Freenet Group - WKN A0Z2ZZ
Sicher kann man streiten, ob es in Ordnung ist, wegen 10 Aktien eines Unternehmens eine weite Reise zu machen. Aber ab wann wird es interessant? 10k Investition? 100k Investition? Die Klagewelle sehe ich schon kommen.
Perfektes Statement!
Ich hätte es nicht beeser darstellen können. Chapeau!
Grüße an alle Investierten
Joss
Warum will man denn das wieder einführen? Macht für den Staat doch recht wenig sinn.
Zusätzlich kommt noch hinzu, dass einige vielleicht steuerunehrlich sind und nicht alles angeben.
Wird für die Finanzämter auf jeden Fall mehr Arbeit bedeuten.
Wie sagte Steinbrück: Besser 25% von X, als nix.
Die Abschaffung der Quellensteuer wird von einigen Parteien immer wieder lauthals gefordert, verschweigen aber, das eben das Halbeinkünfteverfahren wieder verpflichtend wird. In einer Talkrunde zur Wahl hatte da mal ein Politiker darauf hingewiesen. Die Politikerin der anderen Partei hatte einen derart dümmlichen Gesichtsausdruck, da merkte man sofort, dass die gar nicht wusste, wovon der redet.
Die Quellensteuer hat für viele Kleinanleger Nachteile gebracht. Die Großen wissen schon, wie sie Steuern vermeiden können. Die Quellensteuer ist inzwischen internationaler Standard, da wird Deutschland einen Teufel tun und sich davon verabschieden.
@Joss
Danke :)
Als spekulierender und korrekt versteuernder Kleinaktionär mit 30 oder 40 Aktien hattest Du früher einen ganzen Leitzordner mit Kauf- und Verkaufsbescheinigungen bei jeder Steuererklärung (da es noch viel mehr Teilausführungen gab).
Mit der Abgeltungssteuer wurde die Verantwortung dann vom individuellen Anleger direkt auf die Banken und ihre Rechenmaschinen übertragen.
Das Halbeinkünfteverfahren hingegen war nur ein Ausgleich für Privatanleger bei der Unternehmenssteuerreform, bei der aus Sicht des Kleinanlegers der ihm zustehende Ausgleich für die Unternehmen abgeknöpfte Körperschaftssteuer entfiel. Denn, und das ist eigentlich der entscheidende Punkt, in dem sich Aktiengewinne und Dividenden von anderen Einkünften unterscheiden und weswegen die in erster Linie auf die SPD zurückgehenden aktuellen Neugestaltungspläne einer reinen Neiddebatte gleichkommen: was aus dem Aktiensektor beim Kleinanleger "am Ende des Tages" auf dem Konto ankommt, ist bereits drei bis vierfach versteuert: die Dividenden aus den Firmengewinnen ebenso wie die Kursgewinne, denn: wie hoch wären wohl manche Aktienkurse, wenn nicht eine im Schnitt 35%ige Besteuerung der Unternehmen durch den Staat p.a. sie sozusagen indirekt deckeln würde????
erhöht Anzahl potentieller Freenet-TV Empfänger ab dem 25.04.2018 dadurch:
https://www.media-broadcast.com/...ernetz-fuer-freenet-tv-weiter-aus/
950000 zahlende freenet TV Kunden zum Jahresende 2017!
Da will jemand den Kurs nach unten drücken, um billger einsteigen zu können. Das sind immerhin 6 € Abstand zum jetztigen Kurs. Das riecht doch nach Übernahme. Meinungen dazu?
Riecht alles danach.
Vielleicht verenne ich mich auch einfach in der Idee, weil sie mir gefällt ;)
Aber auch das Verhalten von freenet zielt ja vielleicht in diese Richtung.....
FNT könnte einfach vorab Zahlen veröffentlichen und der Spuk wäre vorbei.
Oder sind die Zahlen so schlecht.
Wundert mich eh, warum manche Firmen sich gegen das Runterknüppeln nicht wehren.
Los freenet, wehre dich!
http://www.ariva.de/news/...tet-freenet-mit-sell-ziel-23-euro-6790629
Zeitpunkt: 08.02.18 12:26
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Kommentar: Diffamierung
Zitat aus der aoHV 2018: "...
Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 11. Januar 2023
mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder in Teilbeträgen um insgesamt bis zu
EUR 97.220.556,40 durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2018)." Drillischaktien haben einen Nennwert von 1,1 Euro. Macht 88,38 Mio Aktien. Wenn Drillisch im Übernahmefall den Freenetaktionären einen Aktientausch von 2 Freenet für eine Drillischaktie anbieten würde wären 64 Mio Drilllischaktien dafür notwendig.
Und dann ist da auf Seiten Drillisch auch noch die Möglichkeit, 10 Mrd. Euro für Wandelschuldverschreibungen "auszugeben".
Kartellrechtlich sehe ich da weniger Probleme. Drillisch hat derzeit ca. 9 Mio Mobilfunkkunden, Freenet ca. 12 Mio. Damit sind sie noch deutlich kleiner als vodafone, DTAG oder Telefonica.
und konzentriere mich jetzt auf das Jahresergebnis und die Perspektiven für 2018/2019.
Das sind dann die Fakten, an dem ich den Unternehmenswert von freenet messe!
Es bleibt selbstverständlich jedem (Analysten) frei, auch jetzt schon Bewertungen
vorzunehmen, ich entdecke da allerdings wenig Substantielles. Da werden nur Vermutungen
geäußert und mit den Vermutungen Stimmungen erzeugt ...
vor zehn jahren ging es UI/DRI ja sehr zentral auch um die verlustvorträge von FNT, die seitdem aber bekanntlich nicht größer, sondern vermutlich wesentlich geringer geworden sind.
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ja die goldmänner: ein schelm, wer böses dabei denkt....
scheibar zuerst das Kursziel schon VOR Beginn einer Analyse im Kopf haben ( oder vom Brötchengeber nahegelegt bekommen => wer an Chinese Walls glaubt, der glaubt auch an den Weihnachstmann) und sich dann lustige Dinge noch zusammenreimen, die das irgendwie untermauern sollen, die aber NULL auf Fakten beruhen, sondern wie immer der reinen individuellen Willkür entsprungen sind. So, so, da schreibt also das Goldmännlein :"Außerdem verstärke die Fusion von 1&1 mit Drillisch den Wettbewerb in der Branche." als Grund für das Sell-Rating. Dann wollen wir mal schauen wie die Realität ausschaut:
=> United Internet: Was die Drillisch Übernahme bedeutet - Das ist das Ende des Preisrutsches im Mobilfunk -https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/...utsches-im-Mobilfunk.html
=> Freenet CEO Christoph Vilanek im Gespräch! 09.11.2017 -https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...stoph-vilanek-gespraech
"... Zudem beruhigt sich der Markt in den unteren Preissegmenten. Der Zusammenschluss von Drillisch und der 1&1 Telecommunication SE unter dem Dach von United Internet hat demnach im Q3 eher geholfen als geschadet."
=> Kommentar zur Drillisch-Übernahme: Dommermuth kauft sich stabile Preise. Die Zeit der Preiskämpfe im Mobilfunkmarkt geht jetzt zu Ende http://www.crn.de/telekommunikation/artikel-113703.html ".. »Ich sehe ganz klar keine weiter sinkenden Preise«, sagte Dommermuth unmittelbar nach Bekanntgabe der Übernahme des Mobilfunkanbieters Drillisch. Die Konsolidierung im Mobilfunkmarkt wird mittelfristig zu weniger Wettbewerb und steigenden Preisen führen. Im Mobilfunkgeschäft nähert sich die Konsolidierungsphase damit dem Endpunkt: Von ehemals mehr als zwei Dutzend Service-Providern sind nur noch Freenet und United Internet übrig geblieben."
Wir sehen also nach dem kurzen Realitätscheck: Reiner Müll mit dem Goldman wedelt, um das vorgegebene Kursziele mit Pseudoargumenten zu untermauern. Im übrigen ist Drillisch schon lange fast ausschließlich mit Verträgen im O2 Netz aktiv, während Freenet sehr stark mit D-Netz Verträgen die Kundschaft versorgt. Entsprechend ist für mich Drillisch auch immer mehr Konkurrent für Telefonica Deutschland gewesen als z.B. von Freenet.
Goldman zeigt also mal wieder warum es auch soviele unterschiedliche Kursziele bei Analysten gibt, die oftmals diametral auseinandergehen (auch meist abhängig davon, ob der Brötchengeber des Analysten in lukrativer geschäftlicher Beziehung zum analysierenden Unternehmen steht und die "gepflegt" werden muß oder eben nicht) bei gleicher Faktenausgangslage. Bekanntlich liegen Trefferquoten von Analysten unter 50%. ( http://www.presseportal.de/print/1234164-print.html). Da kann man auch ein Münze werfen und hätte bessere Trefferquoten. Leider kapieren noch immer zuviele kleine lernresistente Börsenirrlichter ohne eigenen Verstand nicht, daß das Big Money sich nach ganz anderen Dingen ausrichtet als nach diese MickyMaus-Pseudoanalysen, die man "kostenlos" an Kleingeld-Trottel verteilt (einfach man schlau machen über den Unterschied Buy Side versus Sell Side Analysten). Auch Kulmbach ist nur "selbstlose" Narrenbespaßung. Oder mal sowas lesen: => https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...nalysten-sinnlos-sind.html , => http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/...chen-der-analysten/9494668.html .
Entsprechend ist auch das heutige Geschwurbel von Goldman ein Fall für die Mülltonne, wie ohnehin !!ALLE!! alle anderen Analysten auch. Dabei ist es auch EGAL, ob jemand 23€ oder weniger ausruft aus KZ oder 38€ oder mehr. Alles gleich sinnlos, da KEINER von den Schreiberlingen auch nur einen Deut mehr wirklich absehen kann als jeder 08/15 Anleger. Niemand kann sagen was der Gesamtmarkt die nächsten 12-24 Monate alles noch machen wird, der maßgeblich den Freenetkurs bewegt. Crasht der TecDax geht Freenet mit. Fliegt der TecDax noch 40-50% hoch, dann dürfte auch Freenet mal über 33€ länger kommen. Von daher müßte man bei einer halbwegs sinnvollen Analyse zu Freenet sich erstmal auch klarer äußern wie man denn parallel die genaue weitere Bewegung des TecDax erwartet, wenn man sich schon auf ein Kursziel festlegt. Wie? Kann der Knabe der Godmänner auch nicht? Na, dann sollte der sich auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen und meinen er wüßte das KZ. Bestenfalls könnte man dann nur sagen, daß Freenet vermutlich besser, schlechter oder ähnlich wie der TecDax laufen wird. Das wäre etwas ehrlicher. Wobei das Wort "ehrlich" im Zusammenhang mit Analysten aber eh kaum Anwendung finden sollte .
Erstmal muss Drillisch zusehen dass sie die 20% Abnahmegarantie, ein Muss, im Netz der Telefonica vollkriegen. Das war zu alten Drillischzeiten schon schwierig genug, weil diese Prozentzahlen im Rahmen eines Gleitpfades bis 2020 zu füllen sind. Mit dem Zusammenschluss ist das für Drillisch jetzt einfacher geworden.
Telefonica hat immerhin ca., nur um ne Vergleichszahl zu nennen, 40 Mio Simkarten am laufen. Und das hing immer mit der Menge des verbrauchten Datenvolumens auch der Telefonicakunden zusammen. Deswegen hat Drillisch auch so volumenstarke Tarife zu günstigsten Konditionen rausgehauen.
Die Berechnung des Volumens kennen aber nur 3-10 Leute, nämlich der EU-Kontrolleur, die Drillischleute und jetzt auch einige von UI! Komplizierte Materie!
Also ich sehe da schon Sinn drin Freenet zu übernehmen um die 30%-Option zu ziehen.
wenn die alte DRI mit netto 500 tsd neukunden p.a. die vertragsbedingungen erfüllen hätte können, dann sehe ich nach dem zusammenschluß mit UI das problem der abnahmegarantie aber als gelöst an.
Die genannten Risiken, die genannt wurden, sind nicht neu.
Die ganze Diskussion sollte der Vorstand als Chance begreifen, mit Gegenargumenten die
Chancen des Geschäftsmodells freenet klar herauszuarbeiten.
Nur so kann Vertrauen und Überzeugung entstehen.
Das wird nicht gelingen, wenn man nur mit dem Pfund der hohen Dividenden wuchert!