In Japan droht ein zweites Tschernobyl-
Die Reaktoren 1 und 3 flogen in die Luft. Das wurde uns als "normaler Vorgang" verkauft. Die Reaktoren rauchen und dampfen jeden Tag. Kein Grund zur Besorgnis. Die Börsen schiessen wieder nach oben. Jeden Tag höre ich "Stromkabel wieder angeschlossen". Na dann legt doch endlich die Schalter wieder auf "on". Aber passt auf, dass euch nicht der letzte Rest an Verstand um die Ohren fliegt.
Nicht zu vergessen, dass die Arbeiter dort wohl kaum schlafen und was/wieviel jene dort essen und trinken würde mich auch einmal interessieren. Und wenn die Strahlungen hoch sind, davon gehe ich aus, wird das kaum förderlich für die körperliche Beschaffenheit aller Helfer sein.
Ich habe da so meine Zweifel! Aber hoffen wir da Beste für Alle.
Im Reaktor sind die Brennstäbe nur teilweise in Wasser, über die Hälfte soll frei liegen.
Wenn man da jetzt frisches Wasser reinpumpt ist das natürlich ein gefährlicher Vorgang, der im falschen Tempo zu gefährlichem Druckanstieg führen könnte.
Ich vermute, die werden, falls je der Kreislauf in 3 tatsächlich funktionieren sollte, parallel zum Hochfahren des Kühlkreislaufes immer wieder das Ventil oben aufmachen und Druck ablassen. Vielleicht war das auch schon der Dampf seit gestern. Kühlung hochfahren, (radioaktiven) Dampf ablasssen, weiter hochfahren, ablassen, usw.... Bis das abgekühlt und vollständig benetzt ist.
Verstrahlt ist da eh alles.
Ralf Streck 22.03.2011
"Wir konnten nicht in der Öffentlichkeit zugeben, dass die Sicherheitssysteme möglicherweise nichts taugen"
In einem Dokumentarfilm zeigte ein BBC-Journalist schon 1992 auf, dass gravierende Probleme an den Notkühlsystemen des Reaktortyps von General Electric in Fukushima lange bekannt waren. Bei Tests stellte schon 1971 die US- Atomaufsichtbehörde (AEC) gravierende Fehler an den Siedewasserreaktoren fest, ohne dass dies Konsequenzen gehabt hätte. Die Aussagen der Wissenschaftler werfen auch einen neuen Blick auf die Schwesterreaktoren im spanischen Santa Maria de Garoña und im schwedischen Okarsham, die noch früher ans Netz gingen als Block 1 in Fukushima Daiichi. 2010 weilten Ingenieure aus Fukushima in Garoña, um von den "sehr wertvollen Praktiken" zu lernen, und in Spanien für eine Laufzeit von mindestens 60 Jahren zu werben.
...
sollten sofort nach Japan zwangsverpflichtet werden,
bei den havarierten Kernreaktoren persönlich Löscharbeit zu leisten,
denn Kernenergie ist ja keinesfalls gefährlich für Menschen, das gesamte Leben.
- Geldgeilheit schaltet einfach Hirn aus,
- oder deren Dummheit ist unüberbietbar.
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Dann kann die Börse weiterfeiern. *Vorsicht Ironie* ;-)
Der Temperaturanstieg um den Kern des Reaktors 1 stellt nach Ansicht des Betreibers einen Grund zur Besorgnis dar. Die Blöcke 1, 2 und 3 müssten zudem durch zusätzliche Wasserzufuhr weiter gekühlt werden.
+++ 11.05 Tepco entschuldigt sich für die "Mühe" +++
Der Energiekonzern Tepco entschuldigt sich bei Flüchtlingen aus der Region Fukushima für die Katastrophe in dem Atomkraftwerk. Norio Tsuzumi, Mitglied der Unternehmensspitze, sagt bei einem Besuch in einem Notlager: "Es tut uns leid, dass wir Ihnen so viel Mühe bereitet haben."
+++ 10.42 Deutsche Betonpumpe hilft in Fukushima +++
Eine Betonpumpe aus Deutschland sprüht jetzt Wasser auf den Reaktor 4, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet. Ein ähnliches Modell war bereits beim Atomunglück in Tschernobyl in der Ukraine 1986 eingesetzt worden. Die Pumpe hat einen 50 Meter langen Arm, durch den sie flüssigen Beton oder Wasser leiten kann.
http://www.n-tv.de/Spezial/...ranstieg-in-Block-1-article2810866.html
++ Nachrichtenagentur Kyodo meldet, dass alle 6 Reaktoren Stromversorgung haben.++
Jetzt müssen nur noch alle Aggregate funktionstüchtig sein.
Das Abklingbecken im Reaktor 2 ist nach Angaben der japanischen Atomaufsicht wieder mit Wasser gefüllt.
Mal wieder eine gute Nachricht. :-)
Die deutsche Betonpumpe in Stellung gebracht, war es vorhin auch schon.
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ridgeback, du willst den Zensor machen?
Welche Nachrichten sollte man weglassen, die guten, die schlechten, oder einfach die, die dir nicht passen?
Dabei gibt es doch so viele andere Medien.
Sorry, wollte Dich sicherlich nicht belehren und Zensur überlasse ich den Mods. ;-)
++ Deutsche Betonpumpe hilft bei AKW-Kühlung - Wind dreht ++
http://www.abendblatt.de/vermischtes/...-AKW-Kuehlung-Wind-dreht.html
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/...-Stromversorgung.html
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/...hbeben-in-japan.csp
(abgesehen von der Kontaminierung der Fläche)
Casualties among power plant workers
* Two Tepco employees have minor injuries.
* Two contractors were injured when the quake struck and were taken to hospital, one suffering two broken legs.
* A Tepco worker was taken to hospital after collapsing and experiencing chest pains.
* A subcontract worker at an "important earthquake-proof building" was found unconscious and was taken to hospital.
* Two Tepco workers felt ill whilst working in the control rooms of Fukushima Daiichi units 1 and 2 and were taken to the medical centre at Fukushima Daini.
* Four workers were injured in the hydrogen explosion at Fukushima Daiichi 1. They were all taken to hospital.
* Eleven workers (four Tepco workers, three subcontract workers and four members of Self Defence Force) were hurt following a similar explosion at Fukushima Daiichi 3. They were transferred to the Fukushima Daini plant. One of the Tepco employees, complaining of pain in his side, was later transferred to hospital.
* The whereabouts of two Tepco workers, who had been in the turbine building of Fukushima Daiichi unit 4, is unknown.
* Only one casualty has been reported at the Fukushima Daini plant. A worker in the crane operating console of the exhaust stack was seriously injured when the earthquake struck. He subsequently died.
Contamination and radiation cases
* One Tepco worker working within the reactor building of Fukushima Daiichi unit 3 during "vent work" was taken to hospital after receiving radiation exposure exceeding 100 mSv, a level deemed acceptable in emergency situations by some national nuclear safety regulators.
* Another six Tepco workers have since received radiation doses in excess of the usual 100 mSv emergency allowance. One has received more than 150 mSv.
* Nine Tepco employees and eight subcontractors suffered facial exposure to low levels of radiation. They did not require hospital treatment.
* Two policemen were decontaminated.
* An unspecified number of firemen who were exposed to radiation are under investigation.
Am Dienstag stieg wieder Rauch oder Dampf über dem Reaktorblock 2 auf. Laut der japanischen Atomsicherheitsbehörde NISA bewegt sich dort die Temperatur in einem Abklingbecken für Brennelemente um den Siedepunkt. Auch in mindestens zwei Reaktoren liegen die Brennstäbe derzeit zu großen Teilen frei. "Die Werte sind etwas schlechter geworden", sagte ein NISA-Sprecher der Nachrichtenagentur dapd.
Die Temperaturen um den Siedepunkt im Abklingbecken des Blocks 2 gelten als mögliche Ursache für die Wolken, die am Montag und Dienstag über den Reaktoren 2 und 3 in Fukushima zu sehen waren. Eine offizielle Erklärung dazu gab es bislang allerdings nicht.
Wegen der Rauchentwicklung am Montag mussten die Einsatzkräfte im AKW abgezogen werden. Am Dienstag nahmen sie ihre Arbeit wieder auf. Ziel ist es, die Stromversorgung für alle Reaktorblöcke wieder herzustellen und die beschädigten Pumpen wieder in Gang zu bringen, damit die überhitzten Reaktoren wieder gekühlt werden können.
Auch die Reaktoren selbst bereiten zunehmend sorgen. In zwei Blöcken seien die Brennstäbe weniger mit Wasser bedeckt als in den vergangenen Tagen, sagte ein Sprecher der japanischen Atomaufsichtsbehörde NISA.
So hätten sie im Reaktor 3 bei der letzten Messung um 11.00 Uhr Ortszeit auf bis zu 2,35 Meter Länge freigelegen. Dies ist der höchste, seit Beginn der Krise bekannt gegebene Wert. Auch im Reaktor 1 sank der Wasserstand geringfügig ab, sodass die Brennstäbe dort mit 1,80 Meter etwa fünf Zentimeter weiter frei lagen als am Montag.
http://news.de.msn.com/panorama/...cp-documentid=156448776&page=1
Was soll das? Ich hatte so gehofft, sie kriegen das in den Griff?
Wie weit sind denn die Brensstäbe denn eigentlich insgesamt unter Wasser? Bringt mir ja ohne weiteres Wissen nichts zu erfahren, wie weit sie aus dem Wasser rausragen.