WDI Forum für Verantwortungsbewusste
Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses und die Bilanzpressekonferenz finden am 18. Juni 2020 statt. Das Unternehmen erwartet ein uneingeschränktes Testat.
Das Unternehmen hatte im Februar 2020 ein vorläufiges Umsatzwachstum um 38 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro sowie ein vorläufiges EBITDA von 785 Millionen Euro (+40%) gemeldet. Wirecard geht davon aus, dass sich keine wesentlichen Abweichungen gegenüber diesen Zahlen ergeben.
Infolge der geänderten Terminplanung verlegt die Wirecard AG ihre Hauptversammlung auf den 26. August 2020.
Keine Feststellungen bekannt gemacht. D.h., es wurden trotz neuerlicher Suche (auf Basis des KPMG Berichts) auch keine gefunden.
Das ist ein kleiner Grund zum Feiern.
"Im Rahmen der abgeschlossenen Teile der Prüfungshandlungen wurden Wirecard bisher keine wesentlichen Feststellungen bekannt gemacht. Es wurden jedoch noch nicht alle Prüfungshandlungen abgeschlossen"
Ich hoffe dass die "keine wesentlichen Feststellungen", nicht das gleiche Kaliber sind wie die "keine wesentlichen" von KPMG.
Hier jetzt genau die gleiche Formulierung zu wählen ist völlig daneben. Die Kommunikation ist übel.
Ich hoffe dass die "keine wesentlichen Feststelllungen" nicht das gleiche Kaliber sind wie die "keine wesentlichen" von KPMG.
Hier genau die gleiche Formulierung zu wählen, da fühle ich mich langsam veräppelt. man man man...
Was WDI nicht alles erwartet. Schauen wir mal was EY liefert.
Zumindest meine Erwartungen, die WDI bis vor ein paar Minuten auch noch hatte, wurden zerstört.
Ich kapier es einfach nicht.
Wie vorhin schon besprochen, schreibe ich ab und zu kritische Fragen an Wirecard, aber die Antworten aus der Kommunikation werden immer schlechter, dünner, dürftiger.
DWS erhob öffentlich den Vorwurf: “Die vergangenen Quartale haben deutlich gemacht, dass Wirecard ihre Kapitalmarktkommunikation deutlich verbessern muss” Vorstandschef Markus Braun und Aufsichtsratschef Wulf Matthias versprachen Besserung........ nachzulesen unter https://de.reuters.com/article/deutschland-wirecard-idDEKCN1TJ1R9 Leider ist davon nicht viel zu merken bisher. In einem Zeugniss würde dann stehen: "Er bemühte sich redlich, aber Erfolg war ihm nicht beschienen"!
Damit wäre auch die Aussage von Henry 1234 geklärt: Es mag gerne sein, daß MB noch liefert.
Aber ob das noch 2020 oder erst in 2025 sein wird, steht wohl in den Sternen?
Zudem frage ich mich, ob der KPMG Bericht auch noch mit der Verschiebung zusammenhängt.
Alles in Allem muss man auch klar festhalten, dass Wirecard an der mehrmaligen Verschiebung wohl keine Schuld trägt.
Einen Vertrauensvorschuss wie bei vorherigen "wir gehen davon aus" Mitteilungen wird es aber mit Sicherheit nicht geben.
Morgen sind ja auch wieder unsere angelsächsischen Freunde wieder aufem Parkett...
Es wurde nichts wesentliches gefunden und Wirecard erwartet ein uneingeschränktes Testat.... An dieser Adhoc gibt es nun mehr positives als negatives. Der Termin wurde lediglich um zwei Wochen nach hinten verschoben, weil KPMG noch etwas länger braucht.
Erstens ist diese Aufschieberei nicht eine Fehler seitens Wirecard, sondern höchstens seitens EY oder KPMG. Auf Wirecard zu schimpfen mal null komma null Sinn... Zweitens sind die Äußerungen von Wirecard als positiv zu deuten, viel ,,euphorischer" als ,,wir erwarten" oder ,,keine wesentlichen Änderungen" kann man sich als Unternehmen bei einer Prüfung, die noch nicht zu 100 Prozent abgeschlossen wurde gar nicht äußern.
Also was auch immer der Kurs da morgen draus macht, ob nach oben oder unten, dies sind gute Nachrichten, auch wenn die Formulierung hier nicht allen passt....
Wirecard AG:
- Konzernabschlussprüfung 2019 bislang OHNE wesentliche Feststellungen
- Prüfungshandlungen für Konzernzwecke grundsätzlich FINALISIERT
- Unternehmen erwartet ein UNEINGESCHRÄNKTES Testat
https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...tes-testat/?newsID=1339787
Das Problem ist eindeutig in dem Vertrauensverlust zu suchen. Alle themengleichen Mitteilungen Wirecards klangen ähnlich - Prüfung so gut wie abgeschlossen und keine wesentlichen blablabla... - am Ende wurde man enttäuscht. Die letzten Male machte der Kurs einen Freudensprung, um kurz danach in den Keller zu rauschen. Hier sehe (oder eher befürchte) ich eher genau das Gegenteil kommen.
Ich werde kein Stück verkaufen, sondern habe einen Limitkurs zum Abstauben für heute platziert.
Die Verschiebung ist zwar ärgerlich, geht aber nicht auf die Kappe von WDI sondern von E&Y und erschüttert mein Vertrauen nicht! Man beachte aber auch die positiven Anteile der Ad hoc!
Und denkt bitte daran, sollte der Kurs morgen tatsächlich stark fallen, so sind die LVs nur zu einem Teil die Verursacher! Zu einem mindestens genau so großen Teil sind es die zittrigen Schisser, die mit SL ihre Stücke verschleudern!
Wirklich Überzeugte dagegen saugen die von den LVs und Zittrigen geschmissenen Stücke auf!
Allen wirklichen Longies ine gute Nacht und nachher ein gutes Geschäft!
Nur kann man sich als Unternehmen nicht positiver ausdrücken als ,,wir erwarten" und ,,keine wesentliche...", wenn etwas noch nicht zu 100 Prozent abgeschlossen ist. Ich kann verstehen, dass viele erinnert werden an die Adhoc vor dem KPMG Bericht, jedoch ist dies rational betrachtet eine sehr positive Ausdrucksweise und lässt gutes erhoffen. Nochmal werden die sich nicht so eine Schlappe erlakben, da der Vorstand dann nun wirklich keine Überlebenschancen hätte.
Ich bin gespannt wie der Kurs morgen reagiert und würde mich keineswegs wumdern, wenn wir nach kurzfristigen Verlusten schnell wieder ins Plus drehen und dort auch schließen. Wir werden sehen, ob der Markt objektiv bleibt und den Inhalt der Adhoc berücksichtigt und nicht ob ein paar Worte der vergangenen ähneln. Leute die dort anjand der Ausdrucksweise negatives interpretieren, haben jegliches Vertrauen in den Vorstand umd das gesamte Unternehmen verloren und sollten schleunigst verkaufen, da sonst jede Nachricht angezweifelt wird... Ich werde dies nun definitiv nicht tun...