Antizykliker-Thread - v2.0
Ich persönlich bin stark an Sentimentindikatoren orientiert, daher war das Short-CRV im Bereich von 7300/7400 neulich aus meiner Sicht ganz gut. Fill orientiert sich stärker an weichen Sentimentindikatoren und daher war es für ihn damals schlecht - denn von bullischem Überschwang, der klassischen Topindikation für Sentimentanalytiker, war nicht zu erkennen.
Andere Leute kommen jetzt, nach dem Bruch der 7100 zum Schluss, das das Short-CRV gut ist. Nach meinem Marktmodell ist das nicht mehr der Fall.
Wie dem auch sei, hauptsache es funktioniert. Man braucht sich aber deswegen nicht die Köppe einzuhauen, denn Risikoverhältnisse sind wie gesagt Geschackssache und nur am persönlichen Marktmodell errechen- oder erahnbar.
"Dass das CRV für Short bei 7400 besser war als bei 7000 " ist totaler unfug - denn in einer annahme wird das crv berechnet aus ziel zu sl udn wie du dich ggf erinnern wirst hatte ich - hier auch verlinkt - gesagt einstieg über 240er
mein crv ergab sich hier von sl 7450-500 - je nach einstieg - zum ersten ziel bei ~7200 respektive 7060
gehandelt habe ich es genau 140 punkte dann fand der adhstrader wieder was anderes
begrenztes risiko - ansonsten habe ich eben nur all-in bei kleinem hebel
dazu muss ich aber ein grosses vermögen investieren um den reibach zu machen
BEvor sich der MArkt nicht ausgekotzt hat, sprich die Leute massiv aufs Schorten umsteigen, wird das nichts mit Boden.
rechts vom chart ist man blind - also kann man nur eins machen verluste so gering wie möglich zu halten
azler nachd einer interpretation haben kein sl - also begrenzen sie risiko nicht sie tun so als würde es dieses nicht geben - das ist eben kein tradingtechnsicher ansatz sondern investition - ein himmelweiter unterschied
das ich beides mache ist bekannt
wird beim az Positionstrading durch die anspruchsvollen Parameter für den Entry kontrolliert. So halte ich zB ein extrem bearishes Sentiment in einer Baisse-Phase des Marktes bei signifikant nachlassendem Downmomentum für narrensicher. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Long ins Plus läuft. Die hier noch möglichen Verluste sind aller Erfahrung nach limitiert, während nach oben alles offen ist. Persönlich verwende ich in der Folge einen SL, um den Gewinn zu sichern. Es liegt auf der Hand, dass derart Trading (ich nenne es Trading, weil es kein strategisches bzw fundamentales Motiv gibt) nicht jeden Tag, sondern nur an Wendepunkten übergeordneter Trends möglich wird...
CRV wird hier nicht im konventionellen Sinne definiert und krankt deshalb nicht an dessen tendenziell willkürlicher Formulierung der 'Chance'. Gemeint ist vielmehr, dass das Risiko für einen Verlust per og Einstiegsparameter sich nahe 0 bewegt. Die Chance wird hingegen überhaupt nicht definiert, weil 'Kursziele' hier strukturell überflüssig sind. Dinge wie 'Eon long, da verprügelt' sind demnach für az Positionstrading ein No Go....
In einer Hausse kann man quasi narrensicher bei extrem bärischem Sentiment mit OS long gehen. (KO verbieten sich, weil ein Absacker jederzeit möglich ist). Ein SL wäre da kontraproduktiv.
Genauso narrensicher kann man bei extrem bullischem Sentiment mit KO short gehen (OS verbieten sich weil die Zeitwerte in einer Hausse trotz fallender Kurse extrem schmelzen). Ein SL braucht man nicht, weil mit Up-Peaks in solchen Situationen nicht mehr zu rechnen ist.
Das SL eines AZler ergibt sich also entweder wie bei fill im Gewinn als Gewinnmitnahme oder eben durch eine ständige Neubewertung der Sentiment-Indikatoren. Bsp kann es sein, dass das Sentiment extrem bullsich ist, man short geht und der Markt seitwärts geht. Irgendwann ist das Senitment extrem bärisch und man schließt den Short ggf auch im Verlust. Das ist aber kein starres SL im klassischen Sinne, sondern eben eder Beginn einer neuen Spekulationsphase.
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"In einer Hausse kann man quasi narrensicher bei extrem bärischem Sentiment mit OS long gehen. "
nein das kann man eben nicht - mM nach ist das ein weitverbreiteter irrtum - os sind hedging udn tradinginstrumente - niemals aber investitionsinstrumente
dies erklärt sich aus ihrer inneren struktur und aufbau bzw funktionsweise
ggf nachher mehr
sl lehnst du bisher kategorisch ab oder ich ahbe dich faslch verstanden - unerwartetes kann man eben kaum timen auch aus dem sentiment heraus nicht deshlab ist sl zwingend erforderlich insbesodnere dann aber im trade um gewinne zu sichern
denn unerwartetem laufen auch sentimentsindikatoren meist nach wie der hase dem igel - irgdnwann werden sie die realität überholen und wieder den status quo antizipieren
ABER geschieht dies eben bei einem aus sentimentindikatorne glücklichem zeitpunkt war es dass ggf bereits mit der investition bevor sie überhaupt richtig ins laufen konnte
a) dass man auch die Zeit und die nötige Liquidität hat, das ganze auszusitzen.
b) dass das Unternehmen nicht pleite geht!
Ist ja auch egal, jeder muss wissen was er tut. Du solltest wissen, dass ich einen Tradingstil habe, der in keinem Lehrbuch steht. Aus gutem Grund mache ich das so - weil mich Lehrmeinungen nicht interessieren, sie haben mich zuviel Geld gekostet.
Wobei es da Überschneidungen gibt: Man könnte sich sicher mit 5 Aktien eine Dax-Basket basteln, die ähnlich wie der Dax laufen. Dann macht man SA mit dem Dax und kauft/verkauft trendstarke Aktien. Ist aber kompliziert und riskant (Pleite der Firma möglich).
Das stimmt natürlich. Sobald man allerdings anfängt stockpicking zu betreiben, kann man sich da mitunter auch vergreifen.
Wenn Du den Dax über ETFs oder andere Indexzertifikate handelst tritt dann allerdings das Solvenzrisiko des Emittenten an dessen Stelle.
Das sollte man m.E. nicht unterschätzen.
Das Beste wäre da m. M. nach immer noch, sich die Dax-Werte alle einzeln ins Depot zu legen, wenn man solche Strategie verfolgt, wobei man sich dann die Frage stellen muss, ob man wirklich jeden Einzelnen dabei haben möchte.
Schon wäre man dann allerdings wieder irgendwo beim Stockpicking.
Wenn man da ein gutes Händchen hat, kann das durchaus eine gute Strategie sein. Der Erfolg dabei liegt, wie bei allem, in dem Anwender begründet.
Ohne Risiko ist diese Strategie allerdings nicht. Es gibt nichts ohne Risiko.
Wobei man sich wieder die Frage stellen muss, wie und an welcher Stelle, man dieses Risiko begrenzen möchte.
Ansonsten gehört man zu den Seilakrobaten die ohne Netz und doppelten Boden arbeiten.
Allerdings sollten Bären sich darüber Gedanken machen. Gesetzt der Fall, der Big Meltdown würde wie erwartet kommen, kann man als Bär ebenfalls pleite gehen. Nämlich dann, wenn die massiv ins Plus gelaufenen Shorts von niemandem zurückgenommen werden - wegen Bankpleite des Emmis.
@fill: das ideale szenario wird man nie erhalten es sei denn man investiert oder tradet nicht - darüber sind wir uns aber einig - allerdings mutet eben ein aussitzen einer fehlwentwicklung einer minirendite an auch mit all-in
natürlich könnte man sagen - der fehler lag eben beim anwender - die analyse hatte trotzdem recht
das erinnert mich eben stark an einen hier in 40fach auftretender verkleidung der immer irgendwas in den raum brüllt und dann bei einer schwankung von 200% bingo ruft weil er 3 punkte gemacht hat
soll heissen sitze ich fehlentwicklungen aus um bei einerm down von 2000 punkten 200 zu machen ist das eben auch keine insvestition - AUCH wennd er dax nicht pleite gehen kann
aber ggf hast du recht usn trennen da manchmal welten - nicht und beide sondern az.ansatz und realität
dann wären wir nämlich bei ariva: 30 leute schreien JAAAA ich habe recht - aber leider nix verdient da das geld trotzdem weg ist
sodele ...