht ein viel besseres Angebot ;-)
Hauptstrategie: Klare und kosteneffiziente Aufstellung versemmelt.
Man kann aufhören mit diesem Thema,
sobald der gute Mann einer gerechten Strafe zugeführt ist, sei es in Austria oder in D.
Wird man ja wohl erwarten können, dass sich auch ein bestbezahlter Manager an Recht und Gesetz hält.
Wären seine trades in erheblichem Umfang wie verpflichtend vorgesehen gemeldet worden,
wäre so manchem Kleinanleger hier der Reinfall erspart geblieben.
Auch der AR, und wie Homeopath zu berichten wusste, das versammelte Großkapital decken diese Sauerei.
So einfach ist das.
nicht nur in die Irre geführt, sondern auch um einiges an € gebracht.
Schaut man auf sein (Evotec) Lebenswerk:
Nun, man Nachbar war 35 Jahre ein treuer Ehemann und liebevoller Vater.
Im 36. Jahr hat er dann alles verpfuscht. Eine 25 Jahre jüngere Frau zugelegt, Frau und Kinder
sitzengelassen - selbstverständlich Haus und Autos + € unter dem Nagel gerissen.
Sein Lebenswerk: nicht so dolle ...
(viel) reicher dran ;-)
Zur Frist ("wie lange noch nachtreten"): Bis ich es vergessen habe oder gestorben bin oder er gestorben ist. Ich bin nicht nachtragend, aber das Ding habe ich mir aufgeschrieben. Ich behalte mir aber ausdrücklich vor, weder täglich noch in regelmäßigen Abständen nachzutreten.
Leute, die sich mit den Firmeninterna besser auskennen (auszukennen vorgeben) erwähnten auch am Bistrotisch während der HV, daß Evotec einst tatsächlich einen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern hatte, das ist auch auch unter seiner Führung zuende gegangen. Sei es durch Pech, oder dadurch, daß er trotz eines massiv überhöhten Vorstandssalärs lieber mit Aktien DES EIGENEN UNTERNEHMENS gezockt hat als sich um die Firma zu kümmern.
Man kann auch nicht ausschließen, daß es bessere IT-Sicherheit gegeben hätte, wenn er mehr über die Belange der Firma nachgedacht hätte als über seine Aktiendeals.
Was mich aber regelrecht entsetzt ist der Umstand, daß die Mehrheit des nach Stimmrechten auf der HV vertretenen Kapitals die Sache als nicht schlimm genug um die Entlastung zu verweigern betrachtet hat. Eine verweigerte Entlastung wäre sicher an ihm abgeperlt (kostet ja nix!), aber es wäre das mindeste Signal der "Eigentümer" gewesen. Der Kursabsturz und damit der Vermögensschaden ist ja relativ klar zu umreißen UND sehr gut mit seinem Ausscheiden nach seiner Verfehlung in Verbindung zu bringen.
Auch der nur sehr kurz in der Firma aufgetretenen Finanzvorständin (Laetitia Dingens) wurde Entlastung erteilt. Was hat die überhaupt für die Firma getan, wenn sie sich erst einarbeiten mußte und dann schon wieder auf Jobsuche war? Hier hat der Aufsichtsrat bei der Personalsuche getorft.
Hilft nix, Augen nach vorne: J.POD Verkauf ein Geniestreich oder ein Schuß ins eigene Knie?
Das sollte ja eigentlich fast so genial sein wie die Erfindung des tiefen Tellers:
https://www.evotec.com/de/news/...ka-anlage-jpod-r-toulouse-france-eu
erhebliche Konsequenzen für die Companay haben hinsichtlich der Jahresabschlüssen etc.
Da geht es nicht darum, denen mal eine mitzugeben...
das kann/ muss/ sollte auf zivilrechtlichem / strafrechtlichen Weg erfolgen...
Immerhin wollte man seine Abfindung einfrieren, naja was soll's
Evo heute eine glatte Sechs, ein Sechser ist's aktuell noch nicht ;-)
Es ist die höchste, die die Finanzmarktaufsicht (FMA) je gegen eine natürliche Person verhängt hat, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte - allerdings ohne Lanthaler zu nennen. Lanthaler war Anfang 2024 vorzeitig "aus persönlichen Gründen" zurückgetreten. Später waren fragwürdige Aktiengeschäfte bekannt geworden.
Das deutsche "Manager-Magazin" berichtete über zeitliche Zusammenhänge zwischen den Zeitpunkten der Aktiengeschäfte Lanthalers und wichtigen Unternehmensereignissen EVOTECs.
Laut FMA, die für die Ermittlungen zuständig war, erzielte der Manager durch verbotene Geschäfte einen Vorteil von rund 100.000 Euro in Form von Gewinnen sowie vermiedenen Verlusten. Dieser Betrag wird zusätzlich zur Strafe eingezogen."
https://www.finanzen.at/nachrichten/aktien/...els-bestraft-1034070727
Ich habe die Entlastung auch nicht verweigert "um dem eine mitzugeben" sondern weil er es sich einfach nicht verdient hat.
Frau Rouxel wurde ziemlich teuer eingekauft (auf der HV kam neben "kargen" Salär auch eine Einmalzahlung ins Spiel und ich müßte nachlesen ob das eine Abstecke war oder der Betrag an sie ging um entgehende Prämien des vorherigen Brötchengebers auszugleichen) und sie kam Februar 2023 an Bord
https://www.evotec.com/de/news/...pillner-als-chief-financial-officer (und ihr Vorgänger war super "Im Namen des Vorstands und des Unternehmens möchte ich Enno für seine wertvolle Leistung danken. Enno hat außerordentlich zur Zielsetzung unseres Unternehmens beigetragen. In seinen Verantwortungsbereich fielen nicht nur verschiedene große Finanzierungen, sondern auch Evotecs erfolgreicher Börsengang an der NASDAQ.")
und sie ging Februar 2025 wieder von Bord
https://www.evotec.com/de/news/...unces-change-in-management-board-lr
(und sie war super "Laetitias Führung in herausfordernden Zeiten war entscheidend für die Entwicklung des Unternehmens und wir sind sehr dankbar für ihr Engagement. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre zukünftigen Aufgaben.")
Zwei Jahre finde ich für einen Vorstand (m/w/d) eher kurz. Wurde sie gegangen obwohl sie super war, oder verließ sie lieber das sinkende Schiff oder hat sie es mit den anderen Leuten dort einfach nicht ausgehalten oder hat jemand unsittliche Zahlenakrobatik von ihr verlangt?
Fallbeispiele gibt es so viele.
Wircard, Lehman, Benko, Varta, um nicht all zu weit auszuholen.
Dann das hier eingeführte Starug, Zwangsenteignung der Kleinaktionäre.
Füllt mehrere Bücherbände.
Die Deutsche Bank mit dem Schwarzgeld waschen.
Jo, so ist es halt.
Leider
Über die Genauigkeit der Angabe darf spekuliert werden
Über Diebstahl von Büromaterial oder verschwenderischen Umgang mit Hygienepapier im Hause Evotec würde ich noch nicht reden wollen, aber dann geht es bald los, und wenn es um Fälle wie Varta geht, kann man das am Rande streifen und die Warnung vor zu starken Ankerinvestoren dann und wann erörtern. Wenn es noch weiter abschweift und abgleitet, kann man hier dann auch wieder mir der Erörterung aufhören ("What about ...?").
Ich halte es jedenfalls für eine "Tatsache", daß Leute, die am 03.01.2024 Evotec Aktien im Depot hatten durch die nicht gemeldeten (und angesichts seiner Bezüge völlig unnötigen!) Insider-Geschäfte des damaligen Vorstandsvorsitzenden völlig unnötig einen Vermögensschaden erlitten haben.
Das war ja nicht eine geschäftliche Fehlentscheidung ("Werden die Leute im nächsten Sommer Bikins oder Lodenmäntel nachfragen?") sondern eine Mißachtung geltender Gesetze zur bzw. bei der Erlangung eines persönlichen Vorteils. Sei es "fahrlässig", "dumm wie nasses Knäckebrot" oder gar "vorsätzlich".
Habe in meinem Leben nie krumm gemacht.
Diese üble Macherei der Großen scheint irgendwie immer durchzugehen.
Wenn der Kleinaktionär sie bekommt, ist die Meldung iim Grunde genommen veraltet und Geschichte.
Das ist alles teilweise so hinterhältig.
Man versucht, einigermaßen einen Depotbestand aufzubauen, um gut in das Alter zu kommen.
Nun, über Evotec kann man streiten, eine durchaus spekulative Angelegenheit.
Bekomme aber immer deutlicher zu spüren, dass sich eine gewisse Ehrlichkeit nicht auszahlt.
Vielleicht ja auch nur so ein Gefühl meinerseits.
Dazu kann man ihm vorwerfen, die internen Strukturen nicht aufgebaut zu haben (Cyber-Attacke), aber das kann jeder Firma passieren und ist wohl eher COO Aufgabe gewesen.
Toulouse, das auch in seiner Amtszeit aufgebaut wurde, wird jetzt nahe Buchwert an Sandoz verkauft, sprich: Strategieschwenk von WLs Asset Heavy auf Asset Light. Ob die damalige Entscheidung dann zu feiern ist oder die Ressourcen woanders sinnvoller eingesetzt gewesen wären, I don’t know.
Der letzte und wichtigste Punkt: er hat dem Kapitalmarkt (s)eine „Vision“ (wohl eher ein Traumgebilde) aufgebaut, die in diesem Jahr 1 Mrd. Umsatz bei 300 Mio EBITDA bringen sollte. Die Realität sieht nun nach <0,8 Mrd. bei 40 Mio EBITDA aus. Soll heißen: dieses „Gebilde“ Lanthaler wäre doch sowieso in 2024/25 implodiert, weil sein Traumgebilde geplatzt ist und er etwas völlig Unrealistisches avisiert hat. Er kann sich ja fast glücklich schätzen, dass man ihnm vorher auf die Schliche gekommen ist, rausgekickt hat, und er nicht die letzten anderthalb Jahre dem Kapitalmarkt erklären musste, warum er noch nicht mal ein Siebtel seiner Vision schafft.
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Zappelphilip, der Kleinanleger bekommt die Stimmrechtsmitteilung genauso schnell wie der Profi – was ist daran hinterhältig? Und was wäre die Alternative, wie willst Du verhindern, dass wir die Stimmrechtsmitteilungen erst im Nachhhinein erhalten? Sollten Instis ihre Käufe vorher hier im Forum anmelden oder um Genehmigung bitten?
Der Rest Deines Postings ist mir ein bißchen zu viel Selbstmitleid ;-) Eine mögliche Reihenfolge für die Altersvorsorge wäre doch zB die Folgende:
- MSCI World ETF
- ETF auf einzelne Regionen/Indices
- Themen ETFs
- Aktiv gemanagte Fonds
- Globale starke seit Jahrzenten etablierte Marken (Coca Cola, Nestle, Novartis, JPM, etc.)
- (Technologie-) Trends wie ‚Magnificient Seven‘ oder KI
- Mit Lokalkolorit: Allianz, MunichRe, SAP, Siemens
Aber wer aktives Stock Picking betreibt und meint, eine Evotec kaufen zu müssen, der begibt sich doch in die Königsdisziplin der Anlage oder anders ausgedrückt: in Gefahr. Und zwar auf eigenen, ausdrücklichen Wunsch.
Cyber-Attacke, Insider-Skandal, vier Gewinnwarnungen, Covenant Breaches, kompletter Managementwechsel, noch fehlende Credibility des Managements, Restrukturierung, nachlassende Biotech-Aktivitäten, HALO ja/nein, Triton-Einstieg, aktuell ein transformierender Deal, Umbruch in der Pharmabranche (Trump), Shorties am Werk. Ja, ein Großteil mag Vergangenheit sein, aber es gibt nicht viele andere Aktie, die so „wild“ sind/waren in letzter Zeit. Warum investiere ich hier, gerade wenn der Gesamtmarkt so floriert?
Aber ja, natürlich kann man auch in solche Werte auch investieren (mache ich manchmal auch); die sind spannend mit interessanten Diskussionen (was willst Du bei einer Allianz diskutieren?), Gamification, versprechen hohe Gewinne und das Gefühl, wenn man richtig liegt (und es dem dlg., den Shorties und dem bisher richtig liegenden aber bösen DB Analysten gezeigt hat), ist grandios.
Aber wenn es dann nicht gut läuft, dann bitte nicht hinterher schreiben, dass der Kapitalmarkt hinterhältig (geworden) ist und man als Kleinanleger keine Chance hat. Wenn ich mich als Fisch mit den High Rollern in Bobby’s Room im Bellagio hinsetze und die 200/400er Limite spiele, darf ich mich am Ende des Tages (der Stunde) nicht wundern, wenn ich ohne Chips wieder vom Tisch aufstehe :-)
Nicht böse gemeint und nichts für ungut. Happy week-end!
die "entgangenen Einnahmen" trägt aber nicht der Verkäufer, sondern der ehrliche Kunde durch dann folgende Preissteigerungen.....also auch hier wird Ehrlichkeit NICHT belohnt