Medigene - Sachliche und fachliche Beiträge
Seite 722 von 802 Neuester Beitrag: 28.03.25 22:03 | ||||
Eröffnet am: | 19.06.10 22:38 | von: starwarrior03 | Anzahl Beiträge: | 21.049 |
Neuester Beitrag: | 28.03.25 22:03 | von: RichyBerlin | Leser gesamt: | 5.534.700 |
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2016 = 45,60%
2017 = 26,55%
2018 = 25,83%
--------------------
= 97,98 : 3 = 32,66 ,
davon 50% = 16,33 %
======
Im GB2017 steht nur noch der Hinweis mit den 30%.
GB2017 Seite 95
Von dem früheren Passus mit dem Schnitt der %-Präsenz aus den letzten 3 HVn (davon 50%) finde ich nichts mehr. Vielleicht also ganz falscher Alarm.. ;)
Hier aus dem GB2013, Seite 116
https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/...pie_id_9042538.html
https://www.medigene.de/investoren-medien/...oantigen-spezifische-tc/
Die Vorteile wurden hier im Forum dargestellt ich finde nun die Verlinkung zu dem damaligen Posting nicht aber es war dort genau aufgeschlüsselt wieso und weshalb Vorteile allen voran bei den Nebenwirkungen vorliegen sollen.
Da diese signifikantes Merkmal für eine beschleunigte Zulassung sind wird es nicht mehr lange dauern und wir sehen ein völlig anderes Bewertungsniveau.
Eventuell sind andere Immuntherapien bereits weiter vorangeschritten sodass man mogeln könnte dass diese einen zeitlichen Vorsprung haben.
In der Realität setzen sich aber meist Therapieformen der zweiten oder dritten Generation durch.
An dieser Stelle sehe ich einen eindeutigen Siegeszug MediGene voraus da man hier in jedem Fall an einer Immuntherapie einer fortgeschrittenen Generation arbeitet.
Erste Studien an echten Patienten haben vor einigen Monaten begonnen.
Ich gehe sehr stark davon aus da es sich allesamt um Krebsformen handelt wie weit fortgeschritten sind bei denen in der Studie befindlichen Patienten dass ein Großteil dieser bereits längst verstorben wäre ohne der Studie beizutreten.
Ich gehe ferner davon aus dass die durchschnittliche Lebenserwartung der Studienteilnehmer unter 6 Monate lag.
Womit rechne ich in den nächsten Wochen bis Monaten mit ersten Ergebnissen die die positive Überraschung des Überlebens eines Großteils der Studienteilnehmer hervorbringen dürfte.
Es wäre natürlich sehr interessant zu hören ob einer von euch vielleicht einen Teilnehmer persönlich kennt und berichten kann wie es diesem derzeit ergeht??
https://www.medigene.de/investoren-medien/...r-immuntherapie-mdg1011/
Würzburg hat noch nicht mal mit der Rekrutierung begonnen (jedenfalls nicht lt.ClinicalTrials)
https://www.clinicaltrials.gov/ct2/show/...?term=Medigene&rank=10
Die im Fokus genannten 80 Billionen Zellen sind wohl US Angaben also 'nur' 80 Milliarden solcher Zellen gewesen. Zum Vergleich: bei Adaptimmune werden aktuell zwischen 5-10 Milliarden TCR modifizierteerte T-Zellen als wirksame Dosis angesehen.
Der zweite Wirkfaktor ist ein - inzwischen fast zum Standard in vielen Krebstherapien aufgelaufener Checkpoint-inhibitor - in diesem Fall das Anti-PD1 Medikament Keytruda von Merck. Er bewirkt bei gegen den Tumor aktivierten T-Zellen, dass diese nicht durch eine von den Krebszellen oft zu beobachtende Hochreglulierung von PD1 ausgeschaltet werden und somit ihre volle Wirkung entfallten können. Adaptimmune untersucht aktuell ebenfalls in Studien für GSK inwieweit diese Kombination auch bei TCR T-Zelltherapien die anhaltende Wirksamkeit verbessern kann.
Fazit: dieser Einzelfall ist sicherlich spektakulär und hilfreich, lässt aber noch keine Aussage zu, ob TILs in irgendeiner Form den TCR oder DC Ansätzen von Medigene überlegen sind. Im Gegenteil wird bei TILs und anderen Krebsimpfstoffen die durch eine individuelle Entnahme von Tumorgewebe zu ihren Krebsantigen-spezifischen T-Zellen kommen , fast alles (angefangen von der Entnahmestelle, dem Gewebe, den darin enthaltenen T-Zelllen, dem Vermehrungsprozess usw. ) dem individuellen Zufall überlassen und eine allgemeingültige Therapie sehr unwahrscheinlich.
Die DC- und TCR Ansätze von Medigene, Adaptimmune , Kite, Bellicum und einigen anderen dagegen untersuchen die Krebstumore gezielt nach bestimmten Krebsmerkmalen und im Erfolgsfall werden diese massiv mit definierten T-Zellen angegangen.
Der Ansatz von Rosenberg wird über die US-Firma IOVANCE (https://www.iovance.com ehemals Lion biotech) seit Jahren ziemlich erfolglos weiterentwickelt. Ähnlich individualisierte Methoden benutzt die fragwürdige DC Konkurrenz NordwestBio und der schon ernster zu nehmende, bislang aber auch gescheiterte Ansatz der Mainzer Immatics.
Meine Meinung - KEINE Handelsempfehlung.
War mir auch nicht sicher,ist das DC oder TCR. Es gab einen Kommentar dazu, daß es sich um DC Technologie handelt.
Hier finde ich geht es aber um 2 wesentliche Faktoren die nicht angesprochen wurden aber wichtig sind.
- Die Anzahl der erfolgreich behandelten Personen und die "Erfolgsrate"
- Der Herstellungsprozess
MDG weist da immer darauf hin, wie hoch der Reinheitsgrad der gewonnen Zellen ist und
dass man mit einer Herstellungs Charge bis über 2 Jahre Impfstoff bereitstell.
Tongyang meldet 6,72%
https://www.tradegate.de/...-nachrichten-detail.php?id=20180606004273
Bei der Gegenüberstellung der CAR-T zur TCR Technologie, war immer das wesentlich höhere Potential für verschiedene Tumorerkrankungen herausgestellt worden.
Für mich neu (oder hab ich es bisher nicht bemerkt)
- more power
das klingt ja sehr selbstbewußt
- more sensitivity
das hört sich an, als ob man da viel gezielter und vergleichsweise schonender auf den Tumor
wirken kann.
- more control
klingt als könnte man die Therapie besser steuern bzw. im Griff haben kann.
Wie schon erwähnt, bisher habe ich diese Hinweise so noch nicht gelesen.
Habe nur die zusätzlichen Potentiale vor allem bei den soliden Tumoren wahrgenommen.
Hat man da schon Erfahrungswerte, weil man solche Aussagen tätigt?
recht aktuell denke ich.
more power, more sensitivity, more control
sind als Fazit aus den bisherigen Aussagen auf der Folie zu verstehen: T-Zellen sind durch die natürlich TCR Aktivierung besonders schlagkräftig, sie sind empfindlicher in der Erkennung von Antigenen aufgrund dieses natürlichen Mechanismus und erlauben durch die Vielzahl von Zielmolekülen eine bessere Steuerung der T-Zellen ausschliesslich auf die Krebszellen mit einer bestimmten Präsentation und nicht auf alle Zellen mit dem Antigen als Oberflächenmolekül wie bei CAR-T.
Daher kann man auch daraus nicht die "neuen" Parameter wie in der Juni Präsentation angesprochen validieren.
Diese Folie wurde in vorangegangenen Präsentationen gezeigt aber meines Wissens nach ohne die von mir als "Highlight" wahrgenommenen Zusatzinformationen
BK
TCRs target also intracellular proteins:
• App. 70% of human proteome
• Recognize intracellular targets, with many
thousands of options (more addressable targets)
• Recognition is MHC-dependent (adds specificity)
• Lower risk for side effects if TCRs are natural,
non-mutated structures
- es werden nicht MHC abhängige Bruchstücke der Antigene sondern nur diese Antigene selbst erkannt (wenn sie denn in ausreichender Anzahl auf der Oberfläche vorhandenen sind)
- die künstliche Aktivierung kann durch Schalter so gestaltet werden, dass auf Seiteneffekte z.B. durch Abschalten reagiert werden kann (unter der Annahme das dies schnell genug erfolgen kann) oder die Aktivierung nur durch Kombination mit einem zweiten Medikament gezielt wirksam wird (und nicht selbst problematisch ist)
(*) meine Anmerkungen
Siehe ASCO vom 4. Juni 2018
... The hit that bluebird’s stock took is because people had the false expectation that the therapy would cure patients, he said, given that CAR-T therapies are seen as curative in other diseases, especially diffuse large B-cell lymphoma. The data from the bb2121 study does not indicate a cure, but it does create a rationale to bring the therapy earlier into treatment, where there is more potential for a cure....
Da wird schn ein bisschen schön geredet was die Ergebnisse betrifft.
https://medcitynews.com/2018/06/...wing-asco-car-t-data-presentation/
Jetzt streicht MDG noch deutlicher die Vorteile der TCR Technologie heraus.
So sehe ich das jedenfalls ...;)
Seit einem knappen Jahr zeigen sich auch bei ehemaligen KITE TCR Studien erste positive Ergebnisse, aber deren Raten liegen noch deutlich unter denen von Adaptimmune und über langfristige Erfolge kann man dort noch nichts sagen.
Aktuell hat Adaptimmune eine Studie mit den Erfahrungen zu der an GSK inzwischen komplett verkauften NY-ESO-1 TCR veröffentlicht, die einen guten zusammenfassenden Eindruck zu den möglichen Erwartungen bei Medigene's ersten TCR geben sollte. Alles was ähnlich gute oder sogar bessere Ergebnisse liefert sollte als riesiger Erfolg für Medigene gelten.